Gute Praktik: Euroregion Pomerania

Seit 25 Jahren besteht die Euroregion Pomerania, in der viele grenzüberschreitende Freundschaften und Kooperationen entstanden sind. Zu der Region gehören die deutschen Landkreise von Rügen an der Ostsee bis zum Landkreis Barnim bei Berlin, auf der polnischen Seite die gesamte Woiwodschaft Westpommern. Als während der Corona-Pandemie die Grenzen geschlossen wurden, war dies für beide Seiten ein Schock. Doch Not macht erfinderisch – durch eine Reihe innovativer Maßnahmen wie den „Sondercall“ wuchs die Region noch enger zusammen.
Für ihre herausragenden Leistungen und die friedliche, völkerverbindende Zusammenarbeit wurde die Partnerschaft mit dem kommunalwissenschaftlichen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung ausgezeichnet. Sehen Sie hier wie beide Städte gemeinsam durch die Krise gegangen sind und profitieren Sie von ihren Erfahrungen!
Deutsche, polnische und englische Untertitel verfügbar.

Video auf YouTube ansehen:
 https://youtu.be/0DaR5MS7Tz0

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Dobra praktyka: Euroregion Pomerania – pokonywanie granic poprzez współpracę Euroregion Pomerania istnieje od 25 lat i w jego ramach powstało wiele międzynarodowych przyjaźni i kooperacji. Region obejmuje niemieckie powiaty od Rugii nad Bałtykiem do dzielnicy Barnim pod Berlinem, a po stronie polskiej całe województwo zachodniopomorskie. Kiedy podczas pandemii Corony zamknięto granice, był to szok dla obu stron. Ale konieczność jest motorem wynalazku – dzięki serii innowacyjnych działań, takich jak „specjalne wezwanie“, region jeszcze bardziej zbliżył się do siebie.
Za wybitne osiągnięcia i pokojową, jednoczącą ludzi współpracę partnerstwo otrzymało miejską nagrodę naukową Fundacji Carla i Anneliese Goerdeler. Zobacz tutaj, jak oba miasta wspólnie przeszły przez kryzys i skorzystaj z ich doświadczeń!
Dostępne napisy niemieckie, polskie i angielskie.

Bending the Linear Economy On Urban Metabolism

„In the Rome Declaration of 2021, the G20 Leaders stressed the link between sustainable urbanization and the development of circular economy to preserve resources and deliver on climate and biodiversity global goals. […] To meet ambitious but necessary net zero targets, waste, water and energy provision have to change dramatically and at a large scale. This includes new technologies, transformations in governance and regulatory systems, the implementation of just-transition financial mechanisms and strengthened international cooperation, combined with enhanced technical cooperation and joint capacity building among emerging and developing markets.“

INTERSECTING is distributed by the Global Solutions Initiative. It is geared towards think tanks, civil organizations, international institutions, in particular the G20/T20.

Kommunalpolitischer Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung 2023

Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – in Deutschland und weltweit. Sie arbeiten nicht nur direkt an der Umsetzung der Agenda 2030, sondern haben sich häufig zusätzlich zu einem weitergehenden Klimaschutz selbstverpflichtet. Kommunen stehen außerdem weltweit vor ähnlichen Herausforderungen und können deshalb von enger Kooperation und regem Austausch profitieren. Das gilt insbesondere bei grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten, die während der andauernden Pandemie besonders hohe Motivation, Courage und nicht zuletzt Organisations- und Durchsetzungsfähigkeit erfordern.

Der kommunalpolitische Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung zeichnet 2023 grenzüberschreitende kommunale Kooperationsprojekte zu partizipativem kommunalen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen mit einem Preisgeld von 2.000 Euro aus. Gesucht werden herausragende Kooperationen von Kommunen oder kommunalen Allianzen unter Beteiligung einer deutschen Kommune oder kommunalen Allianz.

Alle wichtigen Informationen zum Preis und zu Ihrer Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung zum Wettbewerb: pdf-Download 

Fristverlängerung: Bewerbungsschluss ist Montag, 31. Oktober 2022. 

Der Preis wird in Erinnerung an das kommunalpolitische Wirken von Carl Goerdeler als Oberbürgermeister der Stadt Leipzig sowie an seine Widerstandstätigkeit gegen die NS-Herrschaft vergeben. Die Auszeichnung soll der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen und kommunalen Allianzen dienen und ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohnerinnen und Einwohner fördern.

Kontakt:

Ricarda Meissner
ricarda.meissner@giz.de 
Telefon: +49 (0)228 4460 1138

Klaudia Sonntag
klaudia.Sonntag@giz.de 
Telefon: +49 (0) 228 4460 1587

QuattroPole Städtenetzwerk: Gemeinsam gegen die Pandemie

Die QuattroPole Region – bestehend aus den Städten Trier, Saarbrücken, Luxemburg und Metz – hat nicht nur während der COVID-Pandemie, sondern auch bei der Flutkatastrophe im Sommer 2021 enorme Hilfsbereitschaft, erfolgreiche Kommunikation und schnelles Handeln zwischen den Städten bewiesen.

„Wir haben als Stadt Trier ganz groß gezeigt bekommen, dass ein sicheres Netzwerk notwendig ist, dass man sich selbst nicht immer helfen kann, dass man angewiesen ist von Externen Unterstützung zu bekommen… Für uns hat sich das verändert, dass wir noch mehr drauf achten uns Gegenseitig zu unterstützen, gerade in diesem Netzwerk, QuattroPole.“ A. Kirchartz, Leiter des Amtes für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst der Stadt Trier.

Das Städtenetzwerk QuattroPole erhielt 2021 für die beispielhafte Zusammenarbeit während der Corona-Pandemie den Sonderpreis der Carl und Anneliese-Goerdeler-Stiftung. Die Stiftung zeichnet hiermit herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltungspraxis in Europe aus. Die Auszeichnung soll den völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen in Europa dienen.

Die Protagonisten sind:

  • Wolfram Leibe (Oberbürgermeister der Stadt Trier)
  • Didier Dandrifosse (Leiter der medizinischen Abteilung, Luxembourg Air Rescue)
  • Ingo Wagenknecht (Stellvertretender Amtsleiter des Amtes für Brand- und Zivilschutz, Stadt Saarbrücken)
  • Andreas Kirchartz (Leiter des Amtes für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst der Stadt Trier
  • Marianne Goerdeler (Enkelin des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig)

Erfahren Sie, wie das Städtenetzwerk QuattroPole gemeinsam die Herausforderungen der Pandemie bewältigt und ihre Partnerschaft erfolgreich gestärkt haben!

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/luO1oDNLgdU

Brescia – Darmstadt: Gemeinsam gegen die Pandemie

Norditalien war zu Beginn besonders stark von der Pandemie betroffen. Darmstadt hat angesichts dieser tödlichen Bedrohung mit schneller unbürokratischer Hilfe unterstützt und sich auf die Pandemie vorbereitet. Der Austausch zwischen den Krankenhäusern, Katastrophenschutzeinheiten und Feuerwehren von Brescia und Darmstadt war für Darmstadt in dieser Hinsicht sehr wichtig. Durch die enge Zusammenarbeit während der Pandemie wurde die Partnerschaft weiter vertieft – für ihre herausragenden Leistungen und die friedliche, völkerverbindende Zusammenarbeit wurde die Partnerschaft mit dem kommunalwissenschaftlichen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung ausgezeichnet.

Sehen Sie hier wie beide Städte gemeinsam durch die Krise gegangen sind und profitieren Sie von ihren Erfahrungen!

Deutsche, italienische und englische Untertitel verfügbar.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/YUHsmKb5Omk

Stimmen von Connective Cities – die Gemeinde Abasan Al-Kabira

Die Vertreter*innen der Gemeinde Abasan Al-Kabira in Palästina fungieren als Botschafter von Connective Cities in Palästina. Sie organisierten mehrere Workshops für Gemeinden im Gazastreifen, und fördern die Aktivitäten des regionalen Netzwerks in Themenbereichen wie Krisenmanagement, Reaktion auf die Covid-19-Pandemie, Kreislaufwirtschaft, lokale Wirtschaftsentwicklung und erneuerbare Energien.

Video auf YouTube ansehen:

https://youtu.be/HcA0zewDtaQ

Envisaging the Future of Cities

Urbanization is intertwined with several existential global challenges: Cities do not exist in isolation from global challenges. The emergence of urbanization as a global megatrend is intertwined with the existential challenges that the world has faced in the last 50 years, including climate change, rising inequality and the rise in zoonotic viruses with the latest being the novel coronavirus pandemic, which triggered the worst public health crisis in a century and the worst economic recession since the Great Depression. These challenges will in different ways, leave their imprints on the future of cities.

In UN-Habitat’s new World Cities Report 2022 – Envisaging the Future of Cities, three scenarios, or three paths were identified, that the world’s cities could take at this critical juncture.

  • In the worst-case or “high damage” scenario, we assume that policy-making and governance will become even weaker and more ineffective. The destructive effects of the pandemic, climate change, inequality, poverty, and long-running conflicts, if not adequately addressed, will have disastrous consequences for cities in both developed and developing countries, though the latter would suffer most because of existing vulnerabilities. If 80 per cent of the economic damage inflicted by COVID-19 persists for a decade, then the number of people living in poverty could increase by more than 200 million by 2050.
  • The middling, or “pessimistic scenario”, foresees a reversion to the status quo before the pandemic. This business-as-usual approach would be characterised by exploitation and exclusion of informal sector workers, systemic discrimination of the urban poor, unimaginative policies and poor implementation on the climate crisis, public transport, or urban regeneration programmes and renewal. Cities could be locked into cycles of poverty, poor productivity, unhealthy living conditions and become inequality traps for decades.
  • The report, however, also envisages an optimistic future. Governments and donors would invest in urban development sufficiently to create just, resilient, healthy, and prosperous cities everywhere. By 2050, there could be 260 million people lifted out of poverty compared to the pre-COVID baseline. National governments would embrace peace and diplomacy to resolve their differences rather than pursuing military action, avoiding drastic global economic consequences such as those inflicted on the supply of food and energy by the war in Ukraine. Governments would manage the remainder of the COVID-19 pandemic competently, balancing health outcomes and economic recovery, and thus smoothing out global supply chains. They would also prepare adequately for the next pandemic.