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06.11.2018 bis 11.12.2018 // Deutschland - Köln

Sicher zu Fuß und mit dem Rad - Verkehrssichere Gestaltung innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen

Eintägige Seminare im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats

Ein hoher Anteil des schweren innerörtlichen Unfallgeschehens konzentriert sich auf Hauptverkehrs­straßen und Ortsdurchfahrten. Um die Verkehrssicherheit gemäß den Zielen der Bundesregierung zu erhöhen, muss dementsprechend die Verkehrsinfrastruktur vor allem auf diesem Straßennetz verbessert werden.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe steht vor allem die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrende, die in besonderem Maße von schweren Unfallfolgen betroffen sind. Fachleute aus Kommunalverwaltungen, Planungsbüros und Verbänden sollen darin unterstützt werden, sichere Verkehrs- und Aufenthaltsbedingungen herzustellen und die Straßeninfrastruktur entsprechend zu gestalten. Dabei sollen Akteure sowohl aus kleinen Gemeinden mit belasteten Ortsdurchfahrten wie auch aus größeren Städten bei Hauptverkehrsstraßen mit hoher Funktionsdichte gleichermaßen angesprochen werden.

In Vorträgen und Arbeitsgruppen werden den Teilnehmern wichtige Grundlagen für eine verkehrssichere Planung von innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen und zur sicheren Führungen für den Fuß- und Radverkehr im Besonderen vermittelt. Dabei geht es um

  • die Vertiefung der Kenntnisse des vorhandenen Rechts- und Planungsinstrumentariums (Umsetzung von StVO und VwV-StVO; sachgerechte Anwendung von Regelwerken und Hinweisen der FGSV (RASt / EFA / ERA / ESG u.a.m.),
  • die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den  Rad- und Fußverkehr,
  • das Erkennen und Abbauen von Sicherheitsdefiziten bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern an Knotenpunkten und auf der Strecke (gesicherte Führungen, sichere Gestaltung von Querungsstellen, Ordnung des ruhenden Verkehrs und des Lieferverkehrs, Gewährleistung von Sichtbeziehungen u.a.m.),
  • die Vermittlung von praktischen Lösungen bei typischen Konfliktsituationen von Fuß- und Radverkehr mit den übrigen Verkehrsarten wie auch untereinander,
  • verbesserte Umsetzung der Anforderungen an Barrierefreiheit bei Querungsstellen und ÖV-Haltestellen,
  • die Vermittlung von Best Practice,
  • den Erfahrungsaustausch zum Prozess der praktischen Maßnahmenumsetzung an konkreten Planungsbeispielen.

Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit zur gemeinsamen Bearbeitung von Praxisaufgaben und zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Zielgruppen

Fachleute aus Kommunalverwaltungen, Planungsbüros und Verbänden mit direktem Bezug zur Gestaltung von innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen.

Veranstalter

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)

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