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Kategorie: Öffentliche Gesundheit
Ausschreibung: Goerdeler-Preis 2027
Connective Cities unterstützt erneut die Ausschreibung des Kommunalpolitischen Preises 2027 des Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftungsfonds (CAG), der nach dem Übergang in die Leipzigstiftung unter diesem Namen firmiert. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltung und Politik ausgezeichnet.
Im Jahr 2027 steht der Preis unter dem Thema „Resiliente Kommunen: Kommunale Partnerschaften für Bevölkerungsschutz, kritische Infrastruktur und Krisenvorsorge“. Gesucht werden innovative und übertragbare Gute Praktiken, die im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit – insbesondere auch international – entwickelt wurden.
Voraussetzung ist die Beteiligung einer deutschen Kommune oder einer kommunalen Allianz.
Weltweit stehen Kommunen vor zunehmenden Herausforderungen, etwa durch Naturkatastrophen, technische Störungen, Cyberrisiken oder geopolitische Spannungen. Um ihre Bevölkerung wirksam zu schützen, braucht es nicht nur technische Lösungen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, kommunalen Diensten, Zivilgesellschaft und weiteren lokalen Akteuren.
Die Ausschreibung richtet sich daher an grenzüberschreitende kommunale Kooperationen, die praxisnahe und innovative Ansätze in folgenden Bereichen aufzeigen:
- Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge
- Schutz und Weiterentwicklung kritischer Infrastruktur
- digitale Sicherheit
- Krisenkommunikation
Besonders berücksichtigt werden inklusive und partizipative Ansätze, die die Bedarfe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen – insbesondere von Frauen, Kindern und weiteren vulnerablen Gruppen – einbeziehen.
Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und umfasst eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.
Bewerbungsfrist: 31. August 2026
Im Sinne seines Ansatzes zur Förderung des internationalen kommunalen Austauschs ruft Connective Cities Kommunen und kommunale Netzwerke dazu auf, sich zu bewerben und ihre Erfahrungen einzubringen.
Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren: CAG-Bekanntmachung [pdf, 3 Seiten]
Bewerbungen oder/und Fragen sind per E-Mail zu richten an:
Ricarda Meissner Ricarda.meissner@giz.de
Jelena Karamatijevic Jelena.karamatijevic@giz.de
Schutz kritischer Infrastruktur durch risikoinformierte Entwicklung
Kommunen und Regionen aus Südosteuropa, dem Südkaukasus und Deutschland sind eingeladen, am regionalen Lernprozess „Planung für kommunale Resilienz“ teilzunehmen und gemeinsam Ansätze zum Schutz kritischer Infrastrukturen weiterzuentwickeln.
Kommunen stehen zunehmend vor komplexen Risiken: klimabedingte Extremereignisse, technische Störungen, wachsende Abhängigkeiten zwischen Infrastruktursystemen sowie neue sicherheitspolitische Herausforderungen gefährden die Funktionsfähigkeit urbaner Räume. Der Schutz kritischer Infrastrukturen – Energie, Wasser, Verkehr, Kommunikation und Gesundheit – ist damit zu einer zentralen Aufgabe moderner kommunaler Governance geworden.
Der Lernprozess bringt Kommunen aus Südosteuropa, dem Südkaukasus und Deutschland zusammen, um praxisnahes Wissen auszutauschen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und lokale Kapazitäten für risikoinformierte Entwicklung zu stärken. Im Fokus stehen integrierte Planung, Multi-Risiko-Governance und die Entwicklung umsetzbarer Projektansätze zum Schutz und zur Stärkung kritischer Infrastrukturen.
An wen richtet sich der Teilnahmeaufruf?
- Fach- und Führungskräfte aus Kommunalverwaltungen, kommunalen Unternehmen und regionalen Behörden
- Mitarbeitende aus Planung, Infrastruktur, Katastrophenvorsorge und kommunalem Management
- Städte, Gemeinden, Landkreise und Regionen aus Südosteuropa, dem Südkaukasus und Deutschland
Zeitplan und Format
- Virtuelles Kick-off-Meeting: Ende April 2026
- Erster Präsensworkshop (3 Tage): Anfang Juni
- Dauer: ca. 1 Jahr
- Formate: Präsenzworkshops, digitale Austauschmodule und kurze Expert*innenmissionen („Peer Visits“)
Der Lernprozess ist in drei Phasen gegliedert:
- Risiko- und Vulnerabilitätsanalyse,
- integrierte Planung und Lösungsentwicklung sowie
- Umsetzungsreife und Finanzierung.
Thematische Schwerpunkte liegen u. a. auf urbanen Systemen und Infrastrukturresilienz, integrierter Risikogovernance sowie Daten-, Frühwarn- und Kontinuitätsmanagement. Der strukturierte Prozess fördert kollegiale Beratung und technische Zusammenarbeit zwischen Kommunen in Europa und den Partnerregionen.
Teilnahme und Kontakt
Die Teilnahmekosten (Unterbringung und Verpflegung) werden übernommen. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Interessenbekundung bis: 13. April 2026
Zur Bewerbung: https://community.connective-cities.net/en/form/connective-cities-see-learning-p
Weitere Informationen: Teilnahmeaufruf [pdf, 3 Seiten ]
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Paulina Koschmieder – paulina.koschmieder@giz.de
Jimmy Yoedsel – jimmy.yoedsel@giz.de
Verbesserung der lokalen Regierungsführung für Klimaschutzmaßnahmen in der MENA-Region
Die lokale Verwaltung spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in der MENA-Region. Städte und Gemeinden stehen dort zunehmend an vorderster Front, wenn es darum geht, auf klimabedingte Herausforderungen wie Wasserknappheit, extreme Hitze und die Anfälligkeit von Städten zu reagieren. Trotz nationaler Klimastrategien verfügen lokale Behörden oft nur über begrenzte finanzielle und technische Kapazitäten, um nachhaltige Lösungen umzusetzen. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Dezentralisierung der Klimapolitik wächst jedoch, indem den Gemeinden die Instrumente, das Wissen und die Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um lokal zugeschnittene Klimainitiativen zu planen und umzusetzen. Kooperative Bemühungen, wie regionale Netzwerke, Peer-Learning-Plattformen und Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft und dem privaten Sektor, tragen dazu bei, die lokalen Kapazitäten zu stärken und integrativere, partizipative Ansätze für die Klimaresilienz in städtischen und ländlichen Gebieten zu fördern. Vor diesem Hintergrund hat Connective Cities für den 13. Oktober 2025 eine Informationsveranstaltung organisiert, um bewährte Praktiken und Erfolge von Kommunen in der MENA-Region in diesem Bereich vorzustellen.

Dr. Marwa Ahmed, die Generaldirektorin für internationale Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung beim Stadtentwicklungsfonds in Ägypten, stellte die Gute Praktik „Entwicklung eines integrierten Maßnahmenrahmens gegen Hitze in Assuan, Ägypten” vor. Bei diesem Projekt arbeitete der Stadtentwicklungsfonds mit der Provinz Assuan zusammen, um sein institutionelles Wissen einzubringen und gleichzeitig fragmentierte Teile zusammenzufügen. Diese bilden nun die Grundlage für einen integrierten Maßnahmenrahmen gegen Hitze in Assuan. Das Ziel bestand darin, 1) eine zentrale Arbeitsgruppe mit den wichtigsten Abteilungen, die an der Entwicklung eines Hitzeschutzplans beteiligt sind, zu bilden und 2) einen allgemeinen Rahmen zu entwickeln sowie einen Bereich für die Pilotphase auszuwählen. Die im Rahmen der Vertiefung vorgestellten und diskutierten internationalen Erfahrungen wurden an den lokalen Kontext angepasst. Unter Nutzung des lokalen Fachwissens in Assuan über klimaresistente Planungs- und Bauweisen werden die lokalen Bauvorschriften überprüft und angepasst. Der allgemeine Rahmen umfasst Maßnahmen für die Planung und Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen, Vorsorge, Kommunikation und Arbeitssicherheit, die bebaute Umwelt, Infrastruktur und verwaltete Räume sowie ökosystembasierte Anpassungsmaßnahmen.
Es wurde über die Priorisierung und Auswahl der Gebiete abgestimmt, woraufhin „Elsail Elgadida” als Pilotgebiet ausgewählt wurde. Erste Bedarfsanalysen mit Anwohner*innen ergaben eine Vielzahl städtischer Herausforderungen, darunter der Mangel an sicheren öffentlichen Räumen. Dementsprechend wurde vorgeschlagen, eine der zahlreichen breiten Straßen des Stadtteils für diesen Zweck auszuweisen, indem sie in eine Fußgängerzone umgewandelt und mit Baumpflanzungen, Schattenspender und Stadtmobiliar aufgewertet wird. Die Anwohner erklärten sich bereit, bei der Bewässerung der gepflanzten Bäume mitzuhelfen.

Herr Al-Hani Maghzi (Vertreter der Gemeinde Constantine, Algerien) stellte die ersten Ergebnisse und den Fahrplan für die Verbesserung der Fußgängerfreundlichkeit und den Übergang zu einer transitorientierten Entwicklung in Constantine vor. Er stellte den mehrstufigen Fahrplan vor, der eine Vielzahl von Maßnahmen umfasst, die in strukturelle (z. B. Überprüfung des Mobilitätsplans), umfassende (z. B. Reduzierung des Autoverkehrs, Verbreiterung der Gehwege, Neugestaltung der Parkplätze) und vorrangige Maßnahmen (Umwandlung des Stadtzentrums in eine fußgängerfreundliche Zone) unterteilt sind. Er schloss seine Präsentation mit der Feststellung, dass grüne und lebenswerte Städte Fußgängern Vorrang vor Fahrzeugen einräumen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beispiele gezeigt haben, wie dezentrale Zusammenarbeit den Wissensaustausch fördert, globale Partnerschaften stärkt und Innovationen bei lokalen Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen vorantreibt. In der anschließenden lebhaften Diskussion erhielten die Teilnehmenden umsetzbare Erkenntnisse und Instrumente, mit denen sie Klimaresilienz in die lokale Planung, Infrastruktur und Dienstleistungserbringung integrieren können, während sie gleichzeitig soziale Gerechtigkeit und langfristige ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten.
Die Aufzeichnung und die Präsentationen stehen in der Connective Cities platform zur Verfügung.
Autorin: Shalan Muna, Connective Cities
Deep Dive: Heat in the city
Die dreiteilige Reihe von Lerneinheiten zum Thema urbane Wärmeresilienz, die in Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) organisiert wurde, bot einen überzeugenden und zeitgemäßen Einblick in die dringenden Herausforderungen, denen sich Stadtplaner bei der Entwicklung von Initiativen zur Wärmeminderung gegenübersehen. Die Sitzungen waren nach thematischen Schwerpunkten gegliedert, die von den Mitgliedern der Deep Dive-Gruppe ausgewählt worden waren, und boten so eine abgerundete Untersuchung der Frage, wie Städte die Auswirkungen steigender Temperaturen besser überwachen, abmildern und bewältigen können. Zu den Teilnehmenden gehörten Vertreter*innen von Kommunen, städtische Fachleute sowie Verantwortliche von Entwicklungsprogrammen, die in diesem Bereich tätig sind. Prof. Dr. Jürgen Kropp, stellvertretender Leiter der Abteilung „Klimaresilienz“ am PIK und Leiter der Forschungsgruppe „Urbane Transformation“ teilte als Gastredner und Experte sein Wissen in allen drei Veranstaltungen.
Heat in the City
“Heat in the City” ist der erste Deep-Dive-Lernprozess von Connective Cities. Mit diesem Format bietet die Städteplattform Kommunen die Möglichkeit, dass zwei bis drei Mitarbeitende über etwa zwei Jahre in einer internationalen Gruppe intensiv an einem für Städte weltweit relevanten Thema arbeiten.
2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. In Städten staut sich Hitze besonders stark – es bilden sich sogenannte „Hitzeinseln“. In den Jahren 1986 bis 2005 gab es in deutschen Städten doppelt so viele Hitzetage wie in ihrem Umland. Ohne umfassendes Gegensteuern könnte sich ihre Anzahl bis 2100 verzehnfachen. Besonders betroffen von Hitze sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Kinder, Kranke, Obdachlose sowie Menschen, die im Freien arbeiten.
Von Mitte 2023 bis Mitte 2025 arbeiten sechs Kommunen im Rahmen des Deep Dive „Heat in the City“ von Connective Cities gemeinsam daran, die Auswirkungen von Hitzewellen und das Auftreten von Hitzeinseln in ihren Städten zu analysieren und lokal angepasste Lösungen hierfür zu entwickeln. Beteiligt sind die Städte Lüdenscheid und Heidelberg (Deutschland) sowie Assuan (Ägypten), Nairobi und Mombasa (Kenia) und Lwiw (Ukraine).
Bei ihrem Treffen in Nairobi im März 2024 hatten die Teilnehmenden die Herausforderungen ihrer Städte im Detail identifiziert und begonnen, eine Strategie zur deren Bewältigung zu erarbeiten. Ihr Ziel ist es, bis Ende 2024 ein Pilotprojekt umzusetzen, das danach skaliert werden soll. Vom 3. bis 6. Juni 2024 entwickelten sie bei ihrem dritten Präsenzworkshop in Heidelberg ihre Pilotvorhaben weiter und erstellten Aktionspläne für deren Umsetzung.
Diese Dokumentation stellt die bisherigen Ergebnisse ausführlich da.
Unterkünfte für Evakuierte und der Einsatz von Ehrenamtlichen
Wenn deutsche Kommunen bei einem Extremereignis oder Katastrophenfall Teile der Bevölkerung evakuieren müssen, dann verfügen sie hierfür meist über standardisierte Pläne und die betroffenen Menschen können kurzfristig in Notunterkünften untergebracht werden. Was aber, wenn sie über Wochen oder Monate nicht in ihre Wohnungen oder Häuser zurückkehren können? Für solche Situationen fehlen vielerorts Konzepte. Die Stadt Köln fragte sich, wie andere Kommunen weltweit mit diesem Problem umgehen. Connective Cities griff diese Frage auf und organisierte einen einjährigen internationalen Lernprozess zum Katastrophenmanagement, bei dem die Unterbringung von Evakuierten, aber auch die Einbindung von ehrenamtlichen Helfenden im Mittelpunkt des Interesses standen.
Establishing a Primary Healthcare Center
In Northern Lebanon, the municipality of Al Mohammara confronts conflict, economic hardship, and a persistent refugee crisis. In the framework of the partnership with the German town of Opfenbach that started in 2018, Al Mohammara decided to address the urgent need for accessible healthcare.
Amid Lebanon’s economic crisis and an extremely high inflation rate, Al Mohammara’s annual budget is insufficient to cover basic services provided by the municipality. Recognized by the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UNOCHA) as among Lebanon’s most vulnerable municipalities. The implementation of the Primary Healthcare Center project faced significant economic difficulties, primarily in the form of financial challenges during the construction phase.
However, the ongoing partnership between Al Mohammara and Opfenbach is yielding remarkable outcomes for the diverse local population. Despite facing economic challenges and regional tensions, the establishment of the Primary Healthcare Center has evolved from a simple idea into a two-floor, 1000-square-meter facility. Once, the center is operational, it will become a crucial provider of basic healthcare in the Akkar region.
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Weitere Informationen:
Medizinische Versorgung im Libanon sichern
Interview: Aufbau eines Basisgesundheitszentrums in schwierigen Zeiten
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„Action for Cool Cities“
Im Rahmen der von CitiesAdapt auf der Adaptation Futures-Konferenz organisierten Sitzung nahm der Vertretende des Bezirks Kisumu in Kenia (James Nyagol) an einer Podiumsdiskussion über naturbasierte Lösungen und die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung für die Nachhaltigkeit von Klimaanpassungslösungen teil. Nyagol, der als leitender Beamter für den Klimawandel im Bezirk Kisumu tätig ist, berichtete von seinen Erfahrungen bei der Entwicklung einer Lösung für den Einsatz grüner Infrastrukturen zur Kühlung der Städte und zur Verringerung des Überschwemmungsrisikos entlang des Auji-Bachs in Kisumu. Die Lösung wurde im Rahmen des Connective Cities Lernprozesses „Action for Cool Cities“ entwickelt.
Außerdem wurden einige der Ergebnisse des Lernprozesses „Action for Cool Cities“ auf dem 59. ISOCARP World Planning Congress vorgestellt. Unter dem Titel „Inclusive Climate Action in Cities: An elusive goal for local authorities?“ wurden Beispiele für die entwickelten Lösungen präsentiert und diskutiert, darunter auch der Aspekt der Finanzierung. Einige Erkenntnisse aus dem Lernprozess und die entwickelten Lösungen wurden auch auf dem Urban Thinkers Campus “Heat Stress Resilience: Translating Strategy into Urban Climate Actions“ in Kairo vorgestellt.
In ähnlicher Weise präsentierten und diskutierten die Gemeinden Irbid, Bab Amman und Kufranja mit ihren Kolleg*innen die entwickelten Lösungen für grüne Infrastruktur während des Green Action Workshops in Amman, der vom „Cash for Work“ Projekt des GiZ Jordanien in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium organisiert wurde.
Action for Cool Cities: Pathways for carbon reduction in buildings and improvement of outdoor thermal comfort
As the first step of the learning process ‘Action for Cool Cities – Pathways for carbon reduction in buildings and improvement of outdoor thermal comfort’, the virtual kickoff event was held on 30 Nov – 1 Dec 2022. During this event, good practices were showcased on the reduction of carbon emissions in building stock and improving outdoor thermal comfort as well as examples of faltering implementation in these key spheres of action.
As a second module of the learning process, Connective Cities workshop on ideation and prototyping took place in Amman, Jordan on the 7th-9th March 2023. The workshop focused on ideation and prototyping of solutions by the participating municipalities within the following thematic fields:
- Designing climate-responsive outdoor public spaces and promoting engagement of citizens
- Steering Structure: Interdepartmental Communication framework/platform in municipalities
- Optimizing existing building and urban design regulations by introducing key performance indicators and improving in-house capacity to drive change
- The role of municipality as a regulator and implementer: budget analysis and strategies for cost recovery of climate action measures
Participation in the second module of the learning process enabled the municipalities to share experiences, develop their capacities, and develop ideas for prototyping in their municipalities. The next stage or third module of the learning process gave a chance to these municipalities to test and optimize the envisioned prototypes in an iterative process that included conducting participatory sessions with stakeholders (including citizens, decision makers, and experts). The process revealed the significance of producing quantitative and qualitative evidence to back up the proposed seven solutions.










