Verbesserung des Wasser- und Abwassermanagements und urbaner Mobilitätskonzepte

Die Covid-19-Pandemie hat das, was als normal bekannt war, verändert. In der neuen Normalität hat Connective Cities auch auf virtuelle Formate der Dialogveranstaltungen zurückgegriffen. Zwischen dem 7. und 14. September trafen sich in intermittierenden virtuellen Sitzungen etwa 43 Teilnehmer aus 24 Städten, die sieben afrikanische Länder und Deutschland vertraten, um bewährte Praktiken auszutauschen und Projektideen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwassermanagement und städtische Mobilität zu entwickeln.

Die rasche Urbanisierung in Subsahara-Afrika hat zu einer Zunahme der städtischen Bevölkerung und in der Folge zu einem Anstieg der Nachfrage nach grundlegenden städtischen Dienstleistungen wie Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und nachhaltigem Verkehr geführt.  Mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung in SSA hat noch keinen Zugang zu diesen grundlegenden Dienstleistungen.
Diese Veranstaltung bot eine Plattform für Versorgungsunternehmen und Städte, auf der sie sich über Lösungen zur Verbesserung des Zugangs zur Wasserversorgung, unterschiedliche Ansätze im Abwassermanagement und Ansätze zur Umsetzung einer nachhaltigen städtischen Mobilität austauschen konnten.

Das Fazit der Veranstaltung wurde mit sechs Projektideen gekrönt, die Connective Cities für eine weitere Unterstützung bei der Verfeinerung der Konzepte in Betracht ziehen sollten.

Urban Gardening: Städtische Grünflächen für soziale und wirtschaftliche Resilienz

Connective Cities hatte gemeinsam mit Partnern aus 5 Bezirken von Berlin/Deutschland und weiteren 10 Kommunen in 6 Ländern vom 22. bis 24. April in Berlin eine Dialogveranstaltung zum Thema Urban Gardening vorbereitet. Diese Veranstaltung muss leider aufgrund von Reise- und Kontaktbeschränkungen als Reaktion auf die Covid-19 Pandemie auf das Frühjahr 2021 verschoben werden.

Gemeinsam mit den ursprünglichen Teilnehmern wurde am 22. September ein virtueller Austausch vorbereitet, mit dem Ziel, die Teilnehmer der Dialogveranstaltung zusammenzubringen, um Aspekte des Urban Gardening – die Covid-19-Krise im Zusammenhang mit der Stadtgartenpolitik und den Herausforderungen des Urban Gardening – zu diskutieren und sich für die nächstjährige Dialogveranstaltung vorzubereiten.

Der Austausch konzentrierte sich auf die Rolle des Urban Gardenings beim Aufbau sozialer Widerstandsfähigkeit und beinhaltete drei Präsentationen, die zu lebhaften Diskussionen anregten. Dr. Carolin Mees war die Hauptrednerin und berichtete über ihre Erfahrungen mit der Entwicklung und Politik des Urban Gardenings in New York City. Ihr folgte Paul Yeboah, der ein gute Praxisbeispiel aus Ghana vorstellte. Es handelte sich um ein zivilgesellschaftliches Projekt namens „Ghana Permaculture Urban Garden Project“ zur Förderung des nachhaltigen städtischen Gartenbaus und der Nahrungsmittelproduktion in der Gemeinde Techiman. Den dritten Beitrag lieferte Cornelia Mirke aus dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer wunderschön produzierten Kurzdokumentation über die Geschichte und die aktuelle Rolle der städtischen Gärten im Bezirk.

Die Dokumentation kann unter folgendem Link auf YouTube angesehen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=69jKSmA9P8c.

A Mayors Dialogue on Growth and Solidarity: reimagining human mobility in Africa and Europe

Cities are at the forefront of human mobility, reducing carbon emissions and fostering social cohesion within diverse urban communities. The world is looking to city leaders to provide ideas and solutions that can be adequately resourced and that work on the ground.

Cities participating in the Mayors Dialogue on Growth and Solidarity highlighted several current and future policy priorities, with two overarching goals.

  • First, encouraging inclusive and sustainable urban growth, both in the more immediate recovery from Covid-19 and in the longer term.
  • Second, enabling social inclusion and access to services for all residents regardless of status, with a particular focus on vulnerable populations.

Inter-city cooperation takes different forms, such as long-term bilateral partnerships and city-level networks. The Dialogue will act as a broker for international partnerships, helping pairs and clusters of cities test innovative approaches to finding solutions for pressing urban challenges and catalyse new ideas, elevating mayors and cities as regional and global leaders.

Transport for under two degrees – the way forward

The transport sector is the fastest growing source of greenhouse gas emissions at present. It accounts for approximately one quarter of global greenhouse gas emissions and hence figures prominently in efforts to transform the energy economy and protect the climate. Without a scaled-up global mitigation effort, it will not be possible to reach the climate targets of the Paris Agreement. A low-carbon transformation of the global transport sector is the next necessary step in the global energy transformation.

Germany’s Federal Foreign Office has commissioned the project “T4<2° – Transport for under two degrees”, a global foresight study on the decarbonisation and transformation of the transport sector to identify challenges and opportunities for a sustainable, low-carbon transport sector. The findings provide decision-makers with a clear vision and specific recommendations on how to achieve decarbonisation of the sector and orchestrate international efforts for a global transport system transformation.

Teilnahmeaufruf: Die Rolle von Innovationen bei der Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie

Die durch die Covid-19-Pandemie ausgelöste Krise hat weltweit zahlreiche Initiativen zur Entwicklung innovativer Lösungen hervorgebracht, die darauf abzielen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern und seine katastrophalen Auswirkungen einzudämmen.
Beispiele für diese wirkungsvollen Innovationen sind Labore im schichtbetrieb, Fern-Screening und -Überwachung von Patienten, innovativer Gesichtsschutz, kostengünstige Beatmungsgeräte und die Mobilisierung von 3D-Druck und Robotik zur Herstellung lebenswichtiger medizinischer Geräte oder Testkits. Insgesamt haben die registrierten Fortschritte an dieser Front den zugrunde liegenden und langfristig kritischeren Bedarf an besseren Ressourcen und der Institutionalisierung strategischer Innovationen beim Wiederaufbau lokaler Kapazitäten des Gesundheits- und Wirtschaftssektors deutlich gemacht. Einige Expertenmeinungen sprechen sich für größere Investitionen in die Entwicklung von Plattformen für Diagnostika, Impfstoffe und Therapeutika als Mittel zur Überwindung der enormen wirtschaftlichen Belastung durch diese Pandemie aus. Ebenso ist die Unterstützung und Finanzierung hochinnovativer Start-ups, Scale-ups und KMU für die schnelle Erholung der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung.
Angesichts der Dringlichkeit innovativer Lösungen für die Pandemie ist die gemeinsame Nutzung bestehender und sich abzeichnender bahnbrechender Errungenschaften von äußerster Wichtigkeit. Die gemeinsame Nutzung und Verbreitung solchen Wissens kann potenziell die Bildung von Partnerschaften erleichtern, die wiederum entscheidend für die Einleitung strategischer und operativer Reaktionen auf die kurzfristigen Herausforderungen, die sich aus COVID-19 ergeben, sowie für die langfristige Planung der Erholung sind.

Zu diesem Zweck stellt diese virtuelle Veranstaltung zum Wissensaustausch laufende Initiativen an der Basis vor, die gemeinsam von lokalen und nationalen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und dem Privatsektor entwickelt werden. Insbesondere werden die Initiative FIGHTCORONA.AC1 aus Aachen (Deutschland), das Projekt COV-Fight2 aus Biskra (Algerien) sowie die bewährte Praxis der Anwendung der 3D-Drucktechnologie für die Herstellung von medizinischem Material3 in Batnah (Algerien) vorgestellt.

Konferenzsprachen sind Englisch und Arabisch (synchron).

Datum: 14. Oktober 2020
Zeit: 13:00 -14:45 Uhr (CEST)

Weitere Informationen (in Englisch): Programme [pdf]

Wenn Sie Fragen zur Veranstaltung und zum Registirerungsprozess haben, können Sie gerne
Alice Balbo, Connective Cities Projektleiterin beim Deutschen Städtetag kontaktieren:
Alice.Balb@staedtetag.de

Teilnahmeaufruf: Infektionen vermeiden durch Abstand, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors

Kurz nach dem Ausbruch der COVID-19 Welle in Europa, hat der Virus auch Lateinamerika stark getroffen. Die aktuellen Herausforderungen in der Bekämpfung der Pandemie benötigen eine kombinierte Lösungsstrategie aus medizinischer Versorgung, ordnungspolitischen Infektionsschutzmaßnahmen sowie kurzfristigen wirtschaftlichen Überbrückungshilfen – und das mit Hilfe einer angemessenen und überzeugenden Kommunikation. Wie können hier Städte und Kommunen einen Beitrag leisten?

Auch wenn viele lateinamerikanische Länder sehr früh strenge Maßnahmen bis hin zu Ausgangssperren im Sinne des oben genannten Abstandsgebotes verordneten, konnte damit die Pandemie nicht eingedämmt werden – die Infektionszahlen steigen weiterhin in vielen Ländern an.

In Lateinamerika kommen weitere wichtige Faktoren ins Spiel: ein entscheidender Faktor ist der hohe Anteil von Beschäftigten im informellen (urbanen) Sektor, der aus dicht besiedelten Stadtrandgebieten in das Stadtzentrum pendeln muss um dort der täglichen Arbeit nachzugehen. Die Option Home-Office besteht für den informellen Sektor nicht, denn der Verzicht auf den Tagelohn ist nicht tragbar. Daraus folgt, dass Abstandsregeln für einen Großteil der Gesamtbevölkerung, der im informellen Sektor tätig ist, faktisch nicht einzuhalten ist.

Neben der wirtschaftlichen Unterstützung ist es maßgeblich Infektionsketten zu verfolgen. Ohne genaue Beobach-tung der Infizierten und der Rückverfolgung von Infektionsketten, führen Abstandsregeln nicht zum Erfolg. Hierbei ist auch die Kommunikation bzw. die Stärkung der öffentlichen Aufmerksamkeit, ein wichtiger Faktor.

Connective Cities bietet Städten und Kommunen die Möglichkeit ihre Erfahrungen und Erfolgsstrategien untereinan-der auszutauschen und über Herausforderungen gemeinsam zu beraten. Dabei werden Lösungsansätze aus deut-schen Städten sowie Städten der Region Lateinamerika vorgestellt. Falls Sie ein Praxisbeispiel aus Ihrer Stadt präsentieren möchten oder aber eine bestimmte Herausforderung diskutieren möchten, laden wir Sie herzlichst zur Teilnahme an unserer Veranstaltung ein.

Nach der virtuellen Sitzung können die Teilnehmer ihren Austausch auf der virtuellen Plattform von Connective Cities in speziellen virtuellen Arbeitsgruppen fortsetzen. Eine virtuelle Folgeveranstaltung (am 05.11.2020) bietet die Möglichkeit erarbeitete Lösungsansätze zu vertiefen und mögliche Projektideen weiterzuentwickeln.

Datum: 14. Oktober 2020 (Teil1) und 05. November 2020 (Teil 2)
Uhrzeit: 16:00 – 18:30 Uhr
Sprache: Spanisch / Portugiesisch

Anmeldeschluss: 09. Oktober 2020

Weitere Informationen: Konzeptpapier (DE), Papel de conceito (PT), Documento conceptual (ES)

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

Paulina Koschmieder, paulina.koschmieder@giz.de

COVID-19 in den Kommunen: Ermittlung von Kontaktpersonen und Umgang mit Infektionsherden

Am 28. September fand der dritte virtuelle Covid-19-Fachaustausch von Connective Cities statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Erfahrungen mit der Ermittlung von Kontaktpersonen und dem Management von Infektionsherden“ und stelle bewährte Praktiken aus Berlin und Hazmieh, Libanon vor. Die Teilnehmenden identifizierten gemeinsame Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten bei der Umsetzung kommunaler Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Der ehemalige Leiter des Gesundheitsdezernats Charlottenburg-Wilmersdorf aus Berlin stellte in seinem Beitrag Aufgaben und Verantwortlichkeiten des öffentlichen Gesundheitssektors in Deutschland vor. Er legte dar, mit welchen Maßnahmen seine Kommmune auf die Covid-19-Pandemie reagiert hat.
Der zweite Beitrag kam von AccuMapping, einem libanesischen Technologieunternehmen, das am Beispiel der Stadt Hazmieh Instrumente zur strategischen Vorbereitung und Planung mit Hilfe von GIS vorstellte. Diese Methode wird in diesem Video erklärt. 

An die beiden Präsentationen schloss sich eine Sitzung mit Fragen und Antworten mit den Expertinnen und Experten an. Das Connective Cities Team möchte sich bei allen Teilnehmern für den interessanten Erfahrungsaustausch bedanken. Weitere interessante Veranstaltungen unserer Reihe „Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise“ sind noch bis Dezember geplant.

Teilnahmeaufruf: Covid-19 – Wirtschaftliche Auswirkungen und Erholung

Die Covid-19-Pandemie hat sich negativ auf die wirtschaftlichen Ressourcen der nationalen und lokalen Regierung ausgewirkt.

In Volkswirtschaften, die weitgehend vom informellen Arbeitsmarkt abhängen, haben viele Menschen ihre Lebensgrundlage verloren. Die Regierungen waren zwischen dem Schutz des Leben und der Sicherung der Existenzgrundlagen hin- und hergerissen, da die Interaktion der Menschen die Ausbreitung des Virus vorantreibt.

Diese Veränderung wirkte sich auf die Einnahmeströme der Kommunalverwaltung aus, vor allem in den Städten als Folge schrumpfender Unternehmen und auch einer Massenmigration der Stadtbevölkerung in die ländlichen Gebiete. Dies wirkt sich negativ auf den effektiven Betrieb der Gemeinden und die Bereitstellung von Dienstleistungen aus.

Während die Auswirkungen dieser Pandemie weltweit zu spüren waren, haben die Städte mit verschiedenen Maßnahmen reagiert, um die Ausbreitung zu verhindern und langfristige Auswirkungen und sogar zukünftige Pandemien abzufedern. Vor diesem Hintergrund bietet Connective Cities eine Plattform, auf der die Städte ihre Erfahrungen miteinander teilen können: die Herausforderungen, die sie erlebt haben, und die Maßnahmen, die entweder bereits umgesetzt wurden oder geplant sind, um sich gegen die negativen Auswirkungen und künftige Pandemien abzusichern.

In der zweiten Serie von Connective Cities Subsahara Afrika, am 10.11. und 12.11.2020 jeweils von 13:00 – 15:00 Uhr (CET), befassen wir uns mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, der Erholung und der Widerstandsfähigkeit der Städte.

Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Informationen im Konzeptpapier [pdf 3 Seiten, in Englisch]

Teilnahme und Kontakt

Wenn Sie weitere Fragen haben oder teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an Sophia Kamau (sophia.kamau@giz.de), Regionalkoordinatorin für Connective Cities in Subsahara Afrika.

Teilnahmeaufruf: Bereitstellung von kommunalen Dienstleistungen während einer Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat zahlreiche negative Auswirkungen auf viele Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt gehabt. Nach Angaben von UN Habitat leben etwa 44% der afrikanischen Gesamtbevölkerung in städtischen Gebieten, von denen 47% in Slums und informellen Siedlungen leben, die sich durch schlechten Zugang zu Trinkwasser und sicheren sanitären Einrichtungen, Überbelegung und oft mangelnde Versorgung mit Dienstleistungen auszeichnen. Die unzureichende Fähigkeit vieler Länder südlich der Sahara, eine angemessene Wasserinfrastruktur bereitzustellen, obwohl dies eine wichtige Notwendigkeit im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie ist, hat es erschwert, die Ausbreitung des Virus in vielen Städten einzudämmen. Dies macht die Städte anfälliger für die fortschreitende Ausbreitung der Pandemie in der Region. Die Durchsetzung der WHO-Richtlinien zur Prävention und Bekämpfung der Pandemie wird zu einer Herausforderung. Die rasche und ungeplante Verstädterung Subsahara-Afrikas wird daher als ein enormer Risikofaktor für Covid-19 angesehen.

Die Auswirkungen dieser Pandemie sind weltweit zu spüren, dennoch haben die Städte mit unterschiedlichen Maßnahmen reagiert, um die Ausbreitung zu verhindern und die langfristigen Auswirkungen und sogar künftige Pandemien abzufedern. Vor diesem Hintergrund bietet Connective Cities eine Plattform, auf der Städte ihre Erfahrungen miteinander teilen können: die Herausforderungen, die sie erlebt haben, und die Interventionen, die entweder bereits umgesetzt wurden oder geplant sind, um sich gegen die negativen Auswirkungen und künftige Pandemien abzusichern.

In der ersten Serie befassen wir uns mit der Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen, insbesondere mit der Wasserversorgung und der Entsorgung fester Abfälle.

Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Informationen im Konzeptpapier [pdf 3 Seiten, in Englisch]

Teilnahme und Kontakt

Wenn Sie weitere Fragen haben oder teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an Sophia Kamau (sophia.kamau@giz.de), Regionalkoordinatorin für Connective Cities in Subsahara Afrika.

Phasing out plastics

Plastics today feature in every part of our lives and are found everywhere. The global realisation that plastics are an environmental problem has focused on plastic waste and pollution, but plastics are also problematic in terms of the global climate emergency, because almost all plastics today are made from fossil fuels. 

Building on recent literature about plastics and climate change, this report explores the potential for extensive emission reductions in the plastics sector. Using a scenario approach, we present an assessment of the technical feasibility of phasing out the production of new fossil plastics by 2050, based on detailed analysis of the potential to transform the use of plastics in four sectors – automotive, construction, packaging and electrical and electronic equipment (EEE).