Teilnahmeaufruf: Kommunale Dienstleistungen während der Pandemie

Diese Veranstaltung ist Teil unserer Reihe Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise. Deutsche und internationale kommunale Fachkräfte sprechen darüber, wie die Kommunalverwaltungen und kommunale Unternehmen den Umgang mit der Corona-Krise verbessern können. Diese Veranstaltung befasst sich schwerpunktmäßig damit, wie kommunale Dienstleistungen in den Bereichen Wasser und Abfall auch in Krisenzeiten aufrecht erhalten werden können. Praxisbeispiele aus Rostock-Deutschland und der Welt werden vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, den kollegialen Fachaustausch zu fördern, von den Erfahrungen anderer zu lernen und Ideen für eine Zusammenarbeit zu entwickeln.

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Alexander Wagner
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Thiago Garcia
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Erfahrungsaustausch der Kommunen zu COVID-19 – kompakt

Themen: Öffentliche Gesundheit & Krisenmanagement / Wirtschaft, Wohnen & Bildung / Digitalisierung & Kommunikation / Innovationen

Zeit: 23.  November bis 3. Dezember 2020

Städte weltweit sind von den Auswirkungen von COVID-19 stark betroffen. Im Gegensatz zu nationalen Regierungen stehen die Kommunen in engem Kontakt mit ihren Bürgern und sind für die Umsetzung der von den Regierungen beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Koronainfektionen verantwortlich.

Städte weltweit haben auch wichtige Erfahrungen gesammelt, die im globalen Kampf gegen das Virus von immenser Bedeutung sein werden. Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Widerstandsfähigkeit der Kommunen ist: Dies gilt unmittelbar für das lokale Krisenmanagement und die Katastrophenvorsorge sowie für die Notwendigkeit einer ständig anpassungsfähigen Stadtplanung. Die aktuelle Krise hat einmal mehr gezeigt und bewiesen, dass die Widerstandsfähigkeit eine wesentliche Fähigkeit der Kommunen ist.
Um die Herausforderungen der Pandemie auch in Zukunft zu bewältigen und geeignete Lösungen zur Minimierung ihrer negativen Auswirkungen zu finden, ist es jetzt notwendig, aus den Erfahrungen zu lernen und diese auszutauschen, um die gemeinsame Entwicklung weiterer Maßnahmen zu unterstützen.

Im Rahmen seines Internationalen Fachaustausches zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise organisiert Connective Cities vom 23.  November bis 3. Dezember 2020 eine virtuelle globale Austauschreihe zum Thema „Municipal Response to COVID-19“ und lädt Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltungsreihe teilzunehmen. Diese internationale Austauschmaßnahme findet in Zusammenarbeit mit engagierten städtischen Praktikern, kommunalen Experten sowie lokalen Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft statt.

Weitere Informationen

Aufruf zur Teilnahme bis zum 9.November: #SolutionsForCities

Weltweit stehen Städte vor ähnlichen Herausforderungen. Was können wir aus der Covid-19 Pandemie lernen? Wie können kreative Lösungsansätze in eine Zeit nach der Krise überführt und nachhaltig nutzbar gemacht werden? Mit dem internationalen, digitalen Ideenwettbewerb #SolutionsForCities wollen wir Antworten auf diese Fragen finden. Wichtige Erkenntnisse aus der Pandemiezeit sollen durch international vernetzte Zusammenarbeit für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung fruchtbar gemacht werden. Initiiert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, soll der Ideenwettbewerb Städte und Kommunen dabei unterstützen, digitale Lösungen für ihre derzeitigen lokalen Herausforderungen zu finden.

In einem zweitägigen, virtuellen Challenge Lab wurden gemeinsam mit den Modellprojekten Smart Cities sowie den Partnerstädten des Internationalen Smart Cities Netzwerks (ISCN) aktuelle Herausforderungen in den jeweiligen Städten identifiziert und klare Fragestellungen dazu entwickelt. Diese Herausforderungen werden ab dem 28. Oktober mit dem Call for Solutions auf der Plattform www.solutionsforcities.de veröffentlicht.

Call for Solutions vom 28. Oktober bis 09. November 2020

Der Call for Solutions ist ein globaler Aufruf zum Einsenden von gemeinwohlorientierten, digitalen Lösungen aus dem Bereich der Smart City. Er richtet sich sowohl an internationale Firmen und Start-Ups, als auch an Kommunen, Forschungsinstitute, Think Tanks sowie die Zivilgesellschaft. Den Call for Solutions startet am 28. Oktober 2020 in Anlehnung an den Smart City Day bei der Smart Country Convention 2020. Bis 09. November 2020 können auf der Plattform www.solutionsforcities.de digitale Lösungen als Antwort auf die veröffentlichten städtischen Herausforderungen eingereicht werden.

Scalathon vom 23. bis 25. November 2020

Nach dem Call for Solutions wählen die teilnehmenden Städte oder Kommunen die für ihre Herausforderungen am besten geeigneten Lösungen aus, und treten mit den entsprechenden Lösungsgebenden als Team im Scalathon an.
Der Scalathon vom 23. – 25. November 2020 bildet das Herzstück des Ideenwettbewerbs. Während des dreitägigen, virtuellen Workshops arbeiten ausgewählte Lösungsgebenden eng mit der jeweiligen Stadt oder Kommune zusammen, entwickeln die digitalen Lösungen weiter und passen sie an die konkreten lokalen Herausforderungen an.

Die Gewinnerteams des Ideenwettbewerbs werden im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung Anfang Dezember bekanntgegeben.

Digitalisierung von kommunalen Dienstleistungen in Südosteuropa (SEE) und im Kaukasus

Rund 50 Teilnehmende aus mehr als 23 Kommunen aus Georgien, der Ukraine, Belarus, Moldawien, Kosovo, Serbien, Bosnien und Herzegowina, der Türkei, Armenien, Aserbaidschan und Albanien nahmen an der ersten virtuellen Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Kommunale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie“ teil.

Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Prozesse der digitalen Transformation der Städte als Reaktion auf den Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Seit dem Frühstadium der COVID-19-Pandemie erlebten Kommunen auf der ganzen Welt einen starken Impuls, nicht nur ihre bestehenden Dienste zu digitalisieren, sondern auch neue Verfahren zur Bewältigung verschiedener krisenbedingter Anforderungen zu entwickeln. Ziel des Erfahrungsaustausches war es, gute Praxisbeispiele und neue digitale Modalitäten vorzustellen, die uns bereits dabei helfen, uns eine umweltfreundlichere und gerechtere Erholung von der Pandemie und der anhaltenden Klimakrise vorzustellen.

Die virtuelle Veranstaltung bot den Raum für einen interaktiven Erfahrungsaustausch. So haben sich alle Teilnehmenden an der lebhaften Diskussion beteiligt und ihr lokales Fachwissen in den Erfahrungsaustausch eingebracht.

Programm

In der virtuellen Veranstaltung diskutierte Ms Yulia Besplemennova von „Service & System Designer“ Fragen des Service Designs für eine effizientere digitale Transformation auf kommunaler Ebene. Darüber hinaus wurden drei gute Praxisbeispiele aus Tirana (Albanien), Tiflis (Georgien) und Essen (Deutschland) vorgestellt.

Die moderierte Plenarsitzung bot Gelegenheit zur Diskussion zwischen den Fachleuten und den Teilnehmenden. Die Teilnehmenden wurden anschließend ermutigt, den Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities fortzusetzen, wo neben den Sitzungsergebnissen auch weiter Materialien ausgetauscht wurden.

Insgesamt wurden folgende Fragen diskutiert:

  1. Welches waren die größten Herausforderungen für die Kommunalbehörden bei der Unterstützung der Bürger während der Pandemie?
  2. Welche innovativen und digitalen Lösungen haben die Kommunalbehörden eingeführt?
  3. Wie gehen die Stadtverwaltungen mit Gruppen um, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind?
  4. Planen die Stadtverwaltungen, nach der Pandemie andere entwicklungs- oder dienstleistungsbezogene Prioritäten zu setzen?
  5. Welche Lehren lassen sich aus der Sicht der Kommunalbehörden ziehen?

Präsentationen guter Praxisbeispiele

  1. Digitalisierung der städtischen Dienste von Tirana während der COVID-19-Pandemie
    Frau Faola Hodaj, Gemeinde Tirana, Albanien
  2. Gewährleistung der kontinuierlichen Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen in Tiflis über eine Web-Plattform mit integrierter Hotline
    Frau Sophio Barnabischwili; Stadtverwaltung Tiflis, Georgien
  3. Einsatz von Innovation und Technologie zur Verbesserung kommunaler Dienstleistungen während des COVID-19-Ausbruchs in Essen, Deutschland
    Herr Peter Adelskamp, Stadt Essen, Deutschland

Ergebnisse

Während der Veranstaltung diskutierten kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus mehr als 20 Kommunen die guten Praxisbeispiele aus Südosteuropa, dem Kaukasus und Deutschland. Darüber hinaus tauschten sie ihre Erkenntnisse zum Thema aus und legten den Rahmen für künftige Zusammenarbeit fest. Die Teilnehmenden diskutierten gemeinsam über die wichtigsten Trends, Chancen und Herausforderungen, die sich aus den Entwicklungen kommunaler Maßnahmen im Zuge der COVID-19-Pandemie ergeben haben. Nach der virtuellen Sitzung setzen die Teilnehmenden ihren Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities in speziellen virtuellen Arbeitsgruppen fort.

COVID-19 in den Kommunen: Ermittlung von Kontaktpersonen und Umgang mit Infektionsherden

Am 28. September fand der dritte virtuelle Covid-19-Fachaustausch von Connective Cities statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Erfahrungen mit der Ermittlung von Kontaktpersonen und dem Management von Infektionsherden“ und stelle bewährte Praktiken aus Berlin und Hazmieh, Libanon vor. Die Teilnehmenden identifizierten gemeinsame Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten bei der Umsetzung kommunaler Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Der ehemalige Leiter des Gesundheitsdezernats Charlottenburg-Wilmersdorf aus Berlin stellte in seinem Beitrag Aufgaben und Verantwortlichkeiten des öffentlichen Gesundheitssektors in Deutschland vor. Er legte dar, mit welchen Maßnahmen seine Kommmune auf die Covid-19-Pandemie reagiert hat.
Der zweite Beitrag kam von AccuMapping, einem libanesischen Technologieunternehmen, das am Beispiel der Stadt Hazmieh Instrumente zur strategischen Vorbereitung und Planung mit Hilfe von GIS vorstellte. Diese Methode wird in diesem Video erklärt. 

An die beiden Präsentationen schloss sich eine Sitzung mit Fragen und Antworten mit den Expertinnen und Experten an. Das Connective Cities Team möchte sich bei allen Teilnehmern für den interessanten Erfahrungsaustausch bedanken. Weitere interessante Veranstaltungen unserer Reihe „Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise“ sind noch bis Dezember geplant.

South-East European Local Governments in Post Covid-19 Socio-Economic Recovery

South-East European (SEE) local governments (LGs) have been and will certainly remain at the forefront in responding to the COVID-19 pandemic social and economic crisis. In serving and protecting their communities they have been facing unprecedented challenges in multiple dimensions. SEE local governments have been responding to these challenges with a strong spirit of solidarity, putting their citizens lives before everything else and working tirelessly to provide support to the most vulnerable.

The crisis required local governments to take timely measures to shut down selected local services, quickly switch to remote working practices and digitalise administrative services, expand programs for securing citizens healthcare, expand social protection and care for a significantly higher number of vulnerable people, take measures to allow the smooth implementation of online or long-distance learning, etc. In the aftermath of the control or minimisation of the first wave of infection SEE local governments have taken specific ad hoc measures to support the survival of their local communities and economies.

The purpose of this survey is to help improving the understanding over the impact of the COVID-19 crisis at the local government level in South-East Europe, identifying effective and innovative social and economic recovery strategies and ultimately helping formulating concrete policy proposals to inform advocacy efforts of NALAS member Local Government Associations.

C40 Mayors’ Agenda for a Green and Just Recovery

As the tragedy of the COVID-19 pandemic unfolds, mayors’ immediate priority is to face this unprecedented crisis and protect lives. At the same time, the city leaders who together established the Global Mayors COVID-19 Recovery Task Force are leading in taking the first steps towards recovery. They have committed to providing the swiftest and strongest possible rebound for their citizens and reaffirmed commitment to the principles of the Global Green New Deal — to protect our environment, strengthen economies and build a more equitable future – and reach out to other cities, youth, unions, business and civil society to join in this effort.
[…]
By taking a sustainable path at this critical juncture, by respecting science, fostering unity and embracing a spirit of innovation and purpose, cities will secure the best recovery they can and avoid the worst impacts of the climate crisis. Amid the devastation of this global pandemic, mayoral leadership has never been more important.

Nine principles for a green and just recovery are elaborated that can support cities‘ recovery efforts.
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Teilnahmeaufruf: Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

August – Dezember 2020

Die Corona-Pandemie trifft Städte weltweit und wirkt sich auf alle Fachbereiche aus. Neben Aufgaben der öffentlichen Gesundheitsversorgung, müssen kommunale Dienstleistungen während der Krise aufrechterhalten werden. Außerdem muss die kommunale Verwaltung ihre eigene Funktionsfähigkeit sicherstellen. Die Folgen der Krise, wie beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung, treffen die Kommunen als erstes. Kommunen müssen zurzeit in rasender Geschwindigkeit lernen, neue Situationen zu meistern. Die Krise hat aber auch gezeigt, wie wichtig die Resilienz von Kommunen ist: dies betrifft das direkte Krisenmanagement ebenso wie eine angepasste, auf Resilienz ausgerichtete Stadtplanung.

Viele Städte und Kommunen haben zu den neuen Herausforderungen Lösungen gefunden und neue Strategien entwickelt. Um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen, gilt es nun, diese zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Von August bis Dezember 2020 organisiert die internationale Städteplattform Connective Cities in Zusammenarbeit mit engagierten kommunalen Akteuren eine Reihe von virtuellen Dialogformaten zu Maßnahmen, Herausforderungen und Lösungsansätze zur Bewältigung der Corona-Krise.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an deutsche und internationale Akteure aus der kommunalen Familie, die zu verschiedenen Aspekten der Bewältigung der Corona-Krise in Städten arbeiten. Durch Präsentationen von guten Praxisbeispielen werden die Akteure zum Austausch angeregt und die dafür benötigte virtuelle Formate angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, in gezielten Folgeterminen individuell zugeschnittene Lösungen zu entwickeln, die im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit konkretisiert und umgesetzt werden können.

Weitere Informationen und Veranstaltungskalender zur Reihe

Cities Policy Responses

This note was developed by the OECD Centre for Entrepreneurship, SMEs, Regions and Cities (CFE) in collaboration with the OECD Working Party for Urban Policy and the OECD Champion Mayors Initiative for Inclusive Growth. It is an update of the earlier versions released on 27 March and 13 May, which expands the examples of measures taken by cities to respond to COVID-19 and recover from the economic and social crisis. The note provides analysis on issues related to the economic, social and environmental impacts, lessons learned in terms of digitalisation, mobility, density, urban design and collaborative governance, and action-oriented guidance to build back better cities, building on previous work on urban resilience. Short and medium term responses provided by cities are clustered around six categories: i) social distancing; ii) workplace and commuting; iii) vulnerable groups; iv) local service delivery; v) support to business; and vi) communication, awareness raising and digital tools. The note also includes updated information on how cities are progressively exiting the lockdown.

Call for participants: Municipal Response to the COVID-19 Pandemic

A series of virtual events will be organised with the focus on municipal response to the pandemic. This municipal knowledge-exchange activity aims at analysing and discussing practical examples from municipalities in MENA, Sub Saharan Africa and Germany. The event will thus provide a platform for learning how to plan, manage and evaluate effective measures to curb the impacts of the pandemic. It will also be possible to discuss individual questions with urban practitioners. Municipal representatives from both political and technical levels are invited to participate in the exchange.

Thematic focus of the events

1. Public health and municipal administrative processes:

All countries evoked the public health legal framework and the WHO guidelines to enforce measures to reduce the spread of the virus. Nevertheless, the pandemic has revealed shortcomings in municipal capacities to overcome its implications. Investing in digitalizing municipal administrative processes, IT systems as well as the overall healthcare infrastructure is being prioritized by many localities. Countries have also applied a combination of measures and technologies to monitor and control the situation at both the local and national levels. This session will focus on the possible strategies and measures implemented by public health and administrative municipal actors.

2. Municipal service delivery including water, sanitation and solid waste management:

Maintaining high standards of hygiene requires adequate provision of urban services such as water, sanitation and solid waste management which are key in combatting the spread of the virus. In many regions, the pandemic has heightened the existing shortcomings in the provision of these services. Some municipalities have provided temporal measures in order to improve the service delivery. Urban informal settlements in particular, are struggling with the situation, especially where social distancing rules cannot be effectively enforced. This session will focus on municipal service providers in the water and sanitation sectors.

3. Economic impact:

The pandemic has negatively impacted the economy on all levels. Most countries resolved to partial or complete lock down that resulted in paralyzing many economic sectors. It is in those cities that imposed the strictest lock down measures that the negative economic impacts are most apparent as per initial observations. A significant part of the labour markets in developing countries is informal and is comprised of daily wagers who have suffered immensely from the lockdown measures that impacted their livelihoods and ability to pay for services. These measures have also had a negative impact on the revenue stream for the municipalities. On the flip side, some economic sectors are witnessing growth. For example, many cities are relying on local manufacturing enterprises to produce medical equipment like masks, protective gear and ventilators which they would import in the past. This session will focus on possible measures to cushion the negative economic impacts of the pandemic on the local level.

More information: Call for Participants

Contact

If you wish to participate kindly email Dr. Muna Shalan (muna.shalan@giz.de) for MENA region, Sophia Kamau (sophia.kamau@giz.de) for Sub Saharan Africa and Alex Wagner (Alexander.Wagner@engagement-global.de) or Thiago Garcia (Thiago.Garcia@engagement-global.de) for German cities and counterparts