Da durch die Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 keine Expertenentsendung vor Ort stattfinden konnte, nutzte Mitrovica die Gelegenheit, online mit Fachleuten aus Deutschland, Belo Horizonte in Brasilien und Quito in Ecuador in die Diskussion zu kommen. Thema war die Etablierung einer Organisation für informelle Abfallsammlerinnen und -sammler in der Stadt. Diese Projektidee hatte Mitrovica bei einer Connective Cities Dialogveranstaltung zum Thema Plastikabfälle formuliert, die im Dezember 2019 in Hamburg stattfand.
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Digitalisierung der Verwaltung von Nablus
In Anknüpfung an die in Nürnberg 2018 durchgeführte Connective Cities Dialogveranstaltung „Strategies for a Digital City“ entstand ein reger Austausch zwischen den Städten Nürnberg und Nablus. Zur Vertiefung der Kooperation reisten nun zwei deutsche kommunale Experten in die Palästinensischen Gebiete, um die lokalen Akteure in Fragen der kommunalen Digitalisierung zu beraten.
Digitalisierung und neue Technologien bieten vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung der von den Kommunen angebotenen öffentlichen Dienstleistungen. Sie können dazu beitragen, eine direkte Interaktion zwischen der Kommune und den Bewohnerinnen und Bewohnern zu schaffen und somit ihre Dienstleistungen für die Bürger besser zugänglich zu machen. Dies zeigten vielfältige gute Praktiken beispielsweise aus der Ukraine oder Ruanda auf der Connective Cities Dialogveranstaltung in Nürnberg im Oktober 2018.
Vernetzungstreffen für kommunale Fachleute
Am 7. und 8. Oktober 2019 veranstaltete die internationale Städteplattform Connective Cities ein Vernetzungstreffen für kommunale Fachleute ihres Expertenpools in der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages in Berlin. Ziel der Veranstaltung war es, mit den kommunalen Akteuren auf die vergangenen Aktivitäten der Städteplattform zurückzublicken und gerade neuen Expertinnen und Experten die Connective Cities-Methoden vorzustellen sowie ein Vernetzungsforum mit Akteuren zu bieten, die bereits Erfahrungen mit den Aktivitäten des Projekts gemacht haben.
Reduzierung der Luftverschmutzung
In Anknüpfung an den Regionalen Dialog und Praktiker-Workshop zu „Nachhaltige urbane Mobilität und Klimawandel“, der vom 20. – 22. Februar 2018 in Tbilisi, Georgien, durchgeführt wurde, reisten vom 11. – 13. März 2019 zwei deutsche kommunale Experten aus den Städten Hagen und Heidelberg nach Serbien, um lokale Akteure in der Stadt Kragujevac bei der Ausarbeitung eines Konzepts zur Planung einer umweltfreundlichen Mobilitätsstrategie und Einrichtung einer Luftreinhaltezone zu beraten.
CO2-arme Mobilität in Chiang Mai
In Anküpfung an den lokalen Projektworkshop "Low Carbon Mobility Planning" im Juli 2017, reisten vom 9. bis 11. Januar 2019 zwei deutsche kommunale Experten aus Bremen und Mannheim in die zweitgrößte Stadt Thailands, um im Rahmen eines Workshops lokale Praktikerinnen und Praktiker und örtliche Interessensgruppen bei der Entwicklung und Formulierung konkreter Aktionsprogramme zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Mission stand die Idee, das historische Zentrum von Chiang Mai durch die Reduzierung des Autoverkehrs in ein verkehrsberuhigtes Stadtquartier zu verwandeln und damit die Attraktivität für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen. Hierzu setzen die Planerinnen und Planer auf eine Vielzahl praktischer Ansätze wie Zugangsbeschränkungsprogramme, strategische Radwegentwicklung und die Förderung der Elektromobilität.
