Kiel: Unternehmertum und Digitalisierung

Wir reisten nach Kiel, wo wir tiefe Einblicke in eine Stadt erhielten, die sich als digitaler Champion schnell anpassen musste. Wie hält Kiel Ihre StartUp-Community am Leben, wenn sich die Menschen nicht persönlich treffen können?

Mehr: https://youtu.be/-QxhW-Gx-3M

Weitere Videos und demnächst auch Interviews und Podcasts auf unserer COVID-19-Themenseite.

Final Report: Virtual Global Exchange

The exchange was designed to bring together urban practitioners from all over the globe. The goal was to ignite creativity, innovation, solidarity and motivation, while creating and enhancing this global community of practice around the common purpose of combating the global COVID-19 pandemic and its consequences with smart local solutions and strategies.

During the first week, urban practitioners and experts from different municipalities, the civil society, business and academia, presented a total of 56 Good Practices in 18 sessions and gave insights into their experienced challenges and local solutions to deal with the pandemic. The exchange were centered around the nine topics were Public Health, Crisis Management, Economic Response, Housing, Education, Digitalisation, Crisis Communication, Innovation, and Green Urban Recovery.

The second week was about receiving practical “How To” capsules with practical exercises on topics that came up repeatedly during the exchange events such as: social media usage, digital tools, and how to plan for virtual meetings. Finally, the newly learned mindsets and tools could be applied in a 4-hour solution design workshop.

Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors

Rund 100 kommunale Praktikerinnen udn Praktiker aus mehr als 20 lateinamerikanischen und europäischen Städten mitunter aus Brasilien, Peru, Mexiko, Kolumbien, Costa Rica, Chile, Ecuador, El Salvador, Spanien, Großbritannien und Deutschland haben an zwei virtuellen Veranstaltungen zum Thema „Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors“ teilgenommen.

Während des virtuellen Erfahrungsaustauschs, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu „Kommunale Maßnahmen gegen COVID-19“ abgehalten wurde, präsentierten und diskutierten die Teilnehmenden Praxisbeispiele aus ihrer Stadt und tauschten Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Maßnahmen zur Prävention, sowie zum Thema Krisenkommunikation aus.

In der ersten virtuellen Veranstaltung wurden vor allem die Herausforderungen in den Bereichen Infektionsketten-Verfolgung und Covid-19 Teststrategien intensiv diskutiert, weil sie für viele lateinamerikanische Städte drängende Probleme darstellen. Aus dem Erfahrungsaustausch ging hervor, dass insbesondere die Krisenkommunikation ein wichtiges Anliegen der Kommunen ist – in europäischen sowie lateinamerikanischen Städten gleichermaßen.

Kommunale Praktikerinnen und Praktikern sehen sich vor der Herausforderung die Öffentlichkeit über einen langanhaltenden Zeitraum für die Notwendigkeit der ergriffenen Maßnahmen zu sensibilisieren. Daher lag der Schwerpunkt der zweiten Veranstaltung auf dem Thema Kommunikation. Unter anderem wurden Strategien der Städte vorgestellt, wie kommunale Krisenkommunikation gestaltet werden kann. Es wurde diskutiert, wie Städte ihre Bewohner transparent, inklusiv und verständlich über öffentliche Einschränkungen und Covid-19 informieren können.

Die virtuellen Veranstaltungen boten Raum für einen interaktiven Erfahrungsaustausch, welcher sehr positiv angenommen wurde. Alle Teilnehmenden haben sich an einer regen Diskussion beteiligt und sprachen sich für eine Weiterführung des Angebotes aus.

Das Sprachenangebot beinhaltete Spanisch, Portugiesisch, Englisch und (teilweise) Deutsch.

Programm

Im Rahmen der zwei Veranstaltungen wurden sechs gute Praktiken aus Essen und Stuttgart (Deutschland), Aracaju, Niterói, Belo Horizonte (Brasilien) und Naucalpan (Mexico) vorgestellt.

Außerdem gewannen die Teilnehmenden dank der Präsentation von drei Studien über den kommunalen Umgang mit Covid-19 von den brasilianischen Gemeindeverbänden “Asociación Brasileña de Municipios“ und „Confederación Nacional de Municipios,“ sowie „Design Thinkers Group Spain“ und „Whiteboard Innovation Israel“ einen neuen Blickwinkel auf die Pandemie.

Folgenden Fragestellungen wurden im Rahmen des Erfahrungsaustausches diskutiert:

  • Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Infektionsketten zu unterbrechen und welche Rolle kann die Stadtverwaltung dabei spielen?
  • Wie können Infektionen zurückverfolgt werden und was sind dabei lokale Herausforderungen?
  • Welche Rolle spielt der informelle Sektor im Zusammenhang mit Infektionen?
  • Welche Strategien können ergriffen werden, um die Krisenkommunikation inklusiv, transparent und verständlich zu gestalten?
  • Wie kann man Gemeinschaften mit eingeschränktem Zugang zu digitalen Kommunikationsmitteln erreichen?

Präsentationen guter Praxisbeispiele

Präsentationen am 14.10.2020

Dezentrale mobile Probeentnahmestrategie der Stadt Essen,
Jörg Spors, Hygienebeauftragter der Feuerwehr der Stadt Essen, Deutschland

Maßnahmen der Gemeinden zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie,
Eduardo Tadeu Pereira, Direktor “Asociación Brasileña de Municipios” (ABM), Brasilien

Mit strategischem Management und innovativen Maßnahmen die Pandemie bekämpfen, Aracaju, Brasilien
Waneska de Souza Barboza, Gesundheitsamt Aracaju, Rathaus von Aracaju, Vertreterin der Nationalen Front der Bürgermeister (FNP), Brasilien

Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung von Covid-19 in Naucalpan, Mexiko
Mauricio Eduardo Aguirre Lozano, Sekretär der Stadtverwaltung von Naucalpan, Mexiko

CNM-Umfrage zu Covid-19: Schwerpunkt auf kommunaler Verwaltung und Unterstützung von Bundesbehörden,
Carla Albert, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Gesundheit der „Confederación Nacional de Municipios“ (CNM), Brasilien

Präsentationen am 05.11.2020

Eröffnungsrede “Globales Humanforschungsprojekt”,
Jorge Roriguez Nieto, Design Thinkers Group Spain und Amir Hoshia, Whiteboard Innovation Isreal

Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Ayşe Özbabacan, Beauftragte für Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Simone Fischer, Beauftragter für Integrationspolitik, Stuttgart, Deutschland,
Reinhard Schröter, Betriebsleiter Bus und Straßenbahn, Stuttgarter Verkehrsbetriebe, Stuttgart, Deutschland

Covid-19 und Abwasser, Niterói, Brasilien,
Camilla Franco, Unterstaatssekretärin für Gesundheit, Niterói Städtisches Gesundheitssekretariat, Niterói, Brasilien

Kommunikation in der Krise: Bürger, Passanten & Kunden, Belo Horizonte, Brasilien,
Hugo Salomão França, Direktor für Internationale Beziehungen, Rathaus Belo Horizonte, Brasilien

Ergebnisse

Durch kollegiale Beratung konnten die Teilnehmenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Krisenkommunikation austauschen, sowie gemeinsame Herausforderungen analysieren. Außerdem wurden dank internationaler Expertise und der Präsentation von guten Praxisbeispielen neue Lösungsansätze weiterverbreitet.

Nach der virtuellen Sitzung können die Teilnehmenden ihren Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities fortsetzen.

Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

Sobald klar war, dass Covid-19 die Kommunen weltweit vor große Herausforderungen stellen würde, bat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Connective Cities, seine Methodik anzupassen, um kommunalen Akteuren die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen mit der Pandemie auf einfache und flexible Weise zu teilen.

In vielerlei Hinsicht stehen die Kommunen bei globalen Herausforderungen an vorderster Front, da sie die erste Regierungsebene darstellen, die die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommt. Doch Kommunen haben auch das Potenzial, als fruchtbare Quellen für Innovationen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu fungieren. Diese Innovationen erfordern die Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungsebenen und die Einbeziehung verschiedener Interessengruppen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und mehr.

Die Veranstaltungsreihe startete im Juli 2020 und hatte das Ziel, durch gegenseitigen Austausch und kollegiale Beratung die Reaktionsfähigkeit und Resilienz städtischer Akteure zu verbessern. Methodisch wurde dabei auf den Austausch verschiedener Lösungsansätze zwischen den kommunalen Praktikerinnen und Praktiker gesetzt, um Bewährtes zu teilen, neue Ansätze zu evaluieren und diese zu fördern. Einerseits stellte die explosionsartige Ausbreitung des Virus bestehende kommunale Strukturen und Kapazitäten auf die Probe. Andererseits eröffnete die Vernetzung und Digitalisierung die Möglichkeit, die Reihe von Austauschveranstaltungen zu 100 % virtuell anzubieten.

Die Vorteile des persönlichen Austauschs können durch die aktuellen, virtuellen Technologien kaum vollständig ersetzt werden. Und dennoch: in einer Krise wie der aktuellen, ermöglichte es die Digitalisierung, in kurzer Zeit mehr als 35 Dialogveranstaltungen mit der Teilnahme von mehr als 800 Fachleuten zu organisieren.

Unser Hauptziel war es, Erfahrungen zusammenzubringen, die während der Veranstaltung präsentiert wurden, und zu diskutieren, wie lokale Behörden zusammenarbeiten, voneinander lernen und letztendlich ihre Kapazitäten zur Bewältigung globaler Herausforderungen aufbauen können. Am 9. fand die offizielle Abschlussveranstlatung der Reihe statt.

Neben einer Eröffnungspräsentation der Leiterin der „Urban Policies and Reviews Unit“ der OECD teilten Fachleute aus Stuttgart (Deutschland), Belo Horizonte (Brasilien), Aman (Jordanien), Tshwane (Südafrika) und Lviv (Ukraine) ihre Erfahrungen mit der Pandemie. Zum Abschluss wurde ein E-Learning-Kurs zum Thema Krisenmanagement von Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Projektbereiches Globale Gesundheitswissenschaften von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, vorgestellt.

Am 10. Dezember gab es noch eine Zusatzveranstaltung. Die Teilnehmenden thematisierten Werkzeuge und Protokolle, welche die Städte zur Überwachung und Kontrolle der Infektionsketten während der COVID-19-Pandemie einsetzen. Dabei wurden die Effizienz und Effektivität, der in Südosteuropa und im Kaukasus angewandten Nachverfolgungssysteme näher betrachtet, bestehende Herausforderungen diskutiert und untersucht, wie wir Nachverfolgungsstrategien verbessern oder ausbauen können. Die Fachleute teilten ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ebenen der lokalen Verwaltung und Forschung aus Georgien, Serbien und Deutschland.

Das Connective Cities-Team möchte sich bei allen inspirierenden und engagierten städtischen Akteuren bedanken, die ihre Zeit in den Austausch und die Diskussion ihrer guten Praxisbeispiele als Reaktion auf die Pandemie investiert haben. Im Jahr 2021 wird Connective Cities weitere Veranstaltungen und Austauschformate anbieten, die sich auf die kommunalen Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie konzentrieren. Wir laden Sie herzlich ein, über unsere Webseite und alle unseren social media Kanälen in Verbindung zu bleiben und sich über Updates und die kommenden Veranstaltungen zu informieren.

Virtual Global Exchange

Der Austausch Brachte städtische Praktiker aus der ganzen Welt zusammen. Ziel war es, Kreativität, Innovation, Solidarität und Motivation zu fördern und gleichzeitig diese globale Praxisgemeinschaft mit dem gemeinsamen Ziel zu schaffen und zu stärken, die globale COVID-19-Pandemie und ihre Folgen mit intelligenten lokalen Lösungen und Strategien zu bekämpfen.

In der ersten Woche stellten städtische Praktiker und Experten aus verschiedenen Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft in 18 Sitzungen insgesamt 56 bewährte Praktiken vor und gaben Einblicke in ihre Erfahrungen mit Herausforderungen und lokalen Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie. Der Austausch konzentrierte sich auf die neun Themenbereiche öffentliche Gesundheit, Krisenmanagement, wirtschaftliche Reaktion, Wohnungsbau, Bildung, Digitalisierung, Krisenkommunikation, Innovation und grüne Stadterneuerung.

In der zweiten Woche ging es darum, praktische „How To“-Workshops mit praktischen Übungen zu Themen zu erhalten, die während der Austauschveranstaltungen immer wieder aufkamen, wie z. B. die Nutzung sozialer Medien, digitale Tools und die Planung virtueller Treffen. Schließlich konnten die neu erlernten Denkweisen und Werkzeuge in einem 4-stündigen Workshop zur Lösungsentwicklung angewendet werden.

Dokumentation (in English) herunterladen

115 good practice examples for municipal responses to COVID-19

Some of the good practice examples were presented at the Connective Cities international dialogue event on lessons learned during the coronavirus crisis. These inspired the roughly 800 participants from 250 municipalities worldwide to see how they could improve their responses to COVID-19.

Municipalities the world over are on the front line of the battle against the COVID-19 pandemic. Above all, they have to maintain basic public services. Public health officers must organise tests and vaccinations, and public order offices need to monitor contact restrictions. Child day-care centres and schools must be largely kept running; public transport companies have to adapt to changed user behaviour, waste management utilities to different quantities of waste, and so on and so forth.

As a result, municipalities have been facing huge challenges for months. Many are overstretched, and often lack not just human resources and modern digital equipment, but also points of reference for how they might tackle the problems. On the other hand, since March municipalities have been generating countless ideas on how to cope with the pandemic as best they can. Some are falling back on crisis plans which they drew up years ago for disaster preparedness. Others are pursuing innovative paths, such as the Municipality of Hazmieh in Lebanon, which is relying amongst other things on geographic information systems to contain the pandemic, or Batnah in Algeria, where coronavirus-related medical products are being manufactured using 3D printers.

Sharing lessons learned internationally

To enable these examples to be replicated rather than remaining one-off solutions, from June 2020 onwards, and on behalf of Germany’s Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), Connective Cities gave local actors an opportunity to share their experiences with the pandemic in a simple and flexible way. This led to the ‚Municipal Responses to COVID-19‘ series of events.

Just as the pandemic does not stop at borders, the expert dialogue on COVID-19 was designed to be international too. 256 municipalities from eleven countries in Africa, Asia, Europe and Latin America took part in 51 online events. All participants wanted to learn from and with each other, and improve their responses to the pandemic and their resilience – entirely in line with the ‚build back better‘ principle

Kommunikation in der Krise: mit Bürgerinnen und Bürgern, Fahrgästen & Kunden

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise“ fand am 28.10.2020 ein virtuelles Treffen verschiedener kommunaler Akteure statt. Schwerpunkt lag dieses Mal auf der Frage, wie während einer Pandemie zeitnah verlässliche Informationen an verschiedene Akteurs-Gruppen weitergeleitet werden können. An alle Bürgerinnen und Bürger, an die Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr oder an Kunden kommunaler Dienstleister.

Dazu wurden unter anderem Praxis-Beispiele aus Stuttgart (Deutschland), Belo Horizonte (Brasilien) und Hebron (Palästina) vorgestellt. Diese lieferten frische Impulse für einen intensiven Fachaustausch und neue Ideen. Auch Teilnehmende aus dem Libanon, Brasilien, Kenia und Palästina teilten ihre Erfahrungen aus dem Umgang mit der gegenwärtigen Covid-19-Pandemie.

Durch die kollegiale Beratung konnten Diskussionen angestoßen werden, die für alle Beteiligten von Mehrwert waren. Am Ende konnten neue Projektideen für die weitere Zusammenarbeit diskutiert und nächste Schritte vorgeschlagen werden

The Value of Sustainable Urbanization

„The world we live in has been transformed in a manner not witnessed in recent times. In a rapidly urbanizing and globalized world, cities have been the epicentres of COVID-19. The virus has spread to virtually all parts of the world; first, among globally connected cities, and now, through community transmission and from the city to the countryside.
The World Cities Report 2020 shows that the intrinsic value of sustainable urbanization can and should be harnessed for the wellbeing of all. The report provides evidence and policy analysis of the value of urbanization from an economic, social and environmental perspective, including the unquantifiable value that gives cities their unique character; and also explores the role of innovation and technology, local governments, targeted investments and the effective implementation of the New Urban Agenda in fostering the value of sustainable urbanization.“

Erfahrungsaustausch der Kommunen zu COVID-19 – kompakt

Themen: Öffentliche Gesundheit & Krisenmanagement / Wirtschaft, Wohnen & Bildung / Digitalisierung & Kommunikation / Innovationen

Zeit: 23.  November bis 3. Dezember 2020

Städte weltweit sind von den Auswirkungen von COVID-19 stark betroffen. Im Gegensatz zu nationalen Regierungen stehen die Kommunen in engem Kontakt mit ihren Bürgern und sind für die Umsetzung der von den Regierungen beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Koronainfektionen verantwortlich.

Städte weltweit haben auch wichtige Erfahrungen gesammelt, die im globalen Kampf gegen das Virus von immenser Bedeutung sein werden. Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Widerstandsfähigkeit der Kommunen ist: Dies gilt unmittelbar für das lokale Krisenmanagement und die Katastrophenvorsorge sowie für die Notwendigkeit einer ständig anpassungsfähigen Stadtplanung. Die aktuelle Krise hat einmal mehr gezeigt und bewiesen, dass die Widerstandsfähigkeit eine wesentliche Fähigkeit der Kommunen ist.
Um die Herausforderungen der Pandemie auch in Zukunft zu bewältigen und geeignete Lösungen zur Minimierung ihrer negativen Auswirkungen zu finden, ist es jetzt notwendig, aus den Erfahrungen zu lernen und diese auszutauschen, um die gemeinsame Entwicklung weiterer Maßnahmen zu unterstützen.

Im Rahmen seines Internationalen Fachaustausches zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise organisiert Connective Cities vom 23.  November bis 3. Dezember 2020 eine virtuelle globale Austauschreihe zum Thema „Municipal Response to COVID-19“ und lädt Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltungsreihe teilzunehmen. Diese internationale Austauschmaßnahme findet in Zusammenarbeit mit engagierten städtischen Praktikern, kommunalen Experten sowie lokalen Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft statt.

Weitere Informationen

Aufruf zur Teilnahme bis zum 9.November: #SolutionsForCities

Weltweit stehen Städte vor ähnlichen Herausforderungen. Was können wir aus der Covid-19 Pandemie lernen? Wie können kreative Lösungsansätze in eine Zeit nach der Krise überführt und nachhaltig nutzbar gemacht werden? Mit dem internationalen, digitalen Ideenwettbewerb #SolutionsForCities wollen wir Antworten auf diese Fragen finden. Wichtige Erkenntnisse aus der Pandemiezeit sollen durch international vernetzte Zusammenarbeit für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung fruchtbar gemacht werden. Initiiert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, soll der Ideenwettbewerb Städte und Kommunen dabei unterstützen, digitale Lösungen für ihre derzeitigen lokalen Herausforderungen zu finden.

In einem zweitägigen, virtuellen Challenge Lab wurden gemeinsam mit den Modellprojekten Smart Cities sowie den Partnerstädten des Internationalen Smart Cities Netzwerks (ISCN) aktuelle Herausforderungen in den jeweiligen Städten identifiziert und klare Fragestellungen dazu entwickelt. Diese Herausforderungen werden ab dem 28. Oktober mit dem Call for Solutions auf der Plattform www.solutionsforcities.de veröffentlicht.

Call for Solutions vom 28. Oktober bis 09. November 2020

Der Call for Solutions ist ein globaler Aufruf zum Einsenden von gemeinwohlorientierten, digitalen Lösungen aus dem Bereich der Smart City. Er richtet sich sowohl an internationale Firmen und Start-Ups, als auch an Kommunen, Forschungsinstitute, Think Tanks sowie die Zivilgesellschaft. Den Call for Solutions startet am 28. Oktober 2020 in Anlehnung an den Smart City Day bei der Smart Country Convention 2020. Bis 09. November 2020 können auf der Plattform www.solutionsforcities.de digitale Lösungen als Antwort auf die veröffentlichten städtischen Herausforderungen eingereicht werden.

Scalathon vom 23. bis 25. November 2020

Nach dem Call for Solutions wählen die teilnehmenden Städte oder Kommunen die für ihre Herausforderungen am besten geeigneten Lösungen aus, und treten mit den entsprechenden Lösungsgebenden als Team im Scalathon an.
Der Scalathon vom 23. – 25. November 2020 bildet das Herzstück des Ideenwettbewerbs. Während des dreitägigen, virtuellen Workshops arbeiten ausgewählte Lösungsgebenden eng mit der jeweiligen Stadt oder Kommune zusammen, entwickeln die digitalen Lösungen weiter und passen sie an die konkreten lokalen Herausforderungen an.

Die Gewinnerteams des Ideenwettbewerbs werden im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung Anfang Dezember bekanntgegeben.