Teilnahmeaufruf – Global Green Sports: Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen

Große Sportereignisse begeistern Milliarden – und stehen zugleich im Zentrum der globalen Nachhaltigkeitsdebatte. Wie können Kommunen Sportgroßveranstaltungen so gestalten, dass sie ökologische, soziale und wirtschaftliche Mehrwerte schaffen? Welche Lösungen funktionieren bereits in der Praxis – und was lässt sich voneinander lernen?

In Berlin befasst man sich intensiv mit diesen Fragen und nun laden der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Senatsverwaltung für Inneres und Sport zusammen mit Connective Cities 5 weitere deutsche und 6 internationale Kommunen ein, sich in einer Dialogveranstaltung zu Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen – von der politischen Verankerung bis zur praktischen Umsetzung und begleitenden Bildungsarbeit – auszutauschen.

An wen richtet sich der Teilnahmeaufruf?

Wir freuen uns auf die Teilnahme von jeweils 2 Fachleuten aus Ihrer Kommune, insbesondere aus den Bereichen Veranstaltungsmanagement, Sport, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) oder Ordnungsämtern.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Reisekosten werden von Connective Cities übernommen.

Wie kann man teilnehmen?

Wenn Sie an der Dialogveranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte folgende Infos per E-Mail:

  • Angabe Ihrer Kommune oder Organisation (auch Hochschulen oder NROs) und Ihrer Funktion,
  • eine kurze Beschreibung eines Projekts Ihrer Kommune, das Sie den anderen Teilnehmenden als gute Praktik vorstellen möchten. Gerne können Sie auch eine lokale Herausforderung ergänzen, vor der Sie zurzeit stehen und zu der Sie sich mit den anderen kommunalen Fachleuten austauschen möchten.

Frist und Kontakt:

Eine Bewerbung ist weiterhin möglich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse zeitnah an uns.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung:

Nikola Krause, Projektkoordinatorin Connective Cities (nikola.krause@engagement-global.de); +49 (0)228 20717 2922 und connective-cities@engagement-global.de.

Weitere Informationen finden Sie im Teilnahmeaufruf (Download rechts).

Ausschreibung: Goerdeler-Preis 2027

Connective Cities unterstützt erneut die Ausschreibung des Kommunalpolitischen Preises 2027 des Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftungsfonds (CAG), der nach dem Übergang in die Leipzigstiftung unter diesem Namen firmiert. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltung und Politik ausgezeichnet.

Im Jahr 2027 steht der Preis unter dem Thema „Resiliente Kommunen: Kommunale Partnerschaften für Bevölkerungsschutz, kritische Infrastruktur und Krisenvorsorge“. Gesucht werden innovative und übertragbare Gute Praktiken, die im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit – insbesondere auch international – entwickelt wurden.

Voraussetzung ist die Beteiligung einer deutschen Kommune oder einer kommunalen Allianz.

Weltweit stehen Kommunen vor zunehmenden Herausforderungen, etwa durch Naturkatastrophen, technische Störungen, Cyberrisiken oder geopolitische Spannungen. Um ihre Bevölkerung wirksam zu schützen, braucht es nicht nur technische Lösungen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, kommunalen Diensten, Zivilgesellschaft und weiteren lokalen Akteuren.

Die Ausschreibung richtet sich daher an grenzüberschreitende kommunale Kooperationen, die praxisnahe und innovative Ansätze in folgenden Bereichen aufzeigen:

  • Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge
  • Schutz und Weiterentwicklung kritischer Infrastruktur
  • digitale Sicherheit
  • Krisenkommunikation

 

Besonders berücksichtigt werden inklusive und partizipative Ansätze, die die Bedarfe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen – insbesondere von Frauen, Kindern und weiteren vulnerablen Gruppen – einbeziehen.

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und umfasst eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.

Bewerbungsfrist: 31. August 2026

Im Sinne seines Ansatzes zur Förderung des internationalen kommunalen Austauschs ruft Connective Cities Kommunen und kommunale Netzwerke dazu auf, sich zu bewerben und ihre Erfahrungen einzubringen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren: CAG-Bekanntmachung [pdf, 3 Seiten]

Bewerbungen oder/und Fragen sind per E-Mail zu richten an:

Ricarda Meissner Ricarda.meissner@giz.de

Jelena Karamatijevic Jelena.karamatijevic@giz.de

Wie können Kommunen die Hitze meistern?

Hitze betrifft uns alle. Sie ist eines der weltweit am schnellsten zunehmenden und tödlichsten Klimarisiken.
Doch wir sind ihr nicht hilflos ausgeliefert. Kommunen auf der ganzen Welt entwickeln umfassende Strategien und und tauschen sich aus. Diese reichen von Hitzeschutzplänen über die Planung grüner und blauer Infrastruktur bis hin zu intelligentem Regenwassermanagement, dem Einsatz von KI und der Erstellung digitaler Zwillinge für ein risikobasiertes Krisenmanagement.

Natürlich haben sich die Kommunen auch im Rahmen von „Connective Cities“ mit diesem entscheidenden Thema auseinandergesetzt. Wir haben für Sie eine Auswahl an Beispielen aus dem „Connective Cities“-Kontext sowie zusätzliche Ressourcen zusammengestellt.

Heat in the City – Der „Connective Cities Deep Dive“-Lernprozess
Von 2023 bis 2025 haben sich sechs Kommunen zusammengeschlossen, um die Auswirkungen von Hitzewellen und Wärmeinseln zu analysieren und auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnittene Lösungen zu entwickeln.
Ausführlicher Zwischenbericht: https://www.connective-cities.net/media-center/heat-in-the-city/

Cities Leading by Example
Dieses Handbuch (in Englisch) zur risiko-informierten Planung und zur Hitzebekämpfung, der im Rahmen des „Deep Dive“-Projekts von Connective Cities entwickelt wurde, dient als praktischer Leitfaden für kommunale Akteure, Stadtplaner*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Führungskräfte in den Kommunen, die einen risiko-informierten Ansatz verfolgen und Maßnahmen zur Anpassung an die Hitze in ihre Planungsprozesse integrieren möchten. https://www.connective-cities.net/wp-content/uploads/2025/10/cities-leading_guidebook.pdf

Das „Walkable Triangle“ in Kisumu, Kenia
Das fußgängerfreundlich umgestaltete Geschäftsviertel ist heute ein herrlicher Ort zum Verweilen, an dem altgewachsene Bäume für angenehme Kühle und frische Luft sorgen. Eine gute Praktik zum Nachlesen:
https://www.connective-cities.net/media-center/das-walkable-triangle-in-kisumu-kenia/


Mehr Klimaschutz und Lebensqualität: Grüne Korridore in der MENA-Region,
um die Umgebungstemperaturen in Städten und deren Umgebung zu senken.
Eine KI-basierte Visualisierung mit Schwerpunkt auf grünen Korridoren und grünen Stadtvierteln, die darauf abzielt, verschiedene Perspektiven zur Stadtplanung aus den Bereichen Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammenzuführen. Hier gibt es Einblicke in den laufenden Lernprozess: https://www.connective-cities.net/en/media-center/greater-climate-protection-and-quality-of-life-green-corridors-in-the-mena-region/

Die Digital-Twin-Plattform von Bağcılar, Türkei
Wie eine Gemeinde in Istanbul Bürgerdienste mit datengestütztem städtischem Risikomanagement verbindet, auch im Hinblick auf Hitzebewertungen, können Sie hier nachlesen:
https://www.connective-cities.net/media-center/die-digitale-zwillingsplattform-von-bagcilar-tuerkei/

 

Literaturempfehlungen:

Ibero-American Urban Climate Atlas
Dieses Projekt umfasst 11 Städte in Spanien und Südamerika. Die Forschung zielt darauf ab, den lokalen Kontext jeder Stadt im Hinblick auf die Auswirkungen von Wärmeinseln zu analysieren. Ziel ist es, Veränderungen der Temperaturverläufe und deren räumliche Auswirkungen innerhalb der Städte zu bewerten. (in Englisch)
Union of Ibero-American Capital Cities (UCCI) and ICLEI South America
https://e-library.iclei.org/uploads/IBER_ATLAS_EN_2.pdf

Financing heat resilience
Wie Regierungen Hitzeresilienz durch risikobewusste Investitionen, innovative Finanzierungsmechanismen und resiliente Infrastruktur finanzieren können. (in Englisch)
United Nations Office for Disaster Risk Reduction (UNDRR), Centre for Disaster Protection, National Disaster Management Authority (India)
https://www.undrr.org/publication/documents-and-publications/financing-heat-resilience

Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis
Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis (Plan°C)
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
https://repository.difu.de/items/c805c6fb-c3c1-4288-b1c9-eff356fb04bd

Smarte Schwammstadt und modernes Starkregenmanagement
Ideen, wie Städte ihre Klima- und Risikoresilienz weiter stärken und sich sowohl vor Starkregenereignissen als auch vor Dürren schützen können.
Deutscher Städtetag
https://www.staedtetag.de/positionen/positionspapiere/2026/diskussionspapier-smarte-schwammstadt-modernes-starkregenmanagement

Highlights des UCLG World Congress 2026

Vom 22. bis 25. Juni 2026 fand in Tanger (Marokko) der Weltkongress des Weltverbands der Kommunen „United Cities and Local Governments“ (UCLG) statt. Unter dem Motto „A New Generation of Universal Local Public Services“ trafen sich über 3.000 Delegierte aus der ganzen Welt.

Der Verband vereint nationale Kommunalverbände sowie über 1.000 Kommunen als direkte Mitglieder aus sieben Weltregionen: Afrika, der asiatisch-pazifische Raum, Europa, Eurasien, der Nahe Osten und Westasien sowie Lateinamerika und Nordamerika. Damit repräsentiert UCLG etwa fünf Milliarden Menschen oder 70 Prozent der Weltbevölkerung.

Der UCLG Weltkongress wird alle drei Jahre zusammengerufen. Neben den fachlichen Diskussionen in zahlreichen Barcamps und Nebenveranstaltungen sowie den vielen Vernetzungsmöglichkeiten markierte der Kongress auch den Beginn eines neuen Governance-Zyklus der internationalen kommunalen Bewegung. Das Präsidium, das aus einem Präsidenten und sechs Co-Präsidenten besteht, die jeweils eine Region vertreten, wurde neu gewählt. Die Delegierten wählten Uğur İbrahim Altay, den Oberbürgermeister von Konya in der Türkei, zum neuen Präsidenten von UCLG für die Amtszeit 2026–2029.

Andreas Wolter, Stadtrat aus Köln, vertritt die deutsche Seite zu Menschenrechtsfragen | Foto: Connective Cities

Zudem wurden die UCLG-Gremien, darunter der World Council und das Executive Bureau, erneuert. Als deutsche Delegierte für das World Council wurden Dr. Ursula Sautter, Bürgermeisterin aus Bonn, Jörk Cardeneo, Stadtrat aus Düsseldorf und Andreas Wolter, Stadtrat aus Köln benannt. Die Wahlen spiegeln den Anspruch von UCLG wieder, eine ausgewogene regionale Repräsentation und gemeinsame politische Führung der weltweiten kommunalen Bewegung sicherzustellen.

Ein weiterer Meilenstein war die erste UCLG Women’s Assembly, die Bürgermeisterinnen, Gouverneurinnen und weitere kommunale Entscheidungsträgerinnen aus aller Welt zusammenbrachte. Im Mittelpunkt standen der Austausch über kommunale Gleichstellungspolitik, die Stärkung von Frauen in politischen Führungspositionen sowie die Weiterentwicklung der Feminist Municipal Movement innerhalb von UCLG. Damit unterstrich der Kongress die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit als festen Bestandteil einer zukunftsfähigen kommunalen Governance und der Bereitstellung inklusiver öffentlicher Dienstleistungen. Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter brachte den Vorschlag einer gendergerechten Doppelspitze für die nächste Mandatsperiode ein, der innerhalb der UCLG Women’s Assembly begeistert aufgenommen wurde.

UCLG Women Assembly | Foto: Connective Cities

Mit dem „Tangier Outcome Document – A New Generation of Universal Local Public Services“ bekräftigten die Delegierten außerdem die zentrale Rolle lokaler und regionaler Regierungen bei der Bereitstellung inklusiver, zugänglicher und resilienter öffentlicher Dienstleistungen. Themen wie bezahlbares Wohnen, Klimaresilienz, digitale Transformation, soziale Inklusion und internationale kommunale Zusammenarbeit standen dabei im Fokus.

Das Connective Cities Lab „From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“ zeigte in diesem Kontext, wie kollegiale Beratung (Peer Learning) ganz praktisch dazu beitragen kann, Kommunen von der Planung in die Umsetzung zu begleiten

From Challenge to Practice: Wie Kommunen lokale Pläne in öffentliche Dienstleistungen umsetzen

Connective Cities nahm an der Generalversammlung des Weltverbandes United Cities and Local Governments (UCLG) vom 22. bis 25. Juni in Tanger Marokko teil. Der UCLG World Congress 2026 stand unter dem Leitthema „A New Generation of Universal Local Public Services“ und brachte über 3000 lokale und regionale Entscheidungsträger*innen, kommunale Praktiker*innen, Städtenetzwerke und Entwicklungspartner aus aller Welt zusammen.

„From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“ lautete der Titel der eineinhalbstündigen Session, die von Connective Cities gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag im Rahmen des Local4Action Tracks organisierte.

Von der Planung zur Umsetzung

Im Mittelpunkt des Labs stand eine Herausforderung, die Kommunen weltweit teilen: Strategien und Entwicklungspläne liegen vor – doch ihre Umsetzung in wirksame, inklusive und nachhaltige öffentliche Dienstleistungen ist häufig komplex. Die Session setzte daher bewusst nicht nur auf Erfolgsgeschichten, sondern auf konkrete Umsetzungserfahrungen, Herausforderungen und gemeinsames Lernen.

Gabi Schock von der Stadt Krefeld eröffnete den fachlichen Austausch mit einem Einblick in die kommunale Abfallwirtschaft und zeigte, wie Bürgerbeteiligung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor bei der Planung und Umsetzung kommunaler Dienstleistungen werden kann. Am Beispiel des Krefelder Abfallwirtschaftskonzepts erläuterte sie, wie Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft bereits frühzeitig in strategische Entscheidungsprozesse eingebunden wurden. Dabei wurde deutlich, dass Partizipation nicht nur die Akzeptanz neuer Maßnahmen erhöht, sondern auch dazu beiträgt, lokales Wissen systematisch in Planungsprozesse einzubringen, Zielkonflikte frühzeitig sichtbar zu machen und langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Erfahrungen aus Krefeld verdeutlichten, dass erfolgreiche kommunale Dienstleistungen auf transparenten Entscheidungsprozessen, kontinuierlicher Kommunikation und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aufbauen.

Anschließend stellte H.E. Governor Issa Timamy aus Lamu County (Kenia) die Kiunga Solar-Powered Desalination Initiative vor. Ausgangspunkt war die Herausforderung, die Bevölkerung einer abgelegenen Grenzregion dauerhaft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Durch den Einsatz solarbetriebener Meerwasserentsalzung konnte nicht nur der Zugang zu einer verlässlichen Wasserversorgung geschaffen werden, sondern gleichzeitig auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels gestärkt werden. Der Governor machte deutlich, dass der Erfolg des Projekts auf einer engen Zusammenarbeit zwischen County Government, lokalen Gemeinden und Entwicklungspartnern beruhte. Das Beispiel zeigte eindrucksvoll, wie integrierte kommunale Planung mehrere Entwicklungsziele gleichzeitig adressieren kann – von der Verbesserung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen über Gesundheitsvorsorge bis hin zur Förderung des sozialen Friedens und wirtschaftlicher Entwicklung. Für dieses Projekt hat Lamu County außerdem den UCLG- Friedenspreis in Höhe von 20.000 € gewonnen.

Das Fazit lautete:  Erfolgreiche kommunale Dienstleistungserbringung entsteht dort, wo technische Lösungen mit guter Governance, aktiver Beteiligung und starken lokalen Partnerschaften verbunden werden.

Peer-to-Peer Consultation: Gemeinsam Lösungen entwickeln

Im zweiten Teil des Labs wechselte der Fokus von Inputs zu aktiver Beratung.

Ein Redner steht neben einem großen bildschirm und erklärt den an runden Tischen sitzenden Teilnehmenden die Methodik.
Einführung in die Methodik der Peer-to-Peer Consultation | Foto: Connective Cities

Ein Vertreter der Kommune Pékine in Senegal brachte eine konkrete Herausforderung aus der kommunalen Praxis ein: Komplexe Beschaffungsverfahren, lange administrative Prozesse und Personalwechsel erschweren die Umsetzung von Infrastrukturprojekten und verzögern die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen.

Die Teilnehmenden analysierten die Herausforderung gemeinsam im Rahmen einer moderierten Peer-to-Peer Consultation (kollegiale Beratung) und entwickelten praxisnahe Lösungsvorschläge. Diskutiert wurden unter anderem:

  • besseres Wissensmanagement zur Sicherung institutioneller Erfahrung,
  • klarere Beschaffungsfahrpläne und Prozessübersichten,
  • stärkere Koordination zwischen kommunalen Abteilungen,
  • eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortungsmechanismen,
  • Erfahrungsaustausch mit Nachbarkommunen,
  • kontinuierliche Qualifizierung kommunaler Mitarbeitender,
  • Datenbanken mit qualifizierten Dienstleistern,
  • Mindeststandards für Auftragnehmer und Dienstleister,
  • sowie eine frühzeitige Analyse politischer und institutioneller Rahmenbedingungen.

 

Die Diskussion zeigte, dass Kommunen trotz unterschiedlicher regionaler Kontexte häufig vor ähnlichen Umsetzungsproblemen stehen. Genau hier setzt der Connective Cities Ansatz an: Durch strukturierten kommunalen Austausch entstehen praktische Ideen, die an lokale Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt werden können.

Das Lab machte deutlich, wie internationaler kommunaler Austausch über klassische Good-Practice-Präsentationen hinausgehen kann. Indem Kommunen offen über Herausforderungen sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, wird Peer Learning zu einem konkreten Instrument für bessere lokale öffentliche Dienstleistungen.

Das Team von Connective Cities und Beteiligte des Lab | Foto: Connective Cities

Siehe auch: Highlights des UCLG World Congress

Insight Session – Kommunen entwickeln naturbasierte Lösungen

Wir freuen uns, Sie zu unserer bevorstehenden virtuellen Insight Session zum Thema ‚naturbasierte Lösungen für urbane Resilienz‘ einzuladen, die am 15. Juli 2026 von 13:00 bis 14:30 Uhr MEZ stattfinden wird.

Städte in Subsahara-Afrika, Deutschland und anderen Regionen setzen verstärkt auf naturbasierte Lösungen, um Überschwemmungen, Klimarisiken, den Verlust der Artenvielfalt und die damit verbundenen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu bewältigen. Die Integration dieser Ansätze in die kommunale Planung, Verwaltung und Umsetzung bleibt jedoch eine komplexe Aufgabe.

Diese Insight Session vereint Forschungs-, Politik- und kommunale Netzwerkperspektiven, um praktische Ansätze für die Planung, Integration und Umsetzung naturbasierter Lösungen vorzustellen.

Dafür laden wir folgende Gesprächspartner*innen ein:

Andreas Wolter, Präsident von Climate Alliance
Präsentation: Von lokalen Maßnahmen zu kollektiver Wirkung: Wie kommunale Netzwerke Klimaresilienz stärken

Andreas Wolter wird das Netzwerk der Climate Alliance vorstellen und dessen Rolle bei der Unterstützung von Kommunen zur Stärkung lokaler Klimaschutzmaßnahmen beleuchten. Sein Vortrag wird wichtige Einblicke darin geben, wie Städtenetzwerke voneinander lernen, Wissensaustausch, Interessenvertretung und Zusammenarbeit fördern und gleichzeitig Kommunen dabei helfen können, Klimaverpflichtungen in praktische Maßnahmen umzusetzen – etwa naturbasierte Lösungen zur Stärkung kommunaler Resilienz.

McKenna Davis, Senior Fellow und Koordinator für naturbasierte Lösungen am Ecologic Institut, Berlin
Präsentation: Integration naturbasierter Lösungen in den Mainstream: Erkenntnisse und praktische Beispiele aus dem Urban Governance Atlas

McKenna Davis wird Einblicke und praktische Beispiele aus dem Urban Governance Atlas und dem Projekt Climate Adaptation Naturally geben und aufzeigen, wie naturbasierte Lösungen in die kommunale Politik und Planung integriert werden können.

Dr. Kirk B. Neu, Forscherin in den Bereichen Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung und städtische Resilienz
Präsentation:Evidenzbasierte Erkenntnisse zur Planung naturbasierter Lösungen für die Hochwasserresilienz in Städten Subsahara-Afrikas

Ausgehend von Forschungsergebnissen aus Ghana und der gesamten Subsahara-Region wird Kirk Enu darlegen, wie Kommunen Forschungsergebnisse nutzen können, um naturbasierte Lösungen für eine inklusive Hochwasserresilienz zu planen und umzusetzen.

 

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern folgende Inhalte:

  • praktische Beispiele für naturbasierte Lösungen zur Stärkung der Resilienz städtischer Hochwassergebiete;
  • Einblicke in die für die Umsetzung erforderlichen Rahmenbedingungen für Governance, Politik und Planung;
  • Erkenntnisse aus der Kompatibilität von Forschungsergebnissen mit kommunalen Entscheidungsprozessen;
  • Perspektiven zur Rolle kommunaler Netzwerke bei der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen; und
  • eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Praktikern und Experten aus verschiedenen Städten und Regionen.

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, eine französische Übersetzung wird angeboten.

Datum: Mittwoch, 15. Juli 2026
Zeit:13:00 – 14:30 Uhr MEZ
Format: Online
Anmeldung: https://community.connective-cities.net/en/node/1607

Wir laden kommunale Praktiker*innen, Stadtplaner*innen, Expert*innen für Klima und Resilienz, Forscher*innen, Entwicklungspartner*innen und andere interessierte Mitglieder des Connective Cities Netzwerks herzlich zur Teilnahme ein.

Wir freuen uns darauf, Sie zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich gerne an: moses.munuve@giz.de

Urbane Miniwälder in von Dürre betroffenen Regionen

Am 8. Juli 2026 veranstaltete Connective Cities eine Online-Veranstaltung, um Möglichkeiten zum Pflanzen urbaner Wälder unter schwierigen klimatischen Bedingungen zu erörtern. Solche Versuche sind in trockenen Regionen mit hohen Temperaturen und geringen Niederschlägen bekanntermaßen schwierig, da die knappen Wasserressourcen zwischen Bevölkerung, lokalen Unternehmen, Landwirtschaft und Industrie aufgeteilt werden müssen. Das Pflanzen und Bewässern von Stadtbäumen wird unter diesen Umständen häufig als zweitrangig betrachtet, was aufgrund fehlender finanzieller Mittel und mangelnder Pflege oft zum Scheitern von Aufforstungsprojekten in Städten führt. An der Veranstaltung nahmen 34 Teilnehmende aus 13 Ländern teil, die ein breites Spektrum an Kommunen aus Afrika und dem Nahen Osten repräsentierten.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Miyawaki-Methode zur Anpflanzung von Miniwäldern weltweit zu einer herausragenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Bei dieser vom japanischen Botaniker Akira Miyawaki entwickelten Technik wird ein kleiner, dichter Wald aus einheimischen Bäumen und Pflanzen angelegt. Die besonders dichte Pflanzung einer Vielfalt an heimischen Pflanzen beschleunigt das Wachstum von Flora und Fauna, sodass die Miniwälder bereits nach etwa fünf Jahren vollständig autark sein können. Die Wälder verbessern die Luftqualität, reduzieren die Hitze und tragen zur Wiederherstellung der Artenvielfalt bei. Dadurch stabilisieren sie Ökosysteme und wirken der Umweltzerstörung infolge der Klimakrise entgegen. Eine Videoübersicht zur Miyawaki-Methode finden Sie hier.

Stefan Scharfe, Sprecher von Miya-Forest, einer in Eberswalde ansässigen NGO für Aufforstung, Umweltbildung und Forschung, erläuterte den Erfolg der Miyawaki-Methode unter anderem daran, dass das Pflanzen von Bäumen in der Regel breite Akzeptanz bei verschiedenen Akteuren wie Stadtbevölkerung, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunalverwaltungen findet. Der partizipative Ansatz der Anpflanzung urbaner Miniwälder müsse jedoch durch eine kleine Gruppe engagierter Akteure unterstützt werden, die sich mit dem Projekt identifizieren. Insbesondere eine gründliche Bodenanalyse kann die Wahrscheinlichkeit, dass die Miniwälder nach einer anfänglichen, intensiven Phase der Bewässerung und Pflege selbstständig wachsen, deutlich erhöhen.

Aus dem Kontext des stark urbanisierten und biologisch degradierten Amman, der Hauptstadt Jordaniens, kommend, nahm Deema Assaf, vom ökologischen Forschungsstudio TAYYŪN, als zweite Referentin an der Insight Session teil und vermittelte den Teilnehmenden wertvolle praktische Einblicke aus der MENA-Region. Frau Assaf erläuterte die aufwendige Arbeit mit Paläobotanikern zur Sammlung von Belegen für einheimische Arten der Region, die sich als evolutionär widerstandsfähig gegenüber den lokalen Klimabedingungen erwiesen haben. Die Samen dieser mit dem Boden vertrauten Pflanzen bilden die Grundlage für ein vielschichtiges Ökosystem mit Baumkronen, Unterholz, Sträuchern und Bodendeckern. Im Laufe seines Wachstums lockt der Wald Insekten, Pilze und Vögel an. Auch essbare Pflanzen können integriert werden, wodurch Miniwälder zu (urbanen) Gärten werden.

Die Insight Session lieferte den Teilnehmenden neue Inspiration für ihre eigenen Projektentwicklungen im Rahmen der laufenden Lernprozesse von Connective Cities zu den Themen „Natur als zentraler Bestandteil kommunaler Resilienz“ und „Grüne Korridore in der Stadt und ihrer Umgebung“. Das Potenzial der Miyawaki-Methode, durch verschiedene Ökosystemleistungen schnell und nachhaltig positive Effekte zu erzielen und sich an die lokalen Gegebenheiten anzupassen, macht urbane Miniwälder zu einer greifbaren und sinnvollen Maßnahme angesichts der sich verschärfenden Klimakrise. Forstwirtschaftliche Vorbereitungen – wie die Generierung von Bodendaten und Setzlingen – sowie institutionelle Unterstützung, gesicherte Finanzierung und die kontinuierliche Pflege des Pflanzprojekts sind jedoch entscheidend für das Gedeihen der Miniwälder.

Connective Cities bietet das Netzwerk für zukünftiges Engagement zu diesem Thema und freut sich darauf, Fachwissen unter Stadtplanern auszutauschen.

Treiber Grüner Transformation: Connective Cities Expertenmission in Waterberg

Vom 8. bis 12. Juni 2026 organisierte Connective Cities gemeinsam mit der South African Local Government Association (SALGA, Verband südafrikanischer Kommunalverwaltungen) und der Bezirksverwaltung Waterberg eine internationale Expertenmission zum wirtschaftlichen Strukturwandel und zur grünen Industrieentwicklung auf kommunaler Ebene. Die Veranstaltung brachte kommunale Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen sowie Expert*innen aus Wirtschaft und Praxis aus Südafrika (SALGA, Bezirksverwaltung Waterberg sowie den Lokalverwaltungen Lephalale und Mogalakwena), Deutschland (den Wirtschaftsförderungen der Städte Karlsruhe und Heilbronn sowie der RegioClusterAgentur (Baden-Württemberg), Namibia (dem Stadtrat der Stadt Lüderitz) und Kenia (der Kreisverwaltung des Nakuru County) zusammen. Gemeinsam tauschten sie Erfahrungen aus, diskutierten gemeinsame Herausforderungen und erörterten die Chancen der entstehenden grünen Wasserstoffwirtschaft – also der Erzeugung von Wasserstoff mithilfe erneuerbarer Energien – für die kommunale und regionale Entwicklung.

Besuch bei SALGA | Foto: Grace Karanja

Die Mission war eingebettet in breitere Ziele einer gerechten Energiewende und ergänzte die Arbeit des südafrikanischen Just Energy Transition Municipal Council (JETMC), der die dortigen Kommunen auf den Übergang zu saubereren und nachhaltigeren Energiesystemen vorbereitet. Durch politische Diskussionen, Fachvorträge und Besuche strategischer Infrastrukturen wie dem Eskom-Kraftwerk Matimba und dem Exxaro-Solarkraftwerk gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, denen Regionen bei der Abkehr von kohleabhängigen Industrien gegenüberstehen.

Zentrale Themen der Mission war die Rolle von grünem Wasserstoff für die lokale Wirtschaftsentwicklung, die Diversifizierung der Industrie und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Bezirksverwaltung von Waterberg betonte, wie wichtig es ist, einen ökologisch nachhaltigen und sozial inklusiven Übergang zu gewährleisten. Die Teilnehmenden erfuhren mehr über die Fortschritte, die die Waterbergs Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Kommunen Lephalale und Mogalakwena erzielt hat. Dazu gehören kommunale Initiativen zur Kompetenzentwicklung, der Aufbau von Verwaltungsstrukturen, Bemühungen zur Mittelbeschaffung und Partnerschaften zum Aufbau von Kapazitäten für grünen Wasserstoff.

Die Waterberg Development Initiative (WDI) präsentierte ihre Vision für ein koordiniertes regionales Entwicklungsmodell, das Kommunen, Industrie und Bevölkerung auf gemeinsame wirtschaftliche und Nachhaltigkeitsziele ausrichtet. Auch Vertreter*innen der nationalen Regierung, Entwicklungspartner und Kommunen, die bereits Wasserstoffprojekte vorantreiben, trugen zu den Diskussionen bei und verdeutlichten die wachsende Dynamik der südafrikanischen Wasserstoffwirtschaft.

Finaler Workshop in Waterberg | Foto: Elwin Gaoseb

Die Mission schloss mit einem Strategieworkshop ab, in dem die Teilnehmenden gemeinsam einen 36-monatigen Fahrplan für die regionale Entwicklung erarbeiteten. Dieser Fahrplan legte Prioritäten für Infrastrukturentwicklung, Qualifizierung von Fachkräften, Investitionsförderung und Partnerschaftsbildung fest, um die Schaffung eines zukünftigen „Wasserstoffkorridors Waterberg“ zu unterstützen. Die Ergebnisse ergänzten die Diskussionen der Arbeitsgruppe „Wasserstoffstädte“ zur Entwicklung kommunaler Kapazitäten, zur Mobilisierung von Finanzmitteln und zum Zugang zu Energie und befassten sich gleichzeitig mit Herausforderungen wie Finanzierungsengpässen und uneinheitlicher kommunaler Vorbereitung.

Die Expertenmission unterstrich die entscheidende Rolle der Kommunen im südafrikanischen Energiewandel. Durch internationale Zusammenarbeit, Wissensaustausch und praxisorientierte Planung demonstrierte die Initiative, wie grüne Industrialisierung nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig sicherstellen kann, dass die Gemeinden im Zentrum des Übergangs zu einer nachhaltigeren und resilienteren Zukunft stehen.

Besuch bei der Gemeinde Lephalale | Foto: Elwin Gaoseb

Insight Session – Urbane Mikro-Wälder in von Dürre betroffenen Regionen

Datum: Mittwoch, 8. Juli 2026

Uhrzeit: 11:00 – 12:00 Uhr MESZ

Sprache: Englisch – Simultanübersetzung ins Französische

Wie können in urbanen Gebieten mit chronisch geringen Niederschlagsmengen und/oder Hitzewellen nachhaltig Wälder gepflanzt werden?

Die Miyawaki-Methode ist ein Wiederaufforstungsansatz, der in den letzten Jahren aufgrund seiner Effizienz bei der Entwicklung von Vegetation auf kleinen städtischen Flächen und in sehr kurzer Zeit an Beliebtheit gewonnen hat. Um das Wachstum zu beschleunigen, stützt sich die Methode auf drei Schlüsselprinzipien: (1.) die ausschließliche Verwendung einheimischer, an den Boden angepasster Pflanzenarten; die (2.) in extremer Dichte gepflanzt werden und (3.) im Ergebnis ein vielschichtiges Ökosystem bilden, das sich aus Baumkronen, Unterholz, Sträuchern und Bodenvegetation zusammensetzt. Einen videografischen Überblick über die Miyawaki-Methode finden Sie hier.

Mikrowälder können nicht nur als kühlende grüne Korridore in städtischen Gebieten dienen, sondern auch als naturbasierte Lösungen, die für verschiedene Ökosystemleistungen, nicht zuletzt für den Katastrophenschutz, unverzichtbar sind. Laut dem Begründer der Methode, Dr. Akira Miyawaki, sind heimische Wälder im Vergleich zu nicht heimischen Arten fast dreißigmal widerstandsfähiger und bieten Schutz vor Naturkatastrophen.

Die Miyawaki-Methode wurde zwar bereits in den 1970er Jahren in Japan entwickelt, hat sich jedoch erst in jüngster Zeit weltweit verbreitet – mit zahlreichen Anwendungen in Indien, aber auch wachsender Beliebtheit in Europa, Nordamerika und anderen Teilen der Welt. Da Dürren weltweit jedoch immer häufiger auftreten, könnte die bewässerungsintensive Miyawaki-Aufforstung bei der Umsetzung zunehmend auf Schwierigkeiten stoßen. Können städtische Mikro-Wälder daher als geeignete Maßnahme und naturbasierte Lösung in Kommunen angesehen werden, die von häufigen Dürren betroffen sind – beispielsweise in Afrika und im Nahen Osten?

Der Verein MIYA-Forest e.V. aus Eberswalde, Deutschland, ist ein aktuelles Beispiel für zivilgesellschaftlich getragene Initiativen zur Verbreitung von Mikro-Wäldern nach der Miyawaki-Methode, sowohl in Deutschland als auch in der MENA-Region. In dieser ConnectiveCities Insight-Session stellt Vorstand Stefan Scharfe bewährte Praktiken des Vereins vor, die neben der Anpflanzung von mehr als 40 Mikro-wäldern seit 2021, auch pädagogische und wissenschaftliche Arbeit umfassen.

Als unsere zweite Referentin wird Deema Assaf von TAYYŪN, einem in Amman ansässigen Forschungs- und Ökodesign-Studio, über ihre Erfahrungen mit der Anpflanzung von Miyawaki-Wäldern berichten. Die Architektin leistete Pionierarbeit bei der Einführung der Miyawaki-Methode im Nahen Osten: 2018 pflanzte sie in Amman, Jordanien den ersten Wald dieser Art in der Region und leitete anschließend zahlreiche Pflanzaktionen mit einheimischen Baumarten in der ganzen Stadt. Ihre Arbeit umfasst die Gewinnung und Vermehrung einheimischer Samen, Pflanzworkshops für die Bevölkerung sowie regeneratives, auf Permakultur basierendes Design.

Registrieren Sie sich hier für die Veranstaltung: Urban Micro Forests in drought-affected regions

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich gerne an: lennart.kreuzfeld@giz.de

Wir freuen uns darauf, Sie zu unserer Diskussion begrüßen zu dürfen!