14.04.2026 - 23.04.2026 (max. drei Tage)

Natur im Zentrum kommunaler Resilienz

Einladung zum Lernprozess zu naturbasierten Lösungen

Connective Cities – Internationale Städteplattform für nachhaltige Entwicklung lädt kommunale und regionale Gebietskörperschaften aus Subsahara-Afrika und Deutschland ein, an einem neuen internationalen Lernprozess zum Thema naturbasierte Lösungen (NbS) teilzunehmen.

Lokale und regionale Behörden stehen zunehmend an vorderster Front bei der Bewältigung von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltdegradation. Zunehmende Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen sowie Flächenversiegelung setzen urbane Infrastrukturen und Governance-Systeme unter wachsenden Druck. Vor diesem Hintergrund bieten naturbasierte Lösungen einen kosteneffizienten Ansatz mit vielfältigem Mehrwert, um die Klimaanpassung zu stärken und zugleich Minderungsko-Benefits wie Kohlenstoffbindung, Regenwassermanagement sowie urbane Kühl- und Heizregulierung zu erzielen.

 Über den Lernprozess

Der einjährige Lernprozess bringt kommunale Praktikerinnen, technische Expertinnen und politische Entscheidungsträger*innen in drei Präsenzworkshops sowie über eine kontinuierliche virtuelle Zusammenarbeit zusammen. Die Teilnehmenden durchlaufen dabei alle Phasen von der Problemidentifikation über die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen bis hin zur Umsetzungs- und Finanzierungsreife. Der Prozess wird durch Peer-Learning, fachlichen Austausch und gezieltes Coaching begleitet.

Ziele des Lernprozesses sind:

  • Stärkung kommunaler und regionaler Kapazitäten zur Planung und Umsetzung naturbasierter Lösungen
  • Förderung strukturierter Peer-to-Peer-Lernprozesse zwischen Kommunen aus Subsahara-Afrika und Deutschland
  • Gemeinsame Entwicklung umsetzungsnaher NbS-Projektkonzepte, die für Pilotierung, Finanzierung oder Integration in Planungsprozesse geeignet sind
  • Erarbeitung und Verbreitung von Wissensprodukten zur Replikation und Skalierung

 

Thematische Schwerpunkte

Die Zusammenarbeit erfolgt in nachfrageorientierten thematischen Arbeitsgruppen, darunter:

  1. Natur & urbane Ökosysteme – Stadtbegrünung, Biodiversität, Entsiegelung, urbane Wälder, Hitzereduktion
  2. Wasser & Schwammstadt-Ansätze – Hochwassermanagement, Fluss- und Feuchtgebietsrenaturierung, Regenwassermanagement
  3. Begrünung kommunaler Infrastruktur – Integration grüner und grauer Infrastruktur, ökologische Korridore, klimaangepasste Mobilitäts- und Energiesysteme

 

 Zeitplan

  • Februar 2026: Virtueller Kick-off und Insight-Session zu naturbasierten Lösungen
  • ziwschen 14. und 23. April 2026 (max. drei Tage): Erster Präsenzworkshop
  • Juni 2026: Zweiter Präsenzworkshop
  • Oktober 2026: Abschließende Veranstaltung und Konsolidierungsphase

 

Teilnahmeberechtigung

Der Aufruf richtet sich an:

  • Kommunale und regionale Gebietskörperschaften aus Subsahara-Afrika
  • Deutsche Kommunen und Landkreise

Es wird empfohlen, mit zwei Fachpersonen pro Kommune teilzunehmen. Eine Einbindung von Partnern aus Ministerien, Zivilgesellschaft oder Privatwirtschaft ist möglich.

 Bewerbung

Interessierte Gebietskörperschaften werden gebeten, eine Interessenbekundung (Expression of Interest) über die Connective Cities Community-Plattform einzureichen:

Zum Bewerbungsformular:
https://community.connective-cities.net/en/form/connective-cities-ssa-learning-p

Bewerbungsfrist: 07. Februar 2026

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