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17.05.2018 bis 18.05.2018 // Deutschland - Berlin

Neue Bussysteme in Stadt und Land. Vom Aschenputtel zur Königin des ÖPNV?

Ein Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)

"Der Bus ist das wichtigste Verkehrsmittel des ÖPNV in Deutschland: 40 Prozent der Fahrgäste fahren mit Bussen. Im Gegensatz zu den Sparten der VDV-Statistik Tram und Eisenbahn war für den Bus zwischen 2015 und 2016 mit nur 0,5 Prozent ein kaum messbarer Anstieg zu verzeichnen. Dabei ist der Busverkehr heute ausgesprochen vielfältig: In vielen Großstädten ist er das Rückgrat des ÖPNV. Hier wird verstärkt die Attraktivität des Busses durch eine Qualitätsoffensive bei Fahrzeugen und Angebot erhöht. Dagegen besteht im ländlichen Raum das Risiko, dass der Bus beispielsweise aufgrund sinkender Schülerzahlen immer stärker in die Defensive gerät. Hier stellt sich die Frage, wie die Daseinsvorsorge gesichert und gestaltet werden kann, aber auch attraktive Angebote geschaffen werden können. Mit dem PlusBus gibt es hierzu im regionalen Busverkehr gegenwärtig ein interessantes Konzept, das Image des Busses aufzupolieren.

Vor dem Hintergrund dieser vielfältigen Entwicklungen wird im Seminar anhand ausgewählter Beispiele beleuchtet, was vielversprechende Strategien zur Stärkung des Systems Bus sind. Ein thematischer Schwerpunkt des Seminars werden die Chancen und Risiken verschiedener angebotsseitiger und technischer Entwicklungen sein: Beleuchtet werden das für Deutschland neue Konzept des Bus Rapid Transit (BRT), die Entwicklungen bei der Elektromobilität im ÖPNV wie auch bei autonom fahrenden Bussen. Die voranschreitende Leistungsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnet Perspektiven für Mobilitätsangebote, die zu einer Neudefinition von Bussystemen führen können. Das Seminar wird einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich geben."


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