Zusammenspiel nachhaltiger Mobilitätsformen

Connective Cities hat vom 25. bis 27. November zu einer Dialogveranstaltung in Bonn eingeladen. 38 Expert*innen aus 20 Kommunen in 11 Ländern waren diesem Aufruf gefolgt, um ihre innovativen Projektansätze mit ihren Kolleg*innen zu diskutieren und gemeinsam an neuen Umsetzungsideen zu arbeiten.

Stefan Wagner, Leiter des Amtes für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn begrüßte die Gäste ganz herzlich, insbesondere die Kolleg*innen aus Bonns Partnerstadt La Paz. Beide Städte arbeiten bereits in vielen Nachhaltigkeitsprojekten zusammen. Bonn selbst hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden und im Bereich Mobilität bis dahin 75% CO2-freie Mobilitätsformen zu realisieren.

Jan Strehmann steht rechts neben der Präsentationsleinwand, im Vordergrund sind Köpfe der Teilnehmenden
Jan Strehmann über die Komplexität regionaler Mobilitätsplanung in Deutschland | Foto: Aschoffotografie, Engagement Global

Jan Strehmann, Referatsleiter im Bereich Mobilität beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) zeigte in seinem Eingangsvortrag die Komplexität regionaler Mobilitätsplanung in Deutschland auf. Nicht selten spielen da die verschiedenen Ebenen von Bund, Land, Landkreis und einzelner Kommune hinein, teils als Geldgeber, teils als Planungseinheit. Für die Bereitstellung öffentlichen inter-urbanen Nahverkehrs schließen sich zudem nicht selten kommunale wie private Verkehrsanbieter zu Verkehrsverbünden zusammen. Dabei spiele nicht Wettbewerb, sondern eine passgenaue Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle, um einen reibungslosen Personentransport zu gewährleisten.

Melanie Schade, Projektleiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellte in ihrer Präsentation Mobilikon vor. Das Online-Nachschlagewerk bündelt Mobilitätswissen im ländlichen Raum und erleichtert so Kommunen die Vorbereitung und Umsetzung von Mobilitätsmaßnahmen. Die Datenbank enthält 104 Maßnahmen, 110 Instrumente für deren Umsetzung, 79 Umsetzungshilfen, z.B. für die externe Kommunikation oder Datenerhebungen, sowie 206 konkrete Praxisbeispiele. Verschiedene Filter, z.B. zur Raumstruktur, Kosten und Umsetzungsdauer erleichtern dabei die Suche passender Maßnahmen.

Der neue Referent im Referat Länder und Kommunen des Bundesentwicklungsministerium, Jürgen Kretz, zeigte sich in seiner Begrüßungsrede erfreut, dass Connective Cities im Oktober 2025 nicht nur in eine neue Phase gestartet ist, sondern mit drei neuen weiteren Partnern: dem DStGB, dem deutschen Landkreistag (DLT) und dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) jetzt auch innerhalb Deutschlands breiter aufgestellt sei.

Das Connective Cities Team leitet in den fachlichen Teil der Veranstaltung bzw. die Projektpräsentation über.

Die Teilnehmenden stehen auf der Treppe des alten Rathauses von Bonn.
Die Teilnehmenden vor dem alten Bonner Rathaus | Foto: Aschoffotografie, Engagement Global

Vertreten waren kleine Gemeinden wie Schlangen im Teutoburger Wald mit gut 9.000 Einwohner*innen bis hin zu Millionenmetropolen wie Rio de Janeiro oder München. Ebenso vielfältig waren die innovativen Ansätze: Das in Deutschland einmalige kostenlose Linien-E-Carsharing in Borgholzhausen verbindet Kommunen im ländlichen Raum mit nächstgelegenen Bahnhöfen. Kisumu in Kenia entwickelte u.a. ein Batterietauschmodell für E-Motoradtaxis, Boliviens Hauptstadt La Paz plant, sein weltweit größtes Seilbahnnetz mit seinen 36 Stationen enger an das Busnetz anzubinden und Rio de Janeiro entwickelt ein multi-modales Netz aus Schnellbussen, Bussen, Radnetzausbau, Fahrradparkplätzen und E-Fahrradverleih. Das ukrainische Vinnytsa baut trotz oder wegen des Krieges sukzessive seine öffentliche Infrastruktur barrierefrei um. Die Stadt Monheim setzt auf autonom fahrende Shuttle Busse und Windhoek in Namibia stellt Studierenden leihweise E-Fahrräder zur Verfügung. Poti in Georgien wie auch Strumica in Nordmazedonien erweitern ihre Radwegenetze, und Dortmund baut systematisch seine Ladeinfrastruktur für Autos und E-Bikes aus. München verfolgt eine umfassende Strategie, um die verschiedenen CO2-freien Mobilitätsformen, u.a. mittels einer App und Mobility Hubs, möglichst eng miteinander zu verknüpfen. Und dies sind nur einige der Projektbeispiele.

Trotz allen strukturellen, geographischen und kulturellen Unterschieden wurde während der verschiedenen Runden des Erfahrungsaustausches doch schnell klar, dass es hauptsächlich ähnliche Herausforderungen gibt. Diese sind unter anderem:

  • komplexe institutionelle Rahmenbedingungen;
  • Konflikte über die Nutzungsart des begrenzten öffentlichen Raumes;
  • fehlende Standards in der Datenerhebung und Datenverarbeitung;
  • Infrastrukturschäden durch Vandalismus und Diebstahl;
  • wechselnde Politikvorgaben und/oder unklare rechtliche Rahmenbedingungen;
  • unterschiedliche und hohe Erwartungen der Stakeholder;
  • die gewohnten Verhaltensmuster in Punkto Mobilität in der Bürgerschaft zu ändern;
  • eine unzureichende finanzielle Ausstattung für die Projektumsetzung;
  • und letztendlich: an Knowhow über ähnliche Projekte zu gelangen.

 

Beim letzten Punkt konnte während der Tagung Abhilfe geschaffen werden. Intensiv wurden in kollegialer Beratung Umsetzungsherausforderungen in Bergholzhauen, Kisumu, La Paz, München, Poti, Trapzon (Türkei), Strumica und Windhoek diskutiert.

Weitere Projektideen wurden im Action Planning aufgegriffen:

  1. „Pedestrian Angles“ – Öffentlichkeitsarbeit für das Zufußgehen in Kisumu
  2. Integrierte Mobilitätsplanung mit politischer Rückendeckung in Windhoek
  3. Verbessertes Datenmanagement in Vinnytsa
  4. Entwicklung einer sicheren Fahrradinfrastruktur in Poti

 

Den Abschluss der Dialogveranstaltung bildete eine Exkursion zu einem Busdepot der Stadtwerke Bonn (SWB) mit Auflade-Infrastruktur für elektrische Linienbusse, zur Radstation am Bonner Hauptbahnhof und zu Mobilitätsstationen mit Angeboten wie z.B. (Lasten-)Fahrradverleih,  sicheren Fahrradparkboxen , Car-Sharing Parkplätzen  und auch städtischen Ladevorrichtungen für E-Fahrzeugen in der Bonner Südstadt.

Projektkoordinatorin Marcella Sobisch wird den Lernprozess im folgenden Jahr weiter betreuen und ist Ansprechpartner*in für die Gruppe und weitere Interessierte: marcella.sobisch@engagement-global.de.

Impressionen

    

Alle Fotos: Aschoffotografie, Engagement Global

India Urban Data Exchange (IUDX)

Um die Städte der Zukunft zu bauen, die eine gute Lebensqualität, eine verbesserte wirtschaftliche Robustheit und Harmonie mit der Natur bieten, braucht Indien einzigartige Lösungen, die nicht nur effizient sind, sondern auch Dienstleistungen und Vorteile für alle Teile der Gesellschaft bieten. Indien hat sich dafür entschieden, bei der Entwicklung dieser Lösungen Daten zu nutzen, indem es den Echtzeit-Austausch von Daten zwischen den Beteiligten über eine offene, neutrale und sichere Plattform, den India Urban Data Exchange (IUDX), erleichtert.  Bei IUDX geht es um die Nutzung von Daten zum Wohle der Allgemeinheit und darum, Datenanbieter in die Lage zu versetzen, innovative Dienste zu entwickeln und Mehrwert zu schaffen.

Mit Pony und Corgis humorvoll durch die Krise

Mit Corona kriselte es auch im Berliner öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV): Fahrgastzahlen gingen um 70% zurück – die BVG stellte sich der kommunikativen Herausforderung mit Humor. Passagiere und Beschäftigte sollten überzeugt werden, dass sicheres Bus- und Bahnfahren unter Berücksichtigung der Corona-Regeln möglich ist.                                                                      

Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Lindau

Da das Radfahren in der Freizeit und als Alternative zum Auto immer beliebter wird, müssen die Kommunen ihre Radverkehrsinfrastruktur anpassen. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden.

Toolbox – Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität

Der Erfolg von nachhaltigen Mobilitätsplänen und -projekten hängt oft vom Engagement und der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger ab. Daher erweist sich Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität in Kommunen als zentraler Erfolgsfaktor nicht nur für die wirkungsvolle Umsetzung neuer Konzepte, sondern auch für die Mitgestaltung smarter nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen. Dies geschieht, wenn Lösungen gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden.

Aufgrund der Folgen der Pandemie ist das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger begrenzt oder unmöglich. Dies kann den Erfolg gefährden und/oder notwendige nachhaltige Mobilitätsprojekte ausbremsen. Aus diesem Grund hat die Connective Cities Arbeitsgruppe „Nachhaltige Mobilität nach COVID-19“ einen Prototyp einer „Toolbox Bürgerbeteiligung für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität“ entwickelt. 

Die Toolbox deckt verschiedene Ebenen und Grade der Beteiligung ab. Es handelt sich um eine Sammlung erfolgreicher Instrumente und Leitfäden, die in verschiedenen Phasen der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität während und nach der Pandemie eingesetzt werden können.

Auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Stadtentwicklung

Warum brauchen wir einen geschlechtsspezifischen Ansatz in der Stadtplanung?

Die bestehenden öffentlichen Räume in den Städten sowie die öffentlichen Verkehrsnetze wurden zumeist von und für die Bedürfnisse von Männern entworfen. Viele von ihnen sind nicht auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt – einige stellen sogar ein Risiko für die Sicherheit von Frauen dar, erschweren ihren Alltag und schränken so ihre Möglichkeiten ein am Gemeinschaftsleben zu partizipieren. Die COVID-19-Pandemie hat die bestehenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in verschiedener Hinsicht offengelegt und verschärft.

Gleichzeitig kann diese Krise eine Chance sein, Stadtplanung geschlechtersensibler, gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Es gibt bereits viele geschlechtersensible Praktiken. Die Aufgabe besteht darin, diese Praktiken umzusetzen und den kommunalen Akteuren dabei zu helfen, eine nachhaltige, integrative und (geschlechter-)gerechte Entwicklung in der (Post-)COVID-Ära zu erreichen.

Dies war das Ziel der beiden Connective Cities Arbeitsgruppen:

  1. Geschlechtersensible Stadtplanung
  2. Geschlechtergerechte urbane Mobilität

Vernetzung von Kommunen in ihren Bemühungen um eine gendersensible Stadt

Die Teilnehmenden der Arbeitsgruppen kamen aus den Städten Nabeul und Sfax in Tunesien, Mexiko-Stadt und Guadalaja in Mexiko, Tena in Ecuador, Nairobi in Kenia sowie aus Uruguay und der Gemeinde Gaza in Palästina zusammen.

Durch die Zusammenführung von Kommunalvertreterinnen und städtischen Praktikerinnen und Praktikern zur Präsentation und Diskussion ihrer Herausforderungen und bewährten Verfahren wurden sie dabei unterstützt, im Peer-to-Peer Learning neue Projektideen zu entwickeln. Inspiriert wurden sie dabei durch den Input regionaler und internationaler Expertinnen, die ihre Erkenntnisse über geschlechtersensible Planungsansätze teilten.

Das erste Kick-off-Meeting diente der Sensibilisierung für die verschiedenen Risiken einer Ausweitung der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der Stadtentwicklung und die Möglichkeiten für Stadtverwaltung dem entgegenzuwirken. Annika Dalén, Beauftragte für strategische Entwicklung und Geschlechtergleichstellung, Stadtverwaltung Umeå, Schweden, stellte die Bemühungen der schwedischen Stadt Umeå als Modellstadt für geschlechtersensible Stadtplanung und Mobilität vor. Bis heute gibt es in vielen Ländern keine zuverlässigen Daten darüber, wie sich Frauen in Städten bewegen. Um Städte und ihre Verkehrssysteme so umzugestalten, dass sie den Bedürfnissen von Frauen gerecht werden, ist es daher der erste wichtige Schritt, geschlechtsspezifische Daten auf kommunaler und nationaler Ebene zu erheben.

Aufgrund von Ausgangssperren und sozialen Einschränkungen sind Frauen durch die Pandemie einem höheren Risiko ausgesetzt, Opfer häuslicher Gewalt zu werden. Katja Schülke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bonn, Deutschland und Conny Schulte, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Opferschutz Bonn/Rhein-Sieg, stellten ihre Ansätze zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt in der Stadt Bonn vor. Eine dritte Keynote von Giada Cicognola, Programmanalystin, Cities Alliance, stellte den Teilnehmerinnen das Programm Femmedina in Tunis, Tunesien, vor. Ziel des Programms ist die Wiederherstellung von öffentlichen Räumen für Frauen im historischen Zentrum von Tunis, der Medina, durch partizipative Entscheidungsfindung.

Während der folgenden Arbeitsgruppensitzungen identifizierten die teilnehmenden Städte eine geschlechtsspezifische Herausforderung in ihren Gemeinden. Sie sind beispielhaft für die Probleme, mit denen Frauen an vielen Orten auf der ganzen Welt konfrontiert sind:

  1. Verbesserte Partizipation von Frauen in Entscheidungsprozesse in Tunis, Tunesien
  2. Verbesserung der Situation von Frauen, die aus ländlichen Gebieten in die Städte pendeln in Tena, Ecuador
  3. Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen bei der Umsetzung von E-Mobilitätsprojekten und Bekämpfung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt im Bereich der E-Mobilität in Nairobi, Kenia
  4. Förderung des Radfahrens für Frauen in Mexiko-Stadt und Guadalaja, Mexiko

Die Arbeitsgruppen von Connective Cities fördern die Idee der Peer-to-Peer-Beratung, damit die teilnehmenden Kommunen von den Erfahrungen und guten Praktiken der anderen profitieren können. Wenn Sie mehr über diesen Ansatz erfahren möchten, können Sie hier weitere Informationen finden. Als Ergebnis der lebhaften Diskussionen entwickelten die Gruppen Guidelines, die auch anderen Kommunen als Starthilfe dienen können. Die Arbeitsgruppe wurde durch die 5 Schritte zur Erstellung fundierter Guidelines geführt, in die ihre Ideen integriert wurden: Schritt 1 Analyse, Schritt 2 Ziele, Schritt 3 Planung, Schritt 4 Umsetzung und Schritt 5 Bewertung. Die Guidelines sind unter den folgenden Links abrufbar:

Guidelines für eine geschlechtersensible Stadtplanung [pdf, 307 kb, 7 Seiten, Englisch]

Guidelines für eine geschlechtergerechte urbane Mobilität [pdf, 337 kb, 8 Seiten, English]

Ohne einen geschlechtersensiblen Ansatz für die Stadtentwicklung könnte die Pandemie weitreichende Auswirkungen haben, einschließlich des Risikos, dass sich die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in verschiedenen Bereichen wie der öffentlichen Gesundheit, der städtischen Teilhabe und dem sozialen Leben vergrößern. Gleichzeitig gibt es bereits Gender-Mainstreaming-Instrumente und bewährte Verfahren für geschlechtersensible Strategien, die, wenn sie wirksam eingesetzt werden, die negativen Auswirkungen von COVID-19 abmildern und zu einer größeren Gleichstellung der Geschlechter beitragen können.

Hier finden Sie weitere nützliche Ressourcen zur geschlechtersensiblen Stadtplanung:

Gender Responsive Urban Planning and Design | UN-Habitat (unhabitat.org)

How Vienna designed a city for women (apolitical.co)

How to Design a City for Women – Bloomberg

Gender in Mainstreaming Urban Development (berlin.de)

Harsh-realities-Marginalized-women-in-cities-of-the-developing-world-en.pdf (unwomen.org)

Across eastern Europe, rethinking urban planning, infrastructure and safety bring changes in women’s lives | UN Women

A safe city for women and girls in El Alto, Bolivia | UN Women

Goal 11 | Department of Economic and Social Affairs (un.org)

Brief: COVID-19 and ensuring safe cities and safe public spaces for women and girls | Digital library: Publications | UN Women – Europe and Central Asia

Brief-Recommendations-COVID-19-Safe-Cities-and-Safe-Public-Spaces-en.pdf (unwomen.org)

TUMI’s 5 Principles to Empower Women in Transport

Nachhaltige urbane Mobilität & COVID-19

Die Corona-Pandemie hat weltweit zu fundamentalen Veränderungen in der städtischen Mobilität geführt. Einige Auswirkungen der Pandemie sind kurzfristiger Natur, insbesondere solche, die während der Lockdowns festzustellen waren. Andere Auswirkungen dagegen werden die Art und Weise, in der wir uns künftig in der Stadt fortbewegen, langfristig verändern.

Nachhaltige urbane Mobilität und Covid-19 war der Fokusthema der Connective Cities Dialogveranstaltung, die vom 19. bis zum 22. Juli 2021 virtuell stattfand. Der Fachaustausch wurde von Connective Cities zusammen mit United Cities and Local Governments (UCLG), UN-Habitat und der Stadt Wiesbaden ausgerichtet.

Diese Peer-Learning-Note fasst gute Praktiken der teilnehmenden Städte zusammen und legt den Schwerpunkt auf die Themenbereiche ÖPNV, Fahrradverkehr und nachhaltige städtische Logistik.

Zusätzlich zur deutschen gibt es auch noch eine englische und spanische Fassung 

Weitere Information: Kurzdokumentation mit allen Präsentationen und Bildern der Veranstaltungen

TUMI Transport Outlook 1.5˚C

The Paris Climate Agreement as adopted in December 2015 set out to reduce global greenhouse emissions at a rate that would limit global temperature increase this century to a level 2.0˚C above pre-industrial levels. It went even further, laying out steps that might be taken to pursue an increase limited to 1.5˚C.

for exactly how we can achieve the goal of limiting greenhouse emissions. The transport sector accounts for nearly one-quarter of global energy-related carbon emissions. Climate action in transport is urgently needed because energy-related carbon dioxide (CO2) emissions are the main driver of climate change (Teske et. al 2019). Yet a clear-cut path to transformation, one which is backed up with ‚hard‘ numbers for policymakers around the world, remains missing. To close this gap, TUMI and the University of Technology Sydney developed a robust scenario study.

This study considers the conditions necessary to achieve these goals under three scenarios: A reference baseline study, in which no changes are implemented in terms of transport, along with a look at those changes that need to take place in order to limit warming to 1.5˚C or 2.0˚C.

For an executive summary and animated charts visit:

https://outlook.transformative-mobility.org/

TUMI Transport Outlook 1.5˚C

The Paris Climate Agreement as adopted in December 2015 set out to reduce global greenhouse emissions at a rate that would limit global temperature increase this century to a level 2.0˚C above pre-industrial levels. It went even further, laying out steps that might be taken to pursue an increase limited to 1.5˚C.

for exactly how we can achieve the goal of limiting greenhouse emissions. The transport sector accounts for nearly one-quarter of global energy-related carbon emissions. Climate action in transport is urgently needed because energy-related carbon dioxide (CO2) emissions are the main driver of climate change (Teske et. al 2019). Yet a clear-cut path to transformation, one which is backed up with ‚hard‘ numbers for policymakers around the world, remains missing. To close this gap, TUMI and the University of Technology Sydney developed a robust scenario study.

This study considers the conditions necessary to achieve these goals under three scenarios: A reference baseline study, in which no changes are implemented in terms of transport, along with a look at those changes that need to take place in order to limit warming to 1.5˚C or 2.0˚C.

For an executive summary and animated charts visit:

https://outlook.transformative-mobility.org/