Mit Wassertanks zu mehr Disziplin im Straßenverkehr

Praktikerwerkstatt zum Thema Urbane Mobilität in Tiflis

Übersicht

Die internationale Städteplattform Connective Cities in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Tiflis sowie regionalen Vorhaben der deutschen internationalen Zusammenarbeit begrüßten Vertreter von Städten aus Georgien, Serbien und der Ukraine sowie internationale Experten aus Deutschland und Armenien zu einer Dialogwerkstatt zum Thema "Urbane Mobilität" in Tiflis, Georgien, vom 20. - 22. Februar 2018.

Programm

Das Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern die Entwicklung von Projekten nachhaltiger urbaner Mobilität und deren Auswirkungen im Kontext des Klimawandels zu ermöglichen. Da der Schwerpunkt der Werkstatt auf der Frage von Reduzierung der Luftverschmutzung durch klimafreundliche Transportlösungen lag, hatten die Experten die Möglichkeit, Herausforderungen ihrer Städte bei der Konzeption und Finanzierung von ressourcenschonenden und belastbaren Infrastrukturprojekten zu besprechen, sich praktische Beispiele in der Stadt Tiflis anzuschauen sowie neue Lösungsansätze zu erarbeiten.


Programm

Keynotes

Jan Rickmeyer, Sector Project Sustainable Mobility, Germany

The role of sustainable moblility in SEE and the Eastern Partnership for reaching sustainable development goals

Dr.-Ing. Gerd-Axel Ahrens, "Friedrich List" Faculty of Transport and Traffic Sciences, Dresden, Germans

Sustainable Urba Mobility and Climate Change in Germany

Sulkhan Kvalia

E-mobility in Georgia - First steps

Präsentationen

Begrüßung & Einführung

Dr. Manfred Poppe, Connective Cities, Bonn

Connective Cities Präsentation

Gute Beispiele Präsentationen

Regina Lüdert, City of Stuttgart

Mobility Information Centre

Gela Kvashilava, Tbilisi Cycling Club

Everyday Cycling in Tbilisi

Dragan Marinkovic, Head of the Environmental Protection Department, City of Kragujevac, Serbia

Environmental Transport Governance Strategies on City-Level-Transport Demand

Christiane Heiss, Councillor of the Berlin Borough Tempelhof-Schöneberg, Department of Citizens´ Services, Public Order, Streets, Parks and Green Spaces

Bicycle polica by local Cyclist-councils

Hagen Seifert, Hamburger Verkehrsbund GmbH, Hamburg, Germany

Integrated Public Transport in Hamburg Metropolitan Region

Antje Merschel, Activist - Consultant Sustainable Mobility, The Volksentschein Fahhrad (VFF), Berlin, Germany

Bicycle policy and citizens´ participation: Civil society as driving force behind legislative initiative to secure the implementation of bicycle infrastructure in Berlin

Lasha Nakashidze, Project Manager

Green Cities: Integrated Sustainable Urban Transport for the City of Batumi and the Adjara Region

Tamar Pataridze, Sustainable Development Centre, Remissia

SEAP Development Challenges

E-Space

E-Space Company presentation

Thomas Day, New Climate Institute

Georgia´s Climate Action Plan and the transport sector

Jan Rickmeyer, GIZ, Sector Project Sustainable Mobility

The role of sustainable mobility in SEE for reaching (climate related) sustainable development goals (SDG)

Prof. Dr. Stefan Bege, Lord Mayor´s office - Urban Development Department

Sustainable Transport in the City of Nuremberg

Ergebnisse

Am Ende des Programms hatten die Teilnehmer ein gutes Verständnis von:

  1. Den technischen, institutionellen und finanziellen Rahmenbedingungen von Infrastrukturplanung, die eine erfolgreiche Umsetzung von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ermöglichen;
  2. Den notwendigen Schritten, um städtische Infrastrukturinvestitionen zu identifizieren, vorzubereiten und umzusetzen sowie ein realisierbares Wirtschaftsmodell für das Projekt zu entwerfen;
  3. Initiativen, Erfahrungen mit bewährten Verfahren und verschiedene Arten zur Einbindung der Zivilgesellschaft bei der Vorbereitung städtischer Infrastrukturprojekte;

und sind mit konkreten Aktionsplänen nach Hause gefahren.

Innovative Maßnamen müssen weder kompliziert noch teuer sein. "Man könnte zur Verkehrsberuhigung im Zentrum von Zhytomyr Wassertanks aufstellen. Dadurch ginge nicht nur die Zahl der Verkehrsunfälle zurück, sondern auch der Verkehr im Ganzen und somit der CO2-Auststoß.", regte Dr. Stefan Bege von der Stadt Nürnberg an.

Wie der deutsche Experte Jan Rickmeyer, ehemaliger Fahrradbeauftragter der Stadt Leipzig, erklärte, seien die erarbeiteten Projekte für eine Finanzierung durch die Initiative TUMI eine Option und sie sollten im Rahmen der TUMI-Challenge 2018 eingereicht werden.

Die GIZ-Landesdirektorin Mary Schäfer verwies auf die fortlaufende Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der südkaukasischen Partnerschaft zur Stärkung der Bemühungen in diesen Ländern den Klimawandel zu bekämpfen. Städte haben dabei eine besondere Bedeutung und die Ergebnisse des Workshops lassen positive Entwicklungen erkennen.

Bericht

Hier klicken um den Bericht auf Englisch herunterzuladen.

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