Teilnahmeaufruf: Die Post-COVID-Stadt – Grüne Stadtentwicklung

Connective Cities und seine Partner laden Interessierte zur sechsten Insight Session ein, die unter dem Titel „The post-COVID City – bringing together urban practitioners to work towards greener cities“  virtuell am 18. Oktober von 0:00-11:30 Uhr MESZ stattfinden wird.

Die Insight Session befasst sich mit der Frage „Die Stadt nach Corona? Wenn Stadtplaner, Klimaforscher und Gesundheitsexperten zusammenarbeiten, kann das Ergebnis nur grün sein“. Die Sitzung ist Teil des sogenannten Urban October. Während des Monats Oktober organisieren UN-Habitat und Partnerorganisationen Aktivitäten und Diskussionen zum Thema nachhaltige Urbanisierung. Die Insight Session wird sich auf die Herausforderungen und Lehren konzentrieren, die sich aus der Gestaltung von Städten ergeben, um sie besser gegen die Ausbreitung von Krankheiten zu wappnen und die Stadtplanung so umzugestalten, dass sie sich an die Risiken von Gesundheitskrisen anpassen kann.

Weitere Informationen: Insight Session: The post-COVID City – bringing together urban practitioners to work towards greener cities | Connective Cities Network

Konferenzsprache: Englisch

Die Insight Session wird moderiert von Franziska Loibl, Ute Maas and Tino Bosire. Wenn Sie weitere Fragen haben, sind Sie herzlich eingeladen uns zu kontaktieren:
Franziska Loibl (franziska.loibl@giz.de)
Ute Maas (ute.maas@giz.de)
Tino Bosire (tino.bosire@giz.de)

Kommunale Energieeffizienzprojekten in MENA

Die Internationale Städte-Plattform für nachhaltige Entwicklung, Connective Cities in der MENA-Region, organisierte am 14. und 15. September 2021 einen virtuellen Projektworkshop zum Thema „Kommunale Energieeffizienzprojekte in der MENA-Region“. Dem Workshop ging ein Tag zur Finanzberatung für kommunale Energieeffizienzprojekte in der MENA-Region voraus.

Der Workshop knüpfte an die im Mai 2021 virtuell durchgeführte Dialogveranstaltung an. Ziel dieses Projektworkshops war es, den Austausch von Know-how und Erfahrungen durch Peer-Learning zwischen städtischen Praktikern in der MENA-Region und in Deutschland zu erleichtern, die Projektverantwortlichen dabei zu unterstützen, einen Fahrplan und geeignete Maßnahmen zu definieren, um die Entwicklung der Projektideen zu finanzierbaren Projektvorschlägen voranzutreiben (technische Beratung), sowie die Konsensbildung zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren zu unterstützen, die an der Planung und Umsetzung der Projektideen beteiligt sind, sowie den künftigen Unterstützungsbedarf für die Umsetzung der Projektideen zu ermitteln, wozu auch die Unterstützung durch das Connective-Cities-Netzwerk und deutsche Kommunen gehört.

Neun Kommunen aus Jordanien, Libanon, Palästina und Tunesien stellten ihre Projektideen vor und entwickelten sie weiter, in den Bereichen: Verbesserung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden, Energieeffizienz durch Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs in der Abfallwirtschaft und energieeffiziente Straßenbeleuchtung.

Unvorhergesehene Risiken als neue Normalität

Als Teil der virtuellen Reihe Insight Sessions: (Post) COVID Urban Futures fand am 01.09.2021 die Veranstaltung  „The importance of disaster preparedness in cities and municipalities: experiences and lessons learned“ statt. Die Reihe ermöglicht einen wiederkehrenden Austausch zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung in der (Post) COVID-19 Ära zwischen städtischen Praktikerinnen und Praktikern und Interessierten weltweit. In den Austauschformaten wird Raum für Impulse und Reflektion geschaffen und gute Praktiken vorgestellt.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Flutkatastrophe in Deutschland im Juli wurden in der Sitzung die weltweiten Herausforderungen und Lehren aus verheerenden Hochwasserereignissen rund um den Globus diskutiert. Praktikerinnen und Praktiker sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Stadtplanung tauschten sich darüber aus, wie Städte sich besser auf extreme Wetterereignisse vorbereiten und das öffentliche Bewusstsein für Katastrophenrisiken stärken können.

Programm

In einem ersten Kurzvortrag „Cities and Flooding – Integrated urban flood risk management“ erörterte Abhas K. Jha, Verantwortlicher für Klima- und Katastrophenmanagement bei der Weltbank, die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit klimabezogenen Katastrophen bisher ungekannten und daher schwer vorhersagbaren Ausmaßes – sogenannter Black Swan Events. Vorgestellt wurde ebenso die Wichtigkeit funktionierender (Früh-)warnsysteme und ihrer ständigen Weiterentwicklung sowie behördeninterner abteilungsübergreifender Absprachen, damit diese im Katastrophenfall angemessen reagieren können.

In ihrer Keynote “Reducing vulnerability and increasing resilience of cities to climate change impacts” sprach Dr. Koko Warner, UNFCC, über die weltweit steigenden Risiken durch eine Erderwärmung von über 1,5 °C, die das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) prognostiziert. Besonders herausgestellt wurde die Bedeutung von Anpassungsmaßnahmen in den Kommunen und Regionen.

Beide betonten die Wichtigkeit grüner Infrastrukturlösungen im Kontrast zum Ausbau grauer Infrastruktur wie bspw. Flutwallen und -deichen. Als vorbildhaft wurden Schwammstädte in Bangladesh vorgestellt, in der herabregnende oder einströmende Wassermassen durch unversiegelte Oberflächen aufgefangen werden.

Den beiden Vorträgen folgte eine Podiumsdiskussion der Experten William Mazibuko, Direktor für Katastrophenmanagement der Stadt Johannesburg, Südafrika, Markus Sulk, Leiter der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Dortmund, Deutschland und Karma Dupchu, Direktor des Nationalen Zentrums für Hydrologie und Meteorologie, Königliche Regierung von Buthan zum Thema „Good Practices and challenges in municipal flood risk management worldwide“.

Aufzeichnung

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier: Insight Session: The importance of disaster preparedness in cities and municipalities | Connective Cities Network 

Soziales Unternehmertum bereichert Kommunen

Über 45 Teilnehmende aus 10 Ländern nahmen bei der virtuellen Dialogveranstaltung am 20., 21. und 23. September 2021 soziales Unternehmertum aus unterschiedlichen kommunalen Perspektiven in den Blick. Sie stellten fest, dass diese recht neue Zielgruppe der lokalen Wirtschaftsförderung für Kommunen viel Potenzial hat. Innovative Beispiele aus Kiel, der virtuellen Gastgeberkommune, aber auch aus Großbritannien oder aus Uganda zeigten die vielfältigen Fördermöglichkeiten und den großen Nutzen auf, der entstehen kann, wenn Kommunen und soziale Unternehmerinnen und Unternehmer zusammenarbeiten.

Viele Kommunen haben sich bislang kaum mit sozialem Unternehmertum befasst. Die Dialogveranstaltung gab ihnen einen guten ersten Eindruck und der internationale Austausch und die Beispiele aus aller Welt inspirierten viele Teilnehmende zu konkreten Aktivitäten, um soziales Unternehmertum zu fördern.

Teilnahmeaufruf – Covid-19 und kommunale Abfallwirtschaft

Connective Cities und seine Partner laden kommunale Akteure und Fachleute zu einer zweitägigen Veranstaltung der Covid-19 Serie ein, zum Thema Covid-19 und kommunale Abfallwirtschaft, die virtuell am 9. und 11. November 2021 stattfinden wird.

Die Veranstaltung bringt kommunale Expertinnen und Experten aus Deutschland mit internationalen kommunalen Akteuren zusammen, um die Erfahrungen und die Herausforderungen zur kommunalen Abfallwirtschaft während und nach der Pandemie zu diskutieren.

Zwei Hauptaspekte der Abfallwirtschaft in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie werden auf der Veranstaltung behandelt:

  1. Die Bedeutung einer stärkeren Kreislaufwirtschaft, einschließlich eines nachhaltigeren Ansatzes für die (Wieder-)Verwendung von Ressourcen, Recycling und die Schaffung von Arbeitsplätzen und
  2. die Anpassung der Betriebspraktiken aufgrund der Pandemie und ihrer Erfahrungen.

Beide Aspekte können besser bewältigt werden, wenn geschlechtersensible Strategien berücksichtigt werden. Daher wird der Austausch der Geschlechterperspektive besondere Aufmerksamkeit widmen.

Weitere Informationen: Teilnahmeaufruf [pdf, 3 Seiten, 227 kb]

Wenn Sie weitere Fragen haben, sind Sie herzlich eingeladen uns zu kontaktieren:

Thiago Garcia
thiago.garcia@engagement-global.de
Telefon +49 (0)228-20717-2633

Alice Balbo
Alice.Balbo@staedtetag.de
Telefon: 49 (0)221-3771-573

Kiel – die wahre Meisterin des sozialen Unternehmertums

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich der Agenda 2030 mit ihren 17 SDGs verpflichtet. Der Nachhaltigkeitspreis 2021 hat den Weg geebnet. Kiel ist eine wahre Meisterin der Förderung des sozialen Unternehmertums. Viele Nachhaltigkeitsprojekte sind mit der Unterstützung der Stadt und ihrer Bürger entstanden. Das Video stellt vier herausragende Beispiele aus der lokalen Unternehmerszene vor.

Sehen Sie sich das Video auf YouTube an:

https://youtu.be/pi95yRpKu5U

Rückenwind für mehr Radwege in Städten

Am 08. September fand die Veranstaltung „Pop-up bike lanes: long-term opportunities for green urban development after the COVID-19 pandemic?“ als Teil der virtuellen Veranstaltungsreihe Insight Sessions: (Post) COVID Urban Futures statt. Die Reihe ermöglicht einen wiederkehrenden Austausch zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung in der (Post) COVID-19 Ära zwischen städtischen Praktikerinnen und Praktikern und Interessierten weltweit. In kurzweiligen Austauschformaten wird Raum für Impulse und Reflektion geschaffen und es werden innovative Lösungen vorgestellt.

Im Mittelpunkt der aktuellen Veranstaltung standen Pop-up Radwege und Veränderungen in der urbanen Mobilität während der Pandemie. Über 30 Teilnehmende unter anderem aus Bangladesch, Georgien, Tunesien, Ägypten, Japan und Deutschland nahmen an der Veranstaltung teil. Vertreterinnen und Vertreter internationaler Städte diskutierten dabei welche Möglichkeiten und Chancen sich durch den langfristigen Erhalt der neu entstandenen Radwege ergeben.

Programm

Nach einem kurzen Einblick in das diesjährige COVID-19 Programm von Connective Cities, stellte Sebastián Posada Garcia der Abteilung für Fahrrad- und Fußgängerverkehr im Sekretariat für Mobilität der Stadt Bogotá in Kolumbien, das Konzept von Pop-up Radwegen und die Gute Praktik in Bogotá vor. Zu Höchstzeiten im April und Mai 2020 hat die Stadt mehr als 80km zusätzliche temporäre Fahrradwege installiert, von denen einige bereits in dauerhafte neue Radwege umgewandelt werden konnten. Herr Posada Garcia ging in seiner Präsentation auch auf einige oft genannte Kritikpunkte gegenüber Pop-up Radwegen, wie beispielsweise vermehrte Unfälle oder zunehmender Stau für Autofahrerinnen und Autofahrer, ein. Er betonte dabei, aufbauend auf statistischen Analysen, dass die Geschwindigkeit des Autoverkehrs während der Pandemie nicht abgenommen habe. Viel mehr Bürgerinnen und Bürger jedoch nutzen während COVID-19 das Fahrrad, um sich fortzubewegen.

Im Anschluss präsentierte Thomas Kiel d’Aragon, Verkehrsreferent beim Deutschen Städtetag in Berlin, Beispiele von Pop-up Radwegen in deutschen Städten. Dabei ging er auch auf die gesetzlichen Grundlagen zur Errichtung zusätzlicher Radwege, sowie auf die Finanzierung nachhaltiger städtischer Projekte ein. Herr Kiel d’Aragon hob außerdem den Wissensvorsprung in der Privatwirtschaft gegenüber den Städten hervor und plädierte für eine enge Zusammenarbeit zwischen der städtischen Verwaltung mit Radfahrinitiativen oder Nachhaltigkeitsbewegungen und privaten Institutionen.

Schließlich gab Seçil Öznur Yakan, Mitbegründerin der Women on Bicycle Initiative in Istanbul, Türkei, Einblicke in die Arbeit ihrer Initiative. Auf beeindruckende Weise zeigte sie, wie sich Frauen weltweit für mehr Gerechtigkeit in der Radmobilität einsetzen und untereinander sowie auch mit städtischen Akteuren vernetzen. Frau Öznur Yakan stellte auch den Film My Bicycle My City vor, welcher 2019 im Rahmen des Weltfahrradtages veröffentlicht wurde. Der Film ist auf YouTube verfügbar: Benim Bisikletim Benim Şehrim Film – 2019 – YouTube

Im Anschluss an die Präsentationen gab es eine lebhafte Diskussion, in der weitere Fragen zum Beispiel zu der politischen Förderung zunehmender Radmobilität in den verschiedenen Städten und Ländern beantwortet werden konnten. Schließlich wurden die Connective Cities Arbeitsgruppen „Gender responsive Urban mobility“ sowie „Smart Mobility“ im Kontext der COVID-19 Pandemie vorgestellt. Sie wollen Teil der Arbeitsgruppen werden? Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Platform COVID-19 | Connective Cities Network

Aufzeichnung

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier: Insight Session: Pop-up bike lanes - Long-term opportunities for green urban development?

Präsentationen

Good Practice Bogotá, Colombia

Pop-Up Bikelanes in German Cities

Insights Women on Bicycles

Zugang zum Fahrrad als nachhaltiges und erschwingliches Verkehrsmittel schaffen

Mzikhona Mgedle, ein Bewohner des Townships Langa (Kapstadt, Südafrika), gründete 2020 das Langa Bicycle Hub mit der Vision, die Gemeinschaft von Langa positiv zu beeinflussen und gleichzeitig Zugang zu einem nachhaltigen und erschwinglichen Transportmittel zu schaffen, indem Fahrräder für den Transport von Menschen und grundlegenden Gütern eingesetzt werden und die Gemeinschaftsbildung fördern. Dieses Projekt wird in Partnerschaft mit Open Streets Cape Town, Darrvin Ebikes Africa, Langa Safety Patrol und Langa Community individuals durchgeführt.

Teilnahmeaufruf: Risk informed urban development

Sind Sie städtische Vertreterin oder städtischer Vertreter, Angestellte oder Angestellter einer Stadtverwaltung oder städtischer Praktiker einer NGO, Universität, Forschungsinstituts oder einer anderen Organisation, die direkt mit Stadtverwaltungen in Entwicklungs- und Schwellenländern zusammenarbeitet? Sie wollen sich für eine hochwasserrisikobewusste Stadtentwicklung einsetzen und möchten sich für den City Climate Finance Gap Fund bewerben?

Treten Sie unserer Arbeitsgruppe bei und:

  • Lernen Sie den City Climate Finance Gap Fund und seine Angebote kennen
  • Profitieren Sie von Peer-to-Peer-Austauschformaten und arbeiten Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten an Herausforderungen, Projektideen und Anträgen
  • Lernen Sie von guten Praxisbeispielen internationaler Städte, die im Bereich Risikomanagement arbeiten
  • Erhalten Sie individuelles Expertinnen- und Expertenfeedback zu Ihren Ideen
  • Profitieren Sie von der engen Zusammenarbeit mit UNFCCC, UNDRR und der Welt Bank
  • Profitieren Sie von verschiedenen Maßnahmen zum Capacity Building, um Ihre Fähigkeiten und Ihr Verständnis von risikobasierter Stadtentwicklung zu verbessern

Europäische Städte wurden in der Geschichte schon oft von Überschwemmungen heimgesucht, doch das Ausmaß und die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen im Juli 2021 waren verheerend. Die Ereignisse, die die lange Zeit sicher geglaubte gemäßigte Zone trafen, machen deutlich, wie wichtig und dringend es ist, Maßnahmen zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge, zur Stärkung der Resilienz und zur Verbesserung des Risikobewusstseins in Städten auf der ganzen Welt zu erörtern. Städte in aller Welt müssen sich mehr denn je an den Klimawandel und die zunehmende Zahl extremer Wetterereignisse anpassen, um Leben zu retten, wirtschaftliche Verluste zu verringern und kritische Infrastrukturen zu schützen. Die Kompetenzen und institutionellen Kapazitäten von Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern müssen gestärkt werden, um Risiken zu bewältigen.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Risk informed urban development“, die gemeinsam von der Globalen Initiative Katastrophenrisikomanagement (GIDRM) und Connective Cities ausgerichtet wird, werden die Städte gemeinsam daran arbeiten, ihre Interessenbekundungen für den City Climate Finance Gap Fund einzureichen, indem sie sich gegenseitig austauschen, von Beispielen guter Praxis lernen und von der Beratung durch einzelne Expertinnen und Experten profitieren. Spezifische Themen der Projektideen können die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Katastrophenmanagement, Risikobewertung und -kommunikation, Risiko-Governance sowie andere Bereiche je nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Städte umfassen.

Sie sind daran interessiert, an der gemeinsamen Arbeitsgruppe von GIDRM und Connective Cities zum Thema “Risk informed urban development“ teilzunehmen? Bitte beachten Sie die folgenden Schritte:

Treten Sie der Arbeitsgruppe online bei: Risk informed urban development | Connective Cities Network

Nehmen Sie an der ersten Sitzung teil: 12. Oktober 2021, 14:00-15:00 Uhr MESZ

Für weitere Fragen stehen Ihnen Karl-Heinz Gaudry (karl-heinz.gaudrysada@giz.de) oder Ricarda Meissner (ricarda.meissner@giz.de) jederzeit gerne zur Verfügung.

Cities Challenge: 2030 Agenda meets Urban Climate Action

What does a climate-friendly, inclusive, safe, resilient and sustainable city look like in practice? In 2019, GIZ’s CitiesChallenge 2030 ideas competition set out to showcase and support examples for this all over the world. More than 30 projects replied to the calls for application. GIZ and BMZ selected four winning projects to be Urban Living Labs:

  • In Portoviejo, Ecuador, women in a poor peri-urban settlement acted as guardians to support the vulnerable and the sick, working together with the municipal disaster management department. With the help of students and experts from universities and professional organisations, they managed to secure paths and public spaces from landslides.
  • In Jordan’s capital Amman, an NGO created microforests in high-density, precarious neighbourhoods. This triggered cross-sectoral cooperation between stakeholders, who together tested novel planting methods to improve air quality, combat heat islands and create rainwater storage.
  • In Windhoek, Namibia, slum dwellers on the outskirts of the city created a neighbourhood park that invites people to stay and play while protecting their homes from seasonal flooding. They also planned the future development of their own settlement through a participatory process, supported by the municipality.
  • In the Serbian capital Belgrade, food service operators and digital start-ups in the Serbian capital Belgrade saved food from being destroyed. Instead, they made it available to families in need while improving urban food security and reducing the burden on landfills.

These four Urban Living Labs show some of the many ways that interventions in cities bring local governments, experts, communities and entrepreneurs together. By working together with local partners, they improved the resilience and quality of life for vulnerable groups, ensured access to public services, used resources more sustainably, and promoted climate change mitigation and adaptation.