Kommunale Antworten auf COVID-19 im Gesundheitssektor

Am 3. Februar fand von 11:45 bis 14:30  Uhr (CET) die Veranstaltung „kommunale Antworten auf COVID-19 im Gesundheitssektor“ im Rahmen des Connective Cities „Virtual Global Exchange“ zu COVID-19 statt. Etwa 40 kommunale Vertreter und Vertreterinnen und 10 Fachleute aus der ganzen Welt trafen sich, um bewährte Verfahren für Gesundheitsmaßnahmen inmitten der Pandemie zu ermitteln. Vertreterinnen und Vertreter aus Österreich, Aserbaidschan, Armenien, China, Kolumbien, der Tschechischen Republik, Georgien, Deutschland, Moldawien, Montenegro, Slowenien, Serbien, der Ukraine, Kirgisistan und Nordmazedonien kamen zusammen, um lokale Unzulänglichkeiten und Mängel des Gesundheitssektors während der Pandemie zu diskutieren.

Es wurden Forschungsergebnisse zu Herausforderungen und Lösungen vorgestellt, die in Netzwerkstädten im Gesundheitssektor umgesetzt wurden, und den Teilnehmenden wurden konkrete Beispiele für kommunale Reaktionen auf COVID-19 im Gesundheitswesen aus Chisinau (Moldawien) und Bogota (Kolumbien) vorgestellt. Während der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, konkrete Fälle zu diskutieren, ihre eigenen Erkenntnisse zu diesem Thema auszutauschen und den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit abzustecken. Die Veranstaltung endete mit einer aktiven Podiumsdiskussion zwischen Vertretern und Vertreterinnen der Städte und Fachleuten aus der Praxis zum Thema COVID-19-Impfung und den Herausforderungen im Umgang mit Impfgegnern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erörterten, wie die Städte ihren Impfprozess planen und entsprechende Kommunikationsstrategien ausarbeiten könnten, um die Impfung eines ausreichenden Anteils der Bevölkerung zu gewährleisten.

Interview mit Henning Schulz: Digitalisierung

Gütersloh, Deutschland eine ehemals papierbasierte Kommune, die innerhalb von drei Jahren eine eigene digitale Agenda entwickelte und innerhalb weniger Tage online und ins Homeoffice ging.  Henning Schulz, ihr ehemaliger Bürgermeister, erzählt uns, wie sie es organisiert geschafft haben.

Mehr: https://youtu.be/XzxhxwU8ibA

Weitere Videos, Interviews und Podcasts auf unserer COVID-19-Themenseite.

Her City

There is a lack of knowledge in participatory urban planning and design, particularly in involving vulnerable groups in urban development processes. Research has shown that participatory urban development with girls and young women, local actors, as well as multi-level decision-makers, creates opportunities for more inclusive, equal and sustainable urban development.

Thus, Her City provides an opportunity to build capacity on a larger scale. Her City provides municipal professionals, urban actors and local decision-makers with a solid toolbox for mainstreaming youth, gender and socioeconomic perspectives by strategically involving girls and young women in urban planning and design.

Her City’s ambition is to contribute to a range of the 2030 Agenda Sustainable Development Goals (SDGs): SDG3 on health and well-being, SDG5 on gender equality, SDG10 on reducing inequality, SDG11 on sustainable cities and communities, SDG16 on peace, justice and strong institutions and SDG17 on partnerships. However, previous experiences have shown that this approach also contributes to implementing other SDGs on the local level.

Schwäbisch Gmünd hilft seiner Wirtschaft – schnell und flexibel

Besonders kleinere Betriebe sind in Schwäbisch Gmünd von der COVID-19-Pandemie hart getroffen. Die Stadt will hier unterstützen und hat dafür das Projekt „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ ins Leben gerufen. Damit soll vor allem sehr schnell und unkompliziert bei Liquiditätsengpässen geholfen werden.

Klare Botschaften auf vielen Kanälen

Wie können Kommunen die Bevölkerung erreichen um über ihre COVID-19-Strategie zu informieren?

Die erfolgreiche Strategie der Stadt Stuttgart für ihre Verkehrsbetriebe sowie für die Kommunikation mit Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund lautet: einfache Botschaften und Informationen in mehreren Sprachen und auf verschiedenen Kanälen.

Interview mit Hugo Salomão França: Krisenkommunikation

Bem-vindo an Belo Horizonte, Brasilien, eine Stadt, die mit ihren eigenen Bürgern kommuniziert und auch Partnerstädten und -organisationen weltweit hilft.  Erfahren Sie, wie Hugo Salomão França und sein Team dazu beigetragen haben, aus dieser außergewöhnlichen Situation einen Sinn zu schöpfen.

Mehr: https://youtu.be/hzdH0EqS0bg

Weitere Videos, Interviews und Podcasts auf unserer COVID-19-Themenseite.

Bremen: gutes Krisenmanagement zahlt sich während COVID-19 aus

Seit vielen Jahren investiert das Bremer Abwasser-Unternehmen hanseWasser in ein effizientes Krisen- und Notfallmanagement. Während der COVID-19-Pandemie zahlt sich diese Vorsorge nun aus. Das Unternehmen kann seine Abläufe schnell und effizient an die neuen Notwendigkeiten anpassen.

Online-Kurs: Krisenmanagement

Mit der Ausbreitung des Coronavirus wird immer deutlicher, wie wichtig ein gutes Krisenmanagement ist. Wie begegne ich den Herausforderungen durch außergewöhnliche Ereignisse? Wie organisiere ich einen Krisenstab und wie funktioniert eigentlich ein gutes Krisenmanagement?

Antworten auf diese Fragen finden Sie im neuen Selbstlern-Onlinekurs „Krisenmanagement“ auf der Plattform OnCampus, den Connective Cities im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf anbietet.

Teilnehmenden werden die wichtigsten Grundlagen, Methoden und Prinzipien zur Vorbereitung auf kleinere und größere Krisen vermittelt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Krisenmanagement für Institutionen des Gesundheitswesens und für die öffentliche Verwaltung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Lernplattform OnCampus

Interview mit Ahmad Zeyad: Öffentliche Gesundheit und Krisenmanagement

Bürokratie vermeiden, verifizierte städtische Daten sammeln und sich auf die eigenen Stärken verlassen – sehen Sie durch Ahmad Zeyad, was es brauchte, um die Infektionsraten in Amman, Jordanien, zu senken.

Mehr: https://youtu.be/c8j22Qo_IkI

Weitere Videos, Interviews und Podcasts auf unserer COVID-19-Themenseite.

Municipal Response to COVID-19 for Sustainable Urban Development in Southeast Europe and Caucasus

The COVID-19 pandemic tested the robustness and resourcefulness of mostly all municipal services, from transportation and waste management to recreation and communication, pushing cities to reinvent new ways to serve their citizens. Besides, pandemic-centered protocols set new behavioral patterns – many of which were quite stressful for urban economies. Others, on the contrary, made both city leaders and citizens rethink the status-quo regarding sustainability and resilience. They created the opportunity for a green and circular economy to determine the mood of the recovery. Thus, a deep and better understanding of a city’s systems and operation is required in order to move towards sustainable development and greater resilience. If cities manage to learn from the COVID-19 crisis and proactively apply long-term prevention and risk reduction approaches, they will meet future emergencies better prepared or avoid some of them.

The following report summarizes the study on municipal response to COVID-19 pandemic. The study was conducted in September 2020, more than half a year after the global emergency was announced. It covers cities of Albania, Armenia, Azerbaijan, Belarus, Bosnia and Herzegovina, Georgia, Kosovo, North Macedonia, Moldova, Montenegro, Serbia and Ukraine.