Die Stadtverwaltung von Amman implementierte mehrere harte und weiche Maßnahmen, um die Auswirkungen der Pandemie auf die lokale Gemeinschaft einzudämmen, wobei ein Drei-Säulen-Ansatz zur Anwendung kam: Gesundheit, Gemeinschaft und Umwelt. Mit dem besonderen Fokus auf kommunale Gesundheit und Wohlbefinden erfüllte die Abteilung für soziale Entwicklung ihre Rolle während der Pandemie, indem sie eine Vielzahl von Maßnahmen unter dem Dach der sozialen Dienste für die lokale Gemeinschaft umsetzte.
Kategorie: COVID-19
Die Zusammenarbeit im MENA-Netzwerk nimmt Fahrt auf
Ein Vorschlag für eine Initiative zum Wissensaustausch zwischen den Gemeinden Abasan Al-Kabira – Palästina und Hazmieh – Libanon wurde von UN-Habitat bei der Arabischen Landinitiative eingereicht. Dem Vorschlag zufolge wird Hazmieh Abasan bei allen gemeinsamen Aktionen unterstützen, die eine gegenseitige Verbesserung in den Bereichen, die in ihre Zuständigkeit fallen, fördern können, insbesondere im Hinblick auf die Beteiligung der Jugend am Entscheidungsprozess und die Integration von GIS in kommunale Verwaltungsprozesse. Die Vertreter der Gemeinden Abasan und Hazmieh trafen sich erstmals im Rahmen des Connective Cities Netzwerks.
Im Rahmen des kommunalen Peer-Learnings und Wissenstransfers und in Abstimmung mit ESFD haben die Gemeinde Hazmieh und der Gemeindeverband Al-Buhaira ihre Best Practices während eines Peer-Learning-Besuchs am 18. März 2021 in Hazmieh ausgetauscht. Während des Studienbesuchs wurde das fortschrittliche GIS-Dashboard von Hazmieh vorgestellt, das die Planung, Überwachung und Ausführung von kommunalen Tätigkeiten unterstützt. Das bestehende GIS-Dashboard hat dazu beigetragen, die lokale Verwaltung in verschiedenen Bereichen wie Finanzen, Wirtschaft, Investitionen und Notfallmaßnahmen zu optimieren. Im Einklang mit dem Ziel von Connective Cities setzt sich die Stadtverwaltung Hazmieh weiterhin für die Förderung des Wissensaustauschs zwischen den Netzwerkmitgliedern ein und stärkt damit die Rolle der Kommunen als Hauptantreiber eines positiven Wandels auf lokaler Ebene.
Kommunale Maßnahmen zu COVID-19 im Bereich Governance
Rund 50 Teilnehmer aus Georgien, der Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Montenegro, Polen, Kirgisistan, Rumänien, der Tschechischen Republik, Estland, Bosnien und Herzegowina, Argentinien, Bolivien, Armenien, Aserbaidschan, Albanien und Deutschland (16 Länder) nahmen an der virtuellen Veranstaltung der Wissensaustauschreihe zu kommunalen Antworten auf COVID-19 im Bereich Governance teil.
Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Erforschung der Rolle von E-Governance bei der Bekämpfung von COVID-19. Es wurde untersucht, wie Kommunen es schaffen, die Versorgung mit wesentlichen kommunalen Dienstleistungen mit Hilfe von effizienten E-Governance-Systemen sicherzustellen. Während der Veranstaltung wurden verschiedene Themen diskutiert, wie z.B.:
- Erfahrungen im Krisenmanagement und bestehende Herausforderungen
- Erkundung, wie wir Strategien verbessern oder skalieren können, um die aktuellen krisenbedingten Anforderungen zu erfüllen.
Das Web-Seminar untersuchte die Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs auf kommunale Pläne / Strategien und kommunale Dienstleistungen, die als Reaktion darauf ergriffenen Maßnahmen und Kommunikationsstrategie. Diskutiert wurde auch die Zusammenarbeit von Kommunen mit nationalen Regierungen und internationalen Organisationen.
Programm
In dieser virtuellen Veranstaltung präsentierte Dr. Giorgi Khishtovani die Methodik und die Ergebnisse der Forschung zu COVID-19-Governance-Reaktionen innerhalb des Connective-Cities-Netzwerks. Anschließend wurden zwei Good Practices aus Tartu (Estland) und La Paz (Bolivien) vorgestellt. Die moderierte Podiumsdiskussion befasste sich mit den Themen E-Governance und der Effektivität von IKT-Lösungen auf kommunaler Ebene während der COVID-19-Pandemie. Die Teilnehmer wurden anschließend ermutigt, den Austausch auf der virtuellen Plattform Connective Cities fortzusetzen, wo zusätzlich zu den Ergebnissen der Sitzung weitere Ressourcen geteilt wurden.
Präsentationen von Guten Praktiken
Kommunale Wirtschaft und Governance Reaktion auf COVID-19: Der Fall Tartu
Raimond Tamm, Stellvertretender Bürgermeister von Tartu, Tartu, Estland.
Öffentliche Dienstleistungen und I-Government in der COVID-19-Ära
Roberto Zambrana Flores, La Paz, Bolivien.
Ergebnisse
Während dieses Online-Austauschs tauschten Vertreter aus einer Vielzahl von Kommunen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in den Bereichen der kommunalen Reaktion in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Governance aus. Dieser virtuelle Austausch brachte städtische Führungskräfte und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um die vorherrschenden Trends, Chancen und Herausforderungen sowie die Entwicklung und Neuerfindung kommunaler Antworten inmitten der COVID-19-Pandemie zu diskutieren.
Krisenstäbe: Instrument eines erfolgreichen Krisenmanagements
Je optimaler Kommunen auf Krisen wie die Corona-Pandemie vorbereitet sind, desto besser können sie diese auch bewältigen. Was aber macht eine gute Vorbereitung aus? Bei der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat sich gezeigt: Ein jederzeit einsatzbereiter Krisenstab ist unerlässlich. Der entsteht aber nicht von heute auf morgen.
Being prepared in times of crisis
„We have distributed soap everywhere,“ says Mishi Rama Mbete. The 48-year-old is sitting on a cardboard box in front of her mud hut, her hands folded in her lap. She wears the face mask correctly over her mouth and nose. „Corona is a terrible disease that has no cure yet. We are the medicine, our behaviour is, like when we wash our hands many times a day.“ Mbete is one of 30 Community Health Volunteers from the informal settlements of Majengo and Mzambarauni who, on behalf of Participatory Slum Upgrading Project (PSUP) and its collaborative partner, the Community-based Organization Shining Hope for Communities (SHOFCO), tackled the initial stages of the COVID-19 outbreak, going door-to-door for weeks in awareness campaigns. She, among others, distributed hand sanitizers and soap, explaining the importance of washing hands properly, wearing a facemask, keeping social distance when possible, and recognising the symptoms of COVID-19 in time. Suspected cases of infections were referred to government facilities for further tests and follow-ups.
The awareness campaign is part of an emergency response package that PSUP and SHOFCO launched at the onset of the Corona outbreak in Kenya in March 2020. The aim, from the very beginning, was to prevent a looming disaster in the slums. No one was to be left behind during the pandemic. Together with the County Government of Kilifi and the communities in the PSUP project region, both partners set up 20 handwashing stations, maintained by men and women from the communities for a small additional income, to protect local people from the virus. The Community Health Volunteers were trained by the County Government’s Department of Health to use their expertise to conduct education and provide up-to-date emergency assistance.
Sind wir auf dem Weg zu einer grünen Erholung? Noch nicht!
Eine Analyse der Ausgaben führender Volkswirtschaften unter der Leitung des Oxford Economic Recovery Project und des UN Environment Program (UNEP) ergab, dass nur 18,0% der angekündigten Wiederherstellungsausgaben als „grün“ eingestuft werden können. Der Bericht „Are We Building Back Better? Evidence from 2020 and Pathways for Inclusive Green Recovery Spending“ wurde vom Internationalen Währungsfonds und der GIZ unterstützt durch das Green Fiscal Policy Network (GFPN).
Die Regierungen werden aufgefordert, nachhaltiger zu investieren und Ungleichheiten zu beseitigen, wenn sie das Wachstum nach den durch die Pandemie verursachten Verwüstungen neu stimulieren.
Die bisher umfassendste Analyse der COVID-19-bezogenen fiskalischen Rettungs- und Wiederherstellungsbemühungen von 50 führenden Volkswirtschaften zeigt, dass nur 368 Milliarden USD von 14,6 Billionen USD COVID-induzierten Ausgaben (Rettung und Wiederherstellung) im Jahr 2020 umweltfreundlich waren.
Interview mit Harinjaka Ratozamanana: Innovations-Ecosysteme
In unserem großen Saisonfinale erzählt Harinjaka aus Anatananarivo, Madagaskar, wie die Weisheit seiner Vorfahren in dieser Pandemie Sinn macht.
Mehr: https://youtu.be/7zJOBM0I6pw
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Kommunale Antworten auf COVID-19 im Gesundheitssektor
Am 3. Februar fand von 11:45 bis 14:30 Uhr (CET) die Veranstaltung „kommunale Antworten auf COVID-19 im Gesundheitssektor“ im Rahmen des Connective Cities „Virtual Global Exchange“ zu COVID-19 statt. Etwa 40 kommunale Vertreter und Vertreterinnen und 10 Fachleute aus der ganzen Welt trafen sich, um bewährte Verfahren für Gesundheitsmaßnahmen inmitten der Pandemie zu ermitteln. Vertreterinnen und Vertreter aus Österreich, Aserbaidschan, Armenien, China, Kolumbien, der Tschechischen Republik, Georgien, Deutschland, Moldawien, Montenegro, Slowenien, Serbien, der Ukraine, Kirgisistan und Nordmazedonien kamen zusammen, um lokale Unzulänglichkeiten und Mängel des Gesundheitssektors während der Pandemie zu diskutieren.
Es wurden Forschungsergebnisse zu Herausforderungen und Lösungen vorgestellt, die in Netzwerkstädten im Gesundheitssektor umgesetzt wurden, und den Teilnehmenden wurden konkrete Beispiele für kommunale Reaktionen auf COVID-19 im Gesundheitswesen aus Chisinau (Moldawien) und Bogota (Kolumbien) vorgestellt. Während der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, konkrete Fälle zu diskutieren, ihre eigenen Erkenntnisse zu diesem Thema auszutauschen und den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit abzustecken. Die Veranstaltung endete mit einer aktiven Podiumsdiskussion zwischen Vertretern und Vertreterinnen der Städte und Fachleuten aus der Praxis zum Thema COVID-19-Impfung und den Herausforderungen im Umgang mit Impfgegnern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erörterten, wie die Städte ihren Impfprozess planen und entsprechende Kommunikationsstrategien ausarbeiten könnten, um die Impfung eines ausreichenden Anteils der Bevölkerung zu gewährleisten.
Interview mit Henning Schulz: Digitalisierung
Gütersloh, Deutschland eine ehemals papierbasierte Kommune, die innerhalb von drei Jahren eine eigene digitale Agenda entwickelte und innerhalb weniger Tage online und ins Homeoffice ging. Henning Schulz, ihr ehemaliger Bürgermeister, erzählt uns, wie sie es organisiert geschafft haben.
Mehr: https://youtu.be/XzxhxwU8ibA
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Schwäbisch Gmünd hilft seiner Wirtschaft – schnell und flexibel
Besonders kleinere Betriebe sind in Schwäbisch Gmünd von der COVID-19-Pandemie hart getroffen. Die Stadt will hier unterstützen und hat dafür das Projekt „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ ins Leben gerufen. Damit soll vor allem sehr schnell und unkompliziert bei Liquiditätsengpässen geholfen werden.
