Kommunalpolitischer Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung 2023

Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – in Deutschland und weltweit. Sie arbeiten nicht nur direkt an der Umsetzung der Agenda 2030, sondern haben sich häufig zusätzlich zu einem weitergehenden Klimaschutz selbstverpflichtet. Kommunen stehen außerdem weltweit vor ähnlichen Herausforderungen und können deshalb von enger Kooperation und regem Austausch profitieren. Das gilt insbesondere bei grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten, die während der andauernden Pandemie besonders hohe Motivation, Courage und nicht zuletzt Organisations- und Durchsetzungsfähigkeit erfordern.

Der kommunalpolitische Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung zeichnet 2023 grenzüberschreitende kommunale Kooperationsprojekte zu partizipativem kommunalen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen mit einem Preisgeld von 2.000 Euro aus. Gesucht werden herausragende Kooperationen von Kommunen oder kommunalen Allianzen unter Beteiligung einer deutschen Kommune oder kommunalen Allianz.

Alle wichtigen Informationen zum Preis und zu Ihrer Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung zum Wettbewerb: pdf-Download 

Fristverlängerung: Bewerbungsschluss ist Montag, 31. Oktober 2022. 

Der Preis wird in Erinnerung an das kommunalpolitische Wirken von Carl Goerdeler als Oberbürgermeister der Stadt Leipzig sowie an seine Widerstandstätigkeit gegen die NS-Herrschaft vergeben. Die Auszeichnung soll der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen und kommunalen Allianzen dienen und ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohnerinnen und Einwohner fördern.

Kontakt:

Ricarda Meissner
ricarda.meissner@giz.de 
Telefon: +49 (0)228 4460 1138

Klaudia Sonntag
klaudia.Sonntag@giz.de 
Telefon: +49 (0) 228 4460 1587

Envisaging the Future of Cities

Urbanization is intertwined with several existential global challenges: Cities do not exist in isolation from global challenges. The emergence of urbanization as a global megatrend is intertwined with the existential challenges that the world has faced in the last 50 years, including climate change, rising inequality and the rise in zoonotic viruses with the latest being the novel coronavirus pandemic, which triggered the worst public health crisis in a century and the worst economic recession since the Great Depression. These challenges will in different ways, leave their imprints on the future of cities.

In UN-Habitat’s new World Cities Report 2022 – Envisaging the Future of Cities, three scenarios, or three paths were identified, that the world’s cities could take at this critical juncture.

  • In the worst-case or “high damage” scenario, we assume that policy-making and governance will become even weaker and more ineffective. The destructive effects of the pandemic, climate change, inequality, poverty, and long-running conflicts, if not adequately addressed, will have disastrous consequences for cities in both developed and developing countries, though the latter would suffer most because of existing vulnerabilities. If 80 per cent of the economic damage inflicted by COVID-19 persists for a decade, then the number of people living in poverty could increase by more than 200 million by 2050.
  • The middling, or “pessimistic scenario”, foresees a reversion to the status quo before the pandemic. This business-as-usual approach would be characterised by exploitation and exclusion of informal sector workers, systemic discrimination of the urban poor, unimaginative policies and poor implementation on the climate crisis, public transport, or urban regeneration programmes and renewal. Cities could be locked into cycles of poverty, poor productivity, unhealthy living conditions and become inequality traps for decades.
  • The report, however, also envisages an optimistic future. Governments and donors would invest in urban development sufficiently to create just, resilient, healthy, and prosperous cities everywhere. By 2050, there could be 260 million people lifted out of poverty compared to the pre-COVID baseline. National governments would embrace peace and diplomacy to resolve their differences rather than pursuing military action, avoiding drastic global economic consequences such as those inflicted on the supply of food and energy by the war in Ukraine. Governments would manage the remainder of the COVID-19 pandemic competently, balancing health outcomes and economic recovery, and thus smoothing out global supply chains. They would also prepare adequately for the next pandemic.

Video: Pop-up-Fahrradwege während der Pandemie

Die Zahl der Unfälle verringern und gleichzeitig die Sicherheit für alle erhöhen? Bogotá hat uns gezeigt, dass dies möglich ist und dass der Schlüssel zur Förderung einer nachhaltigen Stadtplanung und umweltfreundlichen Mobilität Pop-up-Fahrradspuren sind. Das Konzept der Pop-up-Bike-Lanes, das vor allem durch die COVID-Pandemie entstanden ist, verbreitet sich nicht nur in Bogotá, sondern auch weltweit, zum Beispiel in Berlin.

Beide Städte stehen vor der Herausforderung, dass in der Stadt- und Verkehrsplanung lange Zeit das Prinzip der autogerechten Stadt verfolgt wurde. Mit der Zunahme von Radfahrern während der Pandemie und der Begrenzung des öffentlichen Raums war es notwendig, umzudenken und den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, z.B. um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen. Dieses Gute Praktik beschreibt die ergriffenen Maßnahmen in der Verkehrsplanung, die Meinungen der Anwohner zum neuen Konzept und wie letztlich alle Verkehrsteilnehmer langfristig von Pop-Up-Radwegen profitieren können, ob in Bogotá oder Berlin.

Die Protagonisten sind:

  • Sebastián Posada García (Unterabteilung Fahrrad und Fußgänger, Bogotá)
  • Dr. Lea Wisken (Leiterin der Koordinierungsstelle Radverkehr und Fußgänger, Berlin)

Video auf YouTube ansehen (wahlweise mit englischem und spanischem Untertitel)

https://youtu.be/TQGLzHmxxE4

Green Urban Development: Lernen von inspirierenden Umsetzungsbeispielen

Wie fördern wir eine grüne Stadtentwicklung?

Die Welt muss ihre CO2-Emissionen bis 2050 drastisch senken, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Weltweit erleben wir in den vergangenen 30 Jahren einen Zuzug in die Städte. Städte sind eine der wesentlichen Räume, in denen der CO2-Ausstoss direkt verursacht wird. Dies geschieht durch Bauvorhaben, durch Verkehrsströme, dem erhöhten Energieverbrauch der Bevölkerung, der Herstellung von Müll und weiteren Faktoren. „Der Stadtraum ist aber auch zugleich der Lösungsraum für die Klimawende“, so einer der Teilnehmenden der Arbeitsgruppen zu Green Urban Development. Und dies wird auch von internationalen Studien bestätigt (z.B. der Studie des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen, „The Transformative Power of Cities“).

Zu städtischen Lösungsansätzen zählt beispielsweise die Nutzung von neuen Mobilitätsformaten wie verkehrsberuhigte Stadträume, die Nutzung von E-Mobility- und Fahrradwege-Lösungen, der Bau von nachhaltigen Gebäuden und Gebäudesanierungen mit zirkulären Produktions- und Produktansätzen, die Entwicklung von Stadträumen zur Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe und Gemeinwohlaktivitäten, dezentrale Energieversorgungs- und Abfallkonzepte.

Ziel der Arbeitsgruppen zu Green Urban Development

Das Programm beinhaltete drei Arbeitsgruppen und jeweils drei bis vier Städte und deren Vertreterinnen und Verteter, meist Fachleute von lokalen Stadtverwaltungen oder Forschungseinrichtungen. Die drei Arbeitsgruppen hatten die folgenden Schwerpunkte:

  • Arbeitsgruppe 1: Mobilitätslösungen in Städten
  • Arbeitsgruppe 2: Die Transformation von Stadträumen und Neunutzung des „Urban Space“ durch neue Gemeinschaftsformate und Mobilitätslösungen
  • Arbeitsgruppe 3: eine gemischte Gruppe, die städtische Energie-, Mobilitäts- und Raumansätze miteinander verknüpft.

Bereits bei der Bildung der Arbeitsgruppen wurde deutlich, dass sich Lösungsansätze häufig überschneiden bzw. verschiedene Lösungsansätze sich miteinander verbinden lassen. Dies ermöglichte auch einen Austausch von Erfahrungen zwischen den Arbeitsgruppen des Clusters.  Die teilnehmenden Städte an dem Programm waren Bhuj/Ahmedabad, Belo Horizonte, Kochi, Lalitpur, Dortmund, Buenos Aires, Quito, Montevideo, Hamburg, Kigali, Kisumu and Bremen.

Erste, zweite und dritte Prozess-Schritte des Clusters: Von Ideen zu konkreten Projektvorschlägen

In einem ersten Schritt wurden in der jeweiligen Arbeitsgruppe Projektideen entwickelt:

  • Erstellung eines Fahrradverkehrskonzepts am Beispiel der Fahrradwege in Lalitpur
  • Die Schaffung einer kinderfreundlichen Umweltzone im Quartier und die Gestaltung von geschwindigkeitsreduzierten Erholungsgebieten
  • Begrünung von Dächern zur Schaffung einer nachhaltigen und grünen städtischen Umwelt und der Kombination mit Lösungen für erneuerbare Energien und städtischen Gartenaktivitäten
  • Kommunale Bioabfallbewirtschaftung auf Stadtteilebene in Zusammenarbeit mit lokalen Bürgern
  • Förderung von verkehrsberuhigten Zonen in Kigali
  • Vergrößerung von Grün-, Retentions- und Versickerungsflächen in Städten
  • Anwendung von Sensortechnologien zur Analyse von Stadtteilen und Orten mit hohem Co2-Ausstoss
  • Planung von Pop-up-Fahrradwegen und den Aufbau von sicheren Fahrradwegen
  • Last-Mile-Connectivity Lösungen und elektrobasierte Logistiklösungen im Zentrum von Städten

In bilateralen Treffen mit den Fokusstädten und weiteren interessierten und erfahrenen Städten wurden die Interessensthemen ausgelotet und Städteerfahrungen miteinander vernetzt.

In einem zweiten Schritt des Vorhabens wurde in jeder Arbeitsgruppe ein größeres Netzwerktreffen organisiert, in denen die Städte in der Arbeitsgruppe ihre Erfahrungen austauschten und inspirierende Umsetzungsansätze vorstellten. Eine Vielzahl von Lösungsansätzen und Erfahrungsberichte wurden hier ausgetauscht, u.a. die Erstellung eines Umweltverschmutzungs-Mapping und das E-Mobilitätskonzept von Kigali, erste Last Mile-Connectivity-Ansätze in Buenos Aires, der Aufbau des E-Mobility Hubs in Quito, Pop-up Lanes in Berlin, Umweltzonen und Fahrradwege-Ansätze in Belo Horizonte, der Aufbau von ersten Fahrradwegen und App-Sharing-Konzepten in Lalitpur, etc.. 

Auf der Basis dieses konkreten Austauschs wurden weitere bilaterale Erfahrungsaustauschtreffen angebahnt, um erste Ideen von Prototypen weiterzuentwickeln. Die Prototypen waren u.a.  

  • Zuliefer-/ und Entladungsflächen und elektronischer Transport über Hubs in der Altstadt von Buenos Aires
  • Kinderfreundliche und verkehrsberuhigte Räume in Bhuj
  • Ausweitung von Fahrradinfrastrukturprojekten und App-Sharing-Lösungen in Lalitpur.

Auf der Basis erster Prototypen wurden konkrete Projektvorschläge entwickelt, die im Anschluss an das Programm Finanzmittel für die Umsetzung eingeworben werden. In der Arbeitsgruppe “Urbaner Raum“ wird Bhuj das Projekt „Sicherer Zugang zu Schulen für Kinder durch kinderfreundliche und verkehrsberuhigte Zonen“ umsetzen. Aus der Arbeitsgruppe Mobilität-Stadtraum- Energie entwickelte sich das Projekt für Belo Horizonte, der Aufbau eines stadtökologischen Labors. Der Austausch in der Arbeitsgruppe Mobilität führte schließlich zum Projekt „Angewandte Technologie zum Be- und Entladen öffentlicher Zonen in Buenos Aires“.

Umsetzung von Green City Pioneer of Change Events

Neben dem internen Netzwerkaustausch in den Arbeitsgruppen wurden weitere Akteure aus anderen Städten weltweit in den Reflexionsprozess für neue klimaneutrale Städtelösungen eingebunden. Hierzu wurden zwei große „Green City Pioneer of Change-Workshops“ organisiert, an dem jeweils mehr als 50 Teilnehmende gute Praktiken vorgestellt bekamen als aber auch in virtuellen Arbeitsgruppen über wesentliche Erfolgsfaktoren und Herausforderungen reflektierten. 

Detailinformationen

Eine Vielzahl von Input-Reden, Videopräsentationen, Präsentationen, Workshopergebnissen und Guten Praktiken finden sich auf der Connective Cities-Webseite

Connective Cities Lab- Experteninput
vom Clusterexperten Oliver Lah (Wuppertal Institut) am 11. 112021: https://community.connective-cities.net/en/node/968

Teilnahme der Arbeitsgruppen an dem Angebot der Design Thinking Workshops
und dessen Dokumentation (15-17.11 2021)

https://community.connective-cities.net/en/node/959

https://community.connective-cities.net/en/node/960

https://community.connective-cities.net/en/node/961

Netzwerktreffen mit Austausch von guten Praktiken
der AG Mobility (31.11.21)

https://community.connective-cities.net/en/node/1102

Netzwerktreffen mit Austausch von guten Praktiken
der AG Urban Space und der AG urban Space, Mobility, Energy (03.12.21)

https://community.connective-cities.net/en/node/1095

Erster Green City Pioneers of Change Event (19.01.2022)
https://community.connective-cities.net/en/node/1111

Zweiter Green City Pioneers of Change Event (25.02.22)

https://community.connective-cities.net/en/node/1130

Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Lindau

Da das Radfahren in der Freizeit und als Alternative zum Auto immer beliebter wird, müssen die Kommunen ihre Radverkehrsinfrastruktur anpassen. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden.

Toolbox – Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität

Der Erfolg von nachhaltigen Mobilitätsplänen und -projekten hängt oft vom Engagement und der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger ab. Daher erweist sich Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität in Kommunen als zentraler Erfolgsfaktor nicht nur für die wirkungsvolle Umsetzung neuer Konzepte, sondern auch für die Mitgestaltung smarter nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen. Dies geschieht, wenn Lösungen gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden.

Aufgrund der Folgen der Pandemie ist das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger begrenzt oder unmöglich. Dies kann den Erfolg gefährden und/oder notwendige nachhaltige Mobilitätsprojekte ausbremsen. Aus diesem Grund hat die Connective Cities Arbeitsgruppe „Nachhaltige Mobilität nach COVID-19“ einen Prototyp einer „Toolbox Bürgerbeteiligung für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität“ entwickelt.

Die Toolbox deckt verschiedene Ebenen und Grade der Beteiligung ab. Es handelt sich um eine Sammlung erfolgreicher Instrumente und Leitfäden, die in verschiedenen Phasen der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität während und nach der Pandemie eingesetzt werden können.

Municipal Response to the Covid-19 Pandemic – MENA region

In the wake of the Pandemic, municipalities in the MENA region in both urban and rural areas need to rethink their modes of operation and accelerate their shift towards building resilience during the recovery process. In an effort to support municipalities that are members of the Connective Cities network in the MENA region, four thematic working groups were established as part of Connective Cities program ‘Municipal Recovery from the Pandemic.’ Objectives of this working group include promoting practice–oriented knowledge exchange between municipal and urban practitioners, facilitating peer learning on sustainable and innovative approaches to build resilience in cities through biodiversity and environmental protection, digitalisation of municipal services, and promoting social entrepreneurship for circularity. The program has resulted in the development of concrete urban solutions. Another outcome was the creation of partnerships between municipalities as well as with private sector actors to articulate the proposed solutions and scale up the impact. This report summarizes the main achievements until February 2022.

Planning by doing – Tactical Urbanism during the COVID-19 pandemic

Am 16. Februar 2022 lud Connective Cities zwei Expertinnen und einen Experten für taktischen Urbanismus ein, um ihre Erkenntnisse mit über 55 Teilnehmenden aus Jordanien, der Ukraine, Nepal, Deutschland, Namibia, Burkina-Faso, der Demokratischen Republik Kongo und Spanien zu teilen. In der eineinhalbstündigen Sitzung wurden die Vorteile des taktischen Urbanismus als neuer Ansatz zur Gestaltung des städtischen Raums anhand von Beispielen aus Barcelona, Neu-Delhi, Chennai, Kochi und Coimbatore vorgestellt. Besonders bemerkenswert war das große Interesse von Fachleuten aus der Stadtverwaltung, vor allem aus deutschen Kommunen, die erstaunt waren, dass sich radikale Planungsansätze in Großstädten ohne größere juristische Auseinandersetzungen umsetzen lassen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Insight Sessions: (Post-)COVID Urban Futures“, die einen wiederkehrenden Austausch zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung in der (Post-)COVID-19-Ära ermöglicht. Das kurze und prägnante Format des Austauschs soll zum Nachdenken anregen und innovative Lösungen für lokale Herausforderungen präsentieren.

Teilnahmeaufruf: Lokale Wissensnetzwerke für Lösungen zur klimaneutralen Stadtentwicklung

„Wie kann ein lokaler und wissensnetzwerkorientierter Ansatz zur klimaneutralen Stadtentwicklung sichergestellt werden?“ ist eine der Schlüsselfragen, auf die der 2. Green City Pioneers of Change Workshop Antworten geben wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Im Rahmen des Programms „Kommunale Antwort auf COVID-19“ des Programms Connective Cities arbeitet das Themencluster „Grüne Stadtentwicklung“ derzeit an Synergien zwischen Mobilität und städtischen Raumlösungen, an denen Städte wie Kigali, Kisumu, Hamburg, Hanoi, Dortmund, Belo Horizonte, Kochi, Lalitpur, Quito und Buenos Aires beteiligt sind. The cluster wants to encourage an exchange between Green City Pioneers of Change which involves, apart from peer-learning between the above-mentioned cities, two public events.

Der erste der beiden geplanten Green City Pioneers of Change Workshops wurde am 19. Januar 2022 statt. Er konzentrierte sich auf die Präsentation inspirierender internationaler Praktiken und regte die Pioniere der Stadt zum Nachdenken darüber an, wie erste grüne Initiativen gefördert werden können und welche Rolle die Pioniere dabei spielen (siehe Video und Dokumentation hier).

Dieser 2. Green City Pioneers of Change Workshop am 25. Februar wird sich auf die Reflexion kritischer Erfolgskriterien für die Förderung von Bottom-up-Ansätzen zur klimaneutralen Stadtentwicklung konzentrieren. Die Städte, die in dem Cluster zusammenarbeiten, und die Experten, die das Cluster unterstützen, werden ihre Bemühungen und ihre Lernmethoden in folgenden Bereichen vorstellen:  

  1. Schaffung lokaler Wissensnetzwerke, die junge Forscher und lokale Universitäten, Entscheidungsträger in der lokalen Verwaltung, bestehende Unternehmen und Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen integrieren.
  2. Förderung mehrerer kleinerer „Learning by doing“- und umsetzungsorientierter Initiativen, die zu Bausteinen für einen systematischeren Transformationsansatz in den jeweiligen Städten werden.

Auf der Grundlage der Präsentation dieser konkreten Erfahrungen werden wir mit den Teilnehmern auf interaktive Weise über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zur Förderung eines lokal und nicht hauptsächlich von außen gesteuerten Ansatzes zur klimaneutralen Stadtentwicklung nachdenken.

Nehmen Sie an dieser 2. Veranstaltung von City Pioneer of Change teil! Zur Anmeldung.

Konferenzsprache ist Englisch.