Gemeinsam stärker: Die neuen Partner von Connective Cities
Mehr kommunale Stimmen, mehr Austausch, mehr gemeinsame Gestaltungskraft: Der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen sind jetzt Teil des Steuerungskreises
Connective Cities – die International Community of Practice for Sustainable Municipal Development – geht mit einem erweiterten Partnerkreis in die nächste Phase. Neben dem Deutschen Städtetag gehören nun auch der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Verband kommunaler Unternehmen zu den Kooperationspartnern. Gemeinsam mit der SKEW von Engagement Global und der GIZ wird der internationale Wissens- und Fachaustausch zwischen Kommunen weiter ausgebaut. Künftig werden sich noch mehr deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise aktiv in die Dialogprozesse einbringen können. Dadurch rücken auch kommunale Herausforderungen aus Deutschland stärker in den Fokus der globalen Peer-Learning-Formate – und es entstehen praxisnahe, gemeinsam entwickelte Lösungsansätze, die sowohl international als auch national Wirkung entfalten.
Die neuen Kooperationspartner stellen sich vor:
Der Deutsche Landkreistag (DLT) ist der Zusammenschluss der 294 deutschen Landkreise auf Bundesebene. Seine unmittelbaren Mitglieder sind die Landkreistage der 13 Flächenländer, die sich für die Kommunalbelange in ihrem jeweiligen Bundesland einsetzen. Er vertritt drei Viertel der kommunalen Aufgabenträger*innen, rund 96 % der Fläche und mit 57 Mio. Einwohnern 68 % der Bevölkerung Deutschlands. Zentrale Themenfelder sind die kommunalen Daseinsvorsorge, das weiterführenden Schulwesen und das Berufsschulwesen, die Wirtschaftsförderung, die kommunalen Arbeitsmarktpolitik, das Sozial-, Jugend- und Gesundheitswesen sowie Fragen des e-Governments und der Verwaltungsmodernisierung.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) vertritt die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Durch 17 Mitgliedsverbände sind 11.000 große, mittlere und kleinere Kommunen über den DStGB organisiert und vernetzt. Zu den Arbeitsschwerpunkten des DStGB zählen, Interessensvertretung durch die Kontaktpflege zu politischen Entscheidungsträger*innen auf Bundesebene und in der Europäischen Union, die Sensibilisierung und Mobilisierung von Politik und Öffentlichkeit für kommunalpolitische Interessen mittels Medienarbeit, ein permanenter Erfahrungs- und Informationsaustausch unter den Mitgliedsverbänden sowie Beteiligungen Repräsentation in zentralen Organisationen, die kommunalen Interessen dienen und fördern.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ist die Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Die im VKU organisierten über 1.600 Mitgliedsunternehmen sind vor allem in der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft, der Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit sowie im Bereich Telekommunikation tätig. Mit dem Know-how der Mitglieder kann sich der VKU dadurch gerade in Fragen zur Anpassung an den Klimawandel wie auch zu erneuerbaren Energien und Kreislaufwirtschaft einbringen. Mit rund 319.000 Beschäftigten haben sie 2023 Umsatzerlöse von über 213 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 19 Milliarden Euro investiert.
Alle drei Organisationen werden sich nun verstärkt in die Arbeit bei Connective Cities engagieren und die inhaltliche Ausrichtung bereichern.
Thematische Schwerpunkte für das kommende Jahr sind unter anderem naturbasierte Lösungen in der Stadtentwicklung und wasserbezogene Resilienz, die Entwicklung starker regionaler Wirtschaftsstandorte, die Absicherung kritischer Infrastrukturen, kommunale Biodiversitätsstrategien sowie der Einsatz Künstlicher Intelligenz in lokalen Verwaltungen. Darüber hinaus greifen wir aktuelle Themen aus den kommunalen Verbänden und unseren Netzwerken auf – Kommunen sind ausdrücklich eingeladen, ihre Bedarfe und Vorschläge einzubringen.
Im neuen Jahr folgen weitere Informationen sowie zahlreiche neue Möglichkeiten zur Beteiligung.

