Termine

29.09.2020 - 07.10.2020

Lokale Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der MENA-Region

Connective Cities virtuelle Dialogveranstaltung

© ILO/ Abdel Hameed Al Nasier

Über die unmittelbaren Reaktion auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hinaus denken!

Die internationale Städteplattform Connective Cities und ihre Initiatoren, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der Deutsche Städtetag und die Engagement Global GmbH mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), laden Stadtpraktiker aus der Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) und Deutschland ein, an der virtuellen Dialogveranstaltung "Lokale Wirtschaftsentwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen" von Connective Cities teilzunehmen.

Thematische Schwerpunkte der virtuellen Dialogveranstaltung

Die virtuelle Dialogveranstaltung "Connective Cities" wird sich auf die folgenden Unterthemen konzentrieren:

  1. Strategische Planung für Lokale Wirtschaftsförderung (LED): Leitung eines partizipatorischen LED-Prozesses, der Partnerschaftsvereinbarungen und die Iintegration lokaler Gruppen fördert; Mobilisierung strategischer Partnerschaften mit dem Privatsektor und Investoren, um Zugang zu alternativen Finanzierungsmechanismen zu erhalten; Ermöglichung der gemeinsamen Gestaltung und Umsetzung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie; Nutzung lokaler Ressourcen und Wettbewerbsvorteile zur Schaffung einer belastbaren Lokalität.
  2. Förderung nachhaltiger Möglichkeiten zur Sicherung des Lebensunterhalts und des sozialen Unternehmertums: Durchführung von Programmen zur Sicherung des Lebensunterhalts, um unternehmerische Fähigkeiten zu verbessern und die Gründung von Kleinstunternehmen zu unterstützen; Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Konfliktverhütung durch die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze für lokale Gemeinschaften.
  3. Öffentliche Investitionen in grüne Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft: Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und Einnahmen für die Kommunen durch Investitionen in grüne Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft; Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft.

Ziele und Methodik

Diese virtuelle Dialogveranstaltung ist die erste Komponente des Lernprozesses von Connective Cities zum Thema LED und Arbeitsplatzschaffung und zielt darauf ab, den Austausch von Fachwissen über bewährte Praktiken für die Planung und Umsetzung von LED- und Arbeitsplatzschaffungsprogrammen in Städten in MENA zu fördern. Auf diese Weise ermöglicht sie einen praxisorientierten Austausch und Peer-to-Peer-Konsultationen zwischen kommunalen Akteuren über wirksame Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit LED und der Schaffung von Arbeitsplätzen in ihren lokalen Gegebenheiten. Durch sein virtuelles Format ermöglicht die Dialogveranstaltung den Austausch einer breiten Palette von Informationen sowohl synchron als auch asynchron, wobei die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erleichtert wird. Die Interaktion findet unter Verwendung einer Vielzahl von Instrumenten statt, und die Diskussionen werden zur späteren Bezugnahme aufgezeichnet.
Zu den Zielen der Dialogveranstaltung gehören

  1. Erleichterung des Austauschs von Know-how und Erfahrungen über bewährte Praktiken durch Peer-to-Peer-Konsultationen zwischen städtischen Praktikern aus MENA und Deutschland;
  2. Entwicklung der Fähigkeit der Teilnehmer, Herausforderungen bei der Umsetzung von LED- und Arbeitsbeschaffungsprogrammen zu analysieren und zu bewältigen;
  3. Bestimmung der zukünftigen Unterstützung, die für Projekte benötigt wird, einschließlich der Unterstützung durch die Connective Cities International Community of Practicefür nachhaltige Kommunal- und Stadtentwicklung.

Video

Einen schnelle Überblick über unseren Ansatz vermittelt auch unser Konferenzvideo:

Englische Fassung (Link zu YouTube)

Arabische Fassung (Link zu YouTube)

Teilnahme und Kontakt

Von potentiellen Teilnehmern wird erwartet, dass sie ein Good-Practice-Beispiel aus einem von ihnen durchgeführten oder derzeit durchgeführten Projekt vorlegen, das dem thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung entspricht. Wir ermutigen insbesondere dazu, gute Praktiken vorzustellen, die gender- und/oder klimasensitive Lösungen beinhalten.
Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2020.

Für weitere Details siehe: Aufruf für Teilnehmerinnen und Teilnehmer [in English, pdf, 4 Seiten]

Für Bewerbungen und Anfragen von interessierten Experten aus der MENA-Region wenden Sie sich bitte an Dr. Muna Shalan, Koordinatorin des GIZ-Regionalnetzwerks Connective Cities - MENA-Region (muna.shalan(at)giz.de).
Interessierte deutsche Experten wenden sich bitte an Frau Alice Balbo, Projektmanagerin von Connective Cities beim Deutschen Städtetag (alice.balbo(at)staedtetag.de).

Connective Cities Aktivitäten in der MENA-Region

Im Rahmen unserer Aktivitäten zum Aufbau eines regionalen Praxisnetzwerks für nachhaltige Stadtentwicklung in der MENA-Region wendet sich Connective Cities direkt an Stadt- und Gemeindeverbände sowie an Akteure aus Politik, Verwaltung, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Das regionale Netzwerk zielt darauf ab, die Entwicklung und Verbreitung von guten Praktiken und städtischen Lösungen für nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Aspekte einer klima- und gendergerechten Stadtentwicklung sowie die Ziele der Agenda 2030 sollen dabei stets im Blick behalten werden. Schließen Sie sich jetzt unserer internationalen Praxisgemeinschaft an!

Kategorien:
 City networks COVID-19 Connective Cities Good Urban Governance Dezentralisierung Gender-sensitive Städte Lokale Wirtschaftsentwicklung Green Urban Economy
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