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11.01.2019

„Die Verkehrswende kostet Geld, das viele Städte nicht haben“

Interview mit Städtetagspräsident Markus Lewe

Der Deutsche Städtetag fordert vom Bund und von den Ländern milliardenschwere Entlastungen für die Kommunen. Ohne frisches Geld sei die Verkehrswende für die überschuldeten deutschen Kommunen nicht zu stemmen, sagt Städtetags-Präsident Markus Lewe. 

Interview veröffentlicht in RP Online. Ausschnitte:

"Im Rahmen der Verkehrswende brauchen die Kommunen in den nächsten zehn Jahren insgesamt mindestens 20 Milliarden Euro vom Bund und von den Ländern, um neue Verkehrskonzepte zu realisieren. Ohne diese Mittel wird uns ein grundlegender Wandel nicht gelingen. "

"Wir sehen ja, dass die Menschen die E-Autos trotz der hohen Subventionen bislang kaum kaufen. E-Fahrräder hingegen boomen, obwohl sie so gut wie gar nicht gefördert werden. Sind E-Fahrräder nicht viel besser als E-Autos? Sie sind billiger, machen mehr Spaß und brauchen weniger Parkraum. Wir sollten E-Autos weniger und E-Fahrräder dafür stärker subventionieren. Das entspricht den Interessen der Verbraucher offensichtlich besser. Die Kombination von E-Fahrrädern und vielleicht sogar überdachten Radwegen, die auch die Vorstädte anbinden, würde massiv zur Entlastung der Innenstädte vom Autoverkehr beitragen. Dann wären Diesel-Fahrverbote gar kein Thema mehr."

Vollständiges Interview auf RP Online

Autor:
Thomas Reisener | RP Online
| https://rp-online.de/nrw/landespolitik/deutscher-staedtetag-fordert-20-milliarden-euro-von-laendern-und-bund_aid-35422659

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