Verbesserung der Bewässerung, Kompostwirtschaft und Umweltbildung

Im Anschluss an die Connective Cities Dialogveranstaltung zum Thema Urban Gardening, die gemeinsam mit der Stadt Berlin im April 2021 organisiert und ausgerichtet wurde, unterstützte Connective Cities die Bezirke Pankow und KaTembe bei der Durchführung eines virtuellen Projektworkshops. Der Workshop fand am 29. November 2021 mit Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks Pankow in Berlin und des Bezirks KaTembe in Maputo sowie weiteren kommunalen Fachleuten statt. Der Austausch baute auf einer Partnerschaft zwischen den Städten Berlin und Maputo auf und ermöglichte es den Teilnehmenden, lokale Herausforderungen und Erfahrungen zu präsentieren, Strategien für urbane Landwirtschaft zu teilen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Der Bezirk KaTembe liegt im direkten Einzugsbereich der mosambikanischen Hauptstadt Maputo, was ein erhebliches wirtschaftliches Potential mit sich bringt und die Bevölkerung KaTembes stetig wachsen lässt. Um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern, sieht KaTembe in der Förderung der urbanen Landwirtschaft aufgrund der hervorragenden klimatischen und topographischen Bedingungen große Potentiale. Dieses Vorhaben stellt die Bezirksverwaltung jedoch vor mehrere Herausforderungen. So müssen Strategien entwickelt werden, damit eine optimale Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen und eine effiziente Bewässerung der Felder gewährleistet werden kann. Außerdem bedarf es innovativer Methoden der Kompostierung sowie einer vermehrten Nutzung von verbessertem Saatgut und der Reduzierung von Pestiziden auf den Feldern. Zudem muss der Marktzugang für lokale Kleinbäuerinnen und Kleinbauern erleichtert werden, damit die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe erhöht werden kann. Nicht zuletzt sieht die Bezirksverwaltung ein enormes Potential in der Förderung der lokalen Vieh-, Fisch- und Krabbenzucht, um den wachsenden Nahrungsbedarf der Bevölkerung KaTembes zu decken.

The 15-Minute City: A Feminist Utopia?

To realize the positive intersection of feminism and the 15-minute city, concrete and inclusive land-use and mobility policies are necessary.

In many cases, a lack of clear social policies and guardrails to ensure the accessibility and maintenance of social and rental housing, allow for meaningful mixed-use zoning, and provision of well-integrated and diverse transportation networks, such investments have often resulted in gentrification, often pushing out those who would benefit most from a walkable, cyclable community. This is particularly true for women living alone, single mothers, and those from marginalized communities. Therefore, in order for there to be a positive intersection between feminism and the 15-minute city concept, a truly inclusive and equitable approach, coupled with concrete policies, needs to be adopted.

Mit kommunalem und bürgerschaftlichem Engagement für die SDGs

Wie lassen sich die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) am besten der Bevölkerung als lebensnahe Notwendigkeit näher bringen und in den Alltag der Menschen integrieren? Vor dieser Frage stand die kolumbianische Stadt Manizales und hat im Rahmen eines Connective-Cities-Lernprozesses ihren Weg gefunden – mithilfe vieler Anregungen aus dem internationalen Städtenetzwerk. Zu den Resultaten gehörte eine SDG-Woche in Manizales Mitte 2021 und die Erstellung eines Berichts zur Umsetzung der SDGs. Auch andere Städte wie Bonn profitierten von dem Austausch.

Stimmen von Connective Cities – Die Gemeinde Hebron

Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung von Hebron berichten, wie sie vom Austausch mit anderen Expertinnen und Experten bei den von Connective Cities organisierten Veranstaltungen und Workshops profitiert haben. Sie konnten viele Ideen für ihre eigenen Projekte im Bereich der geschlechtergerechten Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und im Bereich der Energieeffizienz mitnehmen und deren Umsetzung verbessern.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/viyh1acwVJs

Saat für die Zukunft

Die Gemeinde Karak in Jordanien kämpft mit Umweltproblemen im Zusammenhang mit dem Verlust einheimischer Baumarten und den zunehmenden CO2-Emissionen aufgrund von Verstädterung. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen hat die Gemeinde eine Baumschule errichtet, in der Bäume aus einheimischen Arten gezüchtet werden. Das Projekt dient nicht nur dem Umweltschutz und dem Wandel zu erneuerbaren Energiequellen, sondern hat auch wirtschaftliche Auswirkungen durch Einsparungen im Gemeindehaushalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung.

Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Lindau

Da das Radfahren in der Freizeit und als Alternative zum Auto immer beliebter wird, müssen die Kommunen ihre Radverkehrsinfrastruktur anpassen. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden.

The Development of Covid-19 recovery solutions at municipal level in the area of digitalisation and crisis management in the Southeast European region (SEE)

This report summarizes the activities developed under the project “The Development of COVID-19 Recovery Solutions at Municipal Level in the Areas of Digitalization and Crisis Management.” The project covered Southeast Europe and was conducted from September 2021 until December 2021.

The Report describes in detail the capacity-building processes conducted to support municipal resilience within the working groups of digitalization and crisis management over the course of several months, while also highlighting good practices that were identified and small urban initiatives that were developed together during the collaboration with urban practitioners from across the SEE region.

Additionally, the report covers processes and steps undertaken to support the expansion of the Connective Cities Network through encouraging more active and practical involvement of its current and new members.

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Weitere Informationen: Präsentationen und Erklärvideo:

Entwicklung von verbesserten Covid-19-Lösungen auf kommunaler Ebene im Bereich der Digitalisierung

Entwicklung von verbesserten Covid-19-Lösungen auf kommunaler Ebene im Bereich des Krisenmanagements

Impf- und und Kommunikationsstrategien in Bogotá

Im Rahmen der Connective Cities-Covid-19-Reihe 2021 fand im März eine virtuelle Veranstaltung zum Thema Covid-19: die lokale Umsetzung von Impfstrategien und Impfkommunikationin Kommunen. Während dieser Veranstaltung teilte die Stadt Bogotá zusammen mit anderen Städten in einer Arbeitsgruppe ihre Erfahrungen darüber, wie die Kommunikationsstrategie der Stadt mit der Bevölkerung verbessert werden kann, um sicherzustellen, dass Desinformation, Ängste und Zweifel die Akzeptanz der von der Regierung angebotenen Impfstoffe nicht beeinträchtigen.

Kommunale Abfallwirtschaftssysteme in Stadtvierteln mit niedrigem bis mittlerem Einkommen in Accra

Accra, die tropische Hauptstadt Ghanas, ist mit Umwelt- und Abfallmanagementproblemen konfrontiert. Ursprünglich war die Stadtverwaltung von Accra für die Abfallwirtschaft zuständig. Aufgrund der unzureichenden Kapazitäten für die Abfallbewirtschaftung führte die Stadtverwaltung das Hutalapi-Prinzip ein, das andere Anbieter von Abfallsammeldiensten einbezog, die auf die Stadtteile mit geringem bis mittlerem Einkommen in Accra zugeschnitten sind.