Um die Städte der Zukunft zu bauen, die eine gute Lebensqualität, eine verbesserte wirtschaftliche Robustheit und Harmonie mit der Natur bieten, braucht Indien einzigartige Lösungen, die nicht nur effizient sind, sondern auch Dienstleistungen und Vorteile für alle Teile der Gesellschaft bieten. Indien hat sich dafür entschieden, bei der Entwicklung dieser Lösungen Daten zu nutzen, indem es den Echtzeit-Austausch von Daten zwischen den Beteiligten über eine offene, neutrale und sichere Plattform, den India Urban Data Exchange (IUDX), erleichtert. Bei IUDX geht es um die Nutzung von Daten zum Wohle der Allgemeinheit und darum, Datenanbieter in die Lage zu versetzen, innovative Dienste zu entwickeln und Mehrwert zu schaffen.
Autor: erik
Dialogmechanismen und gezielte finanzielle Entlastungen
Im Rahmen ihrer Hilfeleistungen während der COVID-19-Pandemie hat die Stadtverwaltung von Kotor eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung des privaten Sektors und der Bürgerinnen und Bürger, die unter den Folgen der Pandemie leiden, beschlossen.
Flächennutzungsplanung konkretisieren: Gesetze anpassen, Landbesitzende beteiligen, Standards setzen
Unter dem Titel „Nachhaltiges und resilientes, regionales und interkommunales Landmanagement: Herausforderungen und Chancen für wachsende urbane und regionale Zentren“ zielte das Kooperationsprojekt zwischen der Planungsabteilung des Großraums Amman und den deutschen Städten Frankfurt, München und Berlin darauf ab, ein kommunales Entwicklungsplanungsschema für das Pilotprojekt Al Dafyaneh (Tareq B) im Nordwesten von Amman zu entwickeln.
In einem ersten virtuellen Schritt wurden die Rahmenbedingungen der kommunalen Planung in Amman diskutiert. Im Einzelnen wurden Planungsgesetze und Bauordnungen, insbesondere mit Blick auf die rechtlichen Grundlagen der Grundbesitzenden verglichen.
Die erste Etappe des Lernprozesses endete im Dezember 2021 und wurde mit Empfehlungen zu Gesetzesänderungen, um die Stadtverwaltung von Amman gegenüber den Grundbesitzern zu stärken, abgeschlossen. Hierzu verfassten Rainer Müller-Jökel (ehem. Leiter des Vermessungsamtes der Stadt Frankfurt) und Gerhard Gross (ehem. Projektleiter in der Abteilung Stadtentwicklungsplanung im Amt für Stadt- und Regionalplanung der Stadt München) ein offizielles Schreiben an die Regierung in Amman.
Sozialer Wohnungsbau für sozial Benachteiligte
Die Kapazitäten der Gemeinde Plovdiv, um einkommensschwachen Mitbürgerinnen und Mitbürgern angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, reichen nicht aus. Durch den Bau von Sozialwohnungen werden sozial benachteiligte Menschen nun in der Gemeinde Plovdiv unterstützt, und es wird erwartet, dass das Projekt selbst die Integration der Zielpersonen in die Gesellschaft fördert.
Menjez: Eine Modell-Gemeinde im ländlichen Raum des Nordlibanon
Die Stadt Menjez gilt als Vorbild dafür, wie sich eine erst kürzlich gegründete kleine Gemeinde für den Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt einsetzen, die Infrastruktur verbessern und letztlich viele SDGs erreichen kann.
Connective Cities führte ein Interview mit Dr. Georges Youssef, dem Bürgermeister von Menjez, um zu erfahren, wie die Gemeinde im Norden des Libanon es geschafft hat, ihr Ökosystem zu einer Priorität zu machen.
In englisch mit arabischen Untertiteln
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Envisaging the Future of Cities
Urbanization is intertwined with several existential global challenges: Cities do not exist in isolation from global challenges. The emergence of urbanization as a global megatrend is intertwined with the existential challenges that the world has faced in the last 50 years, including climate change, rising inequality and the rise in zoonotic viruses with the latest being the novel coronavirus pandemic, which triggered the worst public health crisis in a century and the worst economic recession since the Great Depression. These challenges will in different ways, leave their imprints on the future of cities.
In UN-Habitat’s new World Cities Report 2022 – Envisaging the Future of Cities, three scenarios, or three paths were identified, that the world’s cities could take at this critical juncture.
- In the worst-case or “high damage” scenario, we assume that policy-making and governance will become even weaker and more ineffective. The destructive effects of the pandemic, climate change, inequality, poverty, and long-running conflicts, if not adequately addressed, will have disastrous consequences for cities in both developed and developing countries, though the latter would suffer most because of existing vulnerabilities. If 80 per cent of the economic damage inflicted by COVID-19 persists for a decade, then the number of people living in poverty could increase by more than 200 million by 2050.
- The middling, or “pessimistic scenario”, foresees a reversion to the status quo before the pandemic. This business-as-usual approach would be characterised by exploitation and exclusion of informal sector workers, systemic discrimination of the urban poor, unimaginative policies and poor implementation on the climate crisis, public transport, or urban regeneration programmes and renewal. Cities could be locked into cycles of poverty, poor productivity, unhealthy living conditions and become inequality traps for decades.
- The report, however, also envisages an optimistic future. Governments and donors would invest in urban development sufficiently to create just, resilient, healthy, and prosperous cities everywhere. By 2050, there could be 260 million people lifted out of poverty compared to the pre-COVID baseline. National governments would embrace peace and diplomacy to resolve their differences rather than pursuing military action, avoiding drastic global economic consequences such as those inflicted on the supply of food and energy by the war in Ukraine. Governments would manage the remainder of the COVID-19 pandemic competently, balancing health outcomes and economic recovery, and thus smoothing out global supply chains. They would also prepare adequately for the next pandemic.
Fundraising-Kampagne für medizinische Einrichtungen in Straseni, Moldau
Die Gemeinde Straseni unterstützt die medizinischen Einrichtungen mit verschiedenen Arten von Spenden, um die ununterbrochene Arbeit des medizinischen Personals zu gewährleisten.
Nachhaltige städtische Energieplanung in Südosteuropa (SEE)
Video über Connective Cities‘ Lernprozess in Südosteuropa, der von Mai 2021 bis Juni 2022 durchgeführt wird, um Kommunen bei der Feinabstimmung ihrer Projektideen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu unterstützen und sie zu bankfähigen Projektvorschlägen weiterzuentwickeln.
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Weitere Informationen zur Dialogveranstaltung im November 2021:
Partnerschaften für die Kreislaufwirtschaft
Durch strategische Partnerschaften gelang es der jordanischen Stadt Jerash, Hindernisse bei der Bewirtschaftung fester Abfälle zu überwinden und einen Weg der Kreislaufwirtschaft einzuschlagen. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen gelang es der Stadtverwaltung, Strategien für eine wirksame Abfallbewirtschaftung zu entwickeln und die Herausforderungen zu bewältigen, die mit einem unzureichenden Betriebsbudget, einer geringen Sammelquote, Abfallablagerungen und den damit verbundenen Problemen für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit verbunden sind.
Sichere, bunte und lebenswerte Straßen und Plätze in Belo Horizonte, Brasilien
In Belo Horizonte wurden als Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zwei Tempo-30-Zonen geplant und 2019 erfolgreich umgesetzt. Dadurch sollten der Autoverkehr verringert und die Verkehrssicherheit und Lebensqualität in den entsprechenden Stadtvierteln verbessert werden. Dieser Veränderungsprozess fand unter breiter Beteiligung des örtlichen Einzelhandels, der Anwohnerinnen und Anwohner und insbesondere der örtlichen Schulen statt. Dadurch war die öffentliche Akzeptanz der Maßnahmen sehr hoch. Verschiedene Peer-to-Peer-Konsultationen auf einer Dialogveranstaltung in Bremen und ein anschließender Einsatz deutscher Fachkräfte in Belo Horizonte lieferten Ideen und Anregungen für das Projekt, das inzwischen als Modell für ähnliche Maßnahmen in anderen Stadtvierteln dient.
