Linear Parks in Campinas, Brasilien

Stadt Campinas erfuhr wie viele brasilianische Städte aufgrund der Landflucht seit den 70er Jahren ein schnelles urbanes Wachstum an den Stadträndern, das weitgehend städtebaulich und ökologisch ungeplant verlief. Campinas wählte lineare Parks als eine naturbasierte Lösung, um verschiedene Probleme gleichzeitig zu lösen: Mehr Resilienz gegen Starkregen und Hitze, mehr Gemeinschaftsleben durch öffentliche Räume mit Sport- und Freizeitangeboten. 49 Parks sind geplant, zwei befinden sich bereits in der Umsetzung. Erfahren Sie mehr zu naturbasierten Lösungen im Interview mit Gabriel Dias Mangolini Neves, Leiter und Umweltingenieur im Sekretariat für Grün, Umwelt und nachhaltige Entwicklung der Stadtverwaltung von Campinas.

Untertitel in Deutsch, Englisch und Portugisisch sind verfügbar.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/s87ad6O-x88

Brescia – Darmstadt: Gemeinsam gegen die Pandemie

Norditalien war zu Beginn besonders stark von der Pandemie betroffen. Darmstadt hat angesichts dieser tödlichen Bedrohung mit schneller unbürokratischer Hilfe unterstützt und sich auf die Pandemie vorbereitet. Der Austausch zwischen den Krankenhäusern, Katastrophenschutzeinheiten und Feuerwehren von Brescia und Darmstadt war für Darmstadt in dieser Hinsicht sehr wichtig. Durch die enge Zusammenarbeit während der Pandemie wurde die Partnerschaft weiter vertieft – für ihre herausragenden Leistungen und die friedliche, völkerverbindende Zusammenarbeit wurde die Partnerschaft mit dem kommunalwissenschaftlichen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung ausgezeichnet.

Sehen Sie hier wie beide Städte gemeinsam durch die Krise gegangen sind und profitieren Sie von ihren Erfahrungen!

Deutsche, italienische und englische Untertitel verfügbar.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/YUHsmKb5Omk

Effizientes integriertes Risikomanagement dank Digitalisierung

Gütersloh ist eine Stadt im Nordwesten Deutschlands und besitzt über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Angesichts der COVID-19-Pandemie war es für die Stadt unerlässlich, effiziente technologische Lösungen zu entwickeln, die die Ausbreitung des Virus kontrollieren und den Schutz der Bevölkerung gewährleisten sollen.

Trash to Cash

Trotz der Schwächen, die die Abfallwirtschaft im Libanon kennzeichnen, haben sich einige Kommunen dazu verpflichtet, innovative Lösungen zu finden und die Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören Probleme bei der Kostendeckung, Schwierigkeiten bei der Behandlung und Entsorgung, geringe Kapazitäten der Deponien, mangelndes Engagement der lokalen Bevölkerung für das Recycling und eine geringe Nachfrage nach Recyclingprodukten. Die Gemeinden Al Manara und Ghalboun sind zwei Beispiele dafür, wie Gemeinden diese Herausforderungen in Chancen umwandeln konnten.

Unturning the Stones – Exploring Climate Finance for Asian Cities

In the event 25 urban practitioners and experts from 6 countries exchanged on innovative and efficient financing approaches to build climate resilient and low-carbon cities. They were united by the fact that all of them are working at the forefront of climate change mitigation and adaptation measures in their cities. The event was jointly organised by Connective Cities, TURBOCLIC (Transformation – Urban Opportunities – Climate Change), an initiative from GIZ’s sector networks TUEWAS (Transport Environment Energy and Water in Asia) and SNGA (Governance Asia).

Further information, presentations and impressions

Krisenmanagement in palästinensischen Kommunen in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Bildung

Die COVID-19-Pandemie hat den öffentlichen Sektor weltweit vor einzigartige Herausforderungen gestellt. Insbesondere die Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie. Zunehmend entwickeln die Kommunen auch lokale Strategien für den Wiederaufbau und konzipieren Maßnahmen für die Zeit nach der Pandemie. 

Aufgrund der ständigen Notsituation in den Palästinensischen Gebieten und der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie wird der Krisenmanagementplanung insbesondere auf kommunaler Ebene hohe Priorität eingeräumt. Aus diesem Grund haben sich im Rahmen des Programms „Connective Cities“ 10 Palästinensische Gemeinden:

  • Tullkaram, 
  • Salfit,
  • Toubas,
  • Al Beera, 
  • Beitunia,
  • Jericho  
  • Halhoul,
  • Beit Jala, 
  • Bani Naim,
  • und Dura

in drei Arbeitsgruppen zusammengefunden, um Lösungen für ihre gemeinsamen Herausforderungen beim Krisenmanagement zu erarbeiten: 

Arbeitsgruppe 1: Krisenmanagement im Bildungssektor 

                Gemeinden: Tullkaram, Salfit, Toubas, Beit Jala

Arbeitsgruppe 2: Krisenmanagement im Gesundheitssektor

                Gemeinden: Bani Naim, Halhul, AlDura

Arbeitsgruppe 3: Krisenmanagement im Bereich der lokalen Wirtschaft

                Gemeinden: ElBeera, Bitunia, Jericho

Die Arbeitsgruppen arbeiteten in den vergangenen drei Monaten mit Unterstützung nationaler Expertinnen und Experten an der Entwicklung verschiedener Prototypen und Projektideen sowie am Austausch bewährter Praktiken im Bereich des Krisenmanagements in den verschiedenen Sektoren. Die Bemühungen der Arbeitsgruppen führten zu den folgenden Produkten:

Die Arbeitsgruppe, die sich auf den Bildungssektor konzentrierte, entwickelte einen Prototyp, der ein Modell für die Organisationsstruktur einer Notfallmanagement-Zelle auf kommunaler Ebene mit klaren Mandaten und Rollen für die verschiedenen beteiligten Einheiten in den Kommunen bietet. Der Prototyp enthält praktische Leitlinien für die Strukturierung einer Notfallmanagementzelle in Krisenzeiten mit den bestehenden Einheiten der Gemeinden und für die Einbeziehung verschiedener Akteure in die Zelle. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe eine Projektidee entworfen, die auf die Entwicklung eines Notfallfonds abzielt. Der Fonds soll als Teil der von der Gemeinde erhobenen Bildungssteuer institutionalisiert werden und Bildungsmaßnahmen und Unterstützung für Schulen abdecken. Die Mitglieder des Fonds sollen sich aus verschiedenen Gemeindevertretern zusammensetzen. Die Gemeinden der Arbeitsgruppe haben diese Idee gemeinsam entwickelt und ausgearbeitet.

Die zweite Arbeitsgruppe, die sich auf den Gesundheitssektor konzentrierte, erarbeitete einen Entwurf für die Einbeziehung des Krisenmanagements in die strategische Planung der Gemeinden. Die Arbeitsgruppe entwickelt derzeit ein zusätzliches Kapitel für ein Handbuch zur kommunalen Strategieplanung, das sich auf praktische Leitlinien für das Krisenmanagement konzentriert. Darüber hinaus entwarfen die Gemeinden gemeinsam eine Projektidee, die auf die Einrichtung eines Krisenmanagementfonds abzielt, der den Gemeinden zur Unterstützung des Systems in Krisensituationen zur Verfügung gestellt wird.

Das Krisenmanagement im Bereich der lokalen Wirtschaft wurde von der dritten Arbeitsgruppe behandelt. Diese Gruppe hat ebenfalls an einem Prototyp gearbeitet, der in einer Organisationsmatrix für die Krisenmanagementplanung in den verschiedenen Einheiten der Kommunalverwaltungen mündete. Die Matrix schlägt spezifische Maßnahmen vor, die von jeder Einheit in der Kommune während der drei Phasen des Krisenmanagements – vor, während und nach der Krise – zu ergreifen sind. Als Projektidee konzentrierte sich die Gruppe auf die Stärkung der Rolle und der Fähigkeiten der lokalen Wirtschaftsentwicklungseinheit (LED) im kommunalen Krisenmanagement, um in der Krise zu helfen. Der Prozess umfasst die Durchführung einer Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Schäden und die Sammlung und Analyse von wirtschaftlichen Schlüsseldaten während einer Krise.

Die Connective Cities Arbeitsgruppen wurden in Zusammenarbeit mit der Regierung der Palästinensischen Gebiete und dem Verband der palästinensischen Kommunalbehörden APLA durchgeführt und von diesen gebilligt. Die Gemeinden und APLA sind daran interessiert, innovative Ansätze in Zusammenarbeit mit Connective Cities weiter auszubauen.

Alle Daten (Aufzeichnungen von Workshops) der verschiedenen Arbeitsgruppen wurden auf unserer Connective Cities Community veröffentlicht und können von registrierten Mitgliedern eingesehen werden. Für weitere Einblicke in die Entwicklungen der Arbeitsgruppen schauen Sie unseren YouTube-Film an und besuchen Sie bitte unseren YouTube Kanal!

GIZ – using mobile phones to respond to the COVID-19 pandemic

Many countries are currently seeing a renewed increase in COVID-19 infections, and as case numbers rise, so too does inaccurate information about the virus. The World Health Organization (WHO) has coined the phrase ‘infodemic’ to describe this parallel epidemic of inaccurate medical information and misleading guidance on tackling the virus. And groups living in remote rural areas of Africa, for example, often have no direct access to the internet or other media for reliable information.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH has launched the ‘CallvsCorona’ Project to tackle this. The idea dates back to April 2020, when it was one of the outcomes of a ‘hackathon’ to find ways of tackling the pandemic. On behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the project operates a 24-hour interactive phone service in five countries to combat misinformation about COVID-19. With information about the virus available round the clock, callers can find out about specific topics at the touch of a button on their phones. 

Radio playlets provide information on COVID-19 in particular to the illiterate

The project has also produced 95 informative radio playlets, using everyday stories to provide valuable information on how to behave. This offers a reliable source of information, in particular for people who cannot read and write.

The wide distribution of basic mobile phones and access to radio stations across Africa means that even those living in the remotest regions have access to the information they need through ‘CallvsCorona’. More than 250,000 people have already accessed information directly via their mobile phones.

The phone service is provided by a social enterprise, Viamo, and after launching in Madagascar, it is now also available in Haiti, Malawi, Mozambique and Zambia. The project works closely with local GIZ programmes to reach as many people as possible. ‘CallvsCorona’, which is co-financed by the European Commission, will be rolled out even more widely from October this year. 

Plans also include a focus on new aspects of COVID-19, such as information about vaccinations and health care in the pandemic. ‘CallvsCorona’ will additionally be rolled out in Nigeria and Senegal, enabling it to reach up to 400,000 more people.

Cities Challenge: 2030 Agenda meets Urban Climate Action

What does a climate-friendly, inclusive, safe, resilient and sustainable city look like in practice? In 2019, GIZ’s CitiesChallenge 2030 ideas competition set out to showcase and support examples for this all over the world. More than 30 projects replied to the calls for application. GIZ and BMZ selected four winning projects to be Urban Living Labs:

  • In Portoviejo, Ecuador, women in a poor peri-urban settlement acted as guardians to support the vulnerable and the sick, working together with the municipal disaster management department. With the help of students and experts from universities and professional organisations, they managed to secure paths and public spaces from landslides.
  • In Jordan’s capital Amman, an NGO created microforests in high-density, precarious neighbourhoods. This triggered cross-sectoral cooperation between stakeholders, who together tested novel planting methods to improve air quality, combat heat islands and create rainwater storage.
  • In Windhoek, Namibia, slum dwellers on the outskirts of the city created a neighbourhood park that invites people to stay and play while protecting their homes from seasonal flooding. They also planned the future development of their own settlement through a participatory process, supported by the municipality.
  • In the Serbian capital Belgrade, food service operators and digital start-ups in the Serbian capital Belgrade saved food from being destroyed. Instead, they made it available to families in need while improving urban food security and reducing the burden on landfills.

These four Urban Living Labs show some of the many ways that interventions in cities bring local governments, experts, communities and entrepreneurs together. By working together with local partners, they improved the resilience and quality of life for vulnerable groups, ensured access to public services, used resources more sustainably, and promoted climate change mitigation and adaptation.

Municipal response to COVID-19 in the health sector

Focusing on exploring tools and protocols that cities have been employing to control and monitor the spread of infection and reviewing the efficiency and effectiveness of such tools and protocols.

More: https://youtu.be/iy9Zb3HL2GQ

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