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18.01.2022

Einblicke in die Arbeit der Gruppe "Biodiversität und Umweltschutz" in der MENA Region

Von ersten Projektideen zu bankfähigen Vorschlägen

Anpflanzungen in der jordanischen Wüste, südlich von Amman, im Rahmen des Biodiversitäts- und Urban-Gardening-Projekts. Foto: Amro AlSmadi - Connective Cities

Die Arbeitsgruppe "Biodiversität und Umweltschutz" war die erste Gruppe, die im Rahmen des Connective-Cities-Programms "Kommunale Erholung nach der Covid 19-Pandemie" eingerichtet wurde. Eine Initiative der Gemeinde Menjez zur Ausarbeitung eines Projektvorschlags hat eine Reihe von fruchtbaren Austausch- und Peer-Learning-Aktivitäten in Gang gesetzt. Im Folgenden wird ein Überblick über die Leistungen dieser Gruppe gegeben:

1. Die Schaffung eines Konsortiums aus Vertretern von Gemeinden, nichtstaatlichen Umweltorganisationen und Hochschulen zur Entwicklung und Einreichung eines Konzeptes für die EU-Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme im Libanon.

2. Es wurden Beispiele für Gute Praktiken zur Verhütung von Waldbränden im Shouf-Biosphärenreservat im Libanon und ein Frühwarnsystem für Waldbrände in Niedersachsen vorgestellt.  Darüber hinaus wurden lokale Pläne zum Schutz der Biosphäre in Stadt und Land in Hannover sowie lokale Projekte und Pläne der Gemeinde Menjez zum Schutz der Umwelt und zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels vorgestellt.

3. Mit besonderem Fokus auf das Thema "Urban Gardening" haben 7 Kommunen aus Jordanien und Palästina Projektideen zur Einrichtung von Gemeinschaftsgärten entwickelt. Die Gemeindevertreter wurden bei einem Feldbesuch und einem Workshop in Amman in das Konzept der Permakultur eingeführt. Darüber hinaus wurden gute Praxisbeispiele für die Verwendung des Minecraft-Block-by-Block-Tools" für die Umsetzung von Gemeinschaftsgärten in Jordanien durch UN-Habitat vorgestellt. Ein weiteres inspirierendes Beispiel "Amman Micro lungs" konzentrierte sich auf die Rolle der Gemeinschaftsbildung und den Einsatz der Miyawaki-Technologie für den Anbau von Mikrowäldern in der Hauptstadt Amman. Außerdem wurden die Aktivitäten des GIZ-Projekts "Cash for Work" zur Unterstützung des ökologischen Gartenbaus in verschiedenen Städten Jordaniens vorgestellt und mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe diskutiert.

4. Es wurde ein Vortrag über die Nutzung von geographischen Informationssystemen bei der Planung für den Schutz der biologischen Vielfalt und der Umwelt gehalten.

Insgesamt hat dieses vielfältige Programm den Gemeindevertretern die Möglichkeit eröffnet, von Erfolgsgeschichten zu profitieren und neue Techniken im Bereich der biologischen Vielfalt und des Umweltschutzes kennen zu lernen. Eine Reihe von Gemeinden wird weitere Unterstützung erhalten, um ihre Projektideen zu bankfähigen Vorschlägen weiterzuentwickeln, die bei Finanzierungsstellen eingereicht werden können.


erstellt von:
Muna Shalan, Connective Cities


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