From Challenge to Practice: Wie Kommunen lokale Pläne in öffentliche Dienstleistungen umsetzen

Connective Cities nahm an der Generalversammlung des Weltverbandes United Cities and Local Governments (UCLG) vom 22. bis 25. Juni in Tanger Marokko teil. Der UCLG World Congress 2026 stand unter dem Leitthema „A New Generation of Universal Local Public Services“ und brachte über 3000 lokale und regionale Entscheidungsträger*innen, kommunale Praktiker*innen, Städtenetzwerke und Entwicklungspartner aus aller Welt zusammen.

„From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“ lautete der Titel der eineinhalbstündigen Session, die von Connective Cities gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag im Rahmen des Local4Action Tracks organisierte.

Von der Planung zur Umsetzung

Im Mittelpunkt des Labs stand eine Herausforderung, die Kommunen weltweit teilen: Strategien und Entwicklungspläne liegen vor – doch ihre Umsetzung in wirksame, inklusive und nachhaltige öffentliche Dienstleistungen ist häufig komplex. Die Session setzte daher bewusst nicht nur auf Erfolgsgeschichten, sondern auf konkrete Umsetzungserfahrungen, Herausforderungen und gemeinsames Lernen.

Gabi Schock von der Stadt Krefeld eröffnete den fachlichen Austausch mit einem Einblick in die kommunale Abfallwirtschaft und zeigte, wie Bürgerbeteiligung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor bei der Planung und Umsetzung kommunaler Dienstleistungen werden kann. Am Beispiel des Krefelder Abfallwirtschaftskonzepts erläuterte sie, wie Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft bereits frühzeitig in strategische Entscheidungsprozesse eingebunden wurden. Dabei wurde deutlich, dass Partizipation nicht nur die Akzeptanz neuer Maßnahmen erhöht, sondern auch dazu beiträgt, lokales Wissen systematisch in Planungsprozesse einzubringen, Zielkonflikte frühzeitig sichtbar zu machen und langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Erfahrungen aus Krefeld verdeutlichten, dass erfolgreiche kommunale Dienstleistungen auf transparenten Entscheidungsprozessen, kontinuierlicher Kommunikation und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aufbauen.

Anschließend stellte H.E. Governor Issa Timamy aus Lamu County (Kenia) die Kiunga Solar-Powered Desalination Initiative vor. Ausgangspunkt war die Herausforderung, die Bevölkerung einer abgelegenen Grenzregion dauerhaft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Durch den Einsatz solarbetriebener Meerwasserentsalzung konnte nicht nur der Zugang zu einer verlässlichen Wasserversorgung geschaffen werden, sondern gleichzeitig auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels gestärkt werden. Der Governor machte deutlich, dass der Erfolg des Projekts auf einer engen Zusammenarbeit zwischen County Government, lokalen Gemeinden und Entwicklungspartnern beruhte. Das Beispiel zeigte eindrucksvoll, wie integrierte kommunale Planung mehrere Entwicklungsziele gleichzeitig adressieren kann – von der Verbesserung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen über Gesundheitsvorsorge bis hin zur Förderung des sozialen Friedens und wirtschaftlicher Entwicklung. Für dieses Projekt hat Lamu County außerdem den UCLG- Friedenspreis in Höhe von 20.000 € gewonnen.

Das Fazit lautete:  Erfolgreiche kommunale Dienstleistungserbringung entsteht dort, wo technische Lösungen mit guter Governance, aktiver Beteiligung und starken lokalen Partnerschaften verbunden werden.

Peer-to-Peer Consultation: Gemeinsam Lösungen entwickeln

Im zweiten Teil des Labs wechselte der Fokus von Inputs zu aktiver Beratung.

Ein Redner steht neben einem großen bildschirm und erklärt den an runden Tischen sitzenden Teilnehmenden die Methodik.
Einführung in die Methodik der Peer-to-Peer Consultation | Foto: Connective Cities

Ein Vertreter der Kommune Pékine in Senegal brachte eine konkrete Herausforderung aus der kommunalen Praxis ein: Komplexe Beschaffungsverfahren, lange administrative Prozesse und Personalwechsel erschweren die Umsetzung von Infrastrukturprojekten und verzögern die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen.

Die Teilnehmenden analysierten die Herausforderung gemeinsam im Rahmen einer moderierten Peer-to-Peer Consultation (kollegiale Beratung) und entwickelten praxisnahe Lösungsvorschläge. Diskutiert wurden unter anderem:

  • besseres Wissensmanagement zur Sicherung institutioneller Erfahrung,
  • klarere Beschaffungsfahrpläne und Prozessübersichten,
  • stärkere Koordination zwischen kommunalen Abteilungen,
  • eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortungsmechanismen,
  • Erfahrungsaustausch mit Nachbarkommunen,
  • kontinuierliche Qualifizierung kommunaler Mitarbeitender,
  • Datenbanken mit qualifizierten Dienstleistern,
  • Mindeststandards für Auftragnehmer und Dienstleister,
  • sowie eine frühzeitige Analyse politischer und institutioneller Rahmenbedingungen.

 

Die Diskussion zeigte, dass Kommunen trotz unterschiedlicher regionaler Kontexte häufig vor ähnlichen Umsetzungsproblemen stehen. Genau hier setzt der Connective Cities Ansatz an: Durch strukturierten kommunalen Austausch entstehen praktische Ideen, die an lokale Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt werden können.

Das Lab machte deutlich, wie internationaler kommunaler Austausch über klassische Good-Practice-Präsentationen hinausgehen kann. Indem Kommunen offen über Herausforderungen sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, wird Peer Learning zu einem konkreten Instrument für bessere lokale öffentliche Dienstleistungen.

Das Team von Connective Cities und Beteiligte des Lab | Foto: Connective Cities

Siehe auch: Highlights des UCLG World Congress

Gründung, Innovation, Perspektiven für junge Menschen

Wie können Kommunen junge Menschen dabei unterstützen, erfolgreich Unternehmen zu gründen und damit zugleich lokale Entwicklung voranbringen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die internationale Connective Cities Dialogveranstaltung „Gründung und Innovation: Arbeitsmarktchancen und Perspektiven für junge Menschen“, die vom 30. Juni bis 2. Juli 2026 in Bremen stattfand. Rund 35 Fachleute aus 11 Kommunen und sieben Ländern kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Mittelpunkt standen die Chancen von Start-ups und Unternehmertum für Beschäftigung, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Deutlich wurde dabei: Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen ähneln sich die Herausforderungen in vielen Kommunen weltweit. Junge Gründerinnen und Gründer benötigen Zugang zu Beratung, Netzwerken, Finanzierung, geeigneter Infrastruktur und praxisnaher Bildung. Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle als Vernetzerinnen, Förderinnen und Wegbereiterinnen funktionierender lokaler Gründungsökosysteme.

Die Teilnehmenden diskutieren in einem historischen Saal
Empfang der Teilnehmenden im Bremer Rathaus | Foto: Connective Cities

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in erfolgreiche kommunale Ansätze aus Deutschland, Namibia, Nordmazedonien, Ruanda, Sambia, Serbien und Südafrika. Vorgestellt wurden unter anderem Gründerzentren, One-Stop-Shops für Beratungsleistungen, digitale Plattformen, Mentoring-Angebote sowie Programme zur Förderung von Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und jungen Menschen in ländlichen Regionen. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Lösungen, die jeweils auf die lokalen Herausforderungen zugeschnitten sind.

„Wir nutzen Storytelling und erzählen die Geschichten der Start-ups, so dass andere sehen: Das könnten auch meine Geschichte sein.“
(Oliver Götz, Gründungswerft e.V.)

Ein Beispiel aus dem Globalen Süden kam aus Windhoek in Namibia. Dort unterstützt das Bokamoso Entrepreneurial Centre junge Unternehmen mit günstiger Infrastruktur und Trainingsangeboten beim Eintritt in nationale und internationale Märkte. Inzwischen begleitet das Zentrum erfolgreich Unternehmen aus Bereichen wie Handwerk, Kreativwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Es fördert zudem gezielt Unternehmenskonzepte für Ressourceneffizienz und Recycling, die die Kreislaufwirtschaft in Windhoek stärken.

Aus Deutschland stellte Bremen sein eng vernetztes Start-up-Ökosystem vor, das Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenführt. Mit dem Starthaus Bremen & Bremerhaven verfügt die Stadt über eine zentrale Anlaufstelle, die Gründungsinteressierte bei Beratung, Vernetzung, Finanzierung und Förderung unterstützt. Zudem setzt Bremen auf eine frühe Sensibilisierung junger Menschen für Unternehmertum durch Kooperationen mit Schulen und Hochschulen.

Eine Frau aus Sambia steht vor einem Pinboard und erklärt mit viel Gestik ihr Projekt,
Projektvorstellung aus Choma, Sambia | Foto: Connective Cities

Die Verbindung von Bildung und Unternehmertum war ein zentrales Thema der Veranstaltung. Professor Dr. Jörg Freiling von der Universität Bremen betonte, dass junge Menschen heute Kompetenzen wie Kreativität, Eigeninitiative, Problemlösungskompetenz und unternehmerisches Denken benötigen, um in einer zunehmend komplexen Welt erfolgreich zu sein. Universitäten, Schulen und Unternehmen müssten deshalb enger zusammenarbeiten und junge Menschen frühzeitig mit realen Herausforderungen und Innovationsprozessen in Kontakt bringen.

„Ich sage oft zu den Studierenden: Ihr seid die Innovator*innen in unserer Gesellschaft.“
Professor Dr. Jörg Freiling, Universität Bremen

In den Arbeitsgruppen und Peer-to-Peer-Beratungen wurden während der Dialogveranstaltung zahlreiche konkrete Lösungsansätze entwickelt. Diskutiert wurden unter anderem die stärkere Verzahnung von Bildung und Wirtschaft, neue Trainings- und Mentoringformate, mobile Beratungsangebote für abgelegene Regionen sowie Möglichkeiten, bürokratische Hürden für Gründerinnen und Gründer zu reduzieren.

Drei junge Leute stehen vor einer Tafel. Die Frau in der Mitte hält eine Karte hoch mit der Aufschrift: Bureaucratic barriers".
Vorstellung der Gruppenarbeit | Foto: Connective Cities

Die Vertreterinnen und Vertreter aus München brachten etwa Ideen ein, wie Gründer*innen mit Migrationsgeschichte besser unterstützt werden können. Dazu gehören mehrsprachige Informationen, Mentoring-Angebote zur Unterstützung im „Bürokratiedschungel“ sowie eine engere Zusammenarbeit mit Welcome Centern und anderen Beratungsstellen.

Aus eThekwini, Südafrika kam eine weitere viel beachtete Lösungsidee für abgelegene und ländliche Regionen. Die Teilnehmenden diskutierten sogenannte mobile Hubs – Fahrzeuge, die regelmäßig Beratung, Trainings, digitale Infrastruktur und Informationen zu Förderangeboten direkt in schwer erreichbare Gemeinden bringen. So können auch junge Menschen außerhalb größerer Städte Zugang zu wichtigen Unterstützungsangeboten erhalten.

Wir müssen junge Menschen dazu ermutigen, nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt zu sichern, sondern auch Arbeitsplätze für ihre lokalen Gemeinschaften zu schaffen.“
Dumisani Nhlengethwa, eThekwini Municipality, Südafrika

Ergänzt wurde das Fachprogramm der Dialogveranstaltung durch Exkursionen in die Bremer und Bremerhavener Start-up-Landschaft. Besuche beim Starthaus Bremen & Bremerhaven, der hoi startup factory sowie weiteren lokalen Initiativen zeigten anschaulich, wie ein eng vernetztes Innovationsökosystem Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg unterstützen kann.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt eines neuen Connective Cities Lernprozesses. Weitere Online-Formate, Fachaustausche und eine Online-Abschlussveranstaltung werden die Zusammenarbeit der Kommunen in den kommenden Monaten fortsetzen. Das große Interesse und die intensive Diskussion machten deutlich, dass die Förderung von Unternehmertum junger Menschen weltweit als wichtiger Schlüssel für nachhaltige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung verstanden wird.

„Diese Veranstaltung hat mich in die Vogelperspektive gebracht. Es ist oft schwer, das Wichtige zu sehen, wenn man zu sehr in die Projekte involviert ist.“
Era Bektashi, Neumarkt i. d. Oberpfalz

 

Weitere Impressionen:

Fotos: Connective Cities

Text: Katrin Riß, text+welt

Insight Session – Kommunen entwickeln naturbasierte Lösungen

Wir freuen uns, Sie zu unserer bevorstehenden virtuellen Insight Session zum Thema ‚naturbasierte Lösungen für urbane Resilienz‘ einzuladen, die am 15. Juli 2026 von 13:00 bis 14:30 Uhr MEZ stattfinden wird.

Städte in Subsahara-Afrika, Deutschland und anderen Regionen setzen verstärkt auf naturbasierte Lösungen, um Überschwemmungen, Klimarisiken, den Verlust der Artenvielfalt und die damit verbundenen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu bewältigen. Die Integration dieser Ansätze in die kommunale Planung, Verwaltung und Umsetzung bleibt jedoch eine komplexe Aufgabe.

Diese Insight Session vereint Forschungs-, Politik- und kommunale Netzwerkperspektiven, um praktische Ansätze für die Planung, Integration und Umsetzung naturbasierter Lösungen vorzustellen.

Dafür laden wir folgende Gesprächspartner*innen ein:

Andreas Wolter, Präsident von Climate Alliance
Präsentation: Von lokalen Maßnahmen zu kollektiver Wirkung: Wie kommunale Netzwerke Klimaresilienz stärken

Andreas Wolter wird das Netzwerk der Climate Alliance vorstellen und dessen Rolle bei der Unterstützung von Kommunen zur Stärkung lokaler Klimaschutzmaßnahmen beleuchten. Sein Vortrag wird wichtige Einblicke darin geben, wie Städtenetzwerke voneinander lernen, Wissensaustausch, Interessenvertretung und Zusammenarbeit fördern und gleichzeitig Kommunen dabei helfen können, Klimaverpflichtungen in praktische Maßnahmen umzusetzen – etwa naturbasierte Lösungen zur Stärkung kommunaler Resilienz.

McKenna Davis, Senior Fellow und Koordinator für naturbasierte Lösungen am Ecologic Institut, Berlin
Präsentation: Integration naturbasierter Lösungen in den Mainstream: Erkenntnisse und praktische Beispiele aus dem Urban Governance Atlas

McKenna Davis wird Einblicke und praktische Beispiele aus dem Urban Governance Atlas und dem Projekt Climate Adaptation Naturally geben und aufzeigen, wie naturbasierte Lösungen in die kommunale Politik und Planung integriert werden können.

Dr. Kirk B. Neu, Forscherin in den Bereichen Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung und städtische Resilienz
Präsentation:Evidenzbasierte Erkenntnisse zur Planung naturbasierter Lösungen für die Hochwasserresilienz in Städten Subsahara-Afrikas

Ausgehend von Forschungsergebnissen aus Ghana und der gesamten Subsahara-Region wird Kirk Enu darlegen, wie Kommunen Forschungsergebnisse nutzen können, um naturbasierte Lösungen für eine inklusive Hochwasserresilienz zu planen und umzusetzen.

 

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern folgende Inhalte:

  • praktische Beispiele für naturbasierte Lösungen zur Stärkung der Resilienz städtischer Hochwassergebiete;
  • Einblicke in die für die Umsetzung erforderlichen Rahmenbedingungen für Governance, Politik und Planung;
  • Erkenntnisse aus der Kompatibilität von Forschungsergebnissen mit kommunalen Entscheidungsprozessen;
  • Perspektiven zur Rolle kommunaler Netzwerke bei der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen; und
  • eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Praktikern und Experten aus verschiedenen Städten und Regionen.

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, eine französische Übersetzung wird angeboten.

Datum: Mittwoch, 15. Juli 2026
Zeit:13:00 – 14:30 Uhr MEZ
Format: Online
Anmeldung: https://community.connective-cities.net/en/node/1607

Wir laden kommunale Praktiker*innen, Stadtplaner*innen, Expert*innen für Klima und Resilienz, Forscher*innen, Entwicklungspartner*innen und andere interessierte Mitglieder des Connective Cities Netzwerks herzlich zur Teilnahme ein.

Wir freuen uns darauf, Sie zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich gerne an: moses.munuve@giz.de

Urbane Miniwälder in von Dürre betroffenen Regionen

Am 8. Juli 2026 veranstaltete Connective Cities eine Online-Veranstaltung, um Möglichkeiten zum Pflanzen urbaner Wälder unter schwierigen klimatischen Bedingungen zu erörtern. Solche Versuche sind in trockenen Regionen mit hohen Temperaturen und geringen Niederschlägen bekanntermaßen schwierig, da die knappen Wasserressourcen zwischen Bevölkerung, lokalen Unternehmen, Landwirtschaft und Industrie aufgeteilt werden müssen. Das Pflanzen und Bewässern von Stadtbäumen wird unter diesen Umständen häufig als zweitrangig betrachtet, was aufgrund fehlender finanzieller Mittel und mangelnder Pflege oft zum Scheitern von Aufforstungsprojekten in Städten führt. An der Veranstaltung nahmen 34 Teilnehmende aus 13 Ländern teil, die ein breites Spektrum an Kommunen aus Afrika und dem Nahen Osten repräsentierten.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Miyawaki-Methode zur Anpflanzung von Miniwäldern weltweit zu einer herausragenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Bei dieser vom japanischen Botaniker Akira Miyawaki entwickelten Technik wird ein kleiner, dichter Wald aus einheimischen Bäumen und Pflanzen angelegt. Die besonders dichte Pflanzung einer Vielfalt an heimischen Pflanzen beschleunigt das Wachstum von Flora und Fauna, sodass die Miniwälder bereits nach etwa fünf Jahren vollständig autark sein können. Die Wälder verbessern die Luftqualität, reduzieren die Hitze und tragen zur Wiederherstellung der Artenvielfalt bei. Dadurch stabilisieren sie Ökosysteme und wirken der Umweltzerstörung infolge der Klimakrise entgegen. Eine Videoübersicht zur Miyawaki-Methode finden Sie hier.

Stefan Scharfe, Sprecher von Miya-Forest, einer in Eberswalde ansässigen NGO für Aufforstung, Umweltbildung und Forschung, erläuterte den Erfolg der Miyawaki-Methode unter anderem daran, dass das Pflanzen von Bäumen in der Regel breite Akzeptanz bei verschiedenen Akteuren wie Stadtbevölkerung, Wohnungsbaugesellschaften und Kommunalverwaltungen findet. Der partizipative Ansatz der Anpflanzung urbaner Miniwälder müsse jedoch durch eine kleine Gruppe engagierter Akteure unterstützt werden, die sich mit dem Projekt identifizieren. Insbesondere eine gründliche Bodenanalyse kann die Wahrscheinlichkeit, dass die Miniwälder nach einer anfänglichen, intensiven Phase der Bewässerung und Pflege selbstständig wachsen, deutlich erhöhen.

Aus dem Kontext des stark urbanisierten und biologisch degradierten Amman, der Hauptstadt Jordaniens, kommend, nahm Deema Assaf, vom ökologischen Forschungsstudio TAYYŪN, als zweite Referentin an der Insight Session teil und vermittelte den Teilnehmenden wertvolle praktische Einblicke aus der MENA-Region. Frau Assaf erläuterte die aufwendige Arbeit mit Paläobotanikern zur Sammlung von Belegen für einheimische Arten der Region, die sich als evolutionär widerstandsfähig gegenüber den lokalen Klimabedingungen erwiesen haben. Die Samen dieser mit dem Boden vertrauten Pflanzen bilden die Grundlage für ein vielschichtiges Ökosystem mit Baumkronen, Unterholz, Sträuchern und Bodendeckern. Im Laufe seines Wachstums lockt der Wald Insekten, Pilze und Vögel an. Auch essbare Pflanzen können integriert werden, wodurch Miniwälder zu (urbanen) Gärten werden.

Die Insight Session lieferte den Teilnehmenden neue Inspiration für ihre eigenen Projektentwicklungen im Rahmen der laufenden Lernprozesse von Connective Cities zu den Themen „Natur als zentraler Bestandteil kommunaler Resilienz“ und „Grüne Korridore in der Stadt und ihrer Umgebung“. Das Potenzial der Miyawaki-Methode, durch verschiedene Ökosystemleistungen schnell und nachhaltig positive Effekte zu erzielen und sich an die lokalen Gegebenheiten anzupassen, macht urbane Miniwälder zu einer greifbaren und sinnvollen Maßnahme angesichts der sich verschärfenden Klimakrise. Forstwirtschaftliche Vorbereitungen – wie die Generierung von Bodendaten und Setzlingen – sowie institutionelle Unterstützung, gesicherte Finanzierung und die kontinuierliche Pflege des Pflanzprojekts sind jedoch entscheidend für das Gedeihen der Miniwälder.

Connective Cities bietet das Netzwerk für zukünftiges Engagement zu diesem Thema und freut sich darauf, Fachwissen unter Stadtplanern auszutauschen.

Treiber Grüner Transformation: Connective Cities Expertenmission in Waterberg

Vom 8. bis 12. Juni 2026 organisierte Connective Cities gemeinsam mit der South African Local Government Association (SALGA, Verband südafrikanischer Kommunalverwaltungen) und der Bezirksverwaltung Waterberg eine internationale Expertenmission zum wirtschaftlichen Strukturwandel und zur grünen Industrieentwicklung auf kommunaler Ebene. Die Veranstaltung brachte kommunale Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen sowie Expert*innen aus Wirtschaft und Praxis aus Südafrika (SALGA, Bezirksverwaltung Waterberg sowie den Lokalverwaltungen Lephalale und Mogalakwena), Deutschland (den Wirtschaftsförderungen der Städte Karlsruhe und Heilbronn sowie der RegioClusterAgentur (Baden-Württemberg), Namibia (dem Stadtrat der Stadt Lüderitz) und Kenia (der Kreisverwaltung des Nakuru County) zusammen. Gemeinsam tauschten sie Erfahrungen aus, diskutierten gemeinsame Herausforderungen und erörterten die Chancen der entstehenden grünen Wasserstoffwirtschaft – also der Erzeugung von Wasserstoff mithilfe erneuerbarer Energien – für die kommunale und regionale Entwicklung.

Besuch bei SALGA | Foto: Grace Karanja

Die Mission war eingebettet in breitere Ziele einer gerechten Energiewende und ergänzte die Arbeit des südafrikanischen Just Energy Transition Municipal Council (JETMC), der die dortigen Kommunen auf den Übergang zu saubereren und nachhaltigeren Energiesystemen vorbereitet. Durch politische Diskussionen, Fachvorträge und Besuche strategischer Infrastrukturen wie dem Eskom-Kraftwerk Matimba und dem Exxaro-Solarkraftwerk gewannen die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, denen Regionen bei der Abkehr von kohleabhängigen Industrien gegenüberstehen.

Zentrale Themen der Mission war die Rolle von grünem Wasserstoff für die lokale Wirtschaftsentwicklung, die Diversifizierung der Industrie und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Bezirksverwaltung von Waterberg betonte, wie wichtig es ist, einen ökologisch nachhaltigen und sozial inklusiven Übergang zu gewährleisten. Die Teilnehmenden erfuhren mehr über die Fortschritte, die die Waterbergs Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Kommunen Lephalale und Mogalakwena erzielt hat. Dazu gehören kommunale Initiativen zur Kompetenzentwicklung, der Aufbau von Verwaltungsstrukturen, Bemühungen zur Mittelbeschaffung und Partnerschaften zum Aufbau von Kapazitäten für grünen Wasserstoff.

Die Waterberg Development Initiative (WDI) präsentierte ihre Vision für ein koordiniertes regionales Entwicklungsmodell, das Kommunen, Industrie und Bevölkerung auf gemeinsame wirtschaftliche und Nachhaltigkeitsziele ausrichtet. Auch Vertreter*innen der nationalen Regierung, Entwicklungspartner und Kommunen, die bereits Wasserstoffprojekte vorantreiben, trugen zu den Diskussionen bei und verdeutlichten die wachsende Dynamik der südafrikanischen Wasserstoffwirtschaft.

Finaler Workshop in Waterberg | Foto: Elwin Gaoseb

Die Mission schloss mit einem Strategieworkshop ab, in dem die Teilnehmenden gemeinsam einen 36-monatigen Fahrplan für die regionale Entwicklung erarbeiteten. Dieser Fahrplan legte Prioritäten für Infrastrukturentwicklung, Qualifizierung von Fachkräften, Investitionsförderung und Partnerschaftsbildung fest, um die Schaffung eines zukünftigen „Wasserstoffkorridors Waterberg“ zu unterstützen. Die Ergebnisse ergänzten die Diskussionen der Arbeitsgruppe „Wasserstoffstädte“ zur Entwicklung kommunaler Kapazitäten, zur Mobilisierung von Finanzmitteln und zum Zugang zu Energie und befassten sich gleichzeitig mit Herausforderungen wie Finanzierungsengpässen und uneinheitlicher kommunaler Vorbereitung.

Die Expertenmission unterstrich die entscheidende Rolle der Kommunen im südafrikanischen Energiewandel. Durch internationale Zusammenarbeit, Wissensaustausch und praxisorientierte Planung demonstrierte die Initiative, wie grüne Industrialisierung nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig sicherstellen kann, dass die Gemeinden im Zentrum des Übergangs zu einer nachhaltigeren und resilienteren Zukunft stehen.

Besuch bei der Gemeinde Lephalale | Foto: Elwin Gaoseb

Insight Session – Urbane Mikro-Wälder in von Dürre betroffenen Regionen

Datum: Mittwoch, 8. Juli 2026

Uhrzeit: 11:00 – 12:00 Uhr MESZ

Sprache: Englisch – Simultanübersetzung ins Französische

Wie können in urbanen Gebieten mit chronisch geringen Niederschlagsmengen und/oder Hitzewellen nachhaltig Wälder gepflanzt werden?

Die Miyawaki-Methode ist ein Wiederaufforstungsansatz, der in den letzten Jahren aufgrund seiner Effizienz bei der Entwicklung von Vegetation auf kleinen städtischen Flächen und in sehr kurzer Zeit an Beliebtheit gewonnen hat. Um das Wachstum zu beschleunigen, stützt sich die Methode auf drei Schlüsselprinzipien: (1.) die ausschließliche Verwendung einheimischer, an den Boden angepasster Pflanzenarten; die (2.) in extremer Dichte gepflanzt werden und (3.) im Ergebnis ein vielschichtiges Ökosystem bilden, das sich aus Baumkronen, Unterholz, Sträuchern und Bodenvegetation zusammensetzt. Einen videografischen Überblick über die Miyawaki-Methode finden Sie hier.

Mikrowälder können nicht nur als kühlende grüne Korridore in städtischen Gebieten dienen, sondern auch als naturbasierte Lösungen, die für verschiedene Ökosystemleistungen, nicht zuletzt für den Katastrophenschutz, unverzichtbar sind. Laut dem Begründer der Methode, Dr. Akira Miyawaki, sind heimische Wälder im Vergleich zu nicht heimischen Arten fast dreißigmal widerstandsfähiger und bieten Schutz vor Naturkatastrophen.

Die Miyawaki-Methode wurde zwar bereits in den 1970er Jahren in Japan entwickelt, hat sich jedoch erst in jüngster Zeit weltweit verbreitet – mit zahlreichen Anwendungen in Indien, aber auch wachsender Beliebtheit in Europa, Nordamerika und anderen Teilen der Welt. Da Dürren weltweit jedoch immer häufiger auftreten, könnte die bewässerungsintensive Miyawaki-Aufforstung bei der Umsetzung zunehmend auf Schwierigkeiten stoßen. Können städtische Mikro-Wälder daher als geeignete Maßnahme und naturbasierte Lösung in Kommunen angesehen werden, die von häufigen Dürren betroffen sind – beispielsweise in Afrika und im Nahen Osten?

Der Verein MIYA-Forest e.V. aus Eberswalde, Deutschland, ist ein aktuelles Beispiel für zivilgesellschaftlich getragene Initiativen zur Verbreitung von Mikro-Wäldern nach der Miyawaki-Methode, sowohl in Deutschland als auch in der MENA-Region. In dieser ConnectiveCities Insight-Session stellt Vorstand Stefan Scharfe bewährte Praktiken des Vereins vor, die neben der Anpflanzung von mehr als 40 Mikro-wäldern seit 2021, auch pädagogische und wissenschaftliche Arbeit umfassen.

Als unsere zweite Referentin wird Deema Assaf von TAYYŪN, einem in Amman ansässigen Forschungs- und Ökodesign-Studio, über ihre Erfahrungen mit der Anpflanzung von Miyawaki-Wäldern berichten. Die Architektin leistete Pionierarbeit bei der Einführung der Miyawaki-Methode im Nahen Osten: 2018 pflanzte sie in Amman, Jordanien den ersten Wald dieser Art in der Region und leitete anschließend zahlreiche Pflanzaktionen mit einheimischen Baumarten in der ganzen Stadt. Ihre Arbeit umfasst die Gewinnung und Vermehrung einheimischer Samen, Pflanzworkshops für die Bevölkerung sowie regeneratives, auf Permakultur basierendes Design.

Registrieren Sie sich hier für die Veranstaltung: Urban Micro Forests in drought-affected regions

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich gerne an: lennart.kreuzfeld@giz.de

Wir freuen uns darauf, Sie zu unserer Diskussion begrüßen zu dürfen!

Gründung und Innovation: Arbeitsmarktchancen und Perspektive für junge Menschen

Connective Cities lädt zwei Expert*innen aus Ihrer Kommune ein, sich am internationalen Fachaustausch in Bremen und dem anschließenden Lernprozess zu beteiligen.

 

Unterstützen Sie die Gründerszene in Ihrer Kommune? Welche Perspektiven bieten Sie jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt? Welchen Herausforderungen begegnen Sie bei Ihrer Arbeit?  Die Stadt Bremen ist zu dem Thema bereits sehr gut vernetzt – auch international. Nun lädt die Stadt Sie in Kooperation mit Connective Cities dazu ein, gemeinsam mit fünf weiteren deutschen und sechs internationalen Kommunen in Bremen zusammenzukommen und sich zu Gründungsinitiativen und Gründungszentren sowie kommunalen Anreizen und Unterstützungsangeboten für Gründungen und Start-ups auszutauschen.

Das Eröffnen von Perspektiven und die Förderung von Qualifikation sind für junge Menschen in Deutschland und im Globalen Süden gleichbedeutend wichtig; möglichst allen jungen Menschen muss ein Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden. In Bremen und Bremerhaven ist die Zahl der Start-Ups im nationalen Vergleich hoch. Die Gründungsszene ist lebendig, innovativ und gut vernetzt. Auch international hat die Senatskanzlei Bremen bereits wertvolle Kontakte: Ihre Partnerstädte Windhoek (Namibia) und Durban (Südafrika) bringen Erfahrungen mit eigenen Gründungszentren und Instrumenten zur Start-Up-Förderung ein.

Ziele der Dialogveranstaltung sind das gemeinsame Lernen durch das Kennenlernen von kommunalen Guten Praktiken, der Austausch zu Herausforderungen im Rahmen von kollegialen Beratungen und die Entwicklung von Lösungsansätzen zu herausgestellten Herausforderungen, sowie die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander.

Wir freuen uns auf die Teilnahme von jeweils zwei Fachleuten aus Ihrer Kommune, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Arbeit und Soziales oder Jugendarbeit.

Weitere Informationen: Teilnahmeaufruf [pdf, 2 Seiten]

Bewerbungsfrist: 24. Mai 2026

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung:
Marcella Sobisch, Projektkoordinatorin Connective Cities,  marcella.sobisch@engagement-global.de, +49 (0)228 20717 2658
und connective-cities@engagement-global.de

Von der Herausforderung zur Praxis – Wie Kommunen lokale Pläne in öffentliche Dienstleistungen umsetzen

Wie gelingt es Kommunen, Strategien und Entwicklungspläne in konkrete öffentliche Dienstleistungen zu übersetzen? Dieser Frage widmet sich das Connective Cities Lab „From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“, das gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag organisiert wird.

Kommunen weltweit stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Umsetzung lokaler Entwicklungspläne. Im Lab teilen internationale Kommunen konkrete Erfahrungen aus der Praxis: Welche Hürden mussten überwunden werden? Welche Lösungsansätze haben sich bewährt? Und was lässt sich auf andere Kontexte übertragen?

Im Anschluss an kurze Praxisinputs diskutieren die Teilnehmenden in einem moderierten Peer-to-Peer-Austausch gemeinsam Lösungsansätze für eine wirksame kommunale Leistungserbringung.

Ziele des Labs

  • Erfahrungsaustausch zu Herausforderungen der kommunalen Leistungserbringung
  • Austausch von praxisnahen Lösungsansätzen
  • Förderung internationaler Vernetzung und Peer-Learning

 

Wir freuen uns auf den Austausch mit kommunalen Praktiker*innen, Fachleuten und Partnerorganisationen aus aller Welt.

Teilnahme: Das Lab findet ausschließlich in Präsenz im Rahmen des UCLG World Congress 2026 statt. Die Teilnahme ist für alle Interessierten möglich; Voraussetzung ist eine Registrierung über das offizielle Anmeldesystem des Kongresses: https://registration.uclgcongresstangier2026.com/

Smarte Schwammstadt und modernes Starkregenmanagement: wie Städte klimaresilienter werden

Extreme Wetterereignisse, insbesondere Starkregen, nehmen zu und stellen unsere Städte vor nie dagewesene Herausforderungen. Starkregenereignisse – extreme Niederschläge innerhalb kürzester Zeit – können überall auftreten, selbst fernab von Gewässern. Sie können lokale Hochwasser oder gar Sturzfluten auslösen. Die Folgen sind gravierend: Gefahren für Menschen, Schäden an Infrastruktur und Vegetation sowie langfristige Belastungen für das städtische Leben.

Dieses Diskussionspapier des Deutschen Städtetages möchte Impulse geben und die Debatte darüber anregen, wie Städte ihre klima- und risikobezogene Resilienz weiter stärken können. Im Fokus steht ein ganzheitliches Starkregenmanagement, das über technische Lösungen und Einzelprojekte hinausgeht. Es verbindet Vorsorge, Schutz, Anpassung und Krisenbewältigung zu einem integrierten Ansatz.

Das Papier formuliert klare Erwartungen der Städte an Bund und Länder, um das Starkregenmanagement als gesamtstaatliche Aufgabe auf eine solide Basis zu stellen. Praxisbeispiele verdeutlichen, was Städte bereits heute leisten und zeigen: Starkregenmanagement ist längst keine Zukunftsfrage mehr, sondern ein zentraler Baustein klimaresilienter Stadtentwicklung. Mit diesem Diskussionspapier möchte der Deutsche Städtetag den Austausch von Perspektiven und Erfahrungen fördern. Es gilt, gemeinsam Wege zu erkunden, wie urbane Räume sicherer, anpassungsfähiger und lebenswerter gestaltet werden können.

Autor: Tim Bagner

Herausgeber: Deutscher Städtetag

Berlin und Köln, Januar 2026

Quelle: https://www.staedtetag.de/files/dst/docs/Publikationen/Positionspapiere/2026/diskussionspapier-starkregenmanagement-schwammstadt-2026.pdf

pdf, 26 Seiten, 2 mb