Im Einklang mit dem Nationally Determined Contribution (NDC) von Jordanien für 2030 hat sich die Gemeinde Karak zu einer 14-prozentigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) der Gemeinde verpflichtet, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Neben der Hauptstadt Amman ist die Gemeinde Karak die erste Gemeinde in Jordanien, die Projekte für erneuerbare Energien errichtet und sich für eine nachhaltige Zukunft der Stadt einsetzt. Dieses Ziel kommt in den Maßnahmen zum Ausdruck, die im Sustainable Energy & Climate Action Plan (SECAP) der Stadt vereinbart wurden und sich nicht nur auf die Reduzierung des Energieverbrauchs durch Energieeffizienz oder die Erzeugung von mehr sauberer Energie konzentrieren, sondern auch auf die Verbesserung der bestehenden Infrastruktur in der Stadt.
Autor: erik
Capacity building for gender equality at the local level
Local governments and their local government associations play a large role in advancing gender equality at the local level through policy and programming. Local government associations also play a core role in awareness raising on and implementation of gender equality measures
The study aims to provide an overview and an inventory, highlighted by concrete cases, of what is happening in the field of promoting gender equality in the international work of the UCLG membership.
With this publication the CIB Working Group Secretariat explored how UCLG’s political gender strategy can be included in the many of projects and programmes. At the same time, it provides instruments and tools that will help UCLG members to implement gender strategies in their work. The brochure consist of guidelines, technical tools as well as twelve case studies, composed to demonstrate how local government development cooperation projects can concretely improve gender equality at both the local and regional level.
Connective Cities‘ Netzwerk in Afrika südlich der Sahara – unsere Erfolge in der 3. Phase
Rückblick auf die Dialogveranstaltungen, die in den Lernprozessen angesprochenen Themen, unterstützte Projektideen und geteilte Gute Praktiken sowie Einblicke in die aktuellen Aktivitäten der etablierten Arbeitsgruppen des Connective Cities‘ Netzwerks in Subsahara-Afrika.
Mehr: https://youtu.be/Js4YZ5vxUMI
Weitere Videos auf unserem YouTube-Kanal
Wie Gesundheitsämter in Deutschland schnell auf die COVID-19-Krise reagierten
Die COVID-19-Pandemie ist für deutsche Gesundheitsämter eine enorme Herausforderung. Viele reagierten zu Beginn der Pandemie schnell und reorganisierten ihre Arbeitsabläufe aber fehlendes Personal und mangelhafte digitale Infrastruktur erschwerten die Arbeit.
Strengthening the local implementation of the Sustainable Development Goals (SDGs) through local reviews and monitoring
Connective Cities organised an international virtual dialogue event aimed to strengthen local implementation of the SDGs through local reviews and monitoring. The event was held in partnership with United Cities and Local Governments (UCLG) and PLATFORMA and co-hosted by the City of Bonn, which is a front runner in municipal SDG strategies and reporting and published its first Voluntary Local Review (VLR) in October 2020.
Almost 60 participants from 19 countries in Europe, Asia, Africa, North and Latin America were able to experience the benefits of working in a global learning community. Participants came from a broad variety of backgrounds, including municipalities, civil society, local government associations, international city networks, universities and United Nations agencies.
The dialogue event focused on three main thematic issues
- data availability and data collection systems,
- data-driven policy development and contribution to different levels of governance, and
- quality citizen dialogue and stakeholder engagement.
During the sessions, participants had the opportunity to exchange on 15 good practice examples, discuss eight challenges related to the main topic and jointly develop pragmatic solutions for four sample cases: the National Association of Municipalities of Mozambique (ANAMM), Bonn (Germany), Lviv (Ukraine) and Manizales (Colombia). These solutions will be translated into projects and will be further developed in the next few months.
This report summarises the main results of the virtual dialogue event.
Weitere Informationen: Dokumentation: Stärkung der lokalen Umsetzung der SDGs durch Berichterstattung und Monitoring
Entwicklung einer kontextgerechten Pilotkompostierungsanlage in Quito, Ecuador
Experten des öffentlichen Unternehmens für integrale Abfallwirtschaft in Quito (Ecuador) und des städtischen Unternehmens Stadtreinigung Hamburg (Deutschland) tauschten ihr Fachwissen über die Gestaltung eines Pilotkompostierungsplans aus.
Die Idee, eines nachhaltigen Bioabfallmanagements im Stadtbezirk Quito zu entwerfen, wurde im Rahmen der Connective Cities Dialogveranstaltung „Plastikmüll – Der Beitrag der kommunalen Abfallwirtschaft zur Lösung des Problems“ entwickelt. Das deutsche Kommunalunternehmen Stadtreinigung Hamburg war 2019 Gastgeber der Dialogveranstaltung, an der fast 40 kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus verschiedenen Ländern, darunter auch Ecuador, teilnahmen.
Als zweitgrößte Stadt Ecuadors, gemessen an der Einwohnerzahl, produziert Quito 2.000 Tonnen Abfall pro Tag, der auf der einzigen Deponie der Stadt, El Inga, abgelagert wird, die schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Fast 60 % der Abfälle sind organisches Material, wobei etwa 5 % der organischen Abfälle vom Gemüse- und Obstmarkt stammen und direkt auf der Deponie abgelagert werden. Der Abfallsektor allein ist für 13 % der Emissionen der Stadt verantwortlich, hauptsächlich Methanemissionen aus der Zersetzung dieses organischen Abfalls in der städtischen Deponie. Diese Herausforderung war eine der Motivationen für die Fachleute des kommunalen Abfallunternehmens „Empresa Pública Metropolitana de Gestión Integral de Residuos Sólidos“ (EMGIRS-EP), sich für die Veranstaltung im Jahr 2019 zu bewerben.
Eine der Folgeaktivitäten aus dieser internationalen Veranstaltung resultierte in der Bereitschaft, an einem Experteneinsatz teilzunehmen, um bei der Konzeption einer Pilotkompostierungsanlage zu beraten, die zu einem nachhaltigen organischen Abfallmanagementsystem in Quito beitragen soll. Das Hauptergebnis des Austausches war der Entwurf einer kontextgerechten Kompostierungsanlage mit einer Kapazität von 3.000 bis 4.000 Tonnen/Jahr, mit Blick auf eine mögliche langfristige Erweiterung, falls die finanziellen Mittel vorhanden sind (20.000 bis 40.000 Tonnen/Jahr).
Entwicklung einer kontextgerechten Pilotkompostierungsanlage in Quito, Ecuador
Experten des öffentlichen Unternehmens für integrale Abfallwirtschaft in Quito (Ecuador) und des städtischen Unternehmens Stadtreinigung Hamburg (Deutschland) tauschten ihr Fachwissen über die Gestaltung eines Pilotkompostierungsplans aus.
Die Idee, eines nachhaltigen Bioabfallmanagements im Stadtbezirk Quito zu entwerfen, wurde im Rahmen der Connective Cities Dialogveranstaltung „Plastikmüll – Der Beitrag der kommunalen Abfallwirtschaft zur Lösung des Problems“ entwickelt. Das deutsche Kommunalunternehmen Stadtreinigung Hamburg war 2019 Gastgeber der Dialogveranstaltung, an der fast 40 kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus verschiedenen Ländern, darunter auch Ecuador, teilnahmen.
Als zweitgrößte Stadt Ecuadors, gemessen an der Einwohnerzahl, produziert Quito 2.000 Tonnen Abfall pro Tag, der auf der einzigen Deponie der Stadt, El Inga, abgelagert wird, die schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Fast 60 % der Abfälle sind organisches Material, wobei etwa 5 % der organischen Abfälle vom Gemüse- und Obstmarkt stammen und direkt auf der Deponie abgelagert werden. Der Abfallsektor allein ist für 13 % der Emissionen der Stadt verantwortlich, hauptsächlich Methanemissionen aus der Zersetzung dieses organischen Abfalls in der städtischen Deponie. Diese Herausforderung war eine der Motivationen für die Fachleute des kommunalen Abfallunternehmens „Empresa Pública Metropolitana de Gestión Integral de Residuos Sólidos“ (EMGIRS-EP), sich für die Veranstaltung im Jahr 2019 zu bewerben.
Eine der Folgeaktivitäten aus dieser internationalen Veranstaltung resultierte in der Bereitschaft, an einem Experteneinsatz teilzunehmen, um bei der Konzeption einer Pilotkompostierungsanlage zu beraten, die zu einem nachhaltigen organischen Abfallmanagementsystem in Quito beitragen soll. Das Hauptergebnis des Austausches war der Entwurf einer kontextgerechten Kompostierungsanlage mit einer Kapazität von 3.000 bis 4.000 Tonnen/Jahr, mit Blick auf eine mögliche langfristige Erweiterung, falls die finanziellen Mittel vorhanden sind (20.000 bis 40.000 Tonnen/Jahr).
Undifferenzierte Strategien sind kein Mittel gegen die Corona-Pandemie
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat kürzlich analysiert, wie die Städte der Welt auf die Corona-Pandemie reagiert haben. Soo-Jin Kim, Leiterin der Urban Policies and Reviews Unit der OECD, plädiert für lokal angepasste Lösungen – jetzt und für die Zeit nach dem Ende der Pandemie.
Seit März 2020 waren die lokalen Gesundheitsbehörden immer wieder in den Schlagzeilen. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Kommunalpolitik ist deutlich gestiegen. Welche Rolle haben die Kommunen bisher bei den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gespielt?
Soo-Jin Kim: Von Anfang an haben die Kommunen keineswegs nur darauf gewartet, dass die nationalen Regierungen ihnen sagen, was zu tun ist – vielmehr haben sie sofort selbst auf die Pandemie reagiert. Sie haben die Öffentlichkeit auf verschiedenen Wegen über die notwendigen Maßnahmen informiert, dafür gesorgt, dass die Bürgerinnen und Bürger die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Außerdem haben sie den Übergang zur Telearbeit unterstützt und sich um die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen gekümmert, wozu insbesondere ältere Menschen und arme Bevölkerungsteile zählen. Ferner haben die Kommunen die öffentliche Grundversorgung, insbesondere das Gesundheitssystem, am Laufen gehalten und dazu beigetragen, dass die lokale Wirtschaft die Gesundheitskrise übersteht. Daher würde ich den Beitrag der Kommunen als „unverzichtbar“ bezeichnen.
Ganz unabhängig von der Krise ist festzustellen, dass die Kommunen zu jeder Zeit wichtige öffentliche Akteure sind. So entfallen in den OECD-Ländern durchschnittlich 40 Prozent aller öffentlichen Ausgaben auf subnationale Akteure. In Bundesstaaten wie Deutschland oder der Schweiz sind es sogar 50 bis 60 Prozent!
Municipal energy efficiency projects in MENA
By 2030, the population in the MENA-region is expected to increase to 487 million people, 63 per cent of whom will live in cities and their surroundings. The expected population growth will increase the energy demand thus increasing the risk of future energy constraints.
Within the ambit of the learning process on municipal energy efficiency projects in MENA, the virtual dialogue event was held on the 18 – 20 May 2021. The dialogue event aimed at promoting the exchange of expertise on good practices for planning and implementing energy efficiency projects.
The virtual dialogue event was attended by 23 municipalities joining from Algeria, Germany, Jordan, Lebanon, Palestine, Tunisia and Turkey. Working in groups, participants exchanged ideas, worked in collaboration, and developed project concepts addressing local needs and opportunities for energy efficiency in their cities. Throughout the dialogue event, participants showed high commitment to the program with a level of excitement that was particularly evident on day 3 of the event dedicated for peer advisory on challenges and developing project ideas.
The virtual dialogue event had the following direct outcomes:
- Formation of a regional Community of Practice (CoP) that included 23 different municipalities from five countries in MENA in addition to Germany.
- Establishment of institutional relationships among municipalities with shared vision to achieve energy transformation and efficiency.
- Enrichment of the capacity of more than 23 municipal representatives in the field of energy efficiency project development and the showcasing of 21 different good practices from MENA, Germany, Southeast Europe, Southampton and South Africa.
- Successfully enabling the peer-to-peer advisory among different municipalities during group activities, in the main sessions, and during offline times.
- Development of 7 energy efficiency project ideas that are ready to be expanded into fullscale project proposal.
This report documents in detail the dialogue event.
Neue Arbeitsgruppen im Netzwerk MENA: Kommunale Erholung von der Pandemie
Im Anschluss an den intensiven Wissensaustausch zu kommunalen Antworten auf die Pandemie, das 2020 zur Unterstützung des Connective Cities Netzwerks in MENA durchgeführt wurde, werden derzeit mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet, um die Ergebnisse des kollegialen Austauschs weiterzuführen. Die Arbeitsgruppen bestehen aus kommunalen Vertreterinnen und Vertretern und Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Thematisch stehen die folgenden Themen im Fokus:
- Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft
- Digitalisierung für resiliente Städte
- Biodiversität und Umweltschutz (Auftaktveranstaltung am 9. August 2021)
- Krisenmanagement in palästinensischen Kommunen
- Soziales Unternehmertum und lokale Wirtschaftsentwicklung (Auftaktveranstaltung am 12. August 2021)
Es wurden mehrere Treffen und vorbereitende Aktivitäten durchgeführt, um den Fahrplan der einzelnen Arbeitsgruppen zu formulieren. Die Kernarbeitsgruppe „Biodiversität und Umweltschutz“ hat eine Concept Note für den EU Call for Proposals „Biodiversity and Ecosystems Protection” im Libanon entwickelt und eingereicht. Um sich für diesen Aufruf zu qualifizieren, wurde ein effektives Konsortium unter dem Dach des Connective Cities Netzwerks gegründet. Zu den Mitgliedern des Konsortiums gehörten die Saint Joseph Universität (vertreten durch Dr. Jocelyne Gerard und Dr. Zaarour), die Umwelt-NGO Green Line (vertreten durch Dr. Ali Darwish) und die Gemeinde Menjez (vertreten durch ihren Bürgermeister Dr. Georges Yousef). Andere potenzielle Nutznießer der lokalen Behörden sind Beit Meri, Jezzine und der Gemeindeverband Al Buhayra, die sich in einer späteren Phase des Projekts anschließen werden.
Wir freuen uns darauf, neue Mitglieder in diese Arbeitsgruppen aufzunehmen. Wenn Sie ein aktives Mitglied dieser Arbeitsgruppen sein möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter: muna.shalan@giz.de
