The Case for a Green and Just Recovery

To provide decision-makers with more information on how stimulus packages may affect cities, this report compares how urban greenhouse gas emissions, health and jobs could fare under a green and just recovery compared to a return to a pre-COVID business-as-usual scenario, or a scenario where the world opts to spend stimulus funding on a high-carbon recovery.

The research finds that:

  • Stimulus funding that supports a green and just recovery offers a means to keep global heating below 1.5°C, and could reduce air pollution by as much as 29% between 2020-2030 compared to a return to business-as-usual. In contrast, investing an equivalent amount of stimulus funding in a high-carbon recovery would undoubtedly accelerate global heating.
  • Across the nearly 100 cities in the C40 network and their supply chains, a green and just recovery could also create over 50 million good, sustainable jobs by 2025 – over a third more than would be created by investing equivalent funds into a high-carbon recovery.

This research also shows that the timing of a green and just recovery matters, and presents a clear case for early investment. Modelling of the impacts of an ‘accelerated green recovery’ where faster capital investment enables accelerated climate action over the next five years, compared to a ’slow green recovery’ where action happens at a slower pace over 15 years, shows that:

  • An ‘accelerated green recovery’ could lead to half the per capita greenhouse gas emissions of a ‘slow green recovery‘ by 2030, meaning that an ‚accelerated green recovery‘ provides C40 cities with a greater chance of meeting their climate commitments and limiting global heating to 1.5°C.
  • An ‘accelerated green recovery’ could avert almost twice as many premature deaths (1.8 times as many) due to air pollution between 2020 and 2030, compared to a ’slow green recovery‘.
  • Capital investments that are made early on under an ‘accelerated green recovery’ could create over 80 million good, sustainable jobs by 2023, across the nearly 100 cities in the C40 network and their supply chains – more than double a ‘slow green recovery’. At a time of mass unemployment and economic hardship in many parts of the world, generating jobs now will benefit millions of families.

Kommunale Antworten auf die COVID-19 Pandemie: Krisenmanagement

Am 28. April fand im Rahmen der Connective Cities Reihe Kommunale Antworten auf die Covid-19 Pandemie ein virtueller Workshop zum Thema Krisenmanagement statt. Insbesondere beschäftigten sich die Teilnehmenden dabei mit der Bedeutung sektorübergreifender Zusammenarbeit und schneller Kommunikationsstrategien unter unvorhersehbaren Umständen.

Etwa 15 Teilnehmende aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Moldawien und der Ukraine nahmen an dem Workshop teil.

Schwerpunkte der Veranstaltung waren

  • Vorstellung von Krisenkommunikationsstrategien/-ansätzen
  • Einführung in die Methodik der gemeindebasierten Katastrophenrisikominderung
  • Empfehlungen über mögliche nächste Schritte

Nach der Veranstaltung erhielten alle Teilnehmenden Zertifikate über den Abschluss des Workshops.

Programm

Die virtuelle Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch Dr. Piotr Żuber eröffnet. Dr. Żuber lieferte Hintergrundinformationen zum Workshop und gab einen kurzen Überblick über die Tagesordnung. Im Anschluss an die Einführung leitete Herr Edmunds Akitis, internationaler Berater, den Hauptteil der Veranstaltung ein.

Der Workshop drehte sich um die folgenden drei Hauptthemen:

  • Krisenkommunikation
  • Besserer Wiederaufbau in der Pandemiezeit / Recovery
  • Gemeindebasiertes Katastrophenrisikomanagement

Zu jedem der Themen folgte eine Frage- und Antwortrunde, die es den Teilnehmenden ermöglichte, den Inhalt zu diskutieren und zu reflektieren. Auch hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Praktiken und Herausforderungen des Krisenmanagements aus ihren jeweiligen Gemeinden vorzustellen.

Präsentationen

  1. Allgemeine Präsentation des Krisenmanagements – Herr Edmunds Akitis, internationaler Berater
  2. Bewertung von guten kommunalen Praktiken in der Pandemiezeit – Herr Edmunds Akitis, internationaler Berater
  3. Methodik der gemeindebasierten Katastrophenrisikomanagementplanung – Herr Edmunds Akitis, internationaler Berater

Ergebnisse

Während des Online-Workshops tauschten Vertreterinnen und Vertreter aus einer Vielzahl von Gemeinden ihre Erfahrungen und Erkenntnisse über Kommunikationsstrategien in der Krise in ihren Gemeinden aus. Darüber hinaus setzten sie sich mit einigen guten Praktiken sowie allgemein anerkannten Strukturen von Kommunikationsansätzen auseinander. Die Identifizierung von Fake News und die Einrichtung von Frühwarnsystemen waren einige der hervorgehobenen Themen, die während der Veranstaltung diskutiert wurden.

Sustainable urban energy planning in Southeast Europe (SEE)

The energy sector influences the vibrancy and sustainability of the entire economy – from job creation to resource efficiency and the environment. Significant shifts in the sector can have a strong ripple effect throughout the economy. Making the energy supply more cost-effective, reliable, secure, and environmentally sustainable thus contributes to the long-term resilience of economic development.

This concept paper describes the current context and importance of sustainable energy in SEE; current trends and scenarios in SEE; how SDG 7 and 13 as well as the Paris agreement affects the energy response in SEE; critical challenges for SEE to be energy responsive; some key steps needed for the future in SEE; energy financing – a key strategy for going forward; and finally the agenda for action for the dialogue event: sustainable urban energy planning in SEE.

Innovatives Solarenergiesystem im Kreiskrankenhaus von Navahrudak

Auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses von Navahrudak, eine Stadt im westlichen Belarus, wurde ein kombiniertes System aus thermischen Kollektoren (SWH) mit einer Wärmepumpe (HP) und Photovoltaik (PV) installiert. Ein solches kombiniertes Projekt mit SWH, HP und PV wurde zum ersten Mal im Land realisiert. Jetzt verfügen zwei Gebäude des Kreiskrankenhauses über eine unabhängige Heizung, ein eigenes Stromsystem und eine eigene Warmwasserversorgung.

Krisenmanagement

Instrumente des Krisenmanagements helfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD, die Arbeitsfähigkeit der Behörden in infektiologischen Gefahrenlagen sicherzustellen. Übliche Verwaltungsstrukturen werden den Anforderungen in einer Krise in der Regel nicht gerecht. So muss beispielsweise das Informations- und Kommunikationsmanagement an den gesteigerten Aufwand angepasst werden. Bei begrenztem Fachpersonal müssen Kompetenzen deshalb zentral gebündelt und bereitgestellt werden. Das Lehrbuch soll Mitarbeitern/innen in Gesundheitsämtern, aber auch aus anderen Einrichtungen des ÖGD, praktische Hinweise geben, wie sie sich zielgerecht auf die Gefahrenabwehr in Krisensituationen vorbereiten können, und Grundlagen des Krisenmanagements vermitteln. Neben fachlichen Gesichtspunkten werden insbesondere Handlungsempfehlungen für die Einsatzplanung und Stabsarbeit gegeben. Checklisten ergänzen das Lehrbuch als praktische Hilfsmittel.

Mehrdimensional: Das Covid-19-Stadterneuerungsprogramm „Lviv tomorrow“

Die Ukraine wurde wie die meisten Länder weltweit im März 2020 stark von Corona getroffen. Die einzelnen Städte erfuhren nur geringe staatliche Unterstützung und waren bei der Bekämpfung von und dem Umgang mit COVID-19 größtenteils auf sich selbst gestellt. Trotz dieser Herausforderung und nur geringen finanziellen Ressourcen im städtischen Haushalt, gelang es der Stadt Lviv schnell und effektiv Maßnahmen zu ergreifen.

Die im Nordwesten der Ukraine gelegene Stadt mit ca. 750.000 Einwohnern etablierte das Programm „Lviv tomorrow“, das die negativen Folgen von COVID-19 abmildert und die Voraussetzung für eine Verbesserung der sozialen, ökonomischen und kulturellen Situation in der Stadt schafft. Das Programm besteht aus 80 unterschiedlichen Projekten, von denen über 50 bereits implementiert wurden.

Ein wichtiges Standbein des Programms sind die Themen Sicherheit und Gesundheit. Die Stadt Lviv verdoppelte die Zahl der zu Verfügung stehenden Krankenhausbetten und richtete ein eigenes COVID-19 Testlabor ein. So konnte die Zahl der COVID-19 Tests von 200-400 auf über 3000 täglich erhöht werden, wodurch die Nachverfolgung der Infizierten erheblich beschleunigt und die Pandemiebekämpfung verbessert werden konnte.

Die Stadt etablierte auch neue, digitale Lösungen, die es der Bevölkerung vereinfachen, zuhause zu bleiben. So wurde ein Portal geschaffen, in dem die Bevölkerung digital für städtische Dienstleistungen bezahlen kann.

Besonders der Kulturbetrieb wurde von den zur Pandemiebekämpfung notwendigen Einschränkungen stark getroffen. Die Stadt Lviv wirkt dem entgegen, indem sie Open Air Veranstaltungen und kleinere Events, z.B. auf Balkonen, fördert. So können nicht nur Arbeitsplätze in der Kulturbranche erhalten werden, sondern auch ein Teil der Lebensqualität in der Stadt bestehen bleiben. Insbesondere in den unsicheren Zeiten während der Pandemie sind kulturelle Veranstaltungen außerdem eine wichtige psychische Stütze für die Bevölkerung.

Ein weiterer Bestandteil des Programms „Lviv tomorrow“ ist die Wirtschaftsförderung. So werden in einem Projekt lokale Produzenten von Lebensmitteln unterstützt. In Zusammenarbeit mit Supermärkten werden in Lviv produzierte Lebensmittel gefördert und mit „Made in Lviv“ Aufklebern gekennzeichnet.

Die Stadt Lviv setzt mit dem umfassenden Programm „Lviv tomorrow“ auf vielen verschiedenen Ebenen an, um die Pandemie und deren Auswirkungen zu bekämpfen. Nicht nur die unmittelbaren Aspekte der Pandemie, wie die Zahl der Krankenhausbetten, sondern auch andere Bereiche des Zusammenlebens, wie der Kulturbetrieb, werden miteinbezogen. Somit wird nicht nur akut die Ausbreitung von Corona bekämpft, sondern auch eine langfristige Perspektive für die Post COVID-19 Stadt geschaffen.

Kontakt:

Mr. Oleksandr Kobzarev
Director of the City Institute. Center of strategic planning in Lviv, Ukraine
o.kobzarev@city-institute.org

Weitere Informationen:

LVIV TOMORROW. RESTORATION PROGRAM [pdf 11 Seiten]

Interaktive Präsentation über Lviv (nur für Registrierte auf der Connective Cities Plattform)

Local Economic Development (LED) and Job Creation in Middle East and North Africa

Six municipalities from the MENA region have participated in the Local Projects Workshop, which was a 2-days virtual workshop held on the 19th-20th January 2021. The workshop consisted of a series of virtual discussions among the participating municipal representatives and technical and financial experts. The workshop was followed by two virtual sessions on proposal writing for funding and financing of municipal projects held on the 21st and 25th of January 2021 respectively.

The Local Projects Workshop was designed such that the activities are following a normal growth curve of what has been established during the LED Virtual Dialogue event that took place in 2020. The harmony established among participants and the understanding of the rationale of the Connective Cities methodology was expanded on to foster peer-to-peer learning with more attention given this time to individual municipalities needs and visions. The Local Projects Workshop approach leveraged the progress made to date by the 6 participating municipalities while addressing further actions including:

  • The interlinkages between LED projects and other areas like education, health, gender, environment, etc.
  • Adapting the LED projects to national and global objectives and priorities
  • Adapting the LED projects to available resources and existing expertise
  • Establishing Strategic and impactful partnerships for the projects
  • Risk forecasting and mitigation measures planning
  • Best approaches to fund projects with different financing mechanisms and tools.
     

COVID-19 implications in the Mediterranean

The brief cites regional examples from the South Mediterranean, sub-Saharan Africa and Germany on how governments and municipalities developed data dashboards and platforms and employed them in the pandemic response.

The policy brief concludes with an elaborate discussion on the implications and recommendations on how the current crisis can be turned into an opportunity for regional collaboration and promoting data-driven processes in the recovery from the pandemic.

Recommended policy actions include mapping the population that is in urgent need for vaccination, strengthening public health preparedness through bilateral and multilateral cooperation and creating Communities of Practice that contribute to promoting health equity.

Recommendations to promote data sets and data analytics in municipalities are also proposed, including the suggestion to integrate User-Friendly GIS software that is customized specifically for municipal use and written in the country’s native language, which could allow unlocking the geospatial system’s full potential.

Psycho-soziale Hilfen sind während der Pandemie wichtiger denn je

Die Corona-bedingten Lockdowns können die psycho-sozialen Probleme vieler Menschen verschärfen, etwa in der Familie oder Partnerschaft. Da ist die psycho-soziale Grundversorgung der Kommunen gefragt, flexibel zu reagieren. In München wurde etwa die Beratung von Klientinnen und Klienten mit Kindern spontan auch auf Spielplätze verlegt.