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INTERNATIONALE STÄDTE-PLATTFORM FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG |
NEWSLETTER – AUSGABE NR. 86, AUGUST 2025 |
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Liebe Leserinnen und Leser, „Du hast vielleicht nicht die Kontrolle über alles, was dir widerfährt, aber du kannst entscheiden, dich davon nicht unterkriegen zu lassen“, schrieb einmal die US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou an ihre Tochter. Wenn sich Menschen mit dieser Grundhaltung zusammenschließen, ihre Energien und Expertisen bündeln und sich gemeinsam Krisen stellen, kann daraus eine große Resilienz erwachsen – in Gruppen wie auch in ganzen Kommunen. Dies wurde sowohl im Connective Cities‘ Fachforum auf der siebten deutsch-ukrainischen Partnerschaftskonferenz in Münster deutlich wie auch in unserem Lernprozess zur Inklusivität und partizipativen Risikobewertungen in westafrikanischen Städten. Bürgernähe und eine partizipative Verwaltung sind dabei ein wichtiges Element, das durch digitale Werkzeuge effizienter gestaltet werden kann, wie Beispiele aus Abu Dhabi und Ras el-Matn im Rahmen unserer Veranstaltung „Von der Offenen Kommune zur Smart City“ zeigten. Wir berichten auch, wie sich lokale Verwaltungen und Städteverbände zusammengeschlossen haben und auf dem High Level Political Forum on Sustainable Development Committee in New York dafür stark gemacht, dass ihr Knowhow stärker in die Erstellung nationaler Nachhaltigkeitspläne einbezogen werden. Und natürlich möchten wir Sie zu unseren beiden nächsten Online-Veranstaltungen herzlich einladen. Dort ziehen wir Bilanz zum einen über Strategien zur „Nachnutzung von öffentlichen Gebäuden der 60er und 70er-Jahre“ und über die bisherigen Erfahrungen mit der lokalen Nachhaltigkeitsberichterstattung und dem „Voluntary Local Review“. Wir wünschen inspiriende Lektüre
Ihr Connective Cities Team | | |
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Von der Offenen Kommune zur Smart City |
Lokalisierung guter Regierungsführung und Nutzung von GIS für Lebensqualität und Infrastrukturplanung |
Durch Transparenz, Bürgerbeteiligung und datengestützter Entscheidungsfindung können Städte die Lebensqualität und Infrastrukturplanung verbessern. Während Technologie Effizienz ermöglicht, bleibt die Grundlage eine gute Regierungsführung: Zusammenarbeit, Rechenschaftspflicht und bürgernahe Politik. Anhand zweier Guter Praktiken – eine Geodatenlösungen in Abu Dhabi und eine partizipative Verwaltung in Ras el-Matn – wurden die Wege dorthin intensiv diskutiert. |
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Resiliente Städte in Zeiten multipler Krisen
Strategien für widerstandsfähige Kommunen |
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Connective Cities Fachforum auf der siebten deutsch-ukrainischen
Partnerschaftskonferenz in Münster |
Die Beispiele der ukrainischen Panelist*innen über die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs zeigten den Zuhörenden eindrücklich, was es für die Bevölkerung einer Stadt bedeutet, sich gegen akute Krisen zu stellen und wie wichtig der Wille der Bürger*innen und Unternehmer*innen dazu ist. Deutlich wurde auch, dass die lebendige Kooperation verschiedenster Akteure, national wie international, für resiliente Städte unerlässlich ist. |
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| | Vom Risiko zur Resilienz: Aufbau einer inklusiven urbanen Zukunft in Westafrika |
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Wie gehen westafrikanische Städte mit Inklusivität und partizipativen Risikobewertungen im Kontext wachsender Herausforderungen bei der Katastrophenvorsorge und der raschen Urbanisierung um? |
Dies war die zentrale Frage, die Expert*innen für städtische Risiken und lokale Führungskräfte von Gemeinden aus Benin, Burkina Faso, Ghana, Mali, Niger, Senegal, Sierra Leone und Togo zusammenbrachte. Die Workshop-Reihe unterstützt 12 Städte bei der Ausarbeitung bankfähiger Projektideen zur Bewältigung der Risiken in ihren Städten und stärkt die Kapazitäten der Teilnehmenden zur Verbesserung der städtischen Resilienz. |
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| | Lokale und regionale Verwaltungen beim High Level Political Forum 2025 |
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Arbeitsgruppentreffen zieht Fazit aus dem High Level Political Forum on Sustainable Development Committee in New York City 2025 |
Lokale Verwaltungen werden als Bündnispartner bei der Erstellung nationaler Nachhaltigkeitsberichte noch zu wenig einbezogen, was ein Grund für die anhaltenden Herausforderungen im Rahmen der Implementierung von SDGs sein dürfte. Dies war ein wichtiges von mehreren Fazits aus dem Arbeitsgruppentreffen von 19 kommunalen Praktiker*innen weltweit. |
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| | Nachnutzung von öffentlichen Gebäuden der 60er und 70er-Jahre |
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Einladung zur Bilanzveranstaltung am 22.09.2025, 10:00 – 12:30 Uhr (MESZ), online |
Der Bausektor ist für etwa 60 % der CO2-Emissionen und für mehr als 30 % der Abfallerzeugung verantwortlich. Die Nach- und Umnutzung von Gebäuden ist eine wesentliche Strategie für einen nachhaltigeren Bausektor mit Kostenersparnissen für die Kommunen. Wir möchten Sie daher herzlich zu unserer 2,5-stündigen Online-Veranstaltung einladen. |
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| | Nachhaltigkeitsberichterstattung und Voluntary Local Review |
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Einladung zur Bilanzveranstaltung am 25.09.2025, 15:00 – 17:00 Uhr (MESZ) |
Die Voluntary Local Review (VLR) ist ein weltweit anerkanntes, flexibles Berichterstattungsinstrument, das Städten dabei hilft, ihre Beiträge zur Agenda 2030 zu verfolgen und zu präsentieren. Auf der Online-Veranstaltungen werden Vertreter*innen von Kommunalverbänden und Kommunen zusammenkommen, um Erfolgsgeschichten aus Lusaka, Niš und darüber hinaus zu präsentieren und zu diskutieren. |
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Connective Cities ist ein gemeinsames Projekt von: |
Deutscher Städtetag:
Gereonstraße 18 – 32, 50670 Köln | Deutschland
Kontakt: Sabine Drees
Email: sabine.drees@staedtetag.de Engagement Global gGmbH
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Sibylle Loyeau
Email: sibylle.loyeau@engagement-global.de Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Ricarda Meissner
Email: ricarda.meissner@giz.de |
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