Principles for Better Cities

We are now living through a period during which we are both struggling to find adequate ways to characterize the dominant urban challenges and to respond adequately to those challenges. It is indicative of this complexity that we live in a period that is simultaneously being criticized as ‘the Anthropocene’ and, more optimistically, called ‘the Urban Age’. This is the era in which humans have had a profound impact upon the earth’s ecological systems. It is also the period during which the planet has become overwhelmingly urbanized. Likewise, social relations are ever more global, and thus, at one level, diffuse. To address local challenges, global targets have been set up to inspire and guide common efforts in sustainable development.

Arguably, responding well to the current challenges is best achieved by a set of integrated principles that firstly link highlevel aspirations to on-the-ground practical guidelines. Secondly, it is best realized through recognizing global and generalizing patterns while being sensitive to local particularities and priorities. Thirdly, it requires simple and aspirational principles at the top level but, at the same time, a grounding in more complex detail as the process goes deeper.

Principles for Better Cities is a collective response to that set of tensions. The document attempts to meet those contradictory needs by outlining a set of layered principles (Part I) while providing a method for translating between other existing charters, frameworks and sets of principles such as the Sustainable Development Goals (Part II).

Trainings- und Entwicklungszentrum für Frauen in der Gemeinde Hay Al-Andalus in Libyen

Das Zentrum für die Entwicklung und Ausbildung von Frauen wurde als sozioökonomisches Projekt geplant, das auf die wirtschaftliche Befähigung von Frauen und die Förderung des weiblichen Unternehmertums abzielt. Das Zentrum bietet Arbeitsvermittlungsdienste und Kurse zur Kapazitätsentwicklung an. Sie umfassen verschiedene wissenschaftliche und soziale Themen sowie Freizeitaktivitäten, die auf das menschliche Wohlbefinden der Geförderten abzielen.

Das Projekt ist Teil des von der Europäischen Union und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Programms „Unterstützung von Kommunen“ in Libyen, das von der GIZ in Zusammenarbeit mit dem libyschen Ministerium für lokale Verwaltung und der Stadtverwaltung von Hay Al-Andalus durchgeführt wird. Weitere wichtige Akteure waren die lokale Zivilgesellschaft, das Büro für Frauenförderung im Präsidialrat, das Arbeitsministerium und Geschäftsleute in der Gemeinde.

Geschlossener Pilotkreislauf des Kunststoffrecyclings in Rustavi

Rustavi ist die viertgrößte Stadt in Georgien und eines der wichtigsten Industriezentren. In dieser Stadt wurde in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Rustavi, dem Rustavi Innovations Hub und seinen Partnern sowie mit Unterstützung des UNDP Georgien im Jahr 2019 ein geschlossener Pilotzyklus zum Recycling von Kunststoffabfällen eingerichtet und gestartet, an dem städtische Kindergärten und öffentliche Schulen beteiligt sind.

Internationaler Fachaustausch zu Lernerfahrungen in der Corona-Krise

Sobald klar war, dass Covid-19 die Kommunen weltweit vor große Herausforderungen stellen würde, bat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Connective Cities, seine Methodik anzupassen, um kommunalen Akteuren die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen mit der Pandemie auf einfache und flexible Weise zu teilen.

In vielerlei Hinsicht stehen die Kommunen bei globalen Herausforderungen an vorderster Front, da sie die erste Regierungsebene darstellen, die die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommt. Doch Kommunen haben auch das Potenzial, als fruchtbare Quellen für Innovationen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu fungieren. Diese Innovationen erfordern die Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungsebenen und die Einbeziehung verschiedener Interessengruppen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und mehr.

Die Veranstaltungsreihe startete im Juli 2020 und hatte das Ziel, durch gegenseitigen Austausch und kollegiale Beratung die Reaktionsfähigkeit und Resilienz städtischer Akteure zu verbessern. Methodisch wurde dabei auf den Austausch verschiedener Lösungsansätze zwischen den kommunalen Praktikerinnen und Praktiker gesetzt, um Bewährtes zu teilen, neue Ansätze zu evaluieren und diese zu fördern. Einerseits stellte die explosionsartige Ausbreitung des Virus bestehende kommunale Strukturen und Kapazitäten auf die Probe. Andererseits eröffnete die Vernetzung und Digitalisierung die Möglichkeit, die Reihe von Austauschveranstaltungen zu 100 % virtuell anzubieten.

Die Vorteile des persönlichen Austauschs können durch die aktuellen, virtuellen Technologien kaum vollständig ersetzt werden. Und dennoch: in einer Krise wie der aktuellen, ermöglichte es die Digitalisierung, in kurzer Zeit mehr als 35 Dialogveranstaltungen mit der Teilnahme von mehr als 800 Fachleuten zu organisieren.

Unser Hauptziel war es, Erfahrungen zusammenzubringen, die während der Veranstaltung präsentiert wurden, und zu diskutieren, wie lokale Behörden zusammenarbeiten, voneinander lernen und letztendlich ihre Kapazitäten zur Bewältigung globaler Herausforderungen aufbauen können. Am 9. fand die offizielle Abschlussveranstlatung der Reihe statt.

Neben einer Eröffnungspräsentation der Leiterin der „Urban Policies and Reviews Unit“ der OECD teilten Fachleute aus Stuttgart (Deutschland), Belo Horizonte (Brasilien), Aman (Jordanien), Tshwane (Südafrika) und Lviv (Ukraine) ihre Erfahrungen mit der Pandemie. Zum Abschluss wurde ein E-Learning-Kurs zum Thema Krisenmanagement von Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Projektbereiches Globale Gesundheitswissenschaften von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, vorgestellt.

Am 10. Dezember gab es noch eine Zusatzveranstaltung. Die Teilnehmenden thematisierten Werkzeuge und Protokolle, welche die Städte zur Überwachung und Kontrolle der Infektionsketten während der COVID-19-Pandemie einsetzen. Dabei wurden die Effizienz und Effektivität, der in Südosteuropa und im Kaukasus angewandten Nachverfolgungssysteme näher betrachtet, bestehende Herausforderungen diskutiert und untersucht, wie wir Nachverfolgungsstrategien verbessern oder ausbauen können. Die Fachleute teilten ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ebenen der lokalen Verwaltung und Forschung aus Georgien, Serbien und Deutschland.

Das Connective Cities-Team möchte sich bei allen inspirierenden und engagierten städtischen Akteuren bedanken, die ihre Zeit in den Austausch und die Diskussion ihrer guten Praxisbeispiele als Reaktion auf die Pandemie investiert haben. Im Jahr 2021 wird Connective Cities weitere Veranstaltungen und Austauschformate anbieten, die sich auf die kommunalen Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie konzentrieren. Wir laden Sie herzlich ein, über unsere Webseite und alle unseren social media Kanälen in Verbindung zu bleiben und sich über Updates und die kommenden Veranstaltungen zu informieren.

Nachhaltiges und resilientes, regionales und interkommunales Landmanagement

Die drei Nachhaltigkeitsdimensionen „ökologisch verträglich“, „ökonomisch erfolgreich“ und „sozial gerecht“ stehen bei Projekten der kommunalen Stadtentwicklung stets im Fokus. Dies betrifft auch das kommunale Landmanagement. Die Integration dieser drei Aspekte und des Resilienzfaktors in Flächennutzungspläne und Baulandstrategien sowie in existierende Bebauungen bei sich ständig ändernden Rahmenbedingungen ist eine der Hauptaufgaben der kommunalen Fachleute. Nicht selten kommt es dabei auch zu Ziel- und Interessenskonflikten, die nicht immer leicht zu lösen sind.

Knapp 30 kommunale Praktikerinnnen und Praktiker aus 14 Städten, 7 Ländern und drei Kontinenten tauschten daher intensiv ihre Erfahrungen zum Thema „Nachhaltiges und resilientes, regionales und interkommunales Landmanagement“ aus und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze und Projektideen. Sie waren der Einladung von Connective Cities und der Stadt Trier zur virtuellen Dialogveranstaltung gefolgt, die vom 18. bis 20 November 2020 stattfand.

Beginnend mit einem Erfahrungsaustausch zu Guten Praktiken und Projekten in den Städten, wurden Herausforderungen bei der Umsetzung identifiziert und letztendlich zwei Projektideen für Amman (Jordanien) und Rostock (Deutschland) entwickelt, die zu einer Verbesserung der jeweiligen Strategien und Umsetzungspläne führen können.

Virtual Global Exchange

Der Austausch Brachte städtische Praktiker aus der ganzen Welt zusammen. Ziel war es, Kreativität, Innovation, Solidarität und Motivation zu fördern und gleichzeitig diese globale Praxisgemeinschaft mit dem gemeinsamen Ziel zu schaffen und zu stärken, die globale COVID-19-Pandemie und ihre Folgen mit intelligenten lokalen Lösungen und Strategien zu bekämpfen.

In der ersten Woche stellten städtische Praktiker und Experten aus verschiedenen Kommunen, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft in 18 Sitzungen insgesamt 56 bewährte Praktiken vor und gaben Einblicke in ihre Erfahrungen mit Herausforderungen und lokalen Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie. Der Austausch konzentrierte sich auf die neun Themenbereiche öffentliche Gesundheit, Krisenmanagement, wirtschaftliche Reaktion, Wohnungsbau, Bildung, Digitalisierung, Krisenkommunikation, Innovation und grüne Stadterneuerung.

In der zweiten Woche ging es darum, praktische „How To“-Workshops mit praktischen Übungen zu Themen zu erhalten, die während der Austauschveranstaltungen immer wieder aufkamen, wie z. B. die Nutzung sozialer Medien, digitale Tools und die Planung virtueller Treffen. Schließlich konnten die neu erlernten Denkweisen und Werkzeuge in einem 4-stündigen Workshop zur Lösungsentwicklung angewendet werden.

Dokumentation (in English) herunterladen

Virtueller Fachaustausch zur Zusammenarbeit mit dem informellen Abfallsektor

Da durch die Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 keine Expertenentsendung vor Ort stattfinden konnte, nutzte Mitrovica die Gelegenheit, online mit Fachleuten aus Deutschland, Belo Horizonte in Brasilien und Quito in Ecuador in die Diskussion zu kommen. Thema war die Etablierung einer Organisation für informelle Abfallsammlerinnen und -sammler in der Stadt. Diese Projektidee hatte Mitrovica bei einer Connective Cities Dialogveranstaltung zum Thema Plastikabfälle formuliert, die im Dezember 2019 in Hamburg stattfand.

Klimaresiliente Stadtentwicklung in Südosteuropa

Vom 26. Oktober bis 6. November 2020 trafen sich rund 30 kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus 11 südosteuropäischen Städten (aus acht verschiedenen Ländern Georgien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Weißrussland, Serbien,Slovenien, Ukraine, Deutschland) virtuell, um ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse auf dem Gebiet der städtischen Mobilität und grünen städtischen Infrastruktur auszutauschen. Insbesondere Herausforderungen in den Bereichen Abfallwirtschaft, Verkehr und öffentliche Beleuchtung sowie Wasserrevitalisierung wurden intensiv diskutiert, da sie für viele südosteuropäische Städte drängende Probleme darstellen.

Ziel des Workshops war es, gemeinsam umfassende Projektpläne zu erarbeiten, die als Grundlage für technische und finanzielle Finanzierungsvorschläge dienen können. Der Workshop konzentrierte sich auf die folgenden Themen:

  1. Grüne Infrastruktur – basierend auf der Vorstellung, dass der Schutz und die Aufwertung von Natur und natürlichen Prozessen im Rahmen der Raumplanung und territorialen Entwicklung bewusst berücksichtigt werden.
  2. Städtische Mobilität – Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger städtischer Mobilitätspläne (SUMP), die sowohl den privaten als auch den öffentlichen Verkehr einschließen.

Die Veranstaltung war eine Folgeveranstaltung zu der virtuellen Dialogveranstaltung, die im Juni 2020 mit Vertreterinnen und Vertretern von 24 Kommunen sowie internationalen Fachleuten durchgeführt wurde. Auf der Grundlage innovativer Methoden wie Design Thinking arbeiteten Teilnehmer aus 9 Ländern an ihren ersten Projektideen.

An diesen zweiwöchigen synchronen und asynchronen Workshops nahmen Vertreter von kommunalen Institutionen und Städtenetzwerken sowie erfahrene Fachleute aus der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor teil, sowie Wissenschaftler aus den Bereichen Städtebau, Raumplanung, Geographie, Klimawandel und anderen Disziplinen. Während des Workshops wurden auch Geberorganisationen eingeladen, um ihnen die Projekte vorzustellen, Fragen der Kommunenn zu beantworten und das professionelle Verfassen von Finanzierungsvorschlägen und Zuschussanträge zu unterstützen.

Lokales Entwicklungsprogramm für die Stadt Agadir in Marokko

Die Stadtverwaltung von Agadir verfolgt eine ehrgeizige Politik, die darauf abzielt, die Lebensqualität der städtischen Bevölkerung zu verbessern, gleichzeitig aber auch die Umwelt zu schützen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die unternommenen Anstrengungen konzentrierten sich auf verschiedene Schlüsselbereiche, in denen die Vorgaben und Verantwortlichkeiten zur Erreichung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit erfüllt wurden.