Global Mayors Challenge 2021

Die Corona-Pandemie hat das tägliche Leben von uns allen verändert. In den Städten rund um den Globus hat sie aber auch zahlreiche mutige, kreative und inspirierende Handlungsansätze hervorgebracht. Bloomberg Philanthropies startet mit der Global Mayors Challenge 2021 einen Ideenwettbewerb, der die 50 besten urbanen Lösungen prämiert, die dazu beitragen, dass Kommunen gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Die 50 besten Städte bekommen Unterstützung von international anerkannten Expertinnen und Experten, die bei der Ausarbeitung der Wettbewerbsidee unterstützen. Das Preisgeld für die fünfzehn Gewinnerkommunen des Hauptpreises beträgt jeweils 1 Million Dollar für die Umsetzung ihrer zukunftsweisenden Ansätze.

Die Global Mayors Challenge 2021 richtet sich an alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Bewerbungsschluss ist der 21. März 2021. 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website von Bloomberg Philantropies. 

Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors

Rund 100 kommunale Praktikerinnen udn Praktiker aus mehr als 20 lateinamerikanischen und europäischen Städten mitunter aus Brasilien, Peru, Mexiko, Kolumbien, Costa Rica, Chile, Ecuador, El Salvador, Spanien, Großbritannien und Deutschland haben an zwei virtuellen Veranstaltungen zum Thema „Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors“ teilgenommen.

Während des virtuellen Erfahrungsaustauschs, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu „Kommunale Maßnahmen gegen COVID-19“ abgehalten wurde, präsentierten und diskutierten die Teilnehmenden Praxisbeispiele aus ihrer Stadt und tauschten Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Maßnahmen zur Prävention, sowie zum Thema Krisenkommunikation aus.

In der ersten virtuellen Veranstaltung wurden vor allem die Herausforderungen in den Bereichen Infektionsketten-Verfolgung und Covid-19 Teststrategien intensiv diskutiert, weil sie für viele lateinamerikanische Städte drängende Probleme darstellen. Aus dem Erfahrungsaustausch ging hervor, dass insbesondere die Krisenkommunikation ein wichtiges Anliegen der Kommunen ist – in europäischen sowie lateinamerikanischen Städten gleichermaßen.

Kommunale Praktikerinnen und Praktikern sehen sich vor der Herausforderung die Öffentlichkeit über einen langanhaltenden Zeitraum für die Notwendigkeit der ergriffenen Maßnahmen zu sensibilisieren. Daher lag der Schwerpunkt der zweiten Veranstaltung auf dem Thema Kommunikation. Unter anderem wurden Strategien der Städte vorgestellt, wie kommunale Krisenkommunikation gestaltet werden kann. Es wurde diskutiert, wie Städte ihre Bewohner transparent, inklusiv und verständlich über öffentliche Einschränkungen und Covid-19 informieren können.

Die virtuellen Veranstaltungen boten Raum für einen interaktiven Erfahrungsaustausch, welcher sehr positiv angenommen wurde. Alle Teilnehmenden haben sich an einer regen Diskussion beteiligt und sprachen sich für eine Weiterführung des Angebotes aus.

Das Sprachenangebot beinhaltete Spanisch, Portugiesisch, Englisch und (teilweise) Deutsch.

Programm

Im Rahmen der zwei Veranstaltungen wurden sechs gute Praktiken aus Essen und Stuttgart (Deutschland), Aracaju, Niterói, Belo Horizonte (Brasilien) und Naucalpan (Mexico) vorgestellt.

Außerdem gewannen die Teilnehmenden dank der Präsentation von drei Studien über den kommunalen Umgang mit Covid-19 von den brasilianischen Gemeindeverbänden “Asociación Brasileña de Municipios“ und „Confederación Nacional de Municipios,“ sowie „Design Thinkers Group Spain“ und „Whiteboard Innovation Israel“ einen neuen Blickwinkel auf die Pandemie.

Folgenden Fragestellungen wurden im Rahmen des Erfahrungsaustausches diskutiert:

  • Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Infektionsketten zu unterbrechen und welche Rolle kann die Stadtverwaltung dabei spielen?
  • Wie können Infektionen zurückverfolgt werden und was sind dabei lokale Herausforderungen?
  • Welche Rolle spielt der informelle Sektor im Zusammenhang mit Infektionen?
  • Welche Strategien können ergriffen werden, um die Krisenkommunikation inklusiv, transparent und verständlich zu gestalten?
  • Wie kann man Gemeinschaften mit eingeschränktem Zugang zu digitalen Kommunikationsmitteln erreichen?

Präsentationen guter Praxisbeispiele

Präsentationen am 14.10.2020

Dezentrale mobile Probeentnahmestrategie der Stadt Essen,
Jörg Spors, Hygienebeauftragter der Feuerwehr der Stadt Essen, Deutschland

Maßnahmen der Gemeinden zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie,
Eduardo Tadeu Pereira, Direktor “Asociación Brasileña de Municipios” (ABM), Brasilien

Mit strategischem Management und innovativen Maßnahmen die Pandemie bekämpfen, Aracaju, Brasilien
Waneska de Souza Barboza, Gesundheitsamt Aracaju, Rathaus von Aracaju, Vertreterin der Nationalen Front der Bürgermeister (FNP), Brasilien

Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung von Covid-19 in Naucalpan, Mexiko
Mauricio Eduardo Aguirre Lozano, Sekretär der Stadtverwaltung von Naucalpan, Mexiko

CNM-Umfrage zu Covid-19: Schwerpunkt auf kommunaler Verwaltung und Unterstützung von Bundesbehörden,
Carla Albert, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Gesundheit der „Confederación Nacional de Municipios“ (CNM), Brasilien

Präsentationen am 05.11.2020

Eröffnungsrede “Globales Humanforschungsprojekt”,
Jorge Roriguez Nieto, Design Thinkers Group Spain und Amir Hoshia, Whiteboard Innovation Isreal

Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Ayşe Özbabacan, Beauftragte für Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Simone Fischer, Beauftragter für Integrationspolitik, Stuttgart, Deutschland,
Reinhard Schröter, Betriebsleiter Bus und Straßenbahn, Stuttgarter Verkehrsbetriebe, Stuttgart, Deutschland

Covid-19 und Abwasser, Niterói, Brasilien,
Camilla Franco, Unterstaatssekretärin für Gesundheit, Niterói Städtisches Gesundheitssekretariat, Niterói, Brasilien

Kommunikation in der Krise: Bürger, Passanten & Kunden, Belo Horizonte, Brasilien,
Hugo Salomão França, Direktor für Internationale Beziehungen, Rathaus Belo Horizonte, Brasilien

Ergebnisse

Durch kollegiale Beratung konnten die Teilnehmenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Krisenkommunikation austauschen, sowie gemeinsame Herausforderungen analysieren. Außerdem wurden dank internationaler Expertise und der Präsentation von guten Praxisbeispielen neue Lösungsansätze weiterverbreitet.

Nach der virtuellen Sitzung können die Teilnehmenden ihren Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities fortsetzen.

Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

Sobald klar war, dass Covid-19 die Kommunen weltweit vor große Herausforderungen stellen würde, bat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Connective Cities, seine Methodik anzupassen, um kommunalen Akteuren die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen mit der Pandemie auf einfache und flexible Weise zu teilen.

In vielerlei Hinsicht stehen die Kommunen bei globalen Herausforderungen an vorderster Front, da sie die erste Regierungsebene darstellen, die die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommt. Doch Kommunen haben auch das Potenzial, als fruchtbare Quellen für Innovationen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu fungieren. Diese Innovationen erfordern die Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungsebenen und die Einbeziehung verschiedener Interessengruppen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und mehr.

Die Veranstaltungsreihe startete im Juli 2020 und hatte das Ziel, durch gegenseitigen Austausch und kollegiale Beratung die Reaktionsfähigkeit und Resilienz städtischer Akteure zu verbessern. Methodisch wurde dabei auf den Austausch verschiedener Lösungsansätze zwischen den kommunalen Praktikerinnen und Praktiker gesetzt, um Bewährtes zu teilen, neue Ansätze zu evaluieren und diese zu fördern. Einerseits stellte die explosionsartige Ausbreitung des Virus bestehende kommunale Strukturen und Kapazitäten auf die Probe. Andererseits eröffnete die Vernetzung und Digitalisierung die Möglichkeit, die Reihe von Austauschveranstaltungen zu 100 % virtuell anzubieten.

Die Vorteile des persönlichen Austauschs können durch die aktuellen, virtuellen Technologien kaum vollständig ersetzt werden. Und dennoch: in einer Krise wie der aktuellen, ermöglichte es die Digitalisierung, in kurzer Zeit mehr als 35 Dialogveranstaltungen mit der Teilnahme von mehr als 800 Fachleuten zu organisieren.

Unser Hauptziel war es, Erfahrungen zusammenzubringen, die während der Veranstaltung präsentiert wurden, und zu diskutieren, wie lokale Behörden zusammenarbeiten, voneinander lernen und letztendlich ihre Kapazitäten zur Bewältigung globaler Herausforderungen aufbauen können. Am 9. fand die offizielle Abschlussveranstlatung der Reihe statt.

Neben einer Eröffnungspräsentation der Leiterin der „Urban Policies and Reviews Unit“ der OECD teilten Fachleute aus Stuttgart (Deutschland), Belo Horizonte (Brasilien), Aman (Jordanien), Tshwane (Südafrika) und Lviv (Ukraine) ihre Erfahrungen mit der Pandemie. Zum Abschluss wurde ein E-Learning-Kurs zum Thema Krisenmanagement von Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Projektbereiches Globale Gesundheitswissenschaften von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, vorgestellt.

Am 10. Dezember gab es noch eine Zusatzveranstaltung. Die Teilnehmenden thematisierten Werkzeuge und Protokolle, welche die Städte zur Überwachung und Kontrolle der Infektionsketten während der COVID-19-Pandemie einsetzen. Dabei wurden die Effizienz und Effektivität, der in Südosteuropa und im Kaukasus angewandten Nachverfolgungssysteme näher betrachtet, bestehende Herausforderungen diskutiert und untersucht, wie wir Nachverfolgungsstrategien verbessern oder ausbauen können. Die Fachleute teilten ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ebenen der lokalen Verwaltung und Forschung aus Georgien, Serbien und Deutschland.

Das Connective Cities-Team möchte sich bei allen inspirierenden und engagierten städtischen Akteuren bedanken, die ihre Zeit in den Austausch und die Diskussion ihrer guten Praxisbeispiele als Reaktion auf die Pandemie investiert haben. Im Jahr 2021 wird Connective Cities weitere Veranstaltungen und Austauschformate anbieten, die sich auf die kommunalen Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie konzentrieren. Wir laden Sie herzlich ein, über unsere Webseite und alle unseren social media Kanälen in Verbindung zu bleiben und sich über Updates und die kommenden Veranstaltungen zu informieren.

Virtual Global Exchange

Der Austausch Brachte städtische Praktiker aus der ganzen Welt zusammen. Ziel war es, Kreativität, Innovation, Solidarität und Motivation zu fördern und gleichzeitig diese globale Praxisgemeinschaft mit dem gemeinsamen Ziel zu schaffen und zu stärken, die globale COVID-19-Pandemie und ihre Folgen mit intelligenten lokalen Lösungen und Strategien zu bekämpfen.

In der ersten Woche stellten städtische Praktiker und Experten aus verschiedenen Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft in 18 Sitzungen insgesamt 56 bewährte Praktiken vor und gaben Einblicke in ihre Erfahrungen mit Herausforderungen und lokalen Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie. Der Austausch konzentrierte sich auf die neun Themenbereiche öffentliche Gesundheit, Krisenmanagement, wirtschaftliche Reaktion, Wohnungsbau, Bildung, Digitalisierung, Krisenkommunikation, Innovation und grüne Stadterneuerung.

In der zweiten Woche ging es darum, praktische „How To“-Workshops mit praktischen Übungen zu Themen zu erhalten, die während der Austauschveranstaltungen immer wieder aufkamen, wie z. B. die Nutzung sozialer Medien, digitale Tools und die Planung virtueller Treffen. Schließlich konnten die neu erlernten Denkweisen und Werkzeuge in einem 4-stündigen Workshop zur Lösungsentwicklung angewendet werden.

Dokumentation (in English) herunterladen

115 good practice examples for municipal responses to COVID-19

Some of the good practice examples were presented at the Connective Cities international dialogue event on lessons learned during the coronavirus crisis. These inspired the roughly 800 participants from 250 municipalities worldwide to see how they could improve their responses to COVID-19.

Municipalities the world over are on the front line of the battle against the COVID-19 pandemic. Above all, they have to maintain basic public services. Public health officers must organise tests and vaccinations, and public order offices need to monitor contact restrictions. Child day-care centres and schools must be largely kept running; public transport companies have to adapt to changed user behaviour, waste management utilities to different quantities of waste, and so on and so forth.

As a result, municipalities have been facing huge challenges for months. Many are overstretched, and often lack not just human resources and modern digital equipment, but also points of reference for how they might tackle the problems. On the other hand, since March municipalities have been generating countless ideas on how to cope with the pandemic as best they can. Some are falling back on crisis plans which they drew up years ago for disaster preparedness. Others are pursuing innovative paths, such as the Municipality of Hazmieh in Lebanon, which is relying amongst other things on geographic information systems to contain the pandemic, or Batnah in Algeria, where coronavirus-related medical products are being manufactured using 3D printers.

Sharing lessons learned internationally

To enable these examples to be replicated rather than remaining one-off solutions, from June 2020 onwards, and on behalf of Germany’s Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), Connective Cities gave local actors an opportunity to share their experiences with the pandemic in a simple and flexible way. This led to the ‚Municipal Responses to COVID-19‘ series of events.

Just as the pandemic does not stop at borders, the expert dialogue on COVID-19 was designed to be international too. 256 municipalities from eleven countries in Africa, Asia, Europe and Latin America took part in 51 online events. All participants wanted to learn from and with each other, and improve their responses to the pandemic and their resilience – entirely in line with the ‚build back better‘ principle

Kommunale Dienstleistungen während der Pandemie

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung „Kommunale Dienstleistungen während der Pandemie“ kamen am 04.11.2020 zahlreiche deutsche und internationale Fachleute aus elf verschiedenen Ländern zusammen. Zentrales Thema war der Umgang von kommunalen Akteuren aus Verwaltungen und Unternehmen mit der Corona-Krise.

Deren praktische Erfahrungen standen dabei im Vordergrund. So stellten die Städte Rostock und Bremen (Deutschland) Praxis-Beispiele für Abfall- und Wasserbetriebe vor. Der Sekretär für internationale Beziehungen von Sao Paulo präsentierte gute Praktiken der größten Stadt Brasiliens. Auch die anderen Teilnehmenden aus den Ländern Tunesien, Indonesien, Marokko, Somalia, Nepal, Irak, Jordanien, Sri Lanka, Palästina und den Vereinigten Staaten teilten ihren Umgang mit der Pandemie im kommunalen Dienstleistungssektor und diskutierten gemeinsam über mögliche Lehren aus der Krise.

Im Rahmen der kollegialen Beratung konnte der Austausch intensiviert werden und mit den internationalen Teilnehmenden auf Augenhöhe diskutiert werden, um sich gegenseitig zu unterstützen. Am Ende konnten neue Projektideen für die weitere Zusammenarbeit diskutiert und nächste Schritte vorgeschlagen werden.

Kommunikation in der Krise: mit Bürgerinnen und Bürgern, Fahrgästen & Kunden

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise“ fand am 28.10.2020 ein virtuelles Treffen verschiedener kommunaler Akteure statt. Schwerpunkt lag dieses Mal auf der Frage, wie während einer Pandemie zeitnah verlässliche Informationen an verschiedene Akteurs-Gruppen weitergeleitet werden können. An alle Bürgerinnen und Bürger, an die Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr oder an Kunden kommunaler Dienstleister.

Dazu wurden unter anderem Praxis-Beispiele aus Stuttgart (Deutschland), Belo Horizonte (Brasilien) und Hebron (Palästina) vorgestellt. Diese lieferten frische Impulse für einen intensiven Fachaustausch und neue Ideen. Auch Teilnehmende aus dem Libanon, Brasilien, Kenia und Palästina teilten ihre Erfahrungen aus dem Umgang mit der gegenwärtigen Covid-19-Pandemie.

Durch die kollegiale Beratung konnten Diskussionen angestoßen werden, die für alle Beteiligten von Mehrwert waren. Am Ende konnten neue Projektideen für die weitere Zusammenarbeit diskutiert und nächste Schritte vorgeschlagen werden

Die Rolle von Innovationen bei der Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie

Mehr als 15 kommunale Vertreter aus rund 15 Städten in MENA und Subsahara-Afrika nahmen an der virtuellen Veranstaltung der Wissensaustauschreihe über die kommunale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie teil, die am 14. Oktober 2020 stattfand.
Kommunale Vertreter sowohl auf politischer als auch auf technischer Ebene waren eingeladen und tauschten ihr Wissen aus, um praktische Beispiele zu analysieren und zu diskutieren, wie Innovation zur Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie beiträgt.

Programm

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung wurden vier bewährte Praktiken aus Aachen (Deutschland), Biskra und Batna (Algerien) und Mosul (Irak) vorgestellt. Ziel der virtuellen Veranstaltung war es, den Erfahrungsaustausch über Interventionen zu erleichtern, die aus produktionstechnischer, innovativer und wissenschaftlicher Sicht durchgeführt wurden, um die Auswirkungen von COVID-19 auf Städte in MENA und Deutschland zu mildern.

Darüber hinaus wurden die folgenden Fragenkomplexe angesprochen:

  1. Wie haben die lokalen Akteure innovative Initiativen umgesetzt, um die Auswirkungen der Pandemie einzudämmen?
  2. Was waren die zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung der innovativen Lösungen?
  3. Wie können Partnerschaften strategische und operationelle Antworten auf die kurzfristigen Herausforderungen, die sich aus Covid-19 ergeben, sowie auf die Wiederherstellung der langfristigen Planung finden?
  4. Welche Lehren lassen sich aus der Perspektive lokaler und nationaler Einheiten, Forschungseinrichtungen und des Privatsektors bei der Entwicklung dieser Initiativen ziehen?

Präsentationen

Fight Corona.AC initiative in RWTH Aachen university, Germany
Prof. Jan Borchers, RWTH Aachen university, Germany
English   Arabic

COV-Fight Project in Biskra, Algeria
Mr. Imad Tibermacine, Biskra, Algeria
English   Arabic

3D printing technology for the production of medical supplies in Batnah, Algeria
Mr. Belcasem Islam, Batnah, Algeria
English   Arabic

Mosul Space in Mosul, Iraq
Ms. Susan Long, Innovation Lead for Middle East at Field Ready
Mr. Salih Mahmod, Mosul Space
English   Arabic

Ergebnisse

Die Präsentation bewährter Praktiken führte zu einer Kooperation zwischen dem Innovationszentrum in Mosul, Irak und algerischen Good Practices. Connective Cities wird diese Zusammenarbeit fördern.

How ‘school streets’ could create safer, healthier cities

Amid the COVID-19 pandemic, communities living in cities need cleaner air to breathe and outdoor public space to be social yet physically distanced.

Recognition of these issues has led public health experts, architects and urban planners to discuss how to design cities to respond to the pandemic.

One idea put forward has been the establishment of “school streets”: closing roads outside schools to motor traffic during school drop-offs and pick-ups.

School streets often involve other local action, too. This includes promoting active travel, such as walking and cycling, to get to school, getting local people involved in citizen science projects to monitor air quality and putting on events to celebrate the road closure.

Our research focuses on public health and air pollution. We recently worked with Holt House Infant and Carterknowle Junior schools in Sheffield, as well as with Sheffield City Council, to pilot the first school street in the city. The Sheffield pilot provides an excellent example of the valuable role that school streets could play in our cities, especially during a pandemic.

More