Vom 14. bis 16. September 2026 findet in Köln der 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik unter dem Motto „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“ statt. Der Kongress bringt Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um innovative Ansätze für eine nachhaltige, resiliente und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu diskutieren.
Connective Cities ist dieses Jahr erstmals auf einem Stand der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) vertreten. Der Kongress bietet eine hervorragende Gelegenheit, das internationale Städtenetzwerk und die Angebote der Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Kommunen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit kommunalen Fachleuten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaanpassung und nachhaltige Transformation.
Am SKEW-Stand möchten wir insbesondere Fachleute gezielt auf die Angebote von Connective Cities aufmerksam machen und mit ihnen über mögliche Beteiligungs- und Kooperationsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. Darüber hinaus werden ausgewählte Gute Praktiken aus den vertretenen Fachbereichen sowie das Connective Cities Media Center als Wissensplattform vorgestellt. Netzwerkmitglieder, die am Bundeskongress teilnehmen, sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen und mit dem Team am Stand ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf den Austausch, neue Kontakte und Impulse für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit.
Connective Cities nahm an der Generalversammlung des Weltverbandes United Cities and Local Governments (UCLG) vom 22. bis 25. Juni in Tanger Marokko teil. Der UCLG World Congress 2026 stand unter dem Leitthema „A New Generation of Universal Local Public Services“ und brachte über 3000 lokale und regionale Entscheidungsträger*innen, kommunale Praktiker*innen, Städtenetzwerke und Entwicklungspartner aus aller Welt zusammen.
„From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“ lautete der Titel der eineinhalbstündigen Session, die von Connective Cities gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag im Rahmen des Local4Action Tracks organisierte.
Von der Planung zur Umsetzung
Im Mittelpunkt des Labs stand eine Herausforderung, die Kommunen weltweit teilen: Strategien und Entwicklungspläne liegen vor – doch ihre Umsetzung in wirksame, inklusive und nachhaltige öffentliche Dienstleistungen ist häufig komplex. Die Session setzte daher bewusst nicht nur auf Erfolgsgeschichten, sondern auf konkrete Umsetzungserfahrungen, Herausforderungen und gemeinsames Lernen.
Gabi Schock von der Stadt Krefeld eröffnete den fachlichen Austausch mit einem Einblick in die kommunale Abfallwirtschaft und zeigte, wie Bürgerbeteiligung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor bei der Planung und Umsetzung kommunaler Dienstleistungen werden kann. Am Beispiel des Krefelder Abfallwirtschaftskonzepts erläuterte sie, wie Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft bereits frühzeitig in strategische Entscheidungsprozesse eingebunden wurden. Dabei wurde deutlich, dass Partizipation nicht nur die Akzeptanz neuer Maßnahmen erhöht, sondern auch dazu beiträgt, lokales Wissen systematisch in Planungsprozesse einzubringen, Zielkonflikte frühzeitig sichtbar zu machen und langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Erfahrungen aus Krefeld verdeutlichten, dass erfolgreiche kommunale Dienstleistungen auf transparenten Entscheidungsprozessen, kontinuierlicher Kommunikation und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aufbauen.
Anschließend stellte H.E. Governor Issa Timamy aus Lamu County (Kenia) die Kiunga Solar-Powered Desalination Initiative vor. Ausgangspunkt war die Herausforderung, die Bevölkerung einer abgelegenen Grenzregion dauerhaft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Durch den Einsatz solarbetriebener Meerwasserentsalzung konnte nicht nur der Zugang zu einer verlässlichen Wasserversorgung geschaffen werden, sondern gleichzeitig auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert und die Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels gestärkt werden. Der Governor machte deutlich, dass der Erfolg des Projekts auf einer engen Zusammenarbeit zwischen County Government, lokalen Gemeinden und Entwicklungspartnern beruhte. Das Beispiel zeigte eindrucksvoll, wie integrierte kommunale Planung mehrere Entwicklungsziele gleichzeitig adressieren kann – von der Verbesserung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen über Gesundheitsvorsorge bis hin zur Förderung des sozialen Friedens und wirtschaftlicher Entwicklung. Für dieses Projekt hat Lamu County außerdem den UCLG- Friedenspreis in Höhe von 20.000 € gewonnen.
Das Fazit lautete: Erfolgreiche kommunale Dienstleistungserbringung entsteht dort, wo technische Lösungen mit guter Governance, aktiver Beteiligung und starken lokalen Partnerschaften verbunden werden.
Peer-to-Peer Consultation: Gemeinsam Lösungen entwickeln
Im zweiten Teil des Labs wechselte der Fokus von Inputs zu aktiver Beratung.
Einführung in die Methodik der Peer-to-Peer Consultation | Foto: Connective Cities
Ein Vertreter der Kommune Pékine in Senegal brachte eine konkrete Herausforderung aus der kommunalen Praxis ein: Komplexe Beschaffungsverfahren, lange administrative Prozesse und Personalwechsel erschweren die Umsetzung von Infrastrukturprojekten und verzögern die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen.
Die Teilnehmenden analysierten die Herausforderung gemeinsam im Rahmen einer moderierten Peer-to-Peer Consultation (kollegiale Beratung) und entwickelten praxisnahe Lösungsvorschläge. Diskutiert wurden unter anderem:
besseres Wissensmanagement zur Sicherung institutioneller Erfahrung,
klarere Beschaffungsfahrpläne und Prozessübersichten,
stärkere Koordination zwischen kommunalen Abteilungen,
eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortungsmechanismen,
Mindeststandards für Auftragnehmer und Dienstleister,
sowie eine frühzeitige Analyse politischer und institutioneller Rahmenbedingungen.
Die Diskussion zeigte, dass Kommunen trotz unterschiedlicher regionaler Kontexte häufig vor ähnlichen Umsetzungsproblemen stehen. Genau hier setzt der Connective Cities Ansatz an: Durch strukturierten kommunalen Austausch entstehen praktische Ideen, die an lokale Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt werden können.
Das Lab machte deutlich, wie internationaler kommunaler Austausch über klassische Good-Practice-Präsentationen hinausgehen kann. Indem Kommunen offen über Herausforderungen sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, wird Peer Learning zu einem konkreten Instrument für bessere lokale öffentliche Dienstleistungen.
Das Team von Connective Cities und Beteiligte des Lab | Foto: Connective Cities
Wie gelingt es Kommunen, Strategien und Entwicklungspläne in konkrete öffentliche Dienstleistungen zu übersetzen? Dieser Frage widmet sich das Connective Cities Lab „From Challenge to Practice: How Municipalities Turn Local Plans into Public Services“, das gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag organisiert wird.
Kommunen weltweit stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Umsetzung lokaler Entwicklungspläne. Im Lab teilen internationale Kommunen konkrete Erfahrungen aus der Praxis: Welche Hürden mussten überwunden werden? Welche Lösungsansätze haben sich bewährt? Und was lässt sich auf andere Kontexte übertragen?
Im Anschluss an kurze Praxisinputs diskutieren die Teilnehmenden in einem moderierten Peer-to-Peer-Austausch gemeinsam Lösungsansätze für eine wirksame kommunale Leistungserbringung.
Ziele des Labs
Erfahrungsaustausch zu Herausforderungen der kommunalen Leistungserbringung
Austausch von praxisnahen Lösungsansätzen
Förderung internationaler Vernetzung und Peer-Learning
Wir freuen uns auf den Austausch mit kommunalen Praktiker*innen, Fachleuten und Partnerorganisationen aus aller Welt.
Teilnahme: Das Lab findet ausschließlich in Präsenz im Rahmen des UCLG World Congress 2026 statt. Die Teilnahme ist für alle Interessierten möglich; Voraussetzung ist eine Registrierung über das offizielle Anmeldesystem des Kongresses: https://registration.uclgcongresstangier2026.com/
Wie können KI-generierte Bilder Kommunen dabei helfen, über bezahlbaren Wohnraum und die Aufwertung informeller Siedlungen zu diskutieren – ohne die Herausforderungen der Umsetzung aus dem Blick zu verlieren?
Beim World Urban Forum 13 (WUF13) in Baku beteiligt sich Connective Cities am offiziellen WUF Academy-Programm mit einem interaktiven Event zu KI-basierter Visualisierung für bezahlbaren Wohnraum und die Aufwertung informeller Siedlungen. Das Event findet am 21. Mai 2026 von 09:30 bis 11:30 Uhr Baku-Zeit (UTC+4) statt.
Organisiert wird das Event vom Deutschen Städtetag in Kooperation mit Connective Cities und den beteiligten Kommunen. Es bringt kommunale Praktiker*innen aus verschiedenen Regionen zusammen, um mit realen städtischen Fallbeispielen zu arbeiten und zu diskutieren, wie digitale Visualisierung Dialog, Beteiligung und Peer Learning unterstützen kann.
Über das Event
Das Format baut auf dem jüngsten Austausch der Connective Cities Working Group zu bezahlbarem Wohnraum auf, einschließlich einer KI-basierten Visualisierungsübung unter dem Dach des New European Bauhaus.
Im Mittelpunkt steht ein praxisorientierter kommunaler Austausch: Teilnehmende Kommunen und Institutionen stellen Bildmaterial ausgewählter Wohngebiete, informeller Siedlungen und urbaner Transformationsräume zur Verfügung. Die WUF-Teilnehmenden arbeiten in Gruppen mit diesen vorbereiteten Fällen und nutzen KI-generierte visuelle Szenarien als Analyse- und Dialoginstrumente — nicht als fertige Planungsprodukte oder Umsetzungsversprechen.
Der Fokus liegt nicht auf der Technologie selbst, sondern auf den Fragen der Kommunalentwicklung, die durch die Bilder sichtbar werden. Wie werden Wohnraumbedarf, Bezahlbarkeit, Dichte, Flächennutzung, öffentlicher Raum, Infrastruktur und soziale Inklusion in unterschiedlichen Kontexten verhandelt? Wie können visuelle Szenarien die Kommunikation zwischen Stadtverwaltungen, Communities, technischen Expert*innen und Entscheidungsträger*innen unterstützen?
Das Event greift auch die Grenzen und Risiken KI-gestützter Visualisierung auf. Im Kontext von bezahlbarem Wohnraum und der Aufwertung informeller Siedlungen reichen attraktive Bilder allein nicht aus. Sie müssen mit Fragen der Finanzierung, des Betriebs, der Instandhaltung, der Klimaresilienz, der Eigentums- und Landfragen, sozialer Schutzmaßnahmen und klarer Umsetzungsverantwortlichkeiten verknüpft werden.
Das Format wurde von Jelena Karamatijevic, Connective Cities, im Rahmen des Connective Cities Peer-Learning-Ansatzes entwickelt und koordiniert.
Moderiert wird das Event von Prof. Hilmar von Lojewski, Deutscher Städtetag. Die praktische KI-Übung wird von Damiano Cerrone, Mitgründer von CoPlan AI, begleitet.
Ergänzend bringt das GIZ-Programm für nachhaltige Stadtentwicklung in Santa Cruz, Bolivien, vertreten durch Ruvi Suárez, eine kurze methodische Reflexion zu KI-gestütztem Szenariodenken und Wirkungsabschätzung ein.
City Exercise Examples
Ausgewählte Beispiele aus den City Exercises zeigen, wie reale städtische Situationen in KI-gestützte visuelle Szenarien für Diskussion, Reflexion und Peer Learning übersetzt werden können.
Das Academy Event umfasst praktische Stadtbeispiele aus:
Nairobi City County / Kenia – Godfrey Ngugi, Director of Urban Renewal
Huye District / Ruanda – Richard Ndicunguye, Senior Advisor / Adaptation and Green Cities
Mariental Municipality / Namibia – Sunday Haimbodi, Building Inspector
Urban Development Fund, Egypt / Kairo – Dr. Marwa Ahmed, General Manager, International Cooperation and Community Participation Department
Hebron Municipality / Palästina – Husam Shweiki, Head of the Architecture Department
Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen / Deutschland – Lars Loebner
Weitere Informationen sind auf der offiziellen WUF13-Eventseite verfügbar: WUF13 event page
Bitte registrieren Sie sich über die offizielle WUF13-Plattform und laden Sie die WUF13 App im Voraus herunter, um Zugang zum Event zu erhalten und aktuelle Informationen zu bekommen.
In Zeiten multipler Krisen müssen Städte zunehmend resilienter werden. Sie müssen sich aufstellen gegenüber Stressoren, die Kriegshandlungen, die Auswirkungen des Klimawandels und wirtschaftliche Entwicklungen umfassen. Auf der siebten deutsch-ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz ist Connective Cities am 18.06.2025 mit einem Fachforum zum Thema „Resiliente Städte in Zeiten multipler Krisen – Strategien für widerstandsfähige Kommunen“ vertreten.
Im Fachforum wird der Begriff der urbanen Resilienz thematisiert und Aspekte der resilienten Stadtentwicklung in ukrainischen und deutschen Kommunen beispielhaft aufgegriffen und eingeordnet. Christian Rauch vom Bundesinstitut für Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird das Konzept urbaner Resilienz vorstellen und vom „Stresstest Stadt“ mit deutschen Kommunen berichten. Wie zeigt sich urbane Resilienz in der Praxis? Geladene Panelist*innen aus deutschen und ukrainischen Kommunen werden anhand mitgebrachtem Bildmaterial ihre Strategien der nachhaltigen Stadtentwicklung zu verschiedensten Aspekten urbaner Resilienz präsentieren. Angeleitet von der Moderation wird auch das Publikum in die anschließende Paneldiskussion einbezogen werden.
Die siebte deutsch-ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz wird vom 16. bis zum 18. Juni 2025 in Münster stattfinden. Sie richtet sich an Kommunalvertretende sowie weitere Engagierte aus dem deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaftsnetzwerk und bietet Raum für den fachlichen und persönlichen Austausch, Einblicke in Unterstützungsangebote sowie Fachforen und Paneldiskussionen zu drängenden aktuellen Fragen. Mehr Informationen zur Partnerschaftskonferenz finden Sie hier.
Seit der russischen Aggression in der Ukraine haben sich die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine intensiviert. Am 18. November 2024 veranstaltete das Land Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Stadt Köln eine Konferenz zur Zusammenarbeit mit der Ukraine. Ziel der Konferenz war die Vernetzung von nordrhein-westfälischen und ukrainischen Akteuren aus Landes- und Kommunalverwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie horizontale Kooperationen zur Stärkung der Resilienz, zum Wiederaufbau und zur EU-Integration der Ukraine beitragen können. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Regionalpartnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und der Oblast Dnipropetrowsk.
Mit 300 deutschen und 100 ukrainischen Gästen war die Konferenz ein Erfolg. Offiziell eröffnet wurde sie vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst und der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker.
Unter dem Motto „Initiate change from home: locally, together, and now“ fand das WUF12 vom 4. bis 8. November 2024 in Kairo, Ägypten, statt. Connective Cities und seine Netzwerkmitglieder haben verschiedene Aktivitäten mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten organisiert und daran teilgenommen.
Als florierendes Netzwerk für den Wissensaustausch wurde Connective Cities während einer Diskussionsrunde vorgestellt, an der Vertreter*innen des Guangzhou Institute for Urban Innovation, VNG International, des Arab Urban Development Institute und von Metropolis teilnahmen. Die Diskussion befasste sich mit Beispielen zur Nutzung digitaler Tools und innovative Ansätze für Wachstum und kollaborativen Wissensaustausch, um eine integrative und resiliente Stadtentwicklung auf globaler Ebene zu fördern.
Tiflis, 7. Juni – Im Zuge des Local Economic Development Forums (LED) in Tiflis hat Connective Cities ein Side Event zum Thema “Kommunale Initiative der Erneuerbaren Energien“ organisiert. Dieser Dialog bot eine Plattform für verschiedene Bürgermeister*innen aus den georgischen Städten Senaki, Eredvi und Khoni. Diese tauschten sich über Einblicke, Herausforderungen, sowie innovative Herangehensweisen zur Förderung von Initiativen im Bereich der Erneuerbaren Energien innerhalb ihrer Kommunen aus. Dr. Irakli Samkharadze, Energieberater der Stadt Omnia, gab Einblick in den European Green Deal und dessen Implikationen für Kommunen. Der Input half dabei, die Diskussion um die übergeordnete Perspektive der nachhaltigen Energiewende zu ergänzen.
Der Bürgermeister von Senaki teilte nennenswerte Fortschritte in seiner Kommune, unter anderem die Integration von erneuerbaren Energiequellen in kommunale Gebäude sowie die Installation von Solar Panels an verschiedenen Standorten. Diese Maßnahmen stärken das kommunale Bewusstsein für nachhaltige Energie sowie unterstützen Aktionspläne im Einklang mit dem Konvent der Bürgermeister.
Am 13. Februar 2024 veranstalteten die GIZ-Projekte „Connective Cities“ und „International Smart Cities Network (ISCN)“ ein Side Event mit dem Titel „Smart Connected Cities: Harnessing Ecosystem Potential for Digitalization“ statt. Es fand parallel zur Hauptveranstaltung der „Data-Driven Cities: Conference for the Urban Common Good“ in Nairobi statt und war am 12. und 13. Februar 2024 online. Die Nebenveranstaltung brachte 21 Vertreter*innen von Städten zusammen, die auf der Hauptkonferenz vertreten waren, darunter die kenianischen Städte Nairobi, Kisumu, Mombasa sowie die Gemeinde Wote, München, Berlin und Enzkreis aus Deutschland sowie Kapstadt, Johannesburg und Ekurhuleni aus Südafrika.
Die Städte konnten sich in einem intimeren Rahmen über ihre Digitalisierungsreise austauschen. Nach ersten Präsentationen aus Berlin zu ihrer Smart City Strategie „Gemeinsam Digital: Berlin“ und München über die städtebaulichen Herausforderungen, die den Smart City-Bemühungen zugrunde liegen, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über gemeinsame Herausforderungen, aber auch unterschiedliche Perspektiven.
Der Deutsche Städtetag hat zusammen mit der internationalen Städteplattform Connective Cities auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai im Deutschen Pavillon ein Side-Event veranstaltet zu der Frage „Welche Lösungen gibt es für eine nachhaltige und dezentralen Energieerzeugung und -versorgung auf lokaler Ebene“. Am 6. Dezember um 14 Uhr Ortszeit diskutierten Vertreter*innen aus deutschen und afrikanischen Städten (Köln, Bonn, eThekwini und Abuja) über ihre lokalen Innovationen für klimafreundliche Energielösungen.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages, Bürgermeisterin von Bonn und ICLEI Co-Chair for Climate Action Katja Dörner betonte in ihrer Key-note Rede die Bedeutung eines sozial gerechten und partizipativen Ansatzes für eine Klima- und Energiewende. Sie bekräftigte, dass die Stimme der Städte bei den Klimaverhandlungen unabdingbar ist, um die globalen Ziele zu erreichen.
Sie zeigte auf, wie die Stadt Bonn Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 erreichen kann und forderte die Bundesebene auf, schnelle Änderungen vorzunehmen, um die lokale Ebene zu unterstützen. Die EU und die deutsche Bundesebene müssen den Rahmen für eine klimafreundliche Energiewende schaffen. Dabei wies sie erneut darauf hin, wie wichtig es ist, dass Klimaschutz und Anpassung eine kommunale Pflichtaufgabe wird.