 |
Internationale Community of Practice für nachhaltige Kommunalentwicklung |
NEWSLETTER – AUSGABE NR. 90, Dezember 2025 |
 |
Liebe Leserinnen und Leser, „Nur die Natur kann uns Schöpfung, kann uns Kreativität lehren. Unser wahres Analphabetentum ist die Unfähigkeit, schöpferisch tätig zu sein“, schrieb der Künstler, Maler und Architekt Friedensreich Hundertwasser im Jahr 1983 in seinem Manuskript „Konkrete Utopien für die grüne Stadt“. In dieser Ausgabe schauen wir, inspiriert von diesem Zitat, zurück auf eine Dialogveranstaltung in Bonn, bei der sich kreative Köpfe zusammengetan haben, um verschiedene CO₂-freie Mobilitätsformen innovativ miteinander zu verknüpfen. Sie ist zudem der Start eines neuen Lernprozesses zum Thema, den wir in 2026 fortsetzen werden.
Wir geben Einblicke wie Städte in Deutschland und Subsahara Afrika dabei sind, ihre Infrastruktur für grünen Wasserstoff um- und auszubauen und dadurch die lokale Wirtschaft voranzubringen. Mit der Natur als Vorbild können Sie sich mit Ihrer Kommune an unserem zweijährigen Lernprozess beteiligen, in dem wir die kreativsten Optionen zum Schutz vor Trockenheit und Starkregen ausloten. Und herzlich möchten wir Sie auch zu unserem Lernprozess über „Grüne Korridore in Deutschland und der MENA-Region“ einladen. Zudem startet Connective Cities mit drei weiteren starken Partnern ins neue Jahr. Wir stellen sie kurz vor und skizzieren die Themen, die wir dann gemeinsam mit Ihnen vertiefen möchten. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Herzlichst
Ihr Connective Cities Team | | |
|
|
 |
| | Zusammenspiel nachhaltiger Mobilitätsformen |
|
Auftakt des neuen Lernprozesses zu nachhaltiger Mobilität in Bonn |
|
Connective Cities hat vom 25. bis 27. November zu einer Dialogveranstaltung in Bonn eingeladen. 38 Expert*innen aus 20 Kommunen in 11 Ländern waren diesem Aufruf gefolgt, um ihre innovativen Projektansätze mit ihren Kolleg*innen zu diskutieren und gemeinsam an neuen Umsetzungsideen zu arbeiten. Vertreten waren kleine Gemeinden wie Schlangen im Teutoburger Wald mit gut 9.000 Einwohner*innen bis hin zu Millionenmetropolen wie Rio de Janeiro oder München. Ebenso vielfältig waren die innovativen Ansätze. |
|
|
 |
| | Grüner Wasserstoff für die lokale Wirtschaftsentwicklung |
|
Das Potenzial neuer Technologien auf lokaler Ebene erschließen |
|
Grüner Wasserstoff gewinnt weltweit rasch an Bedeutung als wichtiger Energieträger der Zukunft. Für viele afrikanische Länder bieten die reichlich vorhandenen Solar- und Windressourcen den Städten einen einzigartigen Vorteil, da sie sie nicht nur zu Innovationszentren, sondern auch zu Zentren für Technologietransfer, Arbeitskräfteausbildung und industrielle Diversifizierung machen. Durch die Integration der nachhaltigen Nutzung von grünem Wasserstoff in die Stadtplanung können Kommunen die Energiesicherheit verbessern, langfristige Investitionen anziehen und widerstandsfähigere, klimafreundlichere lokale Wirtschaftssysteme aufbauen. |
|
|
 |
| | Wasserresilienz – Kommunen stärken sich gegen Trockenheit und Starkregen |
|
Teilnahmeaufruf: Connective Cities Deep Dive: Ein vertiefter Lernprozess mit Auftaktveranstaltung in Deutschland im März 2026 |
Kommunen stehen wegen des Klimawandels und Bodenversiegelung vor Herausforderungen durch häufigere Dürre, starke Regenfälle und Überschwemmungen. In Deutschland und im Globalen Süden werden aktuell innovative Lösungen gefördert und schnell erprobt. Daher bietet Connective Cities zu diesem aktuellen und hochrelevanten Thema einen vertieften Lernprozess an, zudem wir interessierte Kommunen herzlich einladen. |
|
|
 |
| | Grüne Korridore in der City und auf dem Land |
|
Einladung zum Kickoff-Workshop vom 7.–9. April 2026 (TBC) in Ägypten |
|
Grüne Korridore verbessern das Mikroklima, steigern die Aufenthaltsqualität und unterstützen Kommunen dabei, sich an den Klimawandel anzupassen. Im neuen einjährigen Connective Cities Lernprozess MENA entwickeln Fachleute aus Deutschland und der MENA-Region gemeinsam konkrete Lösungen für grüne Korridore in ihren Städten – praxisnah, ko-kreativ und umsetzungsorientiert. Wir laden Sie herzlich ein, am Kickoff-Workshop teilzunehmen und Ihre Projektidee oder Herausforderung in den Lernprozess einzubringen. |
|
|
 |
| | Gemeinsam stärker: Die neuen Partner von Connective Cities |
|
Der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen sind jetzt Teil des Steuerungskreises |
|
Mehr kommunale Stimmen, mehr Austausch, mehr gemeinsame Gestaltungskraft – Connective Cities geht mit einem erweiterten Partnerkreis in die nächste Phase. Wir stellen unsere Partner vor und skizzieren die thematischen Schwerpunkte für das kommende Jahr. Schauen Sie mal rein! |
|
|
| |  | | |
|
|
 |
|
Engagement Global gGmbH
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Sibylle Loyeau
Email: sibylle.loyeau@engagement-global.de Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn | Deutschland
Kontakt: Ricarda Meissner
Email: ricarda.meissner@giz.de |
|