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05.01.2018

Steigerung des Radverkehrs in der mazedonischen Hauptstadt

Connective Cities organisierte einen lokalen Projektworkshop, um gute Praktiken, Herausforderungen und Lösungen zu diesem Thema zu diskutieren.

Das Stadtbild ist geprägt durch ein hohes Aufkommen an motorisiertem Verkehr und häufigen Staus, etwa 90% der Bevölkerung besitzen ein Auto.

Trotz Investitionen im Bereich Radverkehr, wie der Aufbau eines Radwegenetzes, ist der Anteil der fahrradfahrenden Verkehrsteilnehmenden sehr gering. Das Fahrrad wird von vielen Bürgern nicht als sicheres und zuverlässiges Verkehrsmittel angesehen, und viele Autofahrer nehmen nicht genug Rücksicht auf Fahrradfahrer.

Um die Verkehrssituation in Skopje zu verbessern und die Stadt lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten, soll ein neues Fahrradkonzept für Skopje entwickelt werden. Ziel der Stadt ist es, den Anteil der Radfahrer von derzeit 2% auf 5% bis zum Jahr 2020 zu erhöhen. Die Infrastruktur für Fahrräder ist größtenteils schon vorhanden. In den letzten 5 Jahren wurde das Radwegenetz um 60 km erweitert.

Die internationale Städteplattform Connective Cities organisierten daher ein lokalen Projektworkshop „Skopje Velo -City“ vom 13 bis15 Dezember 2017 in Skopje, Mazedonien, um gute Praktiken, Herausforderungen und Lösungen zu diesem Thema zu diskutieren.

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Autor:
Connective Cities
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