Connective Cities
INTERNATIONALE STÄDTE-PLATTFORM FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
NEWSLETTER - AUSGABE NR. 58, März 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

die Begrenzung der Klimaerwärmung und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels stellt alle Kommunen vor neue Herausforderungen. Dadurch entstehen aber auch neue Spielräume für Innovationen, Kooperationen und gesellschaftlichen Wandel, von denen wir hier einige exemplarisch aufzeigen.

So hat die Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung das grenzüberschreitende Jugendprojekt Projekt #paminafürsklima mit ihrem diesjährigen Preis ausgezeichnet. Ein Projekt der ukrainisch-deutschen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Lutsk und dem Kreis Lippe für den Einsatz von intelligenten Technologien im öffentlichen Nahverkehr erhielt einen Sonderpreis.
In der mosambikanischen Küstenstadt Quelimane schützt nun ein wiederaufgeforsteter Mangrovenwald vor Extremwetterereignisse und während der Connective Cities Dialogveranstaltung „Wassersensitive Stadtplanung“ tauschten sich über 40 Fachleute darüber aus, wie sie Risiken durch Starkregen- und Sturmwasserereignisse für Menschen und für die kommunale Infrastruktur in ihren Städten abmildern können und generierten viele neue Ideen für ihre konkreten Projekte.

Wir möchten Sie auch herzlich zu unseren kommenden zwei Fachveranstaltungen einladen: Über verbesserte Kooperation zwischen Wissenschaft und Stadtverwaltungen sowie über erneuerbare Energien, einschließlich grünen Wasserstoffs, und Energiesicherheit.

Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie mit!

Ihr Connective Cities Team

Rückblick
Grenzüberschreitende kommunale Kooperation zu Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen
Verleihung des kommunalpolitischen Preises der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung 2023

Der kommunalpolitische Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung wurde am 2. Februar 2023 feierlich an das Projekt #paminafürsklima: PAMINA-Jugendkonferenz-Klimaschutz & PAMINA-Klima-Challenge vergeben. Der Sonderpreis ging an ein Projekt der ukrainisch-deutschen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Lutsk und dem Kreis Lippe für das Projekt Einsatz von ökologischen und intelligenten Technologien im öffentlichen Nahverkehr der Stadt Lutsk.

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Einblick
Mangrovenwald als Schutzwall in der Stadt Quelimane, Mosambik
Gute Praktik zu Klimaschutzanpassungsmaßnahmen für Küstenstädte durch Mangroven

Die Stadt Quelimane ist anfällig für natürliche und vom Menschen verursachte Katastrophen. Zum Schutz vor Extremwetterereignissen hat die Stadt Maßnahmen zur Erhaltung und zur Ausweitung des Mangrovenwaldes eingeführt. Parallel dazu wurde die Bevölkerung durch Kampagnen dafür sensibilisiert, wie wichtig das Mangrovenökosystem für den Klimaschutz und damit für die Resilienz der Stadt ist. 

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Wassersensitive Stadtplanung: Wie lässt sich Starkregen und Sturmwasser besser managen?
Einblicke in die Connective Cities Dialogveranstaltung vom 6. bis 8. Dezember 2022 in Köln

Zwölf Praxisbeispiele aus fünf Ländern bildeten den Ausgangspunkt für eine intensive kollegiale Beratung über Ansätze zur Abmilderung von Risiken durch Starkregen- und Sturmwasserereignisse für Menschen und die kommunale Infrastruktur. Die Teilnehmenden diskutierten laufende Projekte und tauschten Ideen für neue Projekte aus. 

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Ausblick
Sciences and Cities – Wie Kommunen und wissenschaftliche Einrichtungen von einer engen Zusammenarbeit profitieren
Teilnahmeaufruf: virtueller internationaler Fachaustausch am 28. März 2023, 10:00 - 13:00 Uhr MESZ

Wissens- und Wissenschaftseinrichtungen wie Universitäten, Forschungsinstitute und Think Tanks bringen Städten wirtschaftliche und gesellschafliche Standortvorteile und können dazu beitragen, die Resilienz von Kommunen in Krisenzeiten zu stärken. Im Rahmen des von Connective Cities und der Stadt Heidelberg ausgerichteten Fachaustauschs werden kommunale Expertinnen und Experten darüber diskutieren, wie Städte und Wissenseinrichtungen erfolgreich zusammenarbeiten. 

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Auf dem Weg zur Energieautarkie auf lokaler Ebene
Round Table über erneuerbare Energien und Energiesicherheit im April 2023 in Kenia

Städte auf der ganzen Welt suchen nach Wegen, um ihre Energieversorgung zu sichern, Abhängigkeiten zu verringern und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu vollziehen. Sie brauchen in der internationalen Debatte um erneuerbare Energien und Energiesicherheit aber auch eine stärkere Stimme. Zu diesem Thema plant Connective Cities eine Reihe von Veranstaltungen, die in eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Städten und Gemeinden münden sollen. Ein erster Roundtable findet mit afrikanischen Partnerinnen und Partnern in Kenia statt. 

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