Eine Strategie für klimasensitive Stadtentwicklung in Garowe, Somalia

Connective Cities hat die Entwicklung einer Bottom-up-Strategie für eine klimagerechte Stadtentwicklung (Climate-Sensitive City Development Strategy, CSCD) unterstützt. Dies umfasste eine partizipative Methodik zur Identifizierung und Analyse der wichtigsten Ansatzpunkte für kommunale Maßnahmen. Garowe war das erste Pilotprojekt, in dem diese Methodik und der Entwurf der CSCD-Strategie erprobt wurden. Wir freuen uns, Ihnen diese Strategie hier vorstellen zu können.

Connective Cities wurde durch das GIZ-Projekt „Promotion of social and economic inclusion of extreme poor IDPs and residents of host communities in Puntland, Somalia“ (SEIPP) beauftragt, die Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzepts (Anpassung und teilweise Minderung) für die Stadt Garowe, Puntland, Somalia, zu unterstützen. SEIPP engagiert sich für die Förderung der sozioökonomischen Integration extrem armer Binnenvertriebener und Bewohner*innen der Gastgemeinden in Puntland, Somalia.

Sollten Sie Fragen zu der Methodik haben oder Interesse an einem Austausch hierzu, wenden Sie sich bitte an: Paulina Koschmieder paulina.koschmieder@giz.de

Lörrach plant erstes Gewerbegebiet Deutschlands in Holzbauweise

Im Jahr 2020 kaufte die Stadt Lörrach das 8,5 Hektar große Lauffenmühle-Areal, eine ehemalige Textilfabrik. Möglich wurde dies vor allem durch die Städtebauförderung des Bundes und des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 9,1 Millionen Euro.

Nach Gesprächen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung entstand die Idee, auf dem Gelände ein klimaneutrales Gewerbegebiet in Holzbauweise zu errichten.

Die historischen Fabrikgebäude auf dem Gelände mit ihren Natursteinfassaden stehen zwar nicht unter Denkmalschutz, sollen jedoch instandgesetzt werden und in ihrer Grundstruktur erhalten bleiben, um sie neuen gewerblichen Nutzungen zuzuführen. Damit soll auch die Identifikation mit dem Projekt, vor allem in den benachbarten Ortsteilen, gesichert werden.

Das Projekt kann anderen Kommunen in Deutschland und international als Modell dienen und unter Beweis stellen, dass auch ganze Gewerbegebiete aus Holz gebaut werden können.

Für weitere Impressionen schauen sie auf unsere Webseite zur Guten Praktik!

Resilienz in Zeiten des Krieges – Kommunaler Austausch zwischen der Ukraine und Deutschland

Entdecken Sie innovative Strategien für den Wiederaufbau der Infrastruktur und die Förderung der Resilienz in ukrainischen Kommunen inmitten der Folgen des russischen Angriffskrieges. Erkunden Sie mit uns die Ergebnisse des Connective Cities Projektplanungsworkshops „Resilienz in Zeiten des Krieges – kommunaler Austausch zwischen der Ukraine und Deutschland“. Dieser Workshop, der vom 28. bis 29. November 2023 in München stattfand, brachte über 35 Teilnehmende zusammen, darunter Vertretende von 12 ukrainischen Kommunen. Im Rahmen des Dialogs und des Erfahrungsaustauschs befassten sich die Teilnehmenden mit Schwerpunktthemen wie nachhaltige Energieentwicklung, lokales und regionales Wirtschaftswachstum und strategische/städtische Planung. Erfahren Sie von den Erkenntnissen geschätzter Gastredner*innen und Delegierten aus Kosovo-Gemeinden, die ihre Perspektiven auf deutsche und internationale kommunale Erfahrungen darlegen und so den Weg für gemeinsame Anstrengungen zum Wiederaufbau und zur Stärkung ukrainischer Kommunen ebnen.  

Alle Präsentationen können hier abgerufen werden: https://community.connective-cities.net/en/group/215/topics

Kufranja – „die Stadt des Sauerstoffs“

Im Rahmen der Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Organisation des Destinationsmanagements und Produktdesign im Tourismus“ hat die Gemeinde Kufranja in Jordanien einen Workshop über Ökotourismus und die Gestaltung touristischer Pfade veranstaltet. An dem Workshop nahmen wichtige Akteur*innen in diesem Bereich teil, darunter Vertretende des Tourismusministeriums im Gouvernement Ajloun, der Royal Society for Nature Conservation und Bookagri.com, einem Unternehmen für Agrotourismus-Erfahrungen und die Entwicklung von Reisezielen. Die Tourismusexpertin Hanane Haber gab einen Überblick über die Grundsätze der Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in der Gemeinde Kufranja, die als „Stadt des Sauerstoffs“ bekannt ist.

Stärkung der Partnerschaft zwischen lokalen Städten und der Tourismusindustrie

Der Tourismus ist einer der am stärksten von COVID-19 betroffenen Wirtschaftssektoren weltweit, wobei die rückläufigen Besucherzahlen die lokale Wirtschaft stark beeinträchtigen. Es kam zu Geschäftsschließungen, Arbeitsplatzverlusten, einem Anstieg nicht nachhaltiger alternativer Einkommensquellen und dem Verlust von Staatseinnahmen aus dem Tourismus. Die katastrophale Lage hat viele vom Tourismus abhängige Länder jedoch auch dazu veranlasst, im Rahmen der COVID-19-Erholungsstrategie neue Möglichkeiten zu erkunden. Dazu gehören neue Produkte wie Ökotourismus, technologiebasierter/ digitaler Tourismus, innovatives Marketing und Inlandstourismus. Inmitten dieser herausfordernden Situation und der potenziellen Chancen muss nach einer Strategie und Projekten zur Unterstützung der Tourismusindustrie gesucht werden.

Hiermit laden wir Sie zum ersten Workshop der virtuellen Reihe zum Thema COVID-19 und die Erholung des kommunalen Tourismus: Stärkung der Partnerschaft zwischen lokalen Städten und der Tourismusindustrie am 15. September 2021 von 16:00 – 18:00 Uhr MESZ ein.

Die Veranstaltung richtet sich an internationale städtische Akteure aus Kommunalverwaltungen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft, die sich mit den Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismussektor befassen und nach innovativen Strategien für eine Zukunft nach der Pandemie suchen.

Connective Cities‘ COVID-19 and Municipal Tourism Recovery wird städtische Akteure dabei unterstützen, Wege zum Überleben der Tourismusindustrie zu finden. Es wird eine breite Plattform für den Wissensaustausch und das Peer-Learning mit gleichgesinnten kommunalen Akteuren und politischen Entscheidungsträgerinnen und  Entscheidungsträger bieten, die an der Planung der Erholung des Tourismussektors arbeiten. Darüber hinaus bietet die Connective Cities Community Zugang zu relevantem globalem Fachwissen über Tourismus, um den Planungs- und Erholungsprozess zu unterstützen.

Die Auftaktveranstaltung am 15. September bietet mehreren städtischen Akteuren und der Tourismusbranche die Möglichkeit, durch Peer-Learning an der Erholung des Tourismussektors von COVID-19 zu arbeiten und potenzielle Vorschläge für die Einwerbung von Finanzmitteln vorzubereiten. Als Ausgangspunkt werden verschiedene Szenarien von Kommunen aus fünf Ländern – Nepal, Botswana, Kap Verde, Rumänien, Uganda und Kambodscha – vorgestellt.

Weitere Workshops der Reihe sind für den 20. Oktober und den 16. November 2021 (noch zu bestätigen) geplant.

Um sich für den Workshop anzumelden und über die Tagesordnung, die Ankündigung der Referenten und weitere Details auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen Sie bitte unsere Connective Cities Community.

COVID-19 und die Erholung des kommunalen Tourismus Auftaktveranstaltung:

Datum: 15. September 2021

Zeit: 16:00 – 18:00 MESZ (Berliner Zeit)

Veranstaltungsort: Connective Cities Community (online)

Sprache der Veranstaltung: Englisch, Simultanübersetzung: Arabisch, Portugiesisch (Rumänisch, tbc.)

Kontakt: Paulina Koschmieder           paulina.koschmieder@giz.de

Integrated Implementation of the 2030 Agenda in Cities and City-Regions

GIZ and the authors in this publication series observe increasing spatial and functional interrelations between cities, settlements and their surrounding rural areas and argue that the city-regional scale is highly relevant and call for paradigm shifts towards urban and regional planning, financing and implementation across sectors, stakeholders, administrative borders and governmental level. The studies and discussion papers in this publication series cover a diverse set of cityregional challenges and solutions gathered around the focus areas “Integrated Implementation of Global Agendas”, “Metropolitan Governance”, “Integrated Territorial Development for Strengthening Urban-Rural Linkages – including City Region Food Systems”, “Urban Resource Management and Climate Change”, “Digitalisation and Urban Development – Smart Cities” and “Regional Economic Development and Innovative Business Regions”. The studies and discussion papers aim at promoting the local implementation of Sustainable Development Goals (SDGs), the Paris Climate Agreement and the New Urban Agenda (NUA) which acknowledge the mutual dependencies between cities and regions as key potentials for inclusive and sustainable development.

The GIZ publication provides an overview of studies, discussion papers and digital sources related to urban and metropolitan issues from the perspective of German development cooperation.

Solutions for gender fair cities

"This report is the product of the Womanability research-action project. It reveals the numerous, and sometimes unexpected, obstacles to the equal access and enjoyment of public spaces by women, from a lack of green spaces, accessible public transportation, and public toilets, to persistent harassment and outright violence. Building on these experiences and observations, the report offers a series of recommendations and best practices, many developed by women themselves, for creating the gender equal cities of the future. […]"