Erneuerbare Energien für die lokale Wirtschaftsentwicklung in Afrika

Ziel des Workshops ist die Entwicklung von Projekten für erneuerbare Energien in afrikanischen Städten. Am Workshop nahmen 30 Praktiker*innen aus den Stadtverwaltungen, Verbänden und der Privatwirtschaft teil, die 7 Länder und 20 Städte aus Afrika vertraten.

An dem Workshop nahmen hochrangige Gäste teil, darunter der Landesdirektor der GIZ, das kenianische Energieministerium, die Leiterin der rumänischen Entwicklungsagentur (RoAid), die Stadt Gersthofen aus Deutschland sowie Beamt*innen der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB). Vertreter*innen aus verschiedenen Städten in Ghana, Kenia, Malawi, Nigeria, Senegal, Tansania, Tunesien und Senegal trugen mit ihren Präsentationen der Rahmenbedingungen und Projektbeispiele ebenfalls zum Erfolg der Konferenz bei.

Connective Cities auf dem Africa Climate Summit 2023

Vom 4. bis 6. September 2023 fand in Nairobi der erste afrikanische Klimagipfel statt. Führende Politiker*innen aus aller Welt kamen zusammen, um ihre Unterstützung dafür zu bekunden, dass Afrika bei der Bewältigung des Klimawandels eine Vorreiterrolle einnimmt, und forderten, dass den Prioritäten und Ressourcen Afrikas mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Die Maßnahmen zum Klimawandel müssen sich zunehmend auf die städtische Ebene konzentrieren, da die Städte sowohl erheblich zu den Treibhausgasemissionen beitragen als auch sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels sind. Da der Großteil der Weltbevölkerung heute in Städten lebt, können Initiativen, die auf die Reduzierung von Emissionen und den Aufbau von Widerstandsfähigkeit auf städtischer Ebene abzielen, einen erheblichen Einfluss auf die allgemeinen Klimaziele haben. Nachhaltige Stadtplanung, Investitionen in saubere Energie und öffentliche Verkehrsmittel sowie die Entwicklung einer klimaresistenten Infrastruktur sind entscheidende Schritte, um den Klimawandel einzudämmen und das Wohlergehen der Stadtbevölkerung zu sichern. Da die Städte weiter wachsen, ist es unerlässlich, der nachhaltigen Stadtentwicklung Vorrang einzuräumen, um eine nachhaltigere und klimaresilientere Zukunft für alle zu gewährleisten.

Der Grundgedanke, dass Städte eine größere Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen sollten, wurde durch die Nebenveranstaltung von Connective Cities zum Thema „Hochwasserrisikomanagement, die wesentliche Rolle der Städte und die Bedeutung der kommunalen Vorsorge“ umgesetzt. Ziel der Veranstaltung war es, die Bedeutung der Rolle der Städte bei der Bekämpfung des Klimawandels und die Vorteile des gegenseitigen Lernens und Austauschs bei der Suche nach lokalen Lösungen für eine klimaresistente Entwicklung zu unterstreichen. Die Veranstaltung gliederte sich in eine Grundsatzrede von Dr. Johanes Belle von der University of the Freestate in Bloemfontein, Südafrika, gefolgt von einer Podiumsdiskussion, an der Dr. Abdourrahmane Maikanti, Bürgermeister von Garoua lll (CM); S.E. Benjamin Chesire Cheboi, Gouverneur von Baringo County (KE); Andreas Wolter, stellvertretender Bürgermeister von Köln (DE) und Enock Tumbo, Umweltmanagementbeauftragter, Dar es Salaam (TZ) teilnahmen.

Makati: Notunterkünfte sind im Katastrophenfall schnell einsatzbereit

In Makati auf den Philippinen sind im Falle einer Katastrophe Notunterkünfte schnell einsatzbereit und erfüllen die zentralen Bedürfnisse der Menschen, die dort unterkommen. Das umfassende Katastrophenmanagement der Kommune setzt zudem auf eine gute Vorbereitung auf den Ernstfall und eine intensive Kommunikation mit der Bevölkerung.

Gender Mainstreaming und integrative Politikgestaltung in Kommunen

Die Gleichstellung der Geschlechter hat sich als entscheidende Triebkraft für sozialen Fortschritt und integrative Regierungsführung erwiesen, bei der die Kommunen eine entscheidende Rolle bei der Planung und Umsetzung spielen. Um die Rolle der Kommunen beim Gender Mainstreaming und der integrativen Regierungsführung zu stärken, hat Connective Cities vom 8. bis 10. August 2023 in Amman/Jordanien einen Workshop für kommunale Akteure und Experten mitorganisiert, um bewährte Verfahren in diesem Bereich vorzustellen und die teilnehmenden Kommunen bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Erreichung einer nachhaltigen, integrativen und geschlechtergerechten Entwicklung in ihrem jeweiligen Umfeld zu unterstützen. Lassen Sie sich von dem kurzen Video inspirieren!

Video auf YouTube ansehen: https://youtu.be/JHvDIx2e40k

Weitere Informationen über den Workshop unter: https://www.connective-cities.net/aktuelles/gender-mainstreaming-und-integrative-politikgestaltung-in-kommunen

KOTOR – Jahrhunderte junge Stadt auf der Landkarte der Regenbogenstädte

Kotor ist eine von der UNESCO geschützte Kleinstadt mit reicher Geschichte und kulturellem Erbe und ein attraktives Reiseziel, das eine Menge zu bieten hat.

Der Name selbst, in der griechischen Variante Decaterum, taucht in Aufzeichnungen aus dem 7. Jahrhundert auf und ist seither als Stadt der Multi-Harmonie, der Offenheit und der Akzeptanz von Unterschieden in allen Fragen bekannt.

Im Jahr 2014 war die Gemeinde Kotor die erste Gemeinde in Montenegro, die eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Menschen- und Minderheitenrechte unterzeichnet hat, um den Status und die Rechte von LGBTQIA+-Personen zu verbessern. Seit 2020 ist sie stolzes Mitglied des Rainbow Cities Network, eines globalen Netzwerks für LGBTQIA+-Gleichstellung.

Gender Mainstreaming und integrative Politikgestaltung in Kommunen

Die Gleichstellung der Geschlechter hat sich als entscheidende treibende Kraft für den sozialen Fortschritt und eine integrative Politikgestaltung erwiesen, bei der die Kommunen eine entscheidende Rolle bei der Planung und Umsetzung spielen. Um die Rolle der Kommunen beim Gender Mainstreaming und der integrativen Politikgestaltung zu stärken, hat Connective Cities vom 8. bis 10. August 2023 in der jordanischen Haupstadt Amman einen Workshop für kommunale Akteur*innen und Fachleute mitorganisiert, um bewährte Praktiken in diesem Bereich vorzustellen. Die teilnehmenden Kommunen wurden bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Erreichung einer nachhaltigen, integrativen und geschlechtergerechten Entwicklung in ihrem jeweiligen Umfeld unterstützt. Die Zusammenarbeit umfasste weitere Programme: WoMENA, die kommunalen Partnerschaftsprogramme der  Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ (IKKN) (deutsch-jordanisch-libanesisch) und PAL (deutsch-palästinensisch).

Video auf YouTube ansehen: https://youtu.be/JHvDIx2e40k

Dresden und Brazzaville fördern Urban Gardening

Urban Gardening ist für Dresden und Brazzaville ein gemeinsames Thema mit Zukunft. Die Partnerstädte ermittelten nach einer Dialogveranstaltung von Connective Cities und gegenseitigen Fachbesuchen bei einem virtuellen Fachaustausch gemeinsam mit Partnerinstitutionen die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zum Urban Gardening – als Teil ihrer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Action for Cool Cities: Pathways for carbon reduction in buildings and improvement of outdoor thermal comfort

As the first step of the learning process ‘Action for Cool Cities – Pathways for carbon reduction in buildings and improvement of outdoor thermal comfort’, the virtual kickoff event was held on 30 Nov – 1 Dec 2022. During this event, good practices were showcased on the reduction of carbon emissions in building stock and improving outdoor thermal comfort as well as examples of faltering implementation in these key spheres of action.

As a second module of the learning process, Connective Cities workshop on ideation and prototyping took place in Amman, Jordan on the 7th-9th March 2023. The workshop focused on ideation and prototyping of solutions by the participating municipalities within the following thematic fields:

  1. Designing climate-responsive outdoor public spaces and promoting engagement of citizens
  2. Steering Structure: Interdepartmental Communication framework/platform in municipalities
  3. Optimizing existing building and urban design regulations by introducing key performance indicators and improving in-house capacity to drive change
  4. The role of municipality as a regulator and implementer: budget analysis and strategies for cost recovery of climate action measures

Participation in the second module of the learning process enabled the municipalities to share experiences, develop their capacities, and develop ideas for prototyping in their municipalities. The next stage or third module of the learning process gave a chance to these municipalities to test and optimize the envisioned prototypes in an iterative process that included conducting participatory sessions with stakeholders (including citizens, decision makers, and experts). The process revealed the significance of producing quantitative and qualitative evidence to back up the proposed seven solutions.

Kooperative Stadtentwicklung – Demokratie und offene Gesellschaft leben

Eine enge Kooperation von Kommunen und Zivilgesellschaft verbessert die Prozess- und Ergebnisqualität stadtplanerischer Projekte. Exemplarische Flächen und Modellprojekte schaffen Gelegenheiten, neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung weiter auszuloten und gemeinsam die Gestaltung inklusiver und lebenswerter Städte voranzubringen.

Eine internationale Veranstaltung von Connective Cities und der Stadt Mannheim brachte Experten aus der Bottom-up-Praxis und Vertreterinnen von Kommunen zu Fragen kooperativer Stadtentwicklung zusammen. Eingebettet war der Austausch in ein Stadtentwicklungssymposium zu den Anforderungen einer zeitgemäßen Stadtplanungskultur, zu dem die Stadt Mannheim auf dem Gelände der aktuellen Bundesgartenschau eingeladen hatte.

Die Teilnehmenden hatten reichhaltige Expertise und vielfältige Praxisbeispiele aus 15 Städten weltweit im Gepäck. Vertreten waren Kommunen aus Mittel- und Lateinamerika, Nord- und Westafrika sowie aus Europa und Osteuropa. Vorträge aus Berlin und Amsterdam sensibilisierten zunächst für eine inklusive Bottom-Up-Haltung. Adressiert wurde zudem die Frage, wie Projekte langfristig für Pioniernutzerinnen und -nutzer abgesichert und eine sozial gerechte Nutzung angesichts von Spekulation und Gentrifizierung gewährleistet werden können. In den Beispielen aus Aachen, Freetown und Juárez klang unter anderem an, wie wichtig ein feinfühliger Umgang mit den lokalen Rahmenbedingungen und auch der Wahrnehmung  der lokalen Bevölkerung sind.