Teilnahmeaufruf: Bereitstellung von kommunalen Dienstleistungen während einer Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat zahlreiche negative Auswirkungen auf viele Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt gehabt. Nach Angaben von UN Habitat leben etwa 44% der afrikanischen Gesamtbevölkerung in städtischen Gebieten, von denen 47% in Slums und informellen Siedlungen leben, die sich durch schlechten Zugang zu Trinkwasser und sicheren sanitären Einrichtungen, Überbelegung und oft mangelnde Versorgung mit Dienstleistungen auszeichnen. Die unzureichende Fähigkeit vieler Länder südlich der Sahara, eine angemessene Wasserinfrastruktur bereitzustellen, obwohl dies eine wichtige Notwendigkeit im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie ist, hat es erschwert, die Ausbreitung des Virus in vielen Städten einzudämmen. Dies macht die Städte anfälliger für die fortschreitende Ausbreitung der Pandemie in der Region. Die Durchsetzung der WHO-Richtlinien zur Prävention und Bekämpfung der Pandemie wird zu einer Herausforderung. Die rasche und ungeplante Verstädterung Subsahara-Afrikas wird daher als ein enormer Risikofaktor für Covid-19 angesehen.

Die Auswirkungen dieser Pandemie sind weltweit zu spüren, dennoch haben die Städte mit unterschiedlichen Maßnahmen reagiert, um die Ausbreitung zu verhindern und die langfristigen Auswirkungen und sogar künftige Pandemien abzufedern. Vor diesem Hintergrund bietet Connective Cities eine Plattform, auf der Städte ihre Erfahrungen miteinander teilen können: die Herausforderungen, die sie erlebt haben, und die Interventionen, die entweder bereits umgesetzt wurden oder geplant sind, um sich gegen die negativen Auswirkungen und künftige Pandemien abzusichern.

In der ersten Serie befassen wir uns mit der Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen, insbesondere mit der Wasserversorgung und der Entsorgung fester Abfälle.

Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Informationen im Konzeptpapier [pdf 3 Seiten, in Englisch]

Teilnahme und Kontakt

Wenn Sie weitere Fragen haben oder teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an Sophia Kamau (sophia.kamau@giz.de), Regionalkoordinatorin für Connective Cities in Subsahara Afrika.

Teilnahmeaufruf: Erfahrungsaustausch zu Kontaktverfolgung und Ausbruchsmanagement

Diese Veranstaltung ist Teil unserer Reihe Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise. Deutsche und internationale kommunale sprechen darüber, wie die Kommunalverwaltungen den Umgang mit der Corona-Krise verbessern können. Diese Veranstaltung befasst sich schwerpunktmäßig mit guten Praktiken aus der Kontaktverfolgung und dem Ausbruchsmanagement. Praxisbeispiele aus Deutschland und der Welt werden vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, den kollegialen Fachaustausch zu fördern, von den Erfahrungen anderer zu lernen und Ideen für eine Zusammenarbeit zu entwickeln.

Konferenzsprache ist Englisch.

Datum; 28.September 2020
Zeit: 13:00 – 15:30 Uhr (CEST)

Weitere Informationen finden Sie in unserem Teilnahmeaufruf (in Englisch, pdf).

Wenn Sie weitere Fragen haben, sind Sie herzlich eingeladen uns zu kontaktieren.

Alexander Wagner 
alexander.wagner@engagement-global.de
Telefon +49 (0)228-20717-455

Thiago Garcia
thiago.garcia@engagement-global.de
Telefon +49 (0)228-20717-633

South-East European Local Governments in Post Covid-19 Socio-Economic Recovery

South-East European (SEE) local governments (LGs) have been and will certainly remain at the forefront in responding to the COVID-19 pandemic social and economic crisis. In serving and protecting their communities they have been facing unprecedented challenges in multiple dimensions. SEE local governments have been responding to these challenges with a strong spirit of solidarity, putting their citizens lives before everything else and working tirelessly to provide support to the most vulnerable.

The crisis required local governments to take timely measures to shut down selected local services, quickly switch to remote working practices and digitalise administrative services, expand programs for securing citizens healthcare, expand social protection and care for a significantly higher number of vulnerable people, take measures to allow the smooth implementation of online or long-distance learning, etc. In the aftermath of the control or minimisation of the first wave of infection SEE local governments have taken specific ad hoc measures to support the survival of their local communities and economies.

The purpose of this survey is to help improving the understanding over the impact of the COVID-19 crisis at the local government level in South-East Europe, identifying effective and innovative social and economic recovery strategies and ultimately helping formulating concrete policy proposals to inform advocacy efforts of NALAS member Local Government Associations.

C40 Mayors’ Agenda for a Green and Just Recovery

As the tragedy of the COVID-19 pandemic unfolds, mayors’ immediate priority is to face this unprecedented crisis and protect lives. At the same time, the city leaders who together established the Global Mayors COVID-19 Recovery Task Force are leading in taking the first steps towards recovery. They have committed to providing the swiftest and strongest possible rebound for their citizens and reaffirmed commitment to the principles of the Global Green New Deal — to protect our environment, strengthen economies and build a more equitable future – and reach out to other cities, youth, unions, business and civil society to join in this effort.
[…]
By taking a sustainable path at this critical juncture, by respecting science, fostering unity and embracing a spirit of innovation and purpose, cities will secure the best recovery they can and avoid the worst impacts of the climate crisis. Amid the devastation of this global pandemic, mayoral leadership has never been more important.

Nine principles for a green and just recovery are elaborated that can support cities‘ recovery efforts.
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Kommunale Antworten auf die COVID-19-Pandemie III

Mehr als 30 kommunale Vertreter aus rund 20 Städten der MENA-Region und in Subsahara-Afrika nahmen an der dritten virtuellen Veranstaltung der Reihe zum Wissensaustausch über die kommunale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie teil.

Kommunalvertreter sowohl auf politischer als auch auf technischer Ebene waren eingeladen und tauschten ihr Wissen aus, um praktische Beispiele für kommunale Maßnahmen zur Abfederung und Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu analysieren und zu diskutieren.

Kommunale Antworten auf die COVID-19-Pandemie II

Mehr als 30 kommunale Vertreter aus rund 20 Städten in MENA und Subsahara-Afrika nahmen an der zweiten virtuellen Veranstaltung der Wissensaustauschreihe über die kommunale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie teil.
Kommunale Vertreter sowohl auf politischer als auch auf technischer Ebene waren eingeladen und tauschten ihr Wissen aus, um praktische Beispiele für kommunale Maßnahmen im Zusammenhang mit  Dienstleistunger der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Wasser- und Abfallwirtschaft zu analysieren und zu diskutieren.

Grundlagen und Anwendung der Arbeit in Krisenstäben und Krisenmanagement

Connective Cities Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

Connective Cities lädt kommunale Fachleute zum ersten Online-Event der Veranstaltungsreihe zu kommunalen Lernerfahrungen in der Corona-Krise ein. Der Fachaustausch zum Thema Krisenmanagement und Einsatzplanung findet am 26. August 2020 statt und bringt internationale Expertinnen und Experten des Krisenmanagements zusammen. Diskutiert werden Maßnahmen, die Kommunen in Krisenzeiten gemeinsam mit anderen Akteursgruppen umsetzen können. Ein Schwerpunkt wird dabei die Arbeit in Krisenstäben sein. Fachkräfte aus Berlin, Amman und KwaDukuza werden ihre guten Praktiken vorstellen. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist der gemeinsame Erfahrungsaustausch.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Teilnahmeaufruf (pdf-download).

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an:

Alexander Wagner 
alexander.wagner@engagement-global.de
Telefon +49 (0)228-20717-455

Thiago Garcia
thiago.garcia@engagement-global.de
Telefon +49 (0)228-20717-633

Kommunale Antworten auf die COVID-19-Pandemie

Mehr als 40 kommunale Vertreter aus rund 30 Städten in MENA, Subsahara-Afrika und Deutschland nahmen an der ersten virtuellen Veranstaltung der Wissensaustauschreihe zu kommunale Antworten auf die COVID-19-Pandemie teil.

Kommunale Vertreter sowohl auf politischer als auch auf technischer Ebene waren eingeladen und tauschten ihr Wissen aus, um praktische Beispiele kommunaler Reaktion auf die Pandemie im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der kommunalen Verwaltungsprozesse zu analysieren und zu diskutieren. Das Webinar bot den Raum für einen Erfahrungsaustausch darüber, wie wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie geplant, verwaltet und evaluiert werden können.

Teilnahmeaufruf: Lokale Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der MENA-Region

Über die unmittelbaren Reaktion auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hinaus denken!

Die internationale Städteplattform Connective Cities und ihre Initiatoren, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der Deutsche Städtetag und die Engagement Global GmbH mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), laden Stadtpraktiker aus der Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) und Deutschland ein, an der virtuellen Dialogveranstaltung „Lokale Wirtschaftsentwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen“ vom 29.September bis 07. Oktober 2020 teilzunehmen.

Thematische Schwerpunkte der virtuellen Dialogveranstaltung

Die virtuelle Dialogveranstaltung „Connective Cities“ wird sich auf die folgenden Unterthemen konzentrieren:

  1. Strategische Planung für Lokale Wirtschaftsförderung (LED): Leitung eines partizipatorischen LED-Prozesses, der Partnerschaftsvereinbarungen und die Iintegration lokaler Gruppen fördert; Mobilisierung strategischer Partnerschaften mit dem Privatsektor und Investoren, um Zugang zu alternativen Finanzierungsmechanismen zu erhalten; Ermöglichung der gemeinsamen Gestaltung und Umsetzung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie; Nutzung lokaler Ressourcen und Wettbewerbsvorteile zur Schaffung einer belastbaren Lokalität.
  2. Förderung nachhaltiger Möglichkeiten zur Sicherung des Lebensunterhalts und des sozialen Unternehmertums: Durchführung von Programmen zur Sicherung des Lebensunterhalts, um unternehmerische Fähigkeiten zu verbessern und die Gründung von Kleinstunternehmen zu unterstützen; Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zur Konfliktverhütung durch die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze für lokale Gemeinschaften.
  3. Öffentliche Investitionen in grüne Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft: Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und Einnahmen für die Kommunen durch Investitionen in grüne Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft; Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft.

Ziele und Methodik

Diese virtuelle Dialogveranstaltung ist die erste Komponente des Lernprozesses von Connective Cities zum Thema LED und Arbeitsplatzschaffung und zielt darauf ab, den Austausch von Fachwissen über bewährte Praktiken für die Planung und Umsetzung von LED- und Arbeitsplatzschaffungsprogrammen in Städten in MENA zu fördern. Auf diese Weise ermöglicht sie einen praxisorientierten Austausch und Peer-to-Peer-Konsultationen zwischen kommunalen Akteuren über wirksame Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit LED und der Schaffung von Arbeitsplätzen in ihren lokalen Gegebenheiten. Durch sein virtuelles Format ermöglicht die Dialogveranstaltung den Austausch einer breiten Palette von Informationen sowohl synchron als auch asynchron, wobei die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erleichtert wird. Die Interaktion findet unter Verwendung einer Vielzahl von Instrumenten statt, und die Diskussionen werden zur späteren Bezugnahme aufgezeichnet.
Zu den Zielen der Dialogveranstaltung gehören

  1. Erleichterung des Austauschs von Know-how und Erfahrungen über bewährte Praktiken durch Peer-to-Peer-Konsultationen zwischen städtischen Praktikern aus MENA und Deutschland;
  2. Entwicklung der Fähigkeit der Teilnehmer, Herausforderungen bei der Umsetzung von LED- und Arbeitsbeschaffungsprogrammen zu analysieren und zu bewältigen;
  3. Bestimmung der zukünftigen Unterstützung, die für Projekte benötigt wird, einschließlich der Unterstützung durch die Connective Cities International Community of Practicefür nachhaltige Kommunal- und Stadtentwicklung.

Teilnahme und Kontakt

Von potentiellen Teilnehmern wird erwartet, dass sie ein Good-Practice-Beispiel aus einem von ihnen durchgeführten oder derzeit durchgeführten Projekt vorlegen, das dem thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung entspricht. Wir ermutigen insbesondere dazu, gute Praktiken vorzustellen, die gender- und/oder klimasensitive Lösungen beinhalten.
Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2020.

Für weitere Details siehe: Aufruf für Teilnehmerinnen und Teilnehmer [in English, pdf, 4 Seiten]

Für Bewerbungen und Anfragen von interessierten Experten aus der MENA-Region wenden Sie sich bitte an Dr. Muna Shalan, Koordinatorin des GIZ-Regionalnetzwerks Connective Cities – MENA-Region (muna.shalan@giz.de).
Interessierte deutsche Experten wenden sich bitte an Frau Alice Balbo, Projektmanagerin von Connective Cities beim Deutschen Städtetag (alice.balbo@staedtetag.de).

Teilnahmeaufruf: Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

August – Dezember 2020

Die Corona-Pandemie trifft Städte weltweit und wirkt sich auf alle Fachbereiche aus. Neben Aufgaben der öffentlichen Gesundheitsversorgung, müssen kommunale Dienstleistungen während der Krise aufrechterhalten werden. Außerdem muss die kommunale Verwaltung ihre eigene Funktionsfähigkeit sicherstellen. Die Folgen der Krise, wie beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung, treffen die Kommunen als erstes. Kommunen müssen zurzeit in rasender Geschwindigkeit lernen, neue Situationen zu meistern. Die Krise hat aber auch gezeigt, wie wichtig die Resilienz von Kommunen ist: dies betrifft das direkte Krisenmanagement ebenso wie eine angepasste, auf Resilienz ausgerichtete Stadtplanung.

Viele Städte und Kommunen haben zu den neuen Herausforderungen Lösungen gefunden und neue Strategien entwickelt. Um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen, gilt es nun, diese zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Von August bis Dezember 2020 organisiert die internationale Städteplattform Connective Cities in Zusammenarbeit mit engagierten kommunalen Akteuren eine Reihe von virtuellen Dialogformaten zu Maßnahmen, Herausforderungen und Lösungsansätze zur Bewältigung der Corona-Krise.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an deutsche und internationale Akteure aus der kommunalen Familie, die zu verschiedenen Aspekten der Bewältigung der Corona-Krise in Städten arbeiten. Durch Präsentationen von guten Praxisbeispielen werden die Akteure zum Austausch angeregt und die dafür benötigte virtuelle Formate angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, in gezielten Folgeterminen individuell zugeschnittene Lösungen zu entwickeln, die im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit konkretisiert und umgesetzt werden können.

Weitere Informationen und Veranstaltungskalender zur Reihe