Künstliche Intelligenz in der kommunalen Verwaltung : Chancen und Herausforderungen im internationalen Vergleich

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) gewinnt zunehmend an Bedeutung für die kommunale Verwaltung. Von effizienteren Verwaltungsabläufen bis hin zu datengestützten Entscheidungen in Stadtentwicklung, Ressourcennutzung oder Bürgerbeteiligung eröffnet KI neue Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig stellen sich Fragen zu ethischen Standards, Transparenz und sozialer Inklusion.
Die geplante Fachveranstaltung bringt Kommunen aus Deutschland und dem Globalen Süden zusammen, um internationale Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen im Umgang mit KI in der kommunalen Praxis zu teilen.

Ziel ist es:

  • konkrete Best Practices aus verschiedenen Kontexten sichtbar zu machen,
  • einen interregionalen Wissensaustausch zu fördern und
  • Impulse für die Entwicklung eigener Handlungsansätze zu geben

 

Zunächst wird das in Bonn ansässige KI-Unternehmen Petanux seine KI-Tools vorstellen und erläutern, wie es mit deutschen Kommunen zusammenarbeitet. Anschließend präsentiert die Stadt Jakarta das KI-Tool, das zur Unterstützung ihrer Stadtentwicklungsstrategie eingesetzt wird. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Präsentation der Stadt Hamburg, die ihre Erfahrungen mit einem auf Large Language Models (LLMs) basierenden Analyse-Tool zur Überwachung der Umsetzung der SDGs in Hamburg vorstellt.

Konferenzsprache ist Englisch.

Ort: Online

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich:

Zur Anmeldung 

Wenn Sie Fragen zu der Veranstaltung haben, kontaktieren Sie uns gerne:

Sibylle Loyeau

sibylle.loyeau@engagement-global.de und Connective-cities@engagement-global.de

Tel.: +49 (0)228-20717-2587

Municipal Observatory for Gender Mainstreaming

„Was gemessen wird, wird auch gemanagt.“ Dieses Sprichwort unterstreicht die Bedeutung der Verfolgung von Fortschritten, um sinnvolle Veränderungen zu erreichen. Für Kommunen, die sich für Gender Mainstreaming engagieren, bedeutet dies, strukturierte Datensysteme zu entwickeln, die Wissensbasis zu erweitern und eine genaue Überwachung sicherzustellen. Dies sind wesentliche Schritte hin zu einer wirklich inklusiven, geschlechtersensiblen lokalen Verwaltung.

Aufbauend auf dem von der Nationalen Föderation tunesischer Gemeinden (FNCT) und ihren Partnern entwickelten Modell bietet dieser Leitfaden einen einheitlichen, praktischen Rahmen, um die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern, indem eine Gender-Perspektive in alle kommunalen Dienstleistungen integriert wird. Über politische Maßnahmen und Projekte hinaus zielt er darauf ab, einen kulturellen Wandel anzustoßen, in dessen Verlauf Gender Mainstreaming nicht länger als Zusatzleistung betrachtet wird, sondern als grundlegende Säule einer gerechten und effektiven lokalen Regierungsführung. Durch die Einrichtung einer kommunalen Beobachtungsstelle für Gender Mainstreaming, ein Municipal Observatory for Gender Mainstreaming, können Kommunen die Geschlechterperspektive in alle Aspekte ihrer Dienstleistungen integrieren. So wird ein Mentalitätswandel gefördert, bei dem Gender Mainstreaming als Kernelement einer fairen und inklusiven lokalen Regierungsführung anerkannt wird. Mithilfe des evidenzbasierten Ansatzes des Leitfadens können Kommunen den Dialog anregen, konkrete Lösungen vorschlagen und messbare geschlechtsspezifische Indikatoren entwickeln. Diese können die Kommunen anschließend anwenden und verfolgen.

Municipal Observatory for Gender Mainstreaming

Englische Fassung [pdf, 11 Seiten]

Arabische Fassung [pdf, 11 Seiten]

Neue Brücken bauen: Integration syrischer Städte in das regionale Netzwerk „Connective Cities“

Der Workshop trug zur Stärkung des Austauschs kommunaler Erfahrungen bei und ebnete den Weg für die Integration der syrischen Städte in das Netzwerk und ihre aktive Mitgliedschaft. Vertreter der Provinzen Damaskus und Rif Damaskus berichteten über den aktuellen Stand der umfassenden Planung und hoben dabei die Herausforderungen hervor, die mit der Verfolgung einer langfristigen Vision für nachhaltige Entwicklung verbunden sind.

An zwei runden Tischen sitzen die Teilnehmenden und hören dem Vortrag über Damaskus zu.
Die Teilnehmenden während des Vortrags über die Planung in Damaskus | Foto: Muna Shalan, Connective Cities
Ein Kollege aus Amman bei der Powerpointpräsentation über den Digitalisierungsprozess in seiner Stadt.
Präsentation des Digitalisierungsprozesses in Amman | Foto: Muna Shalan, Connective Cities

Zudem diskutierten sie ihre Bestrebungen hinsichtlich der digitalen Transformation in ihrer Stadtverwaltung. Ihre Kollegen aus der Gemeinde Greater Amman vertieften sich in praktische Erfahrungen zu diesen Themenbereichen und teilten einen reichen Schatz an Wissen und Erfahrungen, die auf dem lokalen Kontext der Umsetzung basieren.

Kollage von drei Fotos auf denen Teinlehmende in kleinen Gruppen diskutieren.
Kollegiale Beratung und Vorstellung guter Praktiken | Foto: Muna Shalan, Connective Cities

Im Rahmen interaktiver Peer-Learning-Aktivitäten stellten die Teilnehmer Beispiele für bewährte Praktiken vor und erörterten Erfolgsfaktoren und Hindernisse, mit denen kommunale Mitarbeiter bei der Stadtplanung, der Erbringung kommunaler Dienstleistungen und der digitalen Transformation konfrontiert sind. Die Diskussionen führten zu einem offenen und ehrlichen Austausch, bei dem beide Seiten von den Erfolgen und Hindernissen der anderen Seite lernen konnten.

Zwei Fotos, auf denen die Teilnehmenden im Halbkreis auf dem Gelände des Al-Zuhour Green Triangle stehen und sich das Projekt erklären lassen.
Feldbesuch zum Al-Zuhour Green Triangle – einem Modell für grüne Infrastruktur | Foto: Muna Shalan, Connective Cities

Im Rahmen des Workshops wurde auch die Besichtigung eines Beispiels für bewährte Praktiken organisiert: des Al-Zuhour Green Triangle, einem Modell für grüne Infrastruktur. Auf einer Fläche von 2.300 m² demonstriert dieses von der Gemeinde Greater Amman und UN-Habitat Jordanien umgesetzte Pilotprojekt zwei Konzepte des grünen Regenwassermanagements: Regenwasser-Bioretention und Regenwasserrückhaltung.

Der Workshop mündete in einen Fahrplan für die künftige Zusammenarbeit und die Institutionalisierung des Wissensaustauschs. In diesem Fahrplan wurden vorrangige Handlungsbereiche skizziert. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählen Gesetzgebung und Regierungsführung. Dabei liegt der Fokus auf der raschen Verabschiedung eines fairen Wiederaufbaugesetzes in Syrien, der Einführung standardisierter Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowie der Aktivierung von Rahmenwerken für öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP), wo dies angemessen ist. Hinsichtlich der Dezentralisierung waren sich die Teilnehmer einig, dass ausgewählte Befugnisse, insbesondere im Bereich Verkehr und Verkehrsmanagement, an die Kommunen delegiert werden müssen. Dies soll durch technische Ausschüsse unterstützt werden, um sicherzustellen, dass die Masterpläne mit den sektoralen Strategien in Einklang stehen. Als entscheidend wurde auch die Stärkung der Ressourcen und Kapazitäten angesehen, einschließlich der Bereitstellung ausreichender personeller und finanzieller Ressourcen sowie der Investition in internes Fachwissen und kontinuierliche Weiterbildung. Ein weiteres wichtiges Prinzip war die Einbeziehung der Gemeinschaft in die Stadtplanung.

Die Teilnehemnden, teils stehend teils sitzend im Tagungsraum, im Hintzergrund ein bildschirm mit dem Logo von Connective Cities
Gruppenbild der Teilnehmenden | Foto: Muna Shalan, Connective Cities

Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, die Beteiligung der Öffentlichkeit durch Bürgerzentren und Feedback-Mechanismen aufrechtzuerhalten, die sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Dimensionen des städtischen Lebens widerspiegeln. Unter dem Motto „Build Back Better“ forderten die Teilnehmenden schließlich, Datenlücken zu schließen, die sektorübergreifende Koordination zu verbessern und den Wiederaufbau als Plattform für eine langfristige, nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

Weitere Informationen zu den Präsentationen finden Sie auf der  Connective Cities Plattform.

Von der Offenen Kommune zur Smart City

Das Connective Cities Regionalnetzwerk im Nahen Osten und Nordafrika organisierte eine virtuelle Informationsveranstaltung zu der Frage, wie Kommunen offene Verwaltungsmodelle einsetzen und die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Stadtplanung und Dienstleistungserbringung nutzen können. Das große Potenzial dieses Ansatzes liegt in verbesserten Strategien für ein dynamisches städtisches Ressourcenmanagement, in der Entwicklung von Strategien für städtisches Engagement und Bürgerbeteiligung sowie in Innovationen im Stadtmanagement und in der politischen Analyse.

In der Sitzung wurden kommunale Erfahrungen vorgestellt, wie die Grundsätze der offenen Verwaltung lokalisiert werden können, um die Transparenz und das Engagement der Bürger zu verbessern und letztlich eine gute Regierungsführung zu fördern. Die Rolle der digitalen Transformation bei der Verbesserung von Transparenz und öffentlicher Beteiligung wurde hervorgehoben. Darüber hinaus befasste sich die Veranstaltung mit der Anwendung digitaler Tools, insbesondere KI-gestützter geografischer Informationssysteme (GIS), zur Unterstützung datengestützter Entscheidungsfindung für die Entwicklung der Infrastruktur und die Verbesserung der Lebensqualität. Anhand von Good-Practice-Beispielen aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und Ras el-Matn (Libanon) erfuhren die Teilnehmenden von erfolgreichen Ansätzen zur Integration von Open-Government-Prinzipien und städtischer Informatik für ein nachhaltiges Stadtwachstum und eine integrativere, effizientere und widerstandsfähigere Stadtverwaltung.

Bildersammlung von öffentlichen Plätzen vor und nach der Sanierung
Über die Bedeutung Lebensqualität richtig einzuschätzen | Foto: Connective Cities

 

GIS-gestützte Planung zur Verbesserung der Lebensqualität | Foto: Connective Cities

In der ersten Präsentation bewährter Verfahren wurden Geospatial-Lösungen erörtert, die Regierungen und Kommunen mit KI-gestützten, benutzerfreundlichen GIS-Plattformen durch Automatisierung, intelligente Analysen und nahtlose Entscheidungshilfen unterstützen. Beispiele für diese Tools, die von der Stadt Abu Dhabi eingesetzt werden, um höhere Lebensstandards zu erreichen, sind maßgeschneiderte GIS-Anwendungen, Smart-City-Dashboards, Geodaten-Infrastruktursysteme, Echtzeit-Überwachungslösungen und raumbezogene Entscheidungshilfen. Diese Tools sind anpassbar und skalierbar und können an die Bedürfnisse der Stadtverwaltung angepasst werden, z. B. in den Bereichen Raumanalyse, Infrastrukturplanung, Datenintegration für technische Projekte und Visualisierung von Stadtplanung.

Grundsätze der offenen Verwaltung Foto: Connective Cities

In der Gemeinde Ras el-Matn wurden kürzlich Grundsätze einer offenen Verwaltung verabschiedet, um Transparenz und Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und ihren Bürgern zu fördern. Diese Grundsätze wurden auf lokaler Ebene angepasst, um einen Rahmen für Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bürgerbeteiligung in der lokalen Verwaltung zu schaffen. Konkret bedeutet dies eine erhöhte Transparenz und Rechenschaftspflicht, eine verstärkte Bürgerbeteiligung und kollaborative Verwaltung, den Einsatz von Technologie, Innovation und offenen Daten, einen verbesserten Zugang zu Informationen, eine durchgängige Berücksichtigung der Rechtsstaatlichkeit, eine Gewährleistung der steuerlichen Transparenz und der öffentlichen Integrität sowie eine Optimierung der Reaktionsfähigkeit durch das Einholen von Feedback aus der Öffentlichkeit und entsprechende Anpassungen der Politik. Es wurde betont, dass die intelligente Kommune die offene Verwaltung ergänzt, aber nicht ersetzt. Technologie ist ein Instrument zur Unterstützung von Transparenz und Beteiligung, aber keine ultimative Lösung zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten.

Schritte zum Aufbau einer kommunalen Datenbank Foto: Connective Cities

Durch die Lokalisierung von Transparenz, Bürgerbeteiligung und datengestützter Entscheidungsfindung – wie in Abu Dhabi mit seinen Geodatenlösungen und in Ras el-Matn mit seiner partizipativen Verwaltung demonstriert – können Städte die Lebensqualität und Infrastrukturplanung verbessern. Während Technologie Effizienz ermöglicht, bleibt die Grundlage eine gute Regierungsführung: Zusammenarbeit, Rechenschaftspflicht und bürgernahe Politik. Das Wichtigste zum Schluss: Bei einer „intelligenten Stadt“ geht es nicht nur um Technologie, sondern darum, sie zur Stärkung einer offenen, gerechten und nachhaltigen Stadtentwicklung einzusetzen.

 

Aufzeichnung der Sitzung über die Plattform Connective Cities (auf Arabisch).

Von der offenen Stadtverwaltung zur intelligenten Stadt

Nehmen Sie an einer Informationsveranstaltung teil, in der untersucht wird, wie Kommunen offene Regierungsmodelle nutzen und die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Stadtplanung und Dienstleistungserbringung ausschöpfen können.

Diese Veranstaltung zeigt anhand kommunaler Erfahrungen, wie Prinzipien offener Regierungsführung lokal umgesetzt werden können, um Transparenz und Bürgerbeteiligung zu stärken und letztlich gute Regierungsführung zu fördern. Dabei wird auch die Rolle der digitalen Transformation bei der Erhöhung von Transparenz und öffentlicher Teilhabe thematisiert. Darüber hinaus befasst sich die Veranstaltung mit dem Einsatz digitaler Werkzeuge – insbesondere geografischer Informationssysteme (GIS) – zur Unterstützung datenbasierter Entscheidungsfindung im Bereich der Infrastrukturentwicklung und der Verbesserung der Lebensqualität. Teilnehmende erhalten Einblicke in bewährte Praxisbeispiele von Städten, die erfolgreich intelligente Regierungsführung mit räumlicher Planung für nachhaltiges städtisches Wachstum verbinden, und tauschen sich mit Fachleuten und Kolleginnen und Kollegen über Strategien aus, um Kommunen inklusiver, effizienter und widerstandsfähiger zu gestalten.

Datum: 17 Juni 2025

Zeit: 9:30 – 10:30 MESZ

Sprache: Arabisch (Englisch Übersetzung)

Anmeldung: https://community.connective-cities.net/de/node/1569

Fragen? muna.shalan@giz.de

Gemeinden stärken: Multiplikatoreneffekte weiblicher Führungsrollen

Die Initiative „Making My School More Beautiful“ ist ein erfolgreiches Modell zur Förderung der Demokratie und Stärkung von Mädchen durch Schulparlamente. Sie wird geleitet von fünf Frauen, die in den Gemeinderat der jordanischen Gemeinde Yarmouk al-Jadida gewählt wurden. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, Schulen und Müttern hat das Projekt nicht nur das schulische Umfeld verbessert, sondern auch das staatsbürgerliche Bewusstsein sowie die aktive Beteiligung junger Frauen gefördert. Sein strukturierter Ansatz bietet einen nachahmenswerten Rahmen für ähnliche Initiativen in anderen Gemeinden.

Zehn auf einen Streich

Auf Anregung der UN und im Rahmen eines umfassenden Multi-Stakeholder-Ansatzes hat die Regierung Südafrikas gemeinsam mit der South African Local Government Association (SALGA) und 14 Kommunen einen beachtlichen Prozess zur Lokalisierung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 initiiert, aus dem in nur acht Monaten zehn Voluntary Local Review (VLRs) mit vielen weiteren sehr positiven nachgelagerten Wirkungen erstellt wurden.

Der Voluntary Local Review (VLR) von Amman: Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beschleunigen

Mit vier Millionen Einwohner*innen leben in der jordanischen Hauptstadt circa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. 2021 beschloss Ammans Stadtverwaltung, die Greater Amman Municipality (GAM), einen VLR zu erstellen – den ersten in der arabischen Region. Im Sommer 2022 wurde der VLR fertiggestellt und gemeinsam mit dem Voluntary National Review (VNR) auf dem High-Level Political Forum der UN in New York vorgestellt.

Der VLR hat sich als voller Erfolg erwiesen – sowohl als Analysewerkzeug wie als Prozess:

  • Ein „Ökosystem“ für die Erhebung validierter Daten wurde entwickelt.
  • Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden in verschiedene Bereiche von Politik, Strategieentwicklung und Verwaltungshandeln integriert.
  • Neue Formate der Bürgerbeteiligung wurden ausprobiert.
  • Neue Projekte und Partnerschaften wurden initiiert und laufende strategisch verzahnt;
  • Die Digitalisierung der Verwaltung ist sehr weit entwickelt.

Die zeitgleiche Erstellung von VNR und VLR sorgte für Politikkohärenz und gegenseitige Unterstützung zwischen beiden Ebenen.

Aktionsplanung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Bei der Verabschiedung der Agenda 2030 haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (VN) verpflichtet, bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) eng mit lokalen und regionalen Regierungen zusammenzuarbeiten. Seit 2015 engagieren sich Städte, Regionen und ihre Verbände zunehmend, die globalen sozialen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, um die SDGs vor Ort zu lokalisieren.

Vom 02. bis 04. Dezember 2024 trafen sich in den Räumen des Deutschen Städtetages in Berlin 37 Praktiker*innen aus 25 Institutionen und 15 Ländern, um sich über ihre Erfahrungen in der Berichterstattung auszutauschen. Zum ersten Mal berieten sich in einer Dialogveranstaltung von Connective Cites Vertreter*innen kommunaler Verbände mit ihren Kolleg*innen aus den Stadtverwaltungen. Die regionale Vielfalt mit Perspektiven und Praxisbeispielen aus Südamerika, Subsahara Afrika, Deutschland, Südosteuropa und Asien belebte die Diskussion und trug zum Erfolg der Veranstaltung bei. Fünf Projektideen wurden im Rahmen der Aktionsplanung entwickelt und werden voraussichtlich in 2025 umgesetzt.

Eine kürze Zusammenfassung und eine Fotogallerie befindet sich auf unserer Microsite: „Aktionsplanung für die Nachhhaltigkeitsberichterstattung