Aktuelles

09.10.2020

Initiativen der Zivilgesellschaft als Reaktion auf die Corona-Pandemie

Rückblick auf den virtuellen Fachaustausch für die MENA-Region am 25.08.2020

Mehr als 15 Kommunalvertreter aus Jordanien, Palästina, Irak, Tunis, Libyen, Marokko und Algerien nahmen an der vierten virtuellen Veranstaltung der Wissensaustauschreihe zur kommunalen Reaktion auf die COVID-19-Pandemie teil. Ziel der Veranstaltung war es, bewährte Praktiken vorzustellen, die zeigen, was zivilgesellschaftliche Organisationen vor Ort tun und welchen Mehrwert sie für die kommunale Reaktion auf die Pandemie bringen.

Die virtuelle Veranstaltung bot den Raum für einen interaktiven Erfahrungsaustausch, und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich an einer lebhaften Diskussion beteiligt und ihr lokales Fachwissen in die Diskussion eingebracht.

Programm

Bei dieser virtuellen Veranstaltung wurden drei bewährte Praktiken aus Beni-Khalled (Tunesien), Groß-Amman (Jordanien) und Zletin (Libyen) vorgestellt. Die moderierte Plenarsitzung bot Gelegenheit zur Diskussion zwischen den Vortragenden und den Teilnehmern. Die Teilnehmer wurden dann ermutigt, den Austausch auf der virtuellen Plattform fortzusetzen, auf der neben den Sitzungsergebnissen auch andere Ressourcen ausgetauscht wurden. Insgesamt gingen die Vortragenden auf die folgenden Fragenkomplexe ein:

  1. Was waren die zentralen Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer Rolle der Unterstützung von Gemeinden während der Pandemie?
  2. Welche Massnahmen haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen ergriffen, um die Gemeinden während der Pandemie zu unterstützen?
  3. Wie gehen die zivilgesellschaftlichen Organisationen mit gefährdeten Gruppen um, die am stärksten von der Pandemie betroffen waren?
  4. Arbeiten die zivilgesellschaftlichen Organisationen mit den Gemeinden zusammen, um nach der Pandemie unterschiedliche entwicklungs- oder dienstleistungsbezogene Prioritäten zu setzen?
  5. Welche Lehren lassen sich aus der Sicht der zivilgesellschaftlichen Organisationen ziehen?

Präsentationen von bewährten Praktiken (zugänglich für Mitglieder):

In Arabisch: Zivilgesellschaftliche Initiativen zur Unterstützung der kommunalen Reaktion auf die Pandemie in Beni-Khalled, Tunesien, und des kommunalen Entwicklungssektors.
Frau Leila Ben Gacem, Gemeinde Beni-Khalled, Tunesien

In Arabisch: Die Rolle der Zivilgesellschaft und des Gemeindeentwicklungssektors in der Großstadtgemeinde Amman.
Frau Ghaida'a Al Hadidi; Stadtbezirk Groß-Amman

In Arabisch: Initiativen der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors zur Linderung der Auswirkungen der Pandemie und der Abriegelung in Zletin, Libyen
Dr. Taha Wali; Stadtverwaltung Zletin in Libyen

Ergebnisse

Die Beiträge und die anschließende Diskussion bestätigten die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft bei der Überwachung der Auswirkungen der Pandemie auf die kommunale Dienstleistungserbringung und bei der Erleichterung der Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinschaften. Dies verbessert die Gewährleistung kontextrelevanter Reaktionen.

Um die Initiativen in den Gemeinden weiterzuführen, bot Connective Cities einen praxisorientierten Austausch zwischen den Netzwerkmitgliedern auf der Connective-Cities-Plattform an, auf der die Mitglieder ihre Herausforderungen und Interventionen bei der Bereitstellung ihrer zivilgesellschaftlichen Antworten austauschen konnten

Weitere Informationen: COVID-19 Update


Autor:
Connective Cities
Kategorien:
 COVID-19 , Connective Cities , Integrierte Stadtentwicklung , Sicherheit in Städten , Soziale Stadt
Regionen:
 Libyen Zletin Tunesien Beni-Khalled Naher Osten Jordanien Amman Virtueller Fachaustausch


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