Veranstaltungen

Ankündigungen

Kommunale Abfallwirtschaft

10.10.2018 bis 11.10.2018

Teilnahmeaufruf zum Projektworkshop mit deutschen und türkischen Kommunen am 10. und 11. Oktober in Deutschland

Strategies for a Digital City – Challenges and Opportunities

23.10.2018 bis 25.10.2018

Call for participants - Connective Cities Dialogue Event

Dokumentationen

The Voice of the Cities

09.07.2018 bis 11.07.2018
Gereonstraße 18-32, Köln

As cities become more important, so do their associations: Local Government Associations are more and more recognized...

 

Inklusive Städte: städtische und soziale Entwicklung für alle

07.05.2018 bis 09.05.2018
Bonn, Deutschland

Urbanisierung ist einer der Trends des 21. Jahrhunderts: Man schätzt, dass sich bis 2050 der Anteil der...

 

 
 

Gute Praktiken

»Autoarme Innenstadt« Leipzig: Wenn weniger zu mehr führt

05.09.2018

Das Herz von Leipzig, die Innenstadt, stand buchstäblich vor dem Infarkt: Verstopft vom Autoverkehr ging in den 1990er...

 

Abfalltrennung in privaten Haushalten in der Hansestadt Rostock

29.06.2018

Mit einem guten Abfallmanagement können städtische Verwaltungen zu einer besseren Nutzung von Ressourcen durch...

 

Erhalt des kulturellen Erbes in Vigan, Philippinen

04.05.2018

Städtisches und kulturelles Erbe kann sowohl als Impulsgeber für den wirtschaftlichen Aufschwung als auch als sozialer...

 

Integriertes Finanzmanagement bei der Abwasserentsorgung

09.04.2018

Es ist das älteste öffentliche Wasserversorgungsunternehmen auf dem europäischen Kontinent: die heutige Hamburg Wasser....

 

 
 

Kommunale Expertise gesucht

Teilnahmeaufruf zur Connective Cities Dialogveranstaltung

27.06.2018

Katastrophenschutz und -management, 12.-14. September, Surabaya, Indonesien

Call for participants - Connective Cities Dialogue Event

04.06.2018

Strategies for a Digital City – Challenges and Opportunities

 
 

Infothek

Aktuelles

Neue Wege auf der Suche nach innovativen Lösungen

17.09.2018

GIZ startet internationalen Wettbewerb um Lösungen, damit Menschen auf der Flucht und aufnehmende Gemeinden in stärkeren wirtschaftlichen Austausch treten.

Wits-TUB Urban Lab Interdisciplinary Bilateral Postgraduate Studies Programme

11.09.2018

School of Architecture and Planning, Wits University, Johannesburg, January 2019 - December 2019

Publikationen

Climate Opportunity: More Jobs; Better Health; Liveable Cities

2018 - Quantifiying the benefits of climate mitigation measures in buildings, transport and energy supply

Thomas Day, Sofia Gonzales-Zuñiga, Leonardo Nascimento, Niklas Höhne, Hanna Fekete, Sebastian Sterl, Frederic Hans, Antoine Warembourg, Anda Anica Pieter van Breevoort

Reshaping Decentralised Development Co-operation

2018 - The Key Role of Cities and Regions for the 2030 Agenda

Innovations for Urban Sanitation

2018 - Adapting Community-led Approaches

Jamie Myers, Sue Cavill, Samuel Musyoki, Katherine Pasteur and Lucy Stevens

Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte?

2018 - Trends und Analysen der Segregation in 74 deutschen Städten

Marcel Helbig, Stefanie Jähn

The future we don't want

2018 - How Climate Change Could Impact the World’s Greatest Cities

 

Infothek

Termine

Cool Planning: Changing Climate and Our Urban Future

01.10.2018 bis 05.10.2018

ISOCARP’s 54th Annual Congress

Filmvorführung „The Human Scale"

01.10.2018

Wie die Stadt den Menschen – und nicht Gebäude oder Infrastruktur – in den Mittelpunkt der Gestaltung stellen kann.

Videos

Bremen, 06.2017

Nachhaltige städtische Mobilität - Strategien und Wege zu effizienteren, integrativen und umweltfreundlichen Städten

Connective Cities Dialogveranstaltung in Bremen, Deutschland


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Über uns

Hintergrund

Viele lokal vorhandene Lösungsansätze zur nachhaltigen Stadtentwicklung haben innovativen Charakter, sind jedoch häufig nicht genügend bekannt. Es fehlt ein systematischer Zugang zu diesen praxisorientierten Lösungen und Kontakten.

Städte gewinnen international an Bedeutung. Weltweit stehen urbane Akteure aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vor vergleichbaren Fragestellungen der städtischen Entwicklung. Auch wenn es lokaler Lösungen bedarf, haben diese zunehmend globale Relevanz.

Die drängenden Herausforderungen der weltweiten Urbanisierung wie städtisches Bevölkerungswachstum, Armut und soziale Segregation, massive Mobilitäts- und Umweltprobleme, Klimawandel und die effektive Bereitstellung städtischer Dienstleistungen erfordern effiziente und innovative Lösungskonzepte. Diese sind die Voraussetzung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Inklusive, produktive, effiziente und resiliente Städte müssen bei den globalen Entwicklungen Transformationen bewältigen, die durch gemeinsame Lernprozesse wirksam unterstützt werden können.

Viele der bereits lokal vorhandenen Lösungsansätze zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zum Beispiel im Bereich Mobilität, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz oder guter städtischer Regierungsführung haben innovativen Charakter und haben sich bereits bewährt. Diese sind jedoch häufig nicht genügend bekannt. Es fehlt ein systematischer Zugang zu diesen praxisorientierten Lösungen und Kontakten. So bleiben die Möglichkeiten für den persönlichen Erfahrungsaustausch eher dem Zufall überlassen.

Deutsche Städte verfügen über reichhaltige praktische Erfahrungen mit Ansätzen nachhaltiger Stadtentwicklung, die für gemeinsame Lernprozesse von städtischen Akteuren – sowohl aus Entwicklungs- wie auch aus Schwellen- und Industrieländern – mobilisiert werden können. Vor diesem Hintergrund wurde die Internationale Städte-Plattform für Nachhaltige Entwicklung CONNECTIVE CITIES eingerichtet, die den kommunalen Fachaustausch fördert und zwischen Angebot und Nachfrage vermittelt.

Ziel und Leistungsangebot

Durch Dialog- und Lernangebote mobilisiert die Städte-Plattform CONNECTIVE CITIES deutsches und internationales Know-how und

  • bietet ein Portal für die Verbreitung von praxisrelevanten Erfahrungen,
  • identifiziert und vernetzt relevante Akteure aus Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern,
  • fördert und moderiert thematische und regionale Arbeitsgruppen,
  • ermöglicht durch internationale Konferenzen, Trainings und Studienreisen und ähnliche Angebote den Austausch,
  • unterstützt bei der Formulierung innovativer Projekte,
  • hilft bei der Suche nach einer Finanzierung zur Umsetzung der Projektideen und
  • trägt durch Auswertung der neuen Projektansätze zur Nutzung der Lernerfahrungen bei.

Auf diese Weise werden die von städtischen Akteuren in Afrika, Amerika, Asien und Europa gewonnenen Erfahrungen nachhaltiger Stadtentwicklung in die internationalen Lernprozesse eingebracht. Die Leistungsfähigkeit der Akteure wird weiter gestärkt und gleichzeitig die Initiativkraft der deutschen kommunalen Internationalen Zusammenarbeit gefördert. Konkrete Geschäftsfelder für Städte und Unternehmen erschließen, Projektideen weiterentwickeln und gemeinsam umsetzen, Expertise weltweit anbieten und nachfragen, sind zugleich Angebote und Potentiale der Städteplattform CONNECTIVE CITIES. Sie dient als Unterstützer, Vermittler und Moderator dieser Prozesse.

Vorgehensweise

Den Erfahrungsaustausch und Kooperationen zwischen deutschen Kommunen und Projekten der internationalen Zusammenarbeit sowie mit Wirtschafts- und Wissenschaftsinstitutionen fördern, neue Lernerfahrungen und Lösungsansätze aufbereiten und wieder in die Community of Practice einspeisen - das sind Kernelemente unserer Vorgehensweise.

Erste Schritte des Aufbaus der Städte-Plattform CONNECTIVE CITIES umfassen die Kontaktaufnahme der Projektverantwortlichen zu deutschen Kommunen und Projekten der deutschen internationalen Zusammenarbeit sowie zu relevanten Wirtschafts- und Wissenschaftsinstitutionen. Im Rahmen dieser Prozesse werden Themencluster aufgebaut und spezifische Handlungsfelder identifiziert, die sich für einen Lernaustausch und die Planung zukünftiger Projekte eignen. Für den Austausch konkreter Erfahrungen und das gemeinsame Lernen bilden sich innerhalb der Themenfelder Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Akteuren und Ländern. Diese stellen sich die Aufgabe, an einem bestimmten Thema der nachhaltigen Stadtentwicklung anwendungsorientiert zusammen zu arbeiten und lokale Strategien und Projekte gemeinsam zu entwickeln. Für jedes Themencluster wird es eine besondere Auftaktveranstaltung geben.

Das gemeinsame Lernen kann durch Studien, Ortsbesichtigungen, Seminare oder Workshops, also sehr praxisnah erfolgen. Die kontinuierliche Ausrichtung der Städte-Plattform auf den praxisorientierten Erfahrungsaustausch über effektive Lösungsansätze ermöglicht neue Lernerfahrungen, die aufbereitet und dann wieder in die Community of Practice eingespeist werden. Somit entsteht ein Lernkreislauf, der sich immer wieder befruchtet und untereinander wiederum neue Synergien schafft. Die Städte-Plattform CONNECTIVE CITIES verbreitet über dieses Webportal Information über relevante Fachthemen, eine Fülle von Praxisbeispiele und Hinweise auf wichtige Veranstaltungen und Dokumente.  Eine Experten-Datenbank bietet Zugang zu kommunaler Expertise für den Einsatz in Beratung, Projektentwicklung und -umsetzung.

Partner und Projektstruktur

Eine Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Engagement Global sowie dem Deutschen Städtetag

Connective Cities wird als Kooperation zwischen der  Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) Engagement Global gGmbH / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt sowie dem Deutschen Städtetag durchgeführt. Vorgesehene Umsetzungspartner sind u.a. ausgewählte regionale und nationale Stadtverbände in Afrika, Amerika, Europa und Asien sowie deren Mitgliedsstädte.

Die Internationale Städte-Plattform wird zunächst durch einen Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Gleichzeitig werden Optionen für Zusatzfinanzierungen von interessierten Institutionen geprüft. Mittelfristig wird angestrebt, dass sich die Städte-Plattform selbst trägt. Somit wird von Anfang an die institutionelle Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Die Internationale Städte-Plattform für Nachhaltige Entwicklung Connective Cities besteht aus dem Steuerungskreis und der Geschäftsstelle sowie aus den in der Organisationsstruktur abgebildeten Themenclustern. Perspektivisch wird die Bildung von Regionalclustern angestrebt.

Der  Steuerungskreis berät und entscheidet im Konsens in allen strategischen Belangen von Connective Cities.

Die  Geschäftsstelle erbringt die operativen internen und externen Leistungen der Internationalen Städte-Plattform sowie die dazu erforderlichen Unterstützungsleistungen.

Durchführungspartner

"Wenn Du schnell gehen willst, geh alleine, wenn Du weit gehen willst, geh zusammen mit anderen!"
Afrikanisches Sprichwort


Um sein Expertennetzwerk und damit den Austausch über Praxiserfahrungen und Guten Praktiken zu erweitern, kooperiert Connective Cities mit folgenden Partnern:

Verband kommunaler Unternehmen - VKU

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Mit ihrem Know-how für kommunale Infrastrukturen und die Daseinsvorsorge haben kommunale Unternehmen in organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht seit vielen Jahrzehnten umfangreiche Erfahrungen aufgebaut, die weltweit nur selten in dieser Form gebündelt sind. Kommunale Unternehmen können damit einen vielfältigen Input in internationale Netzwerke zum Erfahrungsaustausch und die praktische Entwicklungszusammenarbeit einbringen. Zudem bilden sie Fachkräfte aus, die vor Ort einen langfristigen Betrieb sichern. https://www.vku.de

Policy Transfer Plattform - PTP

Die Policy Transfer Plattform (PTP) ist eine soziale Online-Plattform, die von der Stadt Berlin erstellt wurde, um städtischen Fachleuten dabei zu helfen, innovative Projekte in Städten weltweit leichter zu finden und zu teilen. PTP hat das Ziel, ein globales Netzwerk von städtischen Praktikern, kommunalen Sachbearbeitern, Experten, Forschern und Journalisten zu schaffen, um Wissen über städtische Innovationen zu jedem Thema und jeder Region der Welt auszutauschen. PTP arbeitet mit den weltweit führenden städtischen Wettbewerben zusammen, um international anerkannte gute Praktiken leicht zugänglich zu machen. Auf diese Weise werden sie zusammenhängend und vergleichbar präsentiert, fördern die Peer-to-Peer Beratungen und helfen letztendlich, Städte zu verbessern.
http://policytransfer.metropolis.org

United Cities and Local Governments - UCLG

United Cities and Local Governments (UCLG) vertritt die Interessen von Kommunalverwaltungen im internationalen Kontext, unabhängig von der Größe der Gemeinden. Hauptsitz ist Barcelona und die Mission von UCLG ist: „Die vereinte Stimme und Verfechter der demokratischen Kommunalverwaltung zu sein, seine Werte, Ziele und Interessen durch Kooperationen zwischen den Kommunalverwaltungen und innerhalb der größeren internationalen Gemeinschaften zu fördern." UCLG unterstützt internationale Kooperationen zwischen Städten und deren Verbänden und fördert Programme, Netzwerke und Partnerschaften, um die Leistungsfähigkeit von lokalen Regierungen zu stärken. Die Organisation fördert die Rolle von Frauen auf lokalen Entscheidungsebenen und ist ein Portal zu relevanten Informationen von Kommunalverwaltungen weltweit. https://www.uclg.org

Deutsches Institut für Urbanistik - Difu

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Gemeinden, Landkreise, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
https://difu.de

 

 

 

durchgeführt von

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