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Internationale Community of Practice für nachhaltige Kommunalentwicklung |
NEWSLETTER – AUSGABE NR. 91, Januar 2026 |
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Liebe Leserinnen und Leser, „Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“ Daher möchten wir Sie in dieser Ausgabe – ohne den Boden der Praxis zu verlassen – zu einer leicht visionären Reise inspirieren. Wir stellen Ihnen innovative Projektideen und zukunftsfähige Ansätze vor, die in unseren Austauschformaten gemeinsam mit kommunalen Fachleuten entwickelt wurden. Vor allem möchten wir Sie aber einladen, an den Lernprozessen teilzunehmen, die wir für dieses Jahr planen. Unsere Insight Session „KI für Kommunen“ mit Beispielen aus Jakarta und Hamburg stieß auf große Resonanz. Auch unser einjähriger Lernprozess „2nd Hands on Public Buildings“ hat eindrucksvoll das Potenzial des Paradigmenwechsels aufgezeigt: weg vom schnellen Abriss, hin zu durchdachten Nach- und Umnutzungen. Das letzte Jahr endete unter anderem mit unserem jährlichen Netzwerktreffen, bei dem nicht nur auf Erreichtes zurückgeblickt, sondern auch neue Themenvorschläge für 2026 eingebracht wurden. Ein neuer einjähriger Lernprozess zum Thema „Nachhaltige Mobilität – Zusammenspiel zukunftsfähiger Mobilitätsformen“ wurde bereits mit 20 Kommunen aus elf Ländern angestoßen und hat viele übertragbare Ansätze und Projekte sichtbar gemacht. Weitere folgen in Kürze: Im regionalen Lernprozess Subsahara Afrika „Natur im Zentrum kommunaler Resilienz“ laden wir sie ein, naturbasierte Lösungen gegen die Folgen des Klimawandels weiterzuentwickeln. Außerdem besteht die Möglichkeit sich am regionalen Lernprozess Südosteuroa/ Kaukasus zum Thema „Schutz kritischer Infrastruktur durch risikoinformierte Entwicklung“ zu beteiligen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, selber Themenvorschläge einzubringen. Werden Sie gastgebende Kommune eines Connective Cities Lernprozesses in Deutschland! Gemeinsam kommen wir vorwärts! Ihr Connective Cities Team | | |
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| | Connective Cities Netzwerktreffen 2025 |
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Get-together am 9. und 10. Dezember 2025 setzt Kurs fürs neue Jahr |
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Sich updaten, aus der kommunalen Praxis berichten, Austausch pflegen, Themen einbringen und sondieren, Feedback zu Connectves Cities Lernprozessen einholen – darum geht es beim jährlichen Netzwerktreffen von Connective Cities für die aktiven deutschen Akteur*innen. Auch in diesem Jahr fanden rund 30 Teilnehmer*innen den Weg nach Bonn und tauschten sich über Geschafftes, Geplantes und auch ein wenig über Visionäres aus. |
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Virtuelle Ad-Hoc-Session mit Beispielen aus Jakarta und Hamburg am 2. Dezember 2025 steckt Chancen und Herausforderungen ab |
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Bürgerservice verbessern, Routineaufgaben beschleunigen, Personalressourcen für andere Aufgaben gewinnen – dies erhoffen sich Kommunen von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung. Das Thema ist wichtig und das Interesse groß: Über 100 Registrierungen verzeichnete die Veranstaltung und dann knapp 60 Personen online – zugeschaltet aus Städten wie Lusaka (Sambia), Stuttgart, Mombasa (Kenia), Berlin und Iserlohn. Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie KI einfache Aufgaben übernehmen kann und so die Verwaltung entlastet. Aber auch Datenschutz und ethische Fragen sind dabei nicht zu vernachlässigen. |
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| | Nachnutzen statt Abreißen: 2nd Hands on Public Buildings |
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Der Lernprozess „Nachnutzung von öffentlichen Gebäuden der Moderne der 60er und 70er-Jahre“ von Connective Cities |
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Über ein Jahr arbeiteten ca. 30 Fachleute aus 6 Ländern im Rahmen des Lernprozesses an Lösungen, wie in die Jahre gekommene öffentliche Gebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren nachhaltig nach- oder umgenutzt werden können, anstatt sie abzureißen. Sie vertieften ihr Wissen, erfuhren von externen Fachleuten Details über Lösungsansätze und inspirierten sich gegenseitig mit ihren jeweiligen Erfahrungen, Ansätzen und Ideen. Die innovativen Projekte zeigen auf beeindruckende Weise das Potenzial des Paradigmenwechsels – weg vom schnellen Abriss hin zu durchdachten Nach- und Umnutzungen – auf. |
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| | Nachhaltige Mobilität – Zusammenspiel zukunftsfähiger Mobilitätsformen |
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Connective Cities Dialogveranstaltung und Auftakt eines neuen Lernprozesses |
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38 Expert*innen aus 20 Kommunen in 11 Ländern waren der Einladung von Connective Cities nach Bonn gefolgt, um ihre innovativen Projektansätze mit ihren Kolleg*innen zu diskutieren und gemeinsam an neuen Umsetzungsideen zu arbeiten. Es waren kleine Kommunen wie Lahntal mit ca. 7.200 Einwohner*innen, Landkreise und Millionenmetropolen wie Rio de Janeiro oder München vertreten. Ebenso vielfältig waren die innovativen Ansätze. Der internationale Erfahrungsaustausch gab den Teilnehmenden einen Motivationsschub in Zeiten, in denen Nachhaltigkeitsthemen zunehmend politisch unter Druck geraten. Die Herausforderungen sind überraschend ähnlich und Lösungsansätze oft übertragbar. |
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| | Connective Cities: Themenaufruf 2026 |
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Werden Sie gastgebende Kommune eines Connective Cities Lernprozesses! |
Als Auftakt für einen einjährigen Lernprozess lädt Connective Cities Kommunen und kommunale Unternehmen dazu ein, Themenvorschläge für eine internationale Dialogveranstaltung mit Kommunen aus dem Globalen Süden einzureichen. Mögliche Schwerpunkte sind Klima und Nachhaltigkeit, lokale Wirtschaftsentwicklung, kommunale Dienstleistungen, integrierte Stadtentwicklung und Good Urban Governance. Einreichungsfrist ist der 8.2.2026. Wir freuen uns auf innovative Themenvorschläge! |
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| | Natur im Zentrum kommunaler Resilienz |
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Einladung zum Lernprozess zu naturbasierten Lösungen |
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Zunehmende Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen, Biodiversitätsverlust und Flächenversiegelung setzen urbane Infrastrukturen und Governance-Systeme zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund stellen naturbasierte Lösungen einen kosteneffizienten Ansatz mit vielfältigem Mehrwert dar, um die Klimaanpassung zu stärken und zugleich Vorteile wie Kohlenstoffbindung, Regenwassermanagement sowie Regulierung des urbanen Binnenklimas zu erzielen. Der einjährige Lernprozess bringt kommunale Praktiker*innen, Fachleute und politische Entscheidungsträger*innen in drei Präsenzworkshops sowie über eine kontinuierliche virtuelle Zusammenarbeit zusammen. Bewerbungsfrist ist der 07.2.2026. Werden Sie Teil des Prozesses! |
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| | Schutz kritischer Infrastruktur durch risikoinformierte Entwicklung |
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Teilnahmeaufruf zum Lernprozess zur Planung für urbane Resilienz in Südosteuropa / Südkaukasus |
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Klimabedingte Extremereignisse, technische Störungen, wachsende Abhängigkeiten zwischen Infrastruktursystemen sowie neue sicherheitspolitische Herausforderungen gefährden die Funktionsfähigkeit urbaner Räume. Der Schutz kritischer Infrastrukturen – Energie, Wasser, Verkehr, Kommunikation und Gesundheit – ist damit zu einer zentralen Aufgabe moderner kommunaler Governance geworden. Im Fokus des einjährigen Lernprozesses stehen integrierte Planung, Multi-Risiko-Governance und die Entwicklung umsetzbarer Projektansätze zum Schutz und zur Stärkung kritischer Infrastrukturen. Bewerbungsfrist ist der 28.2.2026. Werden Sie Teil des Prozesses! |
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Engagement Global gGmbH Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn | Deutschland Kontakt: Sibylle Loyeau Email: sibylle.loyeau@engagement-global.de Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn | Deutschland Kontakt: Ricarda Meissner Email: ricarda.meissner@giz.de |
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