Transformative Riverine Management Programme

Das Transformative Riverine Management Programme aus der Kommune eThewkwini (Durban, Südafrika) ist ein innovatives Projekt zur Integration eines angepassten Wasser- und Klimamanagements und stellt eine Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung, Forschungseinrichtungen, kommunalen Organisationen und den Bürgerinnen und Bürgern her. Das Programm hat zum Ziel die Bewirtschaftung von über 7.400 km Wasserläufen und Flusskorridoren umzugestalten. Beabsichtigt ist die Verbesserung der Wasserqualität durch ökosystembasierte Anpassungen und die Verringerung des Überschwemmungsrisikos durch Projekte auf Gemeindeebene, z. B. durch die Bezahlung für gesammelte Abfälle, die zu Abflussverstopfungen führen können.

Interview mit:

  • Herr Geoff Tooley, Abteilung für Regenwasser- und Einzugsgebietverwaltung an der Küste, Abteilung für Ingenieurwesen, eThekwini Municipality
  • Herr Emmanuel K. Letebele, Senior-Fachplaner, eThekwini Municipality

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https://youtu.be/d3iR9INk1oQ

Herr Emmanuel Letebele war Teil der Arbeitsgruppe zur Risikoinformierter Stadtentwicklung (RIUD) in Subsahara Afrika. Diese Arbeitsgruppe ist eine gemeinsame Initiative der GIZ-Programme Connective Cities sowie des Programms Global Initiative on Disaster Risk Management. Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe RIUD.

Stimmen von Connective Cities – Stadtverwaltung Shahab

Sahab in Jordanien ist eine preisgekrönte Gemeinde. In diesem Video erzählen die Vertreter der Gemeinde (Haneen Hassouneh und Ali Assaf) von den Erfolgen der Gemeinde in den Bereichen nachhaltige Energieversorgung und Förderung der Energieeffizienz, Digitalisierung, gute Regierungsführung und Transparenz sowie der Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in der Stadtentwicklung.  Die Vertreter der Kommunen betonten die wichtige Rolle, die Connective Cities bei der Erleichterung des Kapazitätstransfers, des Peer-Learnings und der Entwicklung von Fachkenntnissen der Netzwerkmitglieder spielt.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/eH5Sul77si0

Linear Parks in Campinas, Brasilien

Stadt Campinas erfuhr wie viele brasilianische Städte aufgrund der Landflucht seit den 70er Jahren ein schnelles urbanes Wachstum an den Stadträndern, das weitgehend städtebaulich und ökologisch ungeplant verlief. Campinas wählte lineare Parks als eine naturbasierte Lösung, um verschiedene Probleme gleichzeitig zu lösen: Mehr Resilienz gegen Starkregen und Hitze, mehr Gemeinschaftsleben durch öffentliche Räume mit Sport- und Freizeitangeboten. 49 Parks sind geplant, zwei befinden sich bereits in der Umsetzung. Erfahren Sie mehr zu naturbasierten Lösungen im Interview mit Gabriel Dias Mangolini Neves, Leiter und Umweltingenieur im Sekretariat für Grün, Umwelt und nachhaltige Entwicklung der Stadtverwaltung von Campinas.

Untertitel in Deutsch, Englisch und Portugisisch sind verfügbar.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/s87ad6O-x88

Aktion für kühlere Städte: Wege zur Kohlenstoffreduzierung in Gebäuden und zur Verbesserung des thermischen Komforts im Freien

Als erster Schritt des Lernprozesses „Aktion für kühle Städte“ fand vom 30. November bis 1. Dezember 2022 die Auftaktveranstaltung statt. Bei dieser Veranstaltung wurden gute Praktiken zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen im Gebäudebestand und zur Verbesserung des thermischen Komforts im Freien vorgestellt sowie Beispiele für die stockende Umsetzung in diesen wichtigen Handlungsbereichen. Die teilnehmenden Kommunen beteiligten sich am Peer-Learning und an Gruppendiskussionen, um die kontextbezogenen Überlegungen zu beobachten und zu verstehen, die die kommunalen Praktiken und Projekte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz beeinflussen.

Wassersensitive Stadtplanung: Wie lässt sich Starkregen und Sturmwasser besser managen?

Starkregen- und Sturmwasserereignisse wie beispielsweise im deutschen Ahrtal im Jahr 2021 oder im Jahr 2022 in Pakistan, Australien oder Südafrika lassen Bäche zu reißenden Strömen anschwellen, fluten Straßen, zerstören Häuser und Brücken und wichtige Infrastrukturen und führen neben milliardenschweren Schäden zu Verlust von Menschenleben. Sie treten plötzlich auf und lassen sich nur kurzfristig vorhersagen. Aufgrund des Klimawandels werden diese Ereignisse an Häufigkeit und Schwere weltweit weiter zunehmen.

41 Fachleute aus 16 Städten und acht Ländern waren der gemeinsamen Einladung von Connective Cities mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB Köln) und United Cities and Local Governments (UCLG) zu dieser Dialogveranstaltung im Dezember 2022 gefolgt.

Zwölf Praxisbeispiele aus fünf Ländern bildeten den Ausgangspunkt für eine intensive kollegiale Beratung darüber, mit welchen Ansätzen sich die Risiken von Starkregen- und Sturmwasserereignissen für Menschen und die kommunale Infrastruktur minimieren lassen. Bestehende Projekte wurden bereichert und neue Projektideen entstanden.

Kommunikation entscheidet mit über Erfolg lokaler Impfkampagnen

Stuttgart (Deutschland) und Bogotá (Kolumbien) nutzen den virtuellen Fachaustausch von Connective Cities „Die lokale Umsetzung von Impfstrategien und Impfkommunikation in Kommunen“ am 22. und 25. März 2021, um sich mit anderen Kommunen weltweit über deren Kommunikationsstrategien zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie auszutauschen und Lösungen für ihre lokalen Herausforderungen zu finden.

Schutz von Weinanbau und Tourismus vor den Folgen des Klimawandels

Im Dezember 2021 trafen sich die Städte Eltville und Tunuyán zu einem virtuellen Fachaustausch, bei dem auch Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen beider Länder anwesend waren. Insgesamt zählte die Veranstaltung 30 Teilnehmende. Es wurde beschlossen, künftig im Rahmen einer Klimapartnerschaft zusammenzuarbeiten, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Weinproduktion und die Tourismusbranche zu minimieren.

Klimaangepasste Stadtentwicklung in Kumasi und Dortmund

Dortmund und die ghanaische Kommune Kumasi nutzten eine Dialogveranstaltung von Connective Cities im September 2019, um ihre 2011 begonnene Klimapartnerschaft zu reaktivieren. Dabei setzen sie ihren Fokus auf die klimaangepasste Entwicklung ihrer Städte und auf die Begrünung von Schulgeländen in Kumasi.

Connective Cities mit Side Event auf der Klimakonferenz COP27

Seien Sie am 12. November 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr (UTC+2) virtuell oder im Deutschen Pavillon auf der COP27 dabei und diskutieren Sie mit uns über Herausforderungen und Lösungen für die Energieversorgung und Energieeffizienz in Städten.

Weltweit sind Städte mit der Abhängigkeit von Energieimporten und der Energieversorgung sowie mit hohen Preisen und Preisschwankungen aufgrund von Kriegen, Konflikten und unsicheren Situationen konfrontiert. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in der Stadtentwicklung gewinnt daher derzeit weiter an Dynamik.

Wie können Städte auf Energieautarkie hinarbeiten? Welche Rolle können Städte bei der Vermeidung von Energieimporten spielen? Inwieweit können Städte und Gemeinden ihre eigene Energie produzieren?

Das Side-Event von Connective Cities und Deutschem Städtetag im Deutschen Pavillon auf der Klimakonferenz COP27 im ägyptischen Sharm-El-Sheikh befasst sich mit Herausforderungen und Beispielen guter Praxis in den Bereichen:

  • Energieversorgung und Energieverbrauch der verschiedenen Sektoren in Städten
  • Bewährte Praktiken zur Senkung des Energieverbrauchs (z. B. Niedrigstenergiegebäude, erneuerbare Energien, saubere Energie)

Die Keynote für die Veranstaltung übernimmt Lea Ranalder von UN-Habitat. Danach diskutieren

  • Andreas Wolter, Bürgermeister aus Köln
  • Melanie Grabowy, Bürgermeisterin aus Bonn
  • Houcine Jrad, Bürgermeister aus Houmt Souk, Tunesien
  • Georges Youssef aus der Kommune Menjez, Libanon
  • Gladys Wanga, Gouverneurin des County Government Homa Bay, Kenia

Moderiert wird die Diskussionsrunde von Sabine Drees vom Deutschen Städtetag.

Die virtuelle Teilnahme ist über die Webseite des German Pavilion möglich:  Side Event | Responding Russia´s war: Towards Energy Autarky on a local level (german-climate-pavilion.de)

Stimmen von Connective Cities – Stadtverwaltung Ras el-Matn

Der Bürgermeister der Gemeinde Ras el-Matn spricht darüber, wie die Gemeinde der libanesischen Hauptstadt Beirut als grüne Lunge dient, vor allem aufgrund ihrer weitreichenden Ökotourismusprojekte. Er beschreibt auch die Partnerschaft der Gemeinde mit dem privatwirtschaftlichen Partner „Green Mount Recycling – GMR“ für eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Der Generaldirektor von GMR lobte die Gemeinde Ras el-Matn und erläuterte ihr Partnerschaftsprojekt zur Förderung der Abfalltrennung an der Quelle, wobei er insbesondere darauf einging, wie geschlechtsspezifische Aspekte in die Planung und Durchführung der Projektaktivitäten einbezogen wurden. Darüber hinaus beschreibt der Bürgermeister, wie die Gemeinde zusammen mit Connective Cities eine Geodatenbank entwickelt hat, um die Mülltrennung zu fördern. Beide Redner bestätigten die Vorteile einer Mitgliedschaft im Connective Cities Netzwerk und des Peer-Learnings, insbesondere zum Thema Abfallwirtschaft, da sie von neuen Verfahren erfuhren, die andere Unternehmen in verschiedenen Ländern wie den Philippinen und Brasilien unter Einsatz von Öffentlich-privaten Partnerschaften anwenden.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/3uixwUwO9W8