Beyond Climate

When planning and investing in infrastructure projects, innovative cities bundle together a larger set of overarching objectives in the social, economic, environmental, health and governance realms. Integrating multiple benefits in climate infrastructure projects tends to enhance their political and financial/ fiscal viability, scalability, and replicability. Identifying and planning for benefits during early project development stages increase the project’s success, both in delivering positive environment and human-centred impacts, as well as in mobilising political buy-in and connecting with finance.

This report aims to show that project preparation facilities (PPFs) can and should aid in integrating climate action with other, highly synergetic development and cooperation objectives.

Sustainable Urban Energy Planning – Road to Energy Efficient and Renewable Energy powered municipalities

Approximately 90 experts and urban practitioners from more than 30 municipalities within 9 countries of Southeast Europe, gathered to discuss major opportunities and challenges convoked by the shift towards greener energy consumption around the world. As major countries of the world come out with bod statements of reaching climate neutrality by 2050, all of us need to keep up the pace and start acting on the promised shift. The Dialogue event held during the week of 17-21 May focused on discussions of energy efficient solutions, innovative renewable energy sources as well as on getting some new insights into the EU Green Deal.

This event offered a virtual platform to discuss these challenges and supported municipalities in developing locally adapted solutions for climate challenges, specifically those related to energy efficiency and renewable energy sources.

During these 5 days of asynchronous and synchronous digital meetings participants listened to inspiring Keynote presentations from leading European scientists and shared insights with peers.

This report is the detailed documentation of the event.

Municipal Response to COVID-19: Crisis management

Insights into the online workshop on 28 April 2021, focusing on the importance of multi-sectoral cooperation and fast bottum-up communication strategies for cities in unpredictable circumstances.

More: https://youtu.be/cQ87jQGcF0A

More good practices, articles, videos, podcasts and interviews on our COVID-19 page.

Krusevac während der Pandemie

Krusevac, eine Stadt im Herzen von Serbien, hat während der Pandemie zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um seine rund 58.000 Einwohner zu schützen. Das Krisenmanagement der Stadt umfasste präventive Maßnahmen. So wurde Desinfektionsmittel in 200 großen Kanistern im gesamten Stadtgebiet aufgestellt und der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung gestellt. Zudem desinfizierte das öffentliche Unternehmen „Veterinary Station Kruševac“ öffentliche Einrichtungen und Plätze und die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung war fester Bestandteil des Krisenmanagements. Die Stadtverwaltung von Krusevac errichtete ein temporäres Krankenhaus mit 150 Betten in einer Sporthalle, um Personen mit mildem Krankheitsverlauf zu behandeln. Außerdem wurde nach der ersten Welle ein größeres Krankenhaus mit 500 Betten gebaut, um auf die zweite Welle der Pandemie vorbereitet zu sein.

Für eine effektive und schnelle Umsetzung der COVID-Maßnahmen war nicht nur die Einbeziehung von verschiedenen Akteuren, wie beispielsweise das serbische Militär, öffentliche Unternehmen und die politische Administration der Stadt, sondern auch der Schutz von besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen relevant. Daher organisierte und koordinierte die Stadt einen Freiwilligendienst. Freiwillige verpackten und verteilten in den ersten drei Monaten der Pandemie 62.175 Essensrationen an Rentner und alleinerziehende Eltern. Zudem stellte die Stadt Taxen zur Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten zur Verfügung.

Mittlerweile (Stand Juli 2021) sind rund 45 Prozent der Einwohner von Krusevac vollständig geimpft. In den nächsten Monaten wird sich die Stadtverwaltung vor allem darauf konzentrieren das Interesse an Impfungen hochzuhalten, um die Herdenimmunität zu erreichen.

Neben der Pandemiebekämpfung, arbeitet die Stadt Krusevac an nachhaltigen und inklusiven Mobilitätskonzepten beispielsweise durch den Bau von neuen Fahrradwegen.

Weitere Informationen  

Präsentation: CITY OF KRUSEVAC  [in Englisch, PDF, 5mb]
THE DEPARTMENT OF DEFENSE AND EMERGENCY SITUATIONS

Veranstaltungsaufzeichnung in Englisch (Präsentation Krusevac beginnt bei der Minute 92:00): „Infection Chain Tracing in Southeast Europe (SEE) and Caucasus“ (Nur für Registrierte auf der Connective Cities Plattform) 

Kontakt

Dusan Todorovic,
Leiter der Abteilung für Verteidigung und Notsituationen
dusan.todorovic@krusevac.rs

Wiesbaden: sustainable urban logistics

The increasing number of delivery vehicles is congesting our city centers and is causing more CO2 emissions. In the Landeshauptstadt Wiesbaden (Germany), the situation was getting so bad that the city had to take action. The city government introduced the Green City Master Plan. One focus of the plan: Urban Logistics. Learn in our video how the city brought together different stakeholders and how delivery and pick-up traffic were optimized by a team of urban logistics experts.

Watch video at YouTube: https://youtu.be/-evOxsOsyn0

More information: Nachhaltige Stadtlogistik Wiesbaden (in German)

Municipal Response to COVID-19: Driving smart city development

Online workshop on April 29, 2021:

Overviewing EU Green Deal Agenda, smart cities models and concepts, acceleration of digitalisation processes and financial attraction possibilities in the period of a pandemic.

More: https://youtu.be/ti5vfBTsQn8

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COVID-19 Epidemieprävention und -kontrolle im Kardiovaskulären Krankenhaus in Shanxi, China

Das Kardiovaskuläre Krankenhaus Shanxi wurde 1980 gegründet und ist an die Medizinische Universität Shanxi angegliedert. Neben der medizinischen Behandlung liegt der Schwerpunkt des Krankenhauses auf Forschung, Ausbildung und prä- und postoperativer Betreuung. 

Das Krankenhaus hat ca. 1.300 stationäre Betten, über 1500 Mitarbeitende und behandelt durchschnittlich über 250.000 ambulante und 35.000 stationäre Patientinnen und Patienten pro Jahr.  Die Abteilung für Kardiologie wurde unter anderem als Nationale Klinische Schlüsselspezialität und Medizinische Schlüsseldisziplin der Provinz Shanxi und als Qualitätskontrollzentrum der Provinz Shanxi für kardiovaskuläre interventionelle Diagnostik und Behandlung zugelassen.

Über 6000 perkutane koronare Eingriffe (PCI), darunter über 1000 primäre PCI-Fälle, werden in diesem Zentrum pro Jahr durchgeführt. Radiofrequenz – RF – Ablationen und Herzschrittmacher-Implantationen werden bei circa 1.500 beziehungsweise 1.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr durchgeführt. Über 1500 verschiedene kardiovaskuläre Operationen finden jedes Jahr in der Klinik statt.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat das Krankenhaus eine effektive Strategie zur Pandemievorbereitung und -bekämpfung eingeführt, welche Folgendes umfasst:

  • Routinebesprechungen zur Analyse von Fieberpatienten und Patientinnen im Krankenhaus
  • Verschiedene Formen von COVID-19-Präventions- und Kontrollschulungen im Krankenhaus
  • Standardisierte Meldung von Fieberpatienten und Patientinnen und Verdachtsfällen
  • Verstärkte Überwachung und Inspektion der Präventions- und Kontrollarbeit
  • Verstärkte Kontrolle der Krankenhausinfektionen

Der bestehende Pandemie-Reaktionsplan wird kontinuierlich verbessert und an die aktuelle Situation angepasst. Dies ermöglicht es dem Krankenhaus, schnell auf Veränderungen im Krankheitsgeschehen zu reagieren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Maßnahmen zu integrieren. Der ganzheitliche Ansatz der Maßnahmen, der Einsatz digitaler Managementsysteme und ein effektives Hygienekonzept haben die Zahl der mit COVID-19 infizierten Patienten und Patientinnen drastisch reduziert.

Die Erfahrungen des Kardiovaskulären Krankenhaus Shanxi zeigen, dass eine umfassende Planung, wissenschaftliche Prävention sowie Kontrolle und die Einhaltung der „Vier-Frühen“-Prinzipien (Früherkennung, Frühdiagnose, Frühisolierung und Frühbehandlung) effektive Methoden sind, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Der internationale Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Lernen sind nun wichtig, um das Virus weiter effektiv bekämpfen zu können.

Kontakt 

Wang Fei MD, PhD

Cardiovascular Department

Shanxi Cardiovascular Hospital

No.18, Yifen Street, Taiyuan, Shanxi Province, P.R. of China

Zipcode: 030024

Phone: +86-13453189752   

Weitere Informationen

COVID-19-Epidemie-Prävention und -Kontrolle in einem kardiovaskulären Krankenhaus in Shanxi, China (PDF) 

Veranstaltungsaufzeichnung (Präsentation zu Shanxi ab min. 37:00): „Infection Chains & Mobile Testing | Connective Cities Network (connective-cities.net)“ (nur für Registrierte auf der Connective Cities Plattform)

Frühwarnsysteme und Katastrophenvorsorge zum Schutz vor Waldbränden und Erhalt von Artenvielfalt

Ziel der Auftaktveranstaltung ist es, den Teilnehmenden die thematische Arbeitsgruppe „Biodiversität und Umweltschutz“ vorzustellen sowie zwei Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und dem Libanon zum Einsatz von Frühwarnsystemen für Waldbrände zu präsentieren. Es besteht ein zunehmender Bedarf, die dezentrale Zusammenarbeit zwischen der MENA-Region und Deutschland bei der Verbreitung bewährter Praktiken und Peer-Beratung in diesem Themenbereich zu stärken.

Auf regionaler Ebene leiden die Bodenressourcen der MENA-Region unter drei Hauptproblemen: Trockenheit, wiederkehrende Dürre und Wüstenbildung. Die Hauptursachen für die Bodendegradation sind Waldbrände, Entwaldung und ungeeignete landwirtschaftliche Techniken.  Die Bodenverschlechterung in den MENA-Ländern ist vor allem auf Waldbrände zurückzuführen, da die Waldbewirtschaftung unzureichend ist und sich die Bebauung in Berg- und Vegetationsgebieten ausbreitet. Waldbrände werden oft durch menschliche Nachlässigkeit, mangelnde Rücksichtnahme auf die Umwelt und den Klimawandel ausgelöst.

Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit, die von den lokalen Katastrophenschutzbehörden erzielten Fortschritte zu präsentieren und das Peer-Learning zur weiteren Verbesserung der lokalen und nationalen Kapazitäten zu fördern.  Die Ziele der Veranstaltung sind:

  • Initiierung eines praxisorientierten Wissensaustauschs zwischen städtischen Praktikern im Bereich der biologischen Vielfalt und des Umweltschutzes.
  • Erleichterung des Peer-Learnings über modernste Technologien zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit und zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge in Bezug auf Waldbrände.
  • Förderung der Entwicklung konkreter Projektideen im Zusammenhang mit der Verhütung von Waldbränden.
  • Sensibilisierung für die Bedeutung der biologischen Vielfalt und den Wert des Schutzes von Ökosystemen, Risikofaktoren sowie Schutz- und Bereitschaftsinstrumente.

Datum: Montag, 09.08.2021

Zeit: 11:00-13:30 Uhr CEST

Konferenzsprache: Englisch, Arabisch, Deutsch (voraussichtlich)

Agenda und Registrierung

 Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

Kontakt: muna.shalan@giz.de

„Ein Tag auf der Welt“ – ein virtuelles Projekt, das Mut macht

Ein Videoprojekt ersetzte die pandemiebedingt ausgefallenen Begegnungsreisen der Schulpartnerschaft zwischen Osterode am Harz und Kaolack in Senegal. Die Schülerinnen und Schüler hielten Alltagsszenen und den Umgang mit der Covid-19-Pandemie per Video fest und produzierten daraus den Film „Ein Tag auf der Welt“.

Covid-19 und urbane Mobilität

Kurzbericht über die virtuelle Dialogveranstaltung, die Connective Cities zusammen mit United Cities and Local Governments (UCLG), UN-Habitat und der Stadt Wiesbaden vom 19. bis 22. Juli 2021 ausgerichtet hat.

1. Die Corona-Pandemie: Ein Wendepunkt in der städtischen Mobilität

Die Corona-Pandemie hat weltweit zu fundamentalen Veränderungen in der städtischen Mobilität geführt. Einige Auswirkungen der Pandemie sind kurzfristiger Natur, insbesondere solche, die während der Lockdowns festzustellen waren. Andere Auswirkungen dagegen werden die Art und Weise, in der wir uns künftig in der Stadt fortbewegen, langfristig verändern.

Eine der wichtigsten staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie bestand darin, die Mobilität der Menschen einzuschränken. Dabei mussten die Kommunen jedoch gewährleisten, dass Beschäftigte in systemrelevanten Berufen sowie dringend benötigte Waren an ihr Ziel gelangen. Gleichzeitig waren Verhaltensänderungen zu beobachten, denn die Bürgerinnen und Bürger stiegen auf Verkehrsmittel um, die sicherer und hygienischer sind. Dadurch gehen jetzt viele Menschen eher zu Fuß oder bewegen sich mit dem Fahrrad oder Auto fort, während der ööfentliche Personennahverkehr (ÖPNV) einen Rückgang der Fahrgastzahlen hinnehmen musste. Außerdem trugen die Kontaktbeschränkungen zum weiteren Aufschwung von Online-Handel und Lieferdiensten bei, wodurch besondere Herausforderungen auf der letzten Meile entstanden.

Das geringere Verkehrsaufkommen und der Rückgang der Abgasbelastung haben vielerorts die Bereitschaft der Menschen steigen lassen, auf nachhaltige Verkehrsmittel umzusteigen. Investitionen in die Infrastruktur für aktive Mobilität, einen sicheren und besser erreichbaren ÖPNV sowie Verkehrsmittel mit geringem Abgasausstoß sind das Gebot der Stunde, denn Investitionen setzen Wachstumsimpulse, fördern die Schaffung von Arbeitsplätzen und ziehen private Investitionen in vielen Zweigen der Volkswirtschaft nach sich.
 

2. Konzentration auf den ÖPNV, das Fahrrad und die städtische Logistik

Während der dreitägigen Veranstaltung diskutierten Akteure aus Kommunalverwaltungen, kommunalen Unternehmen, der Zivilgesellschaft sowie Wirtschaft und Wissenschaft aus über 15 Ländern darüber, wie sie die Zukunft der städtischen Mobilität gestalten können. Im Mittelpunkt standen dabei:

  1. Der ÖPNV: ÖPNV-Betreiber rund um den Globus sehen sich mit einem nie da gewesenen Rückgang der Fahrgastzahlen konfrontiert und müssen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. In vielen Kommunen gilt es, überkommene Finanzierungsmodelle zu überdenken und nach Möglichkeiten zu suchen, wie das Vertrauen der Fahrgäste und die Attraktivität des ÖPNVs wiederhergestellt werden können.
  2. Das Fahrrad: Die Pandemie hat überdeutlich gezeigt, dass die Städte und Kommunen fahrradfreundlicher werden müssen. Gleichzeitig bietet die Pandemie die Chance, über die Aufteilung von Räumen und Flächen und die Rolle des Fahrrads als städtisches Verkehrsmittel neu nachzudenken. Viele Kommunen fördern inzwischen das Fahrrad als Verkehrsträger.
  3. Eine nachhaltige städtische Logistik: Mit der Zunahme des Online-Handels und der innerstädtischen Zustellung von Lieferungen muss auch die urbane Logistik angepasst werden.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Stefanie Holzwarth von UN-Habitat, dass „wir jetzt ein günstiges Zeitfenster haben, um aus der Pandemie zu lernen und unsere Mobilitätssysteme resilienter und krisenfester zu machen. Wir müssen aus dieser Krise gestärkt hervorgehen und bereit sein, etwas gegen den Klimawandel, die Luftverschmutzung und die hohe Zahl der Verkehrsopfer zu unternehmen, denn die Welt kann sich keinen weiteren Zeitverzug leisten!“ Sergio Arredondo vom lateinamerikanischen Verband der Städte, Kommunen und Kommunalverbände (FLACMA) sprach für UCLG und erinnerte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran, dass es nicht ausreicht, für einen funktionierenden Nahverkehr zu sorgen, vielmehr muss der ÖPNV sicherer und weniger riskant für die menschliche Gesundheit werden. Viele Städte der Welt erleben gerade einen regelrechten Fahrradboom, was sich in der künftigen Stadtplanung und Raumgestaltung niederschlagen muss. In ihrer Begrüßungsrede wies Bettina Gies von der Gastgeberstadt Wiesbaden darauf hin, dass der internationale Austausch über städtische Mobilität wichtig ist, denn zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen auf diesem Gebiet bedarf es flexibler Lösungen und nicht-motorisierter Verkehrsträger.

Nachdem dreizehn Beispiele für erfolgreiche Maßnahmen in den Bereichen ÖPNV, Radverkehr und städtische Logistik vorgestellt worden waren, tauschten sich die Akteure aus Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft über die Herausforderungen auf diesen Gebieten aus, diskutierten in Peer-to-Peer-Formaten und entwickelten gemeinsame Lösungsansätze. Die diskutierten Herausforderungen reichten von der Verringerung des durch den Online-Handel verursachten Abfallaufkommens in der Stadt Taoyuan (Taiwan) über die Gewinnung der Bürgerinnen und Bürger für den Bau von Radwegen in Cuenca (Ecuador) und die Verkürzung der Fahrtzeiten im ÖPNV von Jerewan (Armenien) bis hin zur Verbesserung des Miteinanders der verschiedenen Straßennutzerinnen und -nutzer in Wiesbaden.