Termine Details

11.09.2017 bis 12.09.2017 // Deutschland - Berlin

Internationale Urban Farming Konferenz 2017

Die GRÜNE LIGA Berlin veranstaltet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eine internationale Urban Farming Konferenz

Im Jahr der Internationalen Gartenschau in Berlin will die Konferenz einen fachlichen Austausch zwischen Projekten der urbanen Agrikultur weltweit ermöglichen sowie gute Ideen und kluge Strategien liefern. Ein Schwerpunkt ist dabei die Unterstützung solcher Gärten und Initiativen durch Kommunen und die Anregung kommunaler Partnerschaften zwischen Städten im Globalen Süden und Globalen Norden. Ziel der Konferenz ist es, die Bedeutung und Vielfalt der urbanen Landwirtschaft abzubilden, internationale Projekte, Organisationen und Kommunen miteinander zu vernetzen und politische Rahmenbedingungen zu diskutieren. So werden eine bessere Vernetzung und neue Städtepartnerschaften für urbane Agrikultur angestoßen, die im Subsistenz- wie im Erwerbsbereich zusammenarbeiten.

Hintergrund
Urbane Landwirtschaft gibt es, seitdem es Städte gibt. Seit einiger Zeit erlebt Urban Gardening und Urban Farming allerdings eine weltweite Renaissance. Auf Dächern, Brachflächen, Hochbeeten, in Containern oder Säcken, an Wänden, auf privaten und öffentlichen Flächen, auf Erde oder Nährstofflösung: Überall wird gegärtnert und geackert, ob in Johannesburg, Bangkok, New York, Sao Paulo oder Berlin. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Bewegung selbst – gegärtnert wird für grüne statt graue Städte, die die Lebensqualität steigern, für ein soziales und interkulturelles Mit- statt Nebeneinander, gegen Überhitzung und für mehr Biodiversität, aus wirtschaftlichen Gründen, für die Sicherung oder für die Regionalisierung der Ernährung. Gegärtnert wird verstärkt in den Städten und unter Einbezug des Umlands, weil im Jahr 2050 Schätzungen zufolge 10 Milliarden Menschen auf dem Planeten leben werden und davon zwei von drei Menschen in Städten. Wie wir uns in Zukunft ernähren – eingedenk der Bedrohungen durch den globalen Klimawandel, den die industrielle Landwirtschaft mit ihrem Raubbau an endlichen Ressourcen und ihren immensen Transportwegen wesentlich mitverantwortet – und wie wir in diesen Städten zusammenleben werden, ist also eine der drängendsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Programm
Im Rahmen der Konferenz wurde bis zum 10. März ein Open Call for Papers ausgeschrieben. Über 100 Expert_innen und Aktivist_innen aus dem Bereich Urban Farming sind haben Beiträge zu den folgenden vier Panels der Internationalen Urban Farming Konferenz eingereicht:
• Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität
• Klima und Umwelt
• Recht auf Stadt / Zugang zu Ressourcen / Lokales Wirtschaften
• Bildung / Empowerment / Qualifizierung

 

Mehr


Top