Final Report: Virtual Global Exchange

The exchange was designed to bring together urban practitioners from all over the globe. The goal was to ignite creativity, innovation, solidarity and motivation, while creating and enhancing this global community of practice around the common purpose of combating the global COVID-19 pandemic and its consequences with smart local solutions and strategies.

During the first week, urban practitioners and experts from different municipalities, the civil society, business and academia, presented a total of 56 Good Practices in 18 sessions and gave insights into their experienced challenges and local solutions to deal with the pandemic. The exchange were centered around the nine topics were Public Health, Crisis Management, Economic Response, Housing, Education, Digitalisation, Crisis Communication, Innovation, and Green Urban Recovery.

The second week was about receiving practical “How To” capsules with practical exercises on topics that came up repeatedly during the exchange events such as: social media usage, digital tools, and how to plan for virtual meetings. Finally, the newly learned mindsets and tools could be applied in a 4-hour solution design workshop.

Weimar: Reaktionen der Wirtschaft auf COVID-19

Weimar lockt jedes Jahr Tausende von Touristen aus der ganzen Welt an. Wie reagierten die örtlichen Stadtführer, Hoteliers und kleinen Ladenbesitzer auf den Lockdown zur Pandemiebekämpfung? Und was taten die örtlichen Behörden?

Mehr: https://youtu.be/SxLgSY2aW6g

Weitere Videos und demnächst auch Interviews und Podcasts auf unserer COVID-19-Themenseite.

Bereitstellung von Basisdienstleistungen: Wasserversorgung

Wasser war und ist ein wichtiges Gut im Kampf gegen die Corona. Es wird zum regelmäßigen Händewaschen und zur Aufrechterhaltung der Hygiene verwendet. Städte/Gemeinden haben daher eine Vorreiterrolle bei der Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Wasser.
Am 27. Oktober 2020 kamen 13 Teilnehmer aus verschiedenen Städten/Gemeinden in Kenia, Südafrika, Tansania, Sambia und Simbabwe zusammen, um sich mit dem Thema Wasserversorgung zu beschäftigen. Die Zusammensetzung der Teilnehmer variierte von Städten/Gemeinden bis hin zu lokalen Regierungsverbänden, darunter Kiambu, Lusaka, Mbeya, Nairobi und Pretoria. Ziel war es, sich gegenseitig über die Herausforderungen und notwendigen Veränderungen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) auszutauschen.

Programm

In dieser Sitzung wurden vier Präsentationen gehalten, die Ansichten und Erfahrungen aus den Städten (Nairobi City County), Forschungsarbeiten und zivilgesellschaftlichen Organisationen (Ferrial Adam – Forscher & Water and Sanitation for the Urban Poor- WSUP) abdeckten. Die Sitzung wurde moderiert und gab Raum für Diskussionen zu den Präsentationen und den Austausch von Erfahrungen aus anderen Städten. Die Sitzung zielte darauf ab, die folgenden Fragen zu beantworten:
1.    Was waren die zentralen Herausforderungen für die Kommunen?
2.    Welche Maßnahmen haben die Kommunen ergriffen?
3.    Wie gehen die Kommunen mit gefährdeten Gruppen um, die am meisten von der Pandemie betroffen waren?
4.    Wurden bereits Lehren für langfristige Strategien zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Städten gezogen (d. h. Vorbereitung auf Pandemien oder ähnliche Ereignisse in der Zukunft)?

Presentations

A Civil Society Response to the Water Crisis During Covid-19 – a Place for Activist Citizen Science
Ms. Ferrial Adam

Nairobi City County Response to Covid-19
Mr. Mario Kainga

How can the Global WASH Sector Respond Better in Future Crises?
(Blog: https://www.wsup.com/blog/how-can-the-global-wash-sector-respond-better-in-future-crises/)
Mr. Kariuki Mugo & Ms. Eden Mati

Ergebnisse

Die Präsentationen und Diskussionen bestätigten, dass die meisten Städte in SSA eine unzureichende Abdeckung der Grundversorgung mit Wasser aufweisen. Die Akteure des Sektors müssen nach nachhaltigeren Lösungen für die Lücke in der Versorgung suchen, im Gegensatz zu kurzfristigen Maßnahmen als Reaktion auf Notfälle, die nicht von Dauer sind. Die Highlights der Sitzung waren:

  • die meisten Länder in Afrika haben immer noch Wasserknappheit.
  • Es wurde bisher sporadisch eingegriffen werden, um die Schwachen in der Gesellschaft zu erreichen, die kein Wasser haben & dass die Akteure die Armen auf eigene Gefahr nicht ignorieren sollten.
  • Wasser hat einen Wert, daher hat die Ermutigung der Verbraucher, nicht zu zahlen, negative Auswirkungen auf die Dienstleistungsanbieter.
  • Wasserversorgungsunternehmen brauchen betriebliche Nachhaltigkeitspläne, die auch in Notfällen Bestand haben.
  • Bedarf an strukturierten Mandaten und Koordinationsmechanismen für Institutionen.
  • Gerechtigkeit beim Zugang zu grundlegenden städtischen Dienstleistungen sicherstellen.
  • Die Kartierung der wasserarmen Gemeinden mit Hilfe eines Online-Tools durch die Aktivisten ist lobenswert und sollte nachgeahmt werden.

Asset Management zur Optimierung von Wasser- und Abwasserinfrastruktur

Kostenintensive Infrastrukturen wie Trink- und Abwassersysteme erfordern vom Management sorgfältig abgewogene und zielorientierte Investitionsentscheidungen. Grundlage hierfür bildet das sogenannte Asset Management: die systematische Erfassung und Dokumentation aller Komponenten einschließlich einer Zustands- und möglichen Schadensbewertung. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur basiert so auf einer risikobasierten Instandhaltungsstrategie. Dadurch soll einerseits ein möglichst ungestörter Betrieb der Anlagen aufrechterhalten, andererseits sollen die begrenzten Ressourcen möglichst effizient eingesetzt werden.

So die Theorie! Doch was bedeutet dies für die Praxis? Darüber tauschten sich ca. 25 kommunale Praktikerinnnen und Praktiker aus zehn Städten in Deutschland, den Palästinensischen Gebieten, Tansania und Uganda aus und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze und Projektideen. Sie waren der Einladung von Connective Cities und Hamburg Wasser zur virtuellen Dialogveranstaltung gefolgt, die vom 30.11. bis zum 02.12.2020 stattfand.

Beginnend mit einem Erfahrungsaustausch zu Guten Praktiken und Projekten in den Städten wurden Herausforderungen bei der Umsetzung identifiziert und letztendlich drei Projektideen für Songea (Tansania), Bethlehem (Palästinensische Gebiete) und kleine und mittlere Versorger in Uganda entwickelt, die zu einer Verbesserung der Effizienz und des organisatorischen Rahmens für das Asset Management führen können.

Global Mayors Challenge 2021

Die Corona-Pandemie hat das tägliche Leben von uns allen verändert. In den Städten rund um den Globus hat sie aber auch zahlreiche mutige, kreative und inspirierende Handlungsansätze hervorgebracht. Bloomberg Philanthropies startet mit der Global Mayors Challenge 2021 einen Ideenwettbewerb, der die 50 besten urbanen Lösungen prämiert, die dazu beitragen, dass Kommunen gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Die 50 besten Städte bekommen Unterstützung von international anerkannten Expertinnen und Experten, die bei der Ausarbeitung der Wettbewerbsidee unterstützen. Das Preisgeld für die fünfzehn Gewinnerkommunen des Hauptpreises beträgt jeweils 1 Million Dollar für die Umsetzung ihrer zukunftsweisenden Ansätze.

Die Global Mayors Challenge 2021 richtet sich an alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Bewerbungsschluss ist der 21. März 2021. 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website von Bloomberg Philantropies. 

Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors

Rund 100 kommunale Praktikerinnen udn Praktiker aus mehr als 20 lateinamerikanischen und europäischen Städten mitunter aus Brasilien, Peru, Mexiko, Kolumbien, Costa Rica, Chile, Ecuador, El Salvador, Spanien, Großbritannien und Deutschland haben an zwei virtuellen Veranstaltungen zum Thema „Infektionsketten – Infektionsprävention durch Distanz, Kommunikation und Unterstützung des informellen Sektors“ teilgenommen.

Während des virtuellen Erfahrungsaustauschs, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu „Kommunale Maßnahmen gegen COVID-19“ abgehalten wurde, präsentierten und diskutierten die Teilnehmenden Praxisbeispiele aus ihrer Stadt und tauschten Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Maßnahmen zur Prävention, sowie zum Thema Krisenkommunikation aus.

In der ersten virtuellen Veranstaltung wurden vor allem die Herausforderungen in den Bereichen Infektionsketten-Verfolgung und Covid-19 Teststrategien intensiv diskutiert, weil sie für viele lateinamerikanische Städte drängende Probleme darstellen. Aus dem Erfahrungsaustausch ging hervor, dass insbesondere die Krisenkommunikation ein wichtiges Anliegen der Kommunen ist – in europäischen sowie lateinamerikanischen Städten gleichermaßen.

Kommunale Praktikerinnen und Praktikern sehen sich vor der Herausforderung die Öffentlichkeit über einen langanhaltenden Zeitraum für die Notwendigkeit der ergriffenen Maßnahmen zu sensibilisieren. Daher lag der Schwerpunkt der zweiten Veranstaltung auf dem Thema Kommunikation. Unter anderem wurden Strategien der Städte vorgestellt, wie kommunale Krisenkommunikation gestaltet werden kann. Es wurde diskutiert, wie Städte ihre Bewohner transparent, inklusiv und verständlich über öffentliche Einschränkungen und Covid-19 informieren können.

Die virtuellen Veranstaltungen boten Raum für einen interaktiven Erfahrungsaustausch, welcher sehr positiv angenommen wurde. Alle Teilnehmenden haben sich an einer regen Diskussion beteiligt und sprachen sich für eine Weiterführung des Angebotes aus.

Das Sprachenangebot beinhaltete Spanisch, Portugiesisch, Englisch und (teilweise) Deutsch.

Programm

Im Rahmen der zwei Veranstaltungen wurden sechs gute Praktiken aus Essen und Stuttgart (Deutschland), Aracaju, Niterói, Belo Horizonte (Brasilien) und Naucalpan (Mexico) vorgestellt.

Außerdem gewannen die Teilnehmenden dank der Präsentation von drei Studien über den kommunalen Umgang mit Covid-19 von den brasilianischen Gemeindeverbänden “Asociación Brasileña de Municipios“ und „Confederación Nacional de Municipios,“ sowie „Design Thinkers Group Spain“ und „Whiteboard Innovation Israel“ einen neuen Blickwinkel auf die Pandemie.

Folgenden Fragestellungen wurden im Rahmen des Erfahrungsaustausches diskutiert:

  • Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Infektionsketten zu unterbrechen und welche Rolle kann die Stadtverwaltung dabei spielen?
  • Wie können Infektionen zurückverfolgt werden und was sind dabei lokale Herausforderungen?
  • Welche Rolle spielt der informelle Sektor im Zusammenhang mit Infektionen?
  • Welche Strategien können ergriffen werden, um die Krisenkommunikation inklusiv, transparent und verständlich zu gestalten?
  • Wie kann man Gemeinschaften mit eingeschränktem Zugang zu digitalen Kommunikationsmitteln erreichen?

Präsentationen guter Praxisbeispiele

Präsentationen am 14.10.2020

Dezentrale mobile Probeentnahmestrategie der Stadt Essen,
Jörg Spors, Hygienebeauftragter der Feuerwehr der Stadt Essen, Deutschland

Maßnahmen der Gemeinden zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie,
Eduardo Tadeu Pereira, Direktor “Asociación Brasileña de Municipios” (ABM), Brasilien

Mit strategischem Management und innovativen Maßnahmen die Pandemie bekämpfen, Aracaju, Brasilien
Waneska de Souza Barboza, Gesundheitsamt Aracaju, Rathaus von Aracaju, Vertreterin der Nationalen Front der Bürgermeister (FNP), Brasilien

Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung von Covid-19 in Naucalpan, Mexiko
Mauricio Eduardo Aguirre Lozano, Sekretär der Stadtverwaltung von Naucalpan, Mexiko

CNM-Umfrage zu Covid-19: Schwerpunkt auf kommunaler Verwaltung und Unterstützung von Bundesbehörden,
Carla Albert, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Gesundheit der „Confederación Nacional de Municipios“ (CNM), Brasilien

Präsentationen am 05.11.2020

Eröffnungsrede “Globales Humanforschungsprojekt”,
Jorge Roriguez Nieto, Design Thinkers Group Spain und Amir Hoshia, Whiteboard Innovation Isreal

Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Ayşe Özbabacan, Beauftragte für Integrative Krisenkommunikation, Stuttgart, Deutschland,
Simone Fischer, Beauftragter für Integrationspolitik, Stuttgart, Deutschland,
Reinhard Schröter, Betriebsleiter Bus und Straßenbahn, Stuttgarter Verkehrsbetriebe, Stuttgart, Deutschland

Covid-19 und Abwasser, Niterói, Brasilien,
Camilla Franco, Unterstaatssekretärin für Gesundheit, Niterói Städtisches Gesundheitssekretariat, Niterói, Brasilien

Kommunikation in der Krise: Bürger, Passanten & Kunden, Belo Horizonte, Brasilien,
Hugo Salomão França, Direktor für Internationale Beziehungen, Rathaus Belo Horizonte, Brasilien

Ergebnisse

Durch kollegiale Beratung konnten die Teilnehmenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um die Themen Infektionsketten und Krisenkommunikation austauschen, sowie gemeinsame Herausforderungen analysieren. Außerdem wurden dank internationaler Expertise und der Präsentation von guten Praxisbeispielen neue Lösungsansätze weiterverbreitet.

Nach der virtuellen Sitzung können die Teilnehmenden ihren Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities fortsetzen.

Abfall zu positiver Energie im Gouvernement Mafraq in Jordanien

Die Errichtung der Kompostierungsanlage zur Herstellung von organischem Dünger war Teil des Plans für die Bewirtschaftung fester Abfälle in Jordanien. Das Projekt wurde in seiner ersten Phase gemeinsam vom Ministerium für lokale Verwaltung und dem UNDP geplant und erhielt dann in der zweiten und dritten Phase technische und finanzielle Unterstützung von der GIZ. Das Projekt zielt darauf ab, im Gouvernement Mafraq, das eine große Anzahl von Viehzuchtbetrieben beherbergt, Tierdung zu sammeln und zu organischem Dünger aufzubereiten. Dieser wird auf den landwirtschaftlichen Flächen im Stadtgebiet aufgebracht, verbessert die Bodenqualität und reduziert den Einsatz chemischen Düngers.

Towards the Just City in Kenya

In the next 25 years, Africa’s urban population is set to double. By 2040, the majority of Africans will be living in cities. There are numerous reasons for this: climate change, violent conflicts and the hope of finding work or education, although this list could easily be extended. Urbanisation thus constitutes one of the greatest transformations facing Africa in the 21st century.

Despite the diversity of the African continent, however, they are so far mostly “unjust” cities that people are moving to. The majority live in informal settlements and work under precarious conditions, mostly in the informal sector, without employment contracts and social security.

Towards the Just City in Kenya is the first publication of its kind that explores the conceptualisation and application of the “just city” concept in Kenya. The authors explore the concept from various dimensions, namely:

  • Conceptualisation of the just city in Kenya.
  • Locating the just city in the constitutional, policy, legislative and institutional context.
  • Discussion of spatial justice in the context of planning and housing; and
  • Interrogating practical ways in which cities express injustice and how these can be practically addressed, with examples from the public transport sector.

The study offers recommendations on how the just city concept can be realised in Kenya, looking specifically at urban institutions, citizens’ rights, housing policies and urban public transport systems.

With its just city project, FES Kenya and its partners facilitate dialogues through working groups which bring together civil society, trade unions, Members of County Assemblies, Government representatives, and academia working in urban centres of Kenya with the objective to jointly work for a just city.

Local Economic Development and Job Creation in MENA

Local Economic Development (LED) remains a top priority for the MENA countries as a driver for economic stability and job creation for a region with one of the highest unemployment rates in the world. While many resources are invested in fostering local economic development in the MENA countries led by governments, however, there is often a lack of systematic access to practice-oriented solutions.

More than 40 local urban practitioners from 22 municipalities and 10 countries from the MENA region and Germany took part of the virtual dialogue event organized by the Connective Cities project. The dialogue event consisted of five virtual sessions held between the Sep 29th – Oct 7th 2019, focusing on facilitating the exchange of know-how and experiences through peer-to-peer learning among municipal representatives and urban practitioners. Moreover, the dialogue event aimed at enriching the analysis and planning capacity of the participating municipal representatives to address existing challenges of implementing LED and job creation programs.

Throughout the Dialogue event, participants showed tremendous commitment to the program with a level of excitement that remained high till the last day of the dialogue where they learned how to present their LED project concepts in less than 3 minutes; an activity that reflected their understanding of project development process as well as the peer-to-peer exchange methodology.

This report reflects in detail the main results of the virtual dialogue event.