Sanitär- und Wasserprojekt für den Großraum Accra (GAMA) in Ghana

Das ghanaische Ministerium für Abwasserentsorgung und Wasserressourcen hat ein Modell und Strategien für die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum (Rural Sanitation Model and Strategies – RSMS) entwickelt, um ländliche Gemeinden bei der sanitären Grundversorgung zu unterstützen und dabei das Konzept der gemeindegeführten vollständigen Abwasserentsorgung (Community-Led Total Sanitation – CLTS) anzuwenden, um die offene Defäkation zu beseitigen. Dieser Ansatz wurde auch in den Städten angewandt, wobei der Schwerpunkt auf den städtischen Gemeinden mit niedrigem Einkommen lag. Das Projekt Greater Accra Metropolitan Area (GAMA) Sanitation and Water Project wurde ins Leben gerufen, um den Zugang zu verbesserten und erschwinglichen Sanitär- und Wasserversorgungseinrichtungen in der GAMA zu verbessern und die Kostenvfür eine Toilette  von 600 US $ auf etwa 50 US $ zu senken.

Bekämpfung von Drogenabhängigkeit und Drogenkonsum durch eine innovative Partnerschaft

Drogensucht oder Drogenkonsumstörungen sind ein großes Problem für unsere Städte und eigentlich für alle Teile der Gesellschaft. Während der härtesten Abriegelung Südafrikas führte eine innovative Partnerschaft mit der Stadtverwaltung, Wissenschaftlern, NRO, Unternehmen und der Polizei zur Einrichtung eines Rehabilitationszentrums für Obdachlose mit Drogenproblemen im berühmten Moses-Mabhida-Stadion, dem Bellhaven Harm Reduction Centre.

„Ein Tag auf der Welt“ – ein virtuelles Projekt, das Mut macht

Ein Videoprojekt ersetzte die pandemiebedingt ausgefallenen Begegnungsreisen der Schulpartnerschaft zwischen Osterode am Harz und Kaolack in Senegal. Die Schülerinnen und Schüler hielten Alltagsszenen und den Umgang mit der Covid-19-Pandemie per Video fest und produzierten daraus den Film „Ein Tag auf der Welt“.

Bizerte – Vorreiterin für kommunale Energieeffizienz in Tunesien

Die Stadtverwaltung von Bizerte in Tunesien hat sich eine ehrgeizige Vision gesetzt, um sich bis 2050 in eine intelligente Stadtverwaltung zu verwandeln.  Der kommunale Plan integriert smarte Komponenten in die Entwicklung zukünftiger Projekte, und zwar in den Bereichen Mobilitätsmanagement, Energie, Bauen und Wohnen, öffentliche Dienstleistungen und integrierte Verwaltung. Um diese Vision zu konkretisieren, hat sich die Stadtverwaltung mit einem breiten Spektrum von Akteuren zusammengetan, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft (der Verein Bizerte 2050, der Verein Hippo Dirutus), von Entwicklungsagenturen, Forschungseinrichtungen sowie von Unternehmen und dem regionalen  Privatsektors. Als Teil des Aktionsplans zur Verwirklichung dieser Vision hat die Stadtverwaltung erfolgreich eine Reihe von Projekten durchgeführt, darunter die energetische Sanierung von städtischen Gebäuden und die Verbesserung der Energieeffizienz des städtischen Fuhrparks.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität in Lviv

Lviv hat die Vision, eine klimaneutrale Stadt zu werden. Beginnend mit der systematischen Umsetzung von Energielösungen, hat Lviv ein Konzept für energieeffiziente Stadtteile in den Vierteln Sykhiv und Ryasne entwickelt. Jetzt ist Lviv auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität mit einem Positive-Energy-District-Konzept innerhalb eines SPARCS-Projekts. 

Karak in Jordanien: Lokale Aktionen für den Klimaschutz

Im Einklang mit dem Nationally Determined Contribution (NDC) von Jordanien für 2030 hat sich die Gemeinde Karak zu einer 14-prozentigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) der Gemeinde verpflichtet, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Neben der Hauptstadt Amman ist die Gemeinde Karak die erste Gemeinde in Jordanien, die Projekte für erneuerbare Energien errichtet und sich für eine nachhaltige Zukunft der Stadt einsetzt. Dieses Ziel kommt in den Maßnahmen zum Ausdruck, die im Sustainable Energy & Climate Action Plan (SECAP) der Stadt vereinbart wurden und sich nicht nur auf die Reduzierung des Energieverbrauchs durch Energieeffizienz oder die Erzeugung von mehr sauberer Energie konzentrieren, sondern auch auf die Verbesserung der bestehenden Infrastruktur in der Stadt.

Wie Gesundheitsämter in Deutschland schnell auf die COVID-19-Krise reagierten

Die COVID-19-Pandemie ist für deutsche Gesundheitsämter eine enorme Herausforderung. Viele reagierten zu Beginn der Pandemie schnell und reorganisierten ihre Arbeitsabläufe aber fehlendes Personal und mangelhafte digitale Infrastruktur erschwerten die Arbeit.

Krusevac´s Vision – eine erreichbare, barrierefreie und lebenswerte Stadt für alle

Die Vision des Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) in Krusevac in den Bereichen städtische Umwelt und Verkehr soll zur Entwicklung der Stadt beitragen, die für alle unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten zugänglich sein soll.

Das Ziel „80:20″ der 2030 Agenda lautet: Die Bürgerinnen und Bürger werden 80 % der Wege, die sie zurücklegen müssen, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten.

Hebron – Förderung einer gesunden Lernumgebung in öffentlichen Schulen

Die öffentliche „Dr. Hafiz Abd-Nabi“ Schule wurde als grünes Gebäude errichtet, das natürlich belüftet, beheizt und gekühlt wird. Im Vergleich zu normalen Schulgebäuden in Hebron weist dieses Schulgebäude eine verbesserte Raumluftqualität in den Klassenräumen auf. Die thermische Behaglichkeit wird hauptsächlich durch die passive Bauweise erreicht, wodurch der Bedarf an zusätzlicher Heizung und Kühlung reduziert wird. Als Ergebnis genießen die Schülerinnen sowohl in der Heiz- als auch in der Kühlsaison eine gesunde Lernumgebung.

Das Projekt ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der belgischen Entwicklungsagentur, dem palästinensischen Bildungsministerium und der Stadtverwaltung von Hebron.

Stari Grad: wie eine Impfkampagne auch Risikogruppen erreichen kann

Wer in Serbien geimpft werden möchte, muss – wie in vielen anderen Ländern – in einem Online-Portal einen Termin vereinbaren und erhält dann die Vakzine in einem Impfzentrum. Was geschieht aber mit älteren Menschen und anderen, die keinen Internetzugang haben oder nicht mit digitalen Geräten umgehen können? Oder die nicht selbst zum Impfzentrum kommen können? Das serbische Stari Grad zeigt, wie eine Kommune diese wichtige Zielgruppe ihrer Impfkampagne trotzdem erreichen kann.