Toolbox – Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität

Der Erfolg von nachhaltigen Mobilitätsplänen und -projekten hängt oft vom Engagement und der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger ab. Daher erweist sich Beteiligung der Bürgerschaft bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität in Kommunen als zentraler Erfolgsfaktor nicht nur für die wirkungsvolle Umsetzung neuer Konzepte, sondern auch für die Mitgestaltung smarter nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen. Dies geschieht, wenn Lösungen gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden.

Aufgrund der Folgen der Pandemie ist das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger begrenzt oder unmöglich. Dies kann den Erfolg gefährden und/oder notwendige nachhaltige Mobilitätsprojekte ausbremsen. Aus diesem Grund hat die Connective Cities Arbeitsgruppe „Nachhaltige Mobilität nach COVID-19“ einen Prototyp einer „Toolbox Bürgerbeteiligung für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität“ entwickelt.

Die Toolbox deckt verschiedene Ebenen und Grade der Beteiligung ab. Es handelt sich um eine Sammlung erfolgreicher Instrumente und Leitfäden, die in verschiedenen Phasen der Planung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität während und nach der Pandemie eingesetzt werden können.

Finanzielle Förderung für entwicklungspolitische Vorhaben deutscher Kommunen

Auch im Jahr 2022 können deutsche Kommunen wieder eine Zuwendung zur Durchführung von entwicklungspolitischen Projekten und Vorhaben beantragen.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global bietet finanzielle Unterstützung durch das Kommunale Corona-Solidarpaket sowie durch den Kleinprojektefonds Kommunale Entwicklungspolitik. 

Kommunales Corona-Solidarpaket: Durch das Angebot zeigen entwicklungspolitisch aktive Kommunen Solidarität mit ihren Partnerkommunen in der Covid-19-Pandemie. Die finanzielle Unterstützung soll pandemiebedingte Notsituationen abmildern und die lokale Selbstverwaltung der Partnerkommunen im Globalen Süden stärken, um die Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen.

Bitte entnehmen Sie alle Informationen der Bekanntmachung und leiten Sie diese an Ihre Partnerinnen und Partner weiter:
Bekanntmachung: pdf-Download
Call for Proposals: pdf-Download

Weitere Infos und Antragsunterlagen: https://skew.engagement-global.de/kommunales-corona-solidarpaket.html

Kleinprojektefonds Kommunale Entwicklungspolitik: Über dieses Förderinstrument erhalten Kommunen Einstiegshilfen in neue Maßnahmen und Partnerschaften der kommunalen Entwicklungspolitik. Die geförderten Projekte sollen die entwicklungspolitische Diskussion beleben, das Engagement stärken und die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure unterstützen. Darüber hinaus soll der interkommunale Dialog mit dem Globalen Süden gefördert werden.
Weitere Informationen zur Antragstellung: https://skew.engagement-global.de/kleinprojektefonds.html

Bitte beachten Sie: Diese Unterstützungsangebote richten sich an deutsche Kommunen mit ihren Partnerkommunen im Globalen Süden. Die Antragstellung kann nur durch die deutsche Kommune erfolgen. Das Angebot wird finanziert durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Urbane Sicherheit für Frauen und Mädchen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2022 stellte Connective Cities die Sicherheit von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum in den Fokus. In der Insight Session „Urban Safety for Women and Girls – Strategies for safer public spaces in Cities“ teilten zwei Referentinnen und ein Referent ihre Expertise zum Thema partizipative Planung mit Frauen und Mädchen sowie Design- und Handlungsstrategien für sicherere öffentliche Räume.

Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung öffentlicher Räume als Orte der Erholung und des Gemeinschaftslebens besonders spürbar werden lassen. Die Stimmen von Frauen und Mädchen, die in der Vergangenheit in der Stadtplanung oft ungehört blieben, sind von entscheidender Bedeutung, bei der Entwicklung inklusiver öffentlicher Räume, die sichere Orte zum Spielen, Treffen und Spazierengehen sind. Städtische öffentliche Räume und öffentliche Verkehrsmittel wurden zumeist von Männern und für Männer entworfen. Viele von ihnen sind nicht auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt oder stellen sogar eine Bedrohung für die Sicherheit von Frauen dar. Die COVID-19-Pandemie hat diese bestehenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in verschiedener Hinsicht offengelegt und verschärft. Gleichzeitig kann diese Krise auch eine Chance sein, Stadtplanung gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Partizipatorische Ansätze bieten Möglichkeiten, Stimmen und Ideen in die Stadtplanung einzubeziehen, die in der Vergangenheit vielleicht ungehört blieben. Ein funktionierendes Gemeinschaftsleben und demokratische Stadtgesellschaften können nur dann prosperieren, wenn öffentliche Räume sicher und funktional sind und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, am öffentlichen Leben teilzuhaben.

Die drei Referentinnen und Referenten der Veranstaltung stellten geschlechtersensible Stadtplanungsinstrumente vor und berichteten über ihre praktische Erfahrungen aus Lateinamerika, Europa und der MENA-Region.

Sara Ortiz Escalante, Barcelona, ist Soziologin und Stadtplanerin. Als Mitglied des feministischen Planungskollektivs Col-lectiu Punt 6 in Barcelona, verfügt sie über ein breites Spektrum an Erfahrungen mit geschlechtersensiblen Methoden und Instrumenten der Stadtplanung. In ihrer Keynote führte sie das Publikum in eine feministische Perspektive der städtischen Sicherheit ein. Sie stellte die 6 Prinzipien der Sicherheit von Frauen vor, die in den 1980er Jahren von Anne Michaud in Montreal entwickelt wurden und bis heute nicht an Bedeutung verloren haben. Der Schlüssel zur Schaffung sicherer öffentlicher Räume ist die partizipative Planung. Ortiz Escalante stellte die Tools der explanatory walks und safety audits vor. Ihre Präsentation zeigt beispielhaft Projekte in Cali, Kolumbien und Tétouan, Marokko. 

Die Her City Toolbox wurde von Tove Andréasson Derner, Stockholm, vorgestellt. Her City ist eine gemeinsame Initiative des schwedischen Think Tanks Global Utmaning, und UN Habitat. Das programm gibt Kommunen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren eine Toolbox für die partizipative Planung mit Frauen und Mädchen an die Hand. Diese besteht aus 9 Blöcken, die Benutzerinnen und Benutzer von der Einbeziehung der Interessengruppen bis zur Umsetzung spezifischer Projekte Schritt für Schritt begleitet. In der Entwurfsphase der Toolbox wird das Minecraft-Tool verwendet, das einen spielerischen Zugang zur Platzgestaltung sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bietet. Die Plattform Her Cities – #HerCity (unhabitat.org) ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kostenlos. Bislang nehmen 315 Städte an dem Prozess teil. 

Das Minecraft-Tool wurde auch für den Entwurf des Al-Gwheirieh Neighbourhood Park in Zarqa, Jordanien, verwendet. Wie viele andere Gemeinden in Jordanien beherbergt auch Zarqa eine große Anzahl syrischer Geflüchteter. Die Stadt ist daher mittlerweile eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Die Einrichtung von Parks ist demnach eine enorme Herausforderung, die angesichts der Pandemie COVID 19 jedoch immer dringender wurde. Mohammad Zawahreh, ehemaliger Leiter der städtischen Entwicklungsabteilung der Stadt Zarqa, berichtete über seine Erfahrungen mit der Einrichtung von Nachbarschaftsparks im Rahmen integrativer Planungsprozesse in der Stadt. Frauen und Männer mit unterschiedlichem Hintergrund arbeiteten hier zusammen und gestalteten funktionale, sichere und grüne öffentliche Räume.

Im Anschluss an die Präsentationen fand eine Fragerunde statt, in der gemeinsame Herausforderungen und Lösungen für die Stadtplanung mit Frauen und Mädchen weltweit erörtert wurden. Die Referentinnen und Referenten stellten fest, dass Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt nicht nur Wert auf sichere, sondern auch auf grüne öffentliche Räume legen. Daher führt eine geschlechtersensible Stadtplanung häufig zur Schaffung nachhaltiger Grünflächen. Ein weiterer Diskussionspunkt war die Einbeziehung von Männern in die feministische Stadtplanung. Je nach kulturellem Kontext haben sich unterschiedliche Ansätze hier als besonders wirksam erwiesen. Während sich die Einrichtung von exklusiven Frauengruppen als wichtiger Faktor bei der Gestaltung geschlechtersensibler städtischer Räume erwiesen hat, ist es wichtig, auch die männliche Bevölkerung zu ermutigen, die Rolle von Frauen und Mädchen in der Stadtgestaltung zu unterstützen. Denn sichere öffentliche Plätze für Frauen und Mädchen sind sichere öffentliche Plätze für alle.

Videos

Her City Toolbox – From Botkyrka to Johannesburg – YouTube

Rehabilitation of Jana Park : Zarqa/Jordan with AVSI Jordan – YouTube

Präsentationen

Städtische Sicherheit aus feministischer Sicht, Sara Ortiz Escalante, Collectiu Punt 6, Barcelona

Her City Toolbox, Tove Andréasson Derner, Her City, Stockholm

Al-Ghweirieh-Nationalpark – Gestaltung eines inklusiven öffentlichen Raums mit Hilfe des Minecraft-Tools, Mohammad Zawahreh, Zarqa

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier: Insight Session: Urban Safety for Women and Girls – Strategies for safer public spaces in Cities | Connective Cities Network (connective-cities.net)

Ein Lazarett für COVID-19-Kranke in Al-Bireh

Die Idee, ein Lazarett einzurichten, entstand, nachdem der Rote Halbmond eine Initiative zur Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Al-Bireh vorgestellt hatte. Damit reagierte er auf die steigende Zahl von Fällen und Todesfällen, die durch COVID-19 verursacht wurden, sowie auf die Überforderung der staatlichen medizinischen Zentren in Ramallah und Al-Bireh, die große Nachfrage nach medizinischen Leistungen zu decken. Die Stadtverwaltung ist sich ihrer sozialen und humanitären Verantwortung bewusst und stets bestrebt, den Bürgerinnen und Bürgern in verschiedenen Bereichen, darunter auch im Gesundheitswesen, eine gute Versorgung zu bieten. Es wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen dem Palästinensischen Roten Halbmond und der Gemeinde geprüft und schließlich vereinbart, dass die Gemeinde ein Lazarett einrichtet, sofern der Rote Halbmond bei der Verwaltung und dem Betrieb des Krankenhauses mitwirkt und medizinische Ausrüstung und medizinisches Personal zur Verfügung stellt.

Nach der Feldstudie wurden die Hallen des Al-Bireh-Parks als Hauptsitz für die Einrichtung des Lazaretts ausgewählt. In der ersten Phase wurde das erste Stockwerk mit einer Fläche von 670 Quadratmetern als Krankenhaus und ein Teil des unteren Erdgeschosses als medizinisches Labor für das Krankenhaus vorbereitet und ausgestattet. Je nach Bedarf wird das Krankenhaus erweitert und die Zahl der Betten erhöht.

Municipal Response to the Covid-19 Pandemic – MENA region

In the wake of the Pandemic, municipalities in the MENA region in both urban and rural areas need to rethink their modes of operation and accelerate their shift towards building resilience during the recovery process. In an effort to support municipalities that are members of the Connective Cities network in the MENA region, four thematic working groups were established as part of Connective Cities program ‘Municipal Recovery from the Pandemic.’ Objectives of this working group include promoting practice–oriented knowledge exchange between municipal and urban practitioners, facilitating peer learning on sustainable and innovative approaches to build resilience in cities through biodiversity and environmental protection, digitalisation of municipal services, and promoting social entrepreneurship for circularity. The program has resulted in the development of concrete urban solutions. Another outcome was the creation of partnerships between municipalities as well as with private sector actors to articulate the proposed solutions and scale up the impact. This report summarizes the main achievements until February 2022.

Planning by doing – Tactical Urbanism during the COVID-19 pandemic

Am 16. Februar 2022 lud Connective Cities zwei Expertinnen und einen Experten für taktischen Urbanismus ein, um ihre Erkenntnisse mit über 55 Teilnehmenden aus Jordanien, der Ukraine, Nepal, Deutschland, Namibia, Burkina-Faso, der Demokratischen Republik Kongo und Spanien zu teilen. In der eineinhalbstündigen Sitzung wurden die Vorteile des taktischen Urbanismus als neuer Ansatz zur Gestaltung des städtischen Raums anhand von Beispielen aus Barcelona, Neu-Delhi, Chennai, Kochi und Coimbatore vorgestellt. Besonders bemerkenswert war das große Interesse von Fachleuten aus der Stadtverwaltung, vor allem aus deutschen Kommunen, die erstaunt waren, dass sich radikale Planungsansätze in Großstädten ohne größere juristische Auseinandersetzungen umsetzen lassen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Insight Sessions: (Post-)COVID Urban Futures“, die einen wiederkehrenden Austausch zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung in der (Post-)COVID-19-Ära ermöglicht. Das kurze und prägnante Format des Austauschs soll zum Nachdenken anregen und innovative Lösungen für lokale Herausforderungen präsentieren.

Teilnahmeaufruf: Insight Session – Urbane Sicherheit für Frauen und Mädchen

Sichere öffentliche Räume für Frauen und Mädchen bedeuten sichere öffentliche Räume für alle. Am 8. März 2022 feiern wir den Internationalen Frauentag und Connective Cities möchte diese Gelegenheit nutzen, städtische Praktiker weltweit zu inspirieren, einen geschlechtersensiblen Ansatz in ihrer Stadtplanung zu stärken. 

Städtische öffentliche Räume und öffentliche Verkehrsmittel wurden zumeist von Männern und für Männer entworfen. Viele von ihnen sind nicht auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt oder stellen sogar eine Bedrohung für die Sicherheit von Frauen dar, ihre Gestaltung erschwert den Alltag und schränkt Chancen ein, sich am Gemeinschaftsleben zu beteiligen.

Die COVID-19-Pandemie hat diese bestehenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in verschiedener Hinsicht offengelegt und verschärft. Gleichzeitig kann diese Krise aber auch eine Chance sein, Stadtplanung gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Partizipatorische Ansätze bieten Möglichkeiten, Stimmen und Ideen in die Stadtplanung einzubeziehen, die in der Vergangenheit vielleicht ungehört blieben. Ein funktionierendes Gemeinschaftsleben und demokratische Stadtgesellschaften können nur dann prosperieren, wenn öffentliche Räume sicher und funktional sind und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, am öffentlichen Leben teilzuhaben.

Ziele

Als Teil unserer virtuellen globalen Reihe „Insight Sessions: (Post)-COVID Urban Futures“ zielt die Insight Session zum Thema „Urbane Sicherheit für Frauen und Mädchen – Strategien für sicherere öffentliche Räume in Städten“ darauf ab, die Gestaltung und politische Strategien für sicherere öffentliche Räume für Frauen und Mädchen zu diskutieren. Ziel ist es, die teilnehmenden städtischen Praktikerinnen und Praktiker zu inspirieren, Frauen und Mädchen in ihrer Stadtplanung zu berücksichtigen.

Teilnahme und Kontakt

Wir laden Sie hiermit herzlich zur Teilnahme an der kommenden Insight Session ein, die am Mittwoch, den 9. März 2022, 15:00 – 16:30 Uhr MEZ stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich an städtische Fachleute aus Kommunalverwaltungen sowie aus der Wissenschaft, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Informationen und Registrierung:  https://community.connective-cities.net/de/node/1141

Bei weitere Fragen zum Programm oder zu Ihrer Teilnahme, kontaktieren Sie uns:
lina.kratz@giz.de / paulina.koschmieder@giz.de

Datum:   Mittwoch, 9. März 2022 | 15:00 – 16:30 MEZ
Ort:    Virtuelle Veranstaltung in der Connective Cities Community
https://community.connective-cities.net/de/node/1141
Konferenz-Tool:        Big Blue Button
Konferenzsprache:    Englisch

Teilnahmeaufruf: Lokale Wissensnetzwerke für Lösungen zur klimaneutralen Stadtentwicklung

„Wie kann ein lokaler und wissensnetzwerkorientierter Ansatz zur klimaneutralen Stadtentwicklung sichergestellt werden?“ ist eine der Schlüsselfragen, auf die der 2. Green City Pioneers of Change Workshop Antworten geben wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Im Rahmen des Programms „Kommunale Antwort auf COVID-19“ des Programms Connective Cities arbeitet das Themencluster „Grüne Stadtentwicklung“ derzeit an Synergien zwischen Mobilität und städtischen Raumlösungen, an denen Städte wie Kigali, Kisumu, Hamburg, Hanoi, Dortmund, Belo Horizonte, Kochi, Lalitpur, Quito und Buenos Aires beteiligt sind. The cluster wants to encourage an exchange between Green City Pioneers of Change which involves, apart from peer-learning between the above-mentioned cities, two public events.

Der erste der beiden geplanten Green City Pioneers of Change Workshops wurde am 19. Januar 2022 statt. Er konzentrierte sich auf die Präsentation inspirierender internationaler Praktiken und regte die Pioniere der Stadt zum Nachdenken darüber an, wie erste grüne Initiativen gefördert werden können und welche Rolle die Pioniere dabei spielen (siehe Video und Dokumentation hier).

Dieser 2. Green City Pioneers of Change Workshop am 25. Februar wird sich auf die Reflexion kritischer Erfolgskriterien für die Förderung von Bottom-up-Ansätzen zur klimaneutralen Stadtentwicklung konzentrieren. Die Städte, die in dem Cluster zusammenarbeiten, und die Experten, die das Cluster unterstützen, werden ihre Bemühungen und ihre Lernmethoden in folgenden Bereichen vorstellen:  

  1. Schaffung lokaler Wissensnetzwerke, die junge Forscher und lokale Universitäten, Entscheidungsträger in der lokalen Verwaltung, bestehende Unternehmen und Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen integrieren.
  2. Förderung mehrerer kleinerer „Learning by doing“- und umsetzungsorientierter Initiativen, die zu Bausteinen für einen systematischeren Transformationsansatz in den jeweiligen Städten werden.

Auf der Grundlage der Präsentation dieser konkreten Erfahrungen werden wir mit den Teilnehmern auf interaktive Weise über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zur Förderung eines lokal und nicht hauptsächlich von außen gesteuerten Ansatzes zur klimaneutralen Stadtentwicklung nachdenken.

Nehmen Sie an dieser 2. Veranstaltung von City Pioneer of Change teil! Zur Anmeldung.

Konferenzsprache ist Englisch.

Prognose von Veränderungen des Abfallvolumens aufgrund der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaftstätigkeit und die Lebensweise der Menschen erheblich verändert. Diese Veränderungen haben große Auswirkungen auf das Volumen an Abfällen aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Für die kommunalen Entsorgungsunternehmen ist es wichtig, dass sie die Mengenentwicklung und damit die Auslastung ihrer Anlagen möglichst frühzeitig abschätzen können.