Insight Session: Natur zurück in Bhutans urbane Zukunft

Mit dem Wachstum der Städte und Gemeinden Bhutans stellt sich zunehmend die Frage, wie urbane Entwicklung mit dem besonderen ökologischen Erbe des Landes verbunden werden kann. Städtische Hitze, Überschwemmungen, der Verlust von Lebensräumen und ein sich wandelndes Verhältnis zwischen Mensch und Natur machen neue Ansätze der Stadtentwicklung immer wichtiger.

In dieser virtuellen Insight Session von Connective Cities zeigt die Bhutan Ecological Society (BES), wie naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions) und öko-regenerative Entwicklung dazu beitragen können, grünere, gesündere und klimaresilientere urbane Räume zu schaffen.

Anhand konkreter und neuer Ansätze aus Bhutan wird die Session zeigen, wie Biodiversitätsschutz, ökologische Wiederherstellung, grün-blaue Infrastruktur, Erholung und lokale Entwicklung miteinander verbunden und in die Stadtentwicklung integriert werden können.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem geplanten Eco-Regenerative Park in Rinchending, Phuentsholing. Dort sollen Biodiversitätsschutz, Grünflächen, Naturvermittlung, nachhaltige Erholungsangebote, Wellness, regenerativer Tourismus und Vorteile für die lokale Bevölkerung miteinander verbunden werden. Weitere Beispiele aus Samdrup Jongkhar und der Gelephu Mindfulness City zeigen, wie ökologische Wiederherstellung und naturbasierte Angebote zu resilienteren und lebenswerteren urbanen Räumen beitragen können.

Mit Beiträgen von

  • Nawang Norbu, Executive Director, Bhutan Ecological Society
    Nature, Climate Resilience and Bhutan’s Urban Future
  • Namgay Dendup, Nature-based Solutions Specialist, Bhutan Ecological Society
    Nature-Based Solutions in Practice

 

Im Anschluss an die Beiträge bietet eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden Raum für den internationalen Erfahrungsaustausch. Städte, Kreise und Gemeinden sowie weitere Fachakteure sind eingeladen, die Erfahrungen aus Bhutan gemeinsam zu reflektieren und sich darüber auszutauschen, wie naturbasierte Lösungen in unterschiedlichen lokalen Kontexten praktisch umgesetzt werden können.

Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2026
Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr (CEST)
Format: Online
Sprache: Englisch

Weitere Informationen und Anmeldung: https://community.connective-cities.net/en/node/1616

Teilnahmeaufruf – Global Green Sports: Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen

Große Sportereignisse begeistern Milliarden – und stehen zugleich im Zentrum der globalen Nachhaltigkeitsdebatte. Wie können Kommunen Sportgroßveranstaltungen so gestalten, dass sie ökologische, soziale und wirtschaftliche Mehrwerte schaffen? Welche Lösungen funktionieren bereits in der Praxis – und was lässt sich voneinander lernen?

In Berlin befasst man sich intensiv mit diesen Fragen und nun laden der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Senatsverwaltung für Inneres und Sport zusammen mit Connective Cities 5 weitere deutsche und 6 internationale Kommunen ein, sich in einer Dialogveranstaltung zu Nachhaltigkeitsstrategien für Sportgroßveranstaltungen – von der politischen Verankerung bis zur praktischen Umsetzung und begleitenden Bildungsarbeit – auszutauschen.

An wen richtet sich der Teilnahmeaufruf?

Wir freuen uns auf die Teilnahme von jeweils 2 Fachleuten aus Ihrer Kommune, insbesondere aus den Bereichen Veranstaltungsmanagement, Sport, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) oder Ordnungsämtern.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Reisekosten werden von Connective Cities übernommen.

Wie kann man teilnehmen?

Wenn Sie an der Dialogveranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte folgende Infos per E-Mail:

  • Angabe Ihrer Kommune oder Organisation (auch Hochschulen oder NROs) und Ihrer Funktion,
  • eine kurze Beschreibung eines Projekts Ihrer Kommune, das Sie den anderen Teilnehmenden als gute Praktik vorstellen möchten. Gerne können Sie auch eine lokale Herausforderung ergänzen, vor der Sie zurzeit stehen und zu der Sie sich mit den anderen kommunalen Fachleuten austauschen möchten.

Frist und Kontakt:

Eine Bewerbung ist leider nicht mehr möglich.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung:

Nikola Krause, Projektkoordinatorin Connective Cities (nikola.krause@engagement-global.de); +49 (0)228 20717 2922 und connective-cities@engagement-global.de.

Weitere Informationen finden Sie im Teilnahmeaufruf (Download rechts).

Wenn Fakten unter Druck geraten: Kommunen wirksam gegen Desinformation stärken

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Desinformation und polarisierende Narrative stellen Kommunen zunehmend vor Herausforderungen. Falschinformationen können das Vertrauen in kommunale Institutionen schwächen, gesellschaftliche Spannungen verstärken und sich insbesondere in Krisensituationen innerhalb kürzester Zeit verbreiten. Umso wichtiger ist es für Kommunen, vorbereitet zu sein und schnell, glaubwürdig und wirksam kommunizieren zu können.

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Connective Cities Fachforums „Wenn Fakten unter Druck geraten: Kommunen wirksam gegen Desinformation stärken“ am 8. Oktober 2026 von 14:00 bis 16:30 Uhr in Berlin.

Das Fachforum findet im Rahmen der 8. Deutsch-Ukrainischen Kommunalen Partnerschaftskonferenz vom 7. bis 9. Oktober 2026 statt. Die Konferenz bringt deutsche und ukrainische Kommunalvertretende und weitere Engagierte aus dem Partnerschaftsnetzwerk zusammen, um Erfahrungen und erfolgreiche Ansätze auszutauschen, aktuelle Herausforderungen der Zusammenarbeit zu diskutieren und die kommunale Resilienz sowie die deutsch-ukrainischen Partnerschaften weiter zu stärken.

Von kommunaler Praxis lernen

Im Fachforum stehen die konkreten Herausforderungen für Städte und Gemeinden im Mittelpunkt: Wie erkennt eine Verwaltung, dass sich Desinformation verbreitet? Wann und wie sollte sie reagieren? Welche Rolle spielen Bürgermeister*innen, Pressestellen, lokale Medien und Zivilgesellschaft? Und wie lässt sich Vertrauen aufbauen, damit Bürger*innen gerade in Krisensituationen auf verlässliche kommunale Informationen zurückgreifen?

Dabei bringt das Fachforum deutsche und ukrainische Perspektiven und Erfahrungen zusammen. Ukrainische Kommunen sind unter den Bedingungen des russischen Angriffskrieges einem besonders hohen Informationsdruck ausgesetzt. Ihre Erfahrungen mit Krisenkommunikation, dem Umgang mit Gerüchten und Falschinformationen sowie dem Aufbau verlässlicher Informationskanäle bieten wichtige Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch.

Neben fachlichen Impulsen und kommunalen Praxisbeispielen steht daher das gemeinsame Lernen im Vordergrund. In einem interaktiven Krisenszenario erarbeiten deutsche und ukrainische Teilnehmende gemeinsam, wie eine Kommune reagieren kann, wenn sich eine Falschinformation innerhalb kürzester Zeit verbreitet und unmittelbarer Handlungs- und Kommunikationsdruck entsteht.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse und konkrete Ansätze für Prävention, Monitoring und Krisenkommunikation und tauschen sich darüber aus, welche Strategien Kommunen und ihre Partnerschaften resilienter gegenüber Desinformation und gesellschaftlicher Polarisierung machen können.

Weitere Informationen zu den Mitwirkenden und zum detaillierten Programm des Fachforums werden in Kürze veröffentlicht.

Auf einen Blick

  • Datum: Oktober 2026
  • Zeit: 14:00–16:30 Uhr
  • Ort: Berlin
  • Sprachen: Deutsch und Ukrainisch mit Verdolmetschung
  • Zielgruppe: Bürgermeister*innen, kommunale Mitarbeitende und Kommunalpolitiker*innen sowie weitere Akteure der deutsch-ukrainischen Partnerschaftsarbeit

 

Das Fachforum ist Teil der 8. Deutsch-Ukrainischen Kommunalen Partnerschaftskonferenz.

Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung: https://skew.engagement-global.de/deutsch-ukrainische-kommunale-partnerschaftskonferenz.html

Green Corridors Learning Process: Vom Austausch zur Umsetzung

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Der Green Corridors Learning Process geht in die nächste Phase und stärkt den praxisorientierten Wissensaustausch zwischen Kommunen und Stadtentwicklungsexpert*innen in der MENA-Region.

Grüne Korridore gewinnen heute als integrierter Ansatz zur Bewältigung unterschiedlicher städtischer Herausforderungen zunehmend an Bedeutung. Sie können dazu beitragen, Hitze zu mindern, das Stadtklima und die Biodiversität zu verbessern, Regenwasser besser zu bewirtschaften und die Belastung durch Verkehr und Lärm zu reduzieren. Gleichzeitig schaffen sie attraktive Fuß- und Radverbindungen zwischen Quartieren, öffentlichen Räumen und wichtigen Alltagszielen und fördern damit nachhaltige Mobilität, Erreichbarkeit und Lebensqualität. So verbinden grüne Korridore Klimaresilienz und ökologische Nachhaltigkeit mit gesünderen, besser vernetzten und lebenswerteren Kommunen.

Am 28. und 29. September liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den ägyptischen Kommunen, die in Kairo vor Ort zusammenkommen, während sich Peers und Expert*innen aus der Region online beteiligen. Gemeinsam mit Port Said, Assuan, Alexandria und UDF Egypt baut der Austausch auf lokaler und regionaler Expertise auf und bietet Raum, konkrete kommunale Herausforderungen zu grünen Korridoren, Klimaresilienz, öffentlichen Räumen und integrierter Stadtentwicklung gemeinsam zu bearbeiten.

Ein zentrales Element sind Peer Consultations zu konkreten kommunalen Fallbeispielen. Die teilnehmenden Kommunen profitieren von Erfahrungen und Expertise aus der Region, entwickeln gemeinsam mögliche Lösungsansätze und identifizieren Ansätze, die an den jeweiligen lokalen Kontext angepasst werden können. KI-gestützte Visualisierungen ergänzen den Peer-Austausch und unterstützen die Kommunen dabei, Ideen in anschauliche räumliche Szenarien zu übersetzen und mögliche Entwicklungspfade sichtbar zu machen.

Das Treffen in Kairo ist Teil des umfassenderen regionalen Learning Process. Weitere regionale Treffen folgen in Kürze und geben weiteren teilnehmenden Kommunen die Möglichkeit, ihre eigenen Fallbeispiele in den Mittelpunkt zu stellen und von grenzüberschreitendem Peer Learning und fachlicher Beratung zu profitieren.

Weitere Informationen zum Treffen am 28. und 29. September sowie zu den kommenden regionalen Aktivitäten werden in Kürze veröffentlicht.

Natur im Zentrum kommunaler Resilienz: Gemeinsam den Weg nach vorne gestalten

Im Lernprozess „Nature at the Heart of Municipal Resilience“ bringt Connective Cities Kommunen aus verschiedenen Ländern Subsahara-Afrikas zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und lokal angepasste Lösungen zu entwickeln. Aufbauend auf den bisherigen gemeinsamen Arbeitsphasen konkretisieren die teilnehmenden Kommunen derzeit ihre Reformmaßnahmen in digitalen Austauschen und mit fachlicher Unterstützung.

Dabei nehmen naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) zunehmend konkrete Formen an.

In Bosaso, Somalia, entwickelt die Kommune Leitlinien für die Pflanzung von Straßenbäumen, um den langfristigen Erhalt des städtischen Grüns zu unterstützen. Sinda Town in Sambia hat gemeinschaftlich genutzte Flächen für die Entwicklung eines Stadtparks identifiziert, der neue Erholungsmöglichkeiten schaffen und die lokale Bevölkerung einbeziehen soll.

In Méagui, Côte d’Ivoire, entstehen kleine Parks im Stadtzentrum. Parallel beschäftigt sich die Kommune mit der Auswahl geeigneter Baumarten für die lokalen Bedingungen. Babadjou in Kamerun entwickelt Informations- und Kommunikationsmaßnahmen, um für den Schutz einheimischer Bäume und die Wiederaufforstung entwaldeter Gebiete zu sensibilisieren.

Nanga-Eboko in Kamerun verbindet die Einbindung der lokalen Bevölkerung in den Schutz vor Entwaldung mit Ansätzen für eine naturbasierte lokale Wirtschaftsentwicklung – beispielsweise durch Honigproduktion und den diversifizierten Anbau von Obstbäumen.

Andere Kommunen verbinden die Wiederherstellung von Ökosystemen mit weitergehenden Ansätzen für Resilienz und Finanzierung. In Cape Coast, Ghana, werden öffentlich-private Partnerschaften zur Wiederherstellung von Mangroven geprüft, um Küstenüberschwemmungen entgegenzuwirken und zugleich Möglichkeiten der Kohlenstofffinanzierung zu erschließen. In Nakuru, Kenia, soll eine Pilotmaßnahme zur Baumpflanzung entlang des Flusses Njoro dazu beitragen, die durch Überschwemmungen verursachte Bodenerosion zu reduzieren.

Die Beispiele zeigen, wie sich der Lernprozess zunehmend vom Erfahrungsaustausch hin zu lokal angepassten und umsetzbaren Maßnahmen entwickelt. In den laufenden digitalen Austauschformaten können die Kommunen ihre Ansätze weiter konkretisieren, offene Fragen bearbeiten und vom Feedback anderer Kommunen und Fachleute profitieren.

Der nächste Meilenstein führt die Teilnehmenden nach Kigali. Dort werden die Kommunen ihre bisherigen Fortschritte vorstellen, voneinander lernen und ihre Maßnahmen mit Blick auf die weitere Umsetzung weiterentwickeln.

Mit dem Lernprozess unterstützt Connective Cities Städte, Kreise und Gemeinden dabei, naturbasierte Lösungen in konkrete Antworten auf lokale Herausforderungen zu übersetzen – angepasst an die jeweiligen Bedingungen vor Ort, gestärkt durch internationalen Austausch und mit Blick auf die praktische Umsetzung.

Das Bokamoso-Unternehmerzentrum in Windhoek

Windhoek, Hauptstadt und Wirtschaftszentrum Namibias sowie Heimat von rund 500.000 Einwohner*innen, zieht junge Menschen aus allen Teilen des Landes an, die eine höhere Bildung und Ausbildung, eine Anstellung im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft sowie unternehmerische Möglichkeiten suchen. Rund 40 Prozent der Bevölkerung der Hauptstadtregion Khomas sind zwischen 15 und 34 Jahre alt.

Die regionalen und lokalen Behörden haben daher Start-ups und Unternehmertum zu einer strategischen Priorität gemacht und die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen erheblich verbessert. Das Bokamoso Entrepreneurial Centre unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere Start-ups, die von jungen Menschen geführt werden. In den vergangenen 16 Jahren hat das Zentrum schätzungsweise 1.200 junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren bei ihren unternehmerischen Aktivitäten erreicht und unterstützt.

Ursprünglich fungierte es in erster Linie als Gründerzentrum, das KMU eine grundlegende Infrastruktur zur Verfügung stellte. Als im Laufe der Zeit deutlich wurde, dass physische Räumlichkeiten allein nicht ausreichten, um Unternehmen zu ermöglichen, über ihre täglichen Aktivitäten hinaus zu agieren, führte das Zentrum Schulungen, Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung und andere Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau ein, um ein nachhaltiges Unternehmenswachstum zu fördern.
Derzeit lotet das Zentrum seine zukünftige strategische Ausrichtung aus und durchläuft einen Organisationsentwicklungsprozess, der von der Partnerstadt Bremen unterstützt wird.

 

Ausschreibung: Goerdeler-Preis 2027

Connective Cities unterstützt erneut die Ausschreibung des Kommunalpolitischen Preises 2027 des Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftungsfonds (CAG), der nach dem Übergang in die Leipzigstiftung unter diesem Namen firmiert. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltung und Politik ausgezeichnet.

Im Jahr 2027 steht der Preis unter dem Thema „Resiliente Kommunen: Kommunale Partnerschaften für Bevölkerungsschutz, kritische Infrastruktur und Krisenvorsorge“. Gesucht werden innovative und übertragbare Gute Praktiken, die im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit – insbesondere auch international – entwickelt wurden.

Voraussetzung ist die Beteiligung einer deutschen Kommune oder einer kommunalen Allianz.

Weltweit stehen Kommunen vor zunehmenden Herausforderungen, etwa durch Naturkatastrophen, technische Störungen, Cyberrisiken oder geopolitische Spannungen. Um ihre Bevölkerung wirksam zu schützen, braucht es nicht nur technische Lösungen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, kommunalen Diensten, Zivilgesellschaft und weiteren lokalen Akteuren.

Die Ausschreibung richtet sich daher an grenzüberschreitende kommunale Kooperationen, die praxisnahe und innovative Ansätze in folgenden Bereichen aufzeigen:

  • Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge
  • Schutz und Weiterentwicklung kritischer Infrastruktur
  • digitale Sicherheit
  • Krisenkommunikation

 

Besonders berücksichtigt werden inklusive und partizipative Ansätze, die die Bedarfe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen – insbesondere von Frauen, Kindern und weiteren vulnerablen Gruppen – einbeziehen.

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und umfasst eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.

Bewerbungsfrist: 18. September 2026

Im Sinne seines Ansatzes zur Förderung des internationalen kommunalen Austauschs ruft Connective Cities Kommunen und kommunale Netzwerke dazu auf, sich zu bewerben und ihre Erfahrungen einzubringen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren: CAG-Bekanntmachung [pdf, 3 Seiten]

Bewerbungen oder/und Fragen sind per E-Mail zu richten an:

Ricarda Meissner Ricarda.meissner@giz.de

Jelena Karamatijevic Jelena.karamatijevic@giz.de

Connective Cities beim 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Vom 14. bis 16. September 2026 findet in Köln der 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik unter dem Motto „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“ statt. Der Kongress bringt Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um innovative Ansätze für eine nachhaltige, resiliente und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu diskutieren.

Connective Cities ist dieses Jahr erstmals auf einem Stand der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) vertreten. Der Kongress bietet eine hervorragende Gelegenheit, das internationale Städtenetzwerk und die Angebote der Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Kommunen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit kommunalen Fachleuten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaanpassung und nachhaltige Transformation.

Am SKEW-Stand möchten wir insbesondere Fachleute gezielt auf die Angebote von Connective Cities aufmerksam machen und mit ihnen über mögliche Beteiligungs- und Kooperationsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. Darüber hinaus werden ausgewählte Gute Praktiken aus den vertretenen Fachbereichen sowie das Connective Cities Media Center als Wissensplattform vorgestellt. Netzwerkmitglieder, die am Bundeskongress teilnehmen, sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen und mit dem Team am Stand ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf den Austausch, neue Kontakte und Impulse für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit.

Weitere Informationen: 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Teilnahmeaufruf: Lokale Wirtschaft stärken – global wettbewerbsfähig, profitabel und zukunftsfähig

Steigende Energie- und Rohstoffkosten, veränderte Lieferketten, die Folgen des Klimawandels und neue Technologien verändern lokale Wirtschaftsstrukturen weltweit. Gleichzeitig eröffnen neue Märkte, innovative Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit Kommunen große Chancen, ihren Wirtschaftsstandort zu stärken, Investitionen anzuziehen und neue Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigung zu schaffen.

Connective Cities lädt Kommunen und weitere Akteure der lokalen Wirtschaftsförderung zur Teilnahme am neuen internationalen Deep Dive „Lokale Wirtschaft stärken – global wettbewerbsfähig, profitabel und zukunftsfähig“ ein.

Über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren tauschen sich die teilnehmenden Kommunen international aus, analysieren ihre lokalen Wirtschaftsstrukturen, Herausforderungen und Potenziale und entwickeln konkrete Strategien, Partnerschaften und Projekte für eine resilientere, innovativere und zukunftsfähige lokale Wirtschaft.

Abhängig von den Prioritäten der teilnehmenden Kommunen können unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt stehen:

  • Lokale Wettbewerbsfähigkeit und Strukturwandel
  • Wirtschafts- und investitionsfreundliche Kommunen
  • Innovationsökosysteme und Zukunftstechnologien, darunter KI und nachhaltige Energien
  • Kooperationen zwischen Kommunen, Unternehmen, Hochschulen und weiteren lokalen Akteuren
  • Finanzierung von Wachstum und die Umsetzung von Ideen in konkrete Projekte

 

Das Programm verbindet Präsenzworkshops, digitale Austauschformate, fachliche Inputs und Peer Learning und bietet zudem Möglichkeiten für kurze Experteneinsätze und Peer Visits.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

  • Virtueller Kick-off: Ende November 2026
  • Erster Präsenzworkshop: Anfang Februar 2027 (3 Tage)
  • Dauer: ca. 1,5 Jahre
  • Zielgruppe: Kommunal- und Regionalverwaltungen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, kommunale Unternehmen und weitere relevante Institutionen
  • Regionen: Deutschland, Südosteuropa und Südkaukasus, Subsahara-Afrika sowie Nahost und Nordafrika
  • Arbeitssprache: Englisch
  • Frist für die Einreichung der Interessenbekundung ist der 31. Oktober 2026

 

Interesse an einer Teilnahme?

Ausführliche Informationen zu Zielen, Themenschwerpunkten, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsverfahren finden Sie im vollständigen Teilnahmeaufruf [PDF].

Hier bewerben: https://community.connective-cities.net/en/form/connective-cities-deep-dive-de