28.09.2026 - 29.09.2026

Green Corridors Learning Process: Vom Austausch zur Umsetzung

Wie können Kommunen das Konzept grüner Korridore in konkrete und an den lokalen Kontext angepasste Lösungen überführen?

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Der Green Corridors Learning Process geht in die nächste Phase und stärkt den praxisorientierten Wissensaustausch zwischen Kommunen und Stadtentwicklungsexpert*innen in der MENA-Region.

Grüne Korridore gewinnen heute als integrierter Ansatz zur Bewältigung unterschiedlicher städtischer Herausforderungen zunehmend an Bedeutung. Sie können dazu beitragen, Hitze zu mindern, das Stadtklima und die Biodiversität zu verbessern, Regenwasser besser zu bewirtschaften und die Belastung durch Verkehr und Lärm zu reduzieren. Gleichzeitig schaffen sie attraktive Fuß- und Radverbindungen zwischen Quartieren, öffentlichen Räumen und wichtigen Alltagszielen und fördern damit nachhaltige Mobilität, Erreichbarkeit und Lebensqualität. So verbinden grüne Korridore Klimaresilienz und ökologische Nachhaltigkeit mit gesünderen, besser vernetzten und lebenswerteren Kommunen.

Am 28. und 29. September liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den ägyptischen Kommunen, die in Kairo vor Ort zusammenkommen, während sich Peers und Expert*innen aus der Region online beteiligen. Gemeinsam mit Port Said, Assuan, Alexandria und UDF Egypt baut der Austausch auf lokaler und regionaler Expertise auf und bietet Raum, konkrete kommunale Herausforderungen zu grünen Korridoren, Klimaresilienz, öffentlichen Räumen und integrierter Stadtentwicklung gemeinsam zu bearbeiten.

Ein zentrales Element sind Peer Consultations zu konkreten kommunalen Fallbeispielen. Die teilnehmenden Kommunen profitieren von Erfahrungen und Expertise aus der Region, entwickeln gemeinsam mögliche Lösungsansätze und identifizieren Ansätze, die an den jeweiligen lokalen Kontext angepasst werden können. KI-gestützte Visualisierungen ergänzen den Peer-Austausch und unterstützen die Kommunen dabei, Ideen in anschauliche räumliche Szenarien zu übersetzen und mögliche Entwicklungspfade sichtbar zu machen.

Das Treffen in Kairo ist Teil des umfassenderen regionalen Learning Process. Weitere regionale Treffen folgen in Kürze und geben weiteren teilnehmenden Kommunen die Möglichkeit, ihre eigenen Fallbeispiele in den Mittelpunkt zu stellen und von grenzüberschreitendem Peer Learning und fachlicher Beratung zu profitieren.

Weitere Informationen zum Treffen am 28. und 29. September sowie zu den kommenden regionalen Aktivitäten werden in Kürze veröffentlicht.