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Internationale Plattform für nachhaltige Kommunalentwicklung |
NEWSLETTER – AUSGABE NR. 93, April 2026 |
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Liebe Leserinnen und Leser, „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“, schrieb Antoine de Saint-Exupéry 1951 in seinem Buch Die Stadt in der Wüste. Auch 75 Jahre später hat diese Aussage nichts an Aktualität verloren. Zukunftsfähigkeit ist ein zentrales Ziel unserer Lernprozesse und Fachaustausche in den vergangenen Wochen. So haben wir intensiv diskutiert, wie sich Daten effizient erheben und managen lassen, um die Transformation urbaner Mobilität fundiert zu gestalten. Angesichts zunehmender Überschwemmungen und Dürren haben wir zudem einen zweijährigen Deep Dive zum Thema „wasserresiliente Kommunen“ gestartet. Parallel dazu setzen wir in der MENA-Region in einem weiteren Lernprozess verstärkt auf urbanen Klimaschutz und mehr Lebensqualität durch die Entwicklung grüner Korridore. Dabei wurden im Auftaktworkshop erste gemeinsame Prioritäten definiert und mithilfe innovativer Methoden – wie KI-gestützter Visualisierung – konkrete Zukunftsszenarien für klimaresiliente und lebenswertere kommunale Räume entwickelt. Nachhaltige lokale Wirtschaftsförderung rückt die ökonomische Zukunftsfähigkeit von Kommunen in den Fokus. Das Potenzial migrierter Fachkräfte ist dabei groß – dies zeigte sich in der regen Beteiligung und den lebhaften Diskussionen unserer Insight Session. Zugleich wurde deutlich: Dieses Potenzial lässt sich nur erschließen, wenn migrierte Menschen als Ganzes und mit all ihren Bedürfnissen ernst genommen werden. Die ganzheitliche Wahrnehmung persönlicher Potentiale wird auch ein Aspekt unserer nächsten Dialogveranstaltung vom 30. Juni bis 2. Juli 2026 in Bremen sein. Unter dem Titel „Gründung und Innovation: Arbeitsmarktchancen und Perspektiven für junge Menschen“ sind insbesondere kommunale Fachleute aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Arbeit und Soziales sowie Jugendarbeit herzlich eingeladen. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre. Ihr Connective Cities Team | | |
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| | Mobilität fundiert gestalten: Entscheidungen auf Basis valider Informationen |
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Inspirationen aus dem Fachaustausch zu Mobilitätsdatenmanagement |
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Was braucht es, um Mobilität in unseren Kommunen nachhaltiger zu gestalten? Neue Technologien? Mehr Mittel? Den Willen der Bürger*innen? Eine Antwort: Es braucht verlässliche Informationen für fundierte Entscheidungen, die gezielte Veränderungen bewirken können. Ende März nutzten Teilnehmende des Lernprozesses “Nachhaltige Mobilität – Zusammenspiel zukunftsfähiger Mobilitätsformen“ die Gelegenheit, sich zu Datenmanagement und -nutzung als einen zentralen Aspekt der Verkehrswende auszutauschen. In dem Online-Austausch stellten 5 Kommunen Aspekte ihres Mobilitätsdatenmanagement als Grundlage für verkehrsplanerische Entscheidungen vor. |
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| | Online-Auftakt für kommunale Wasserresilienz |
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Start unseres zweijährigen internationalen Lernprozesses „Deep Dive“ |
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Für Länder des Globalen Südens ist Wasserknappheit längst ein Entwicklungshemmnis – doch künftig müssen sich alle Regionen weltweit an schwankende Verfügbarkeiten und wachsende Nutzungskonflikte anpassen. Wasser wird zur strategischen Ressource des 21. Jahrhunderts. Deshalb bringen wir im Deep Dive zum Thema „Wasserresiliente Kommunen“ Fachleute aus acht ausgewählten Kommunen aus Benin, Deutschland, Kenia, Indien, Serbien und Sri Lanka zusammen, um innovative Ansätze zu diskutieren und über zwei Jahre lokalangepasste Lösungen zu jeweiligen Herausforderungen zu entwickeln und zu implementieren. |
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| | Mehr Klimaschutz und Lebensqualität: Grüne Korridore
in der MENA-Region |
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Auftakt des Lernprozesses „Grüne Korridore in der City und auf dem Land“ |
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Der Auftakt diente als technische und methodische Einführung in den Lernprozess. Ziel war es, erste thematische Prioritäten festzulegen, kommunale Herausforderungen sichtbar zu machen und eine gemeinsame Grundlage für weitere Zusammenarbeit zu schaffen. Ein zentrales Element des Workshops war eine KI-Visualisierungsübung zu grünen Korridoren. Basierend auf Bildern aus urbanen Kontexten der teilnehmenden Städte wurden Zukunftsszenarien für klimaresistente, grünere und nutzbarere urbane Räume entwickelt – auch als methodisches Instrument, um Diskussionen über die Umsetzbarkeit grüner Korridore anzuregen. Angereichert wurde die Diskussionen durch Praxisbeispiele deutscher und ägyptischer Städte. |
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| | Fachkräfteeinwanderung und migrantisches Unternehmertum für kommunale Wirtschaftsentwicklung |
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Connective Cities Insight Session über die Rolle von Kommunen an der Schnittstelle von Migration und kommunaler Wirtschaftsförderung |
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Migrationspolitik mag eine nationale Angelegenheit sein – ihr Erfolg und Misserfolg entscheidet sich jedoch auch auf der lokalen Ebene. Aus dieser Überzeugung heraus trafen sich circa 50 kommunale Expertinnen und Experten zu einer virtuellen Insight Session von Connective Cities. Das Potenzial von Fachkräftemigration ist für alle Seiten groß – faire Bedingungen vorausgesetzt. Interessant sind dabei auch Unternehmensgründungen von Migrant*innen, aus denen sich wiederum Arbeitsplätze generieren. Praxisbeispiele und die lebhafte Diskussion der Insight Session zeigten eindrucksvoll, dass Kommunen eine entscheidende Rolle einnehmen können, damit sich das wirtschaftliche Potenzial von Migration auf lokaler Ebene entfalten kann. |
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| | Gründung und Innovation: Arbeitsmarktchancen und Perspektive
für junge Menschen |
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Teilnahmeaufruf für kommunale Fachleute zur Dialogveranstaltung
vom 30. Juni bis 02. Juli 2026 in Bremen |
Unterstützen Sie die Gründerszene in Ihrer Kommune? Welche Perspektiven bieten Sie jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt? Welchen Herausforderungen begegnen Sie bei Ihrer Arbeit? Die Stadt Bremen ist zu dem Thema bereits sehr gut vernetzt und lädt in Kooperation mit Connective Cities dazu ein, gemeinsam mit fünf weiteren deutschen und sechs internationalen Kommunen, sich zu Gründungsinitiativen und Gründungszentren sowie kommunalen Anreizen und Unterstützungsangeboten für Gründungen und Start-ups auszutauschen. Wir freuen uns auf die Teilnahme von jeweils zwei Fachleuten aus Ihrer Kommune, insbesondere aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Arbeit und Soziales oder Jugendarbeit. Bewerbungsfrist: 10. Mai 2026 |
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Engagement Global gGmbH
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Sibylle Loyeau
Email: sibylle.loyeau@engagement-global.de Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Ricarda Meissner
Email: ricarda.meissner@giz.de |
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