Auf Anregung der UN und im Rahmen eines umfassenden Multi-Stakeholder-Ansatzes hat die Regierung Südafrikas gemeinsam mit der South African Local Government Association (SALGA) und 14 Kommunen einen beachtlichen Prozess zur Lokalisierung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 initiiert, aus dem in nur acht Monaten zehn Voluntary Local Review (VLRs) mit vielen weiteren sehr positiven nachgelagerten Wirkungen erstellt wurden.
Autor: erik
Leerstand durch Zwischennutzung vermeiden
Während der Neudefinition des Verwendungszwecks eines Gebäudes und der Festlegung des Verfahrens und der Finanzierung des Vorhabens können Gebäude leer stehen. Bei leerstehenden Gebäuden liegt Potential in vielerlei Hinsicht brach, sowohl für die Community als auch für die Stadtentwicklung. Darüber hinaus führt ein ungenutztes Gebäude aufgrund der Ansammlung von Abfall, des Eindringens von Wasser und des möglichen Wachstums von Schimmel oder giftigen Materialien häufig zu einer Zunahme der Umweltverschmutzung. Neben diesen ökologischen Folgen können auch Vandalismus und Sicherheitsrisiken in der Umgebung zunehmen. Daher kann die Revitalisierung leerstehender Gebäude für Kommunen und mögliche Investoren kostspielig werden.
Wie kann Leerstand vermieden werden? Die Öffnung öffentlicher Gebäude für eine Zwischennutzung war eines der Themen, auf die sich die Teilnehmer*innen des Lernprozesses „2nd Hands on Public Buildings“ während des einjährigen Lernprozesses zur Umnutzung öffentlicher Gebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren konzentrieren wollen. Daher kamen am 12.03.2025 Expert*innen aus Deutschland, Kenia, Palästina und Montenegro virtuell zusammen.
NEWSLETTER – Ausgabe Nr. 82, März 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
„Viele Ideen wachsen besser, wenn sie in einen anderen Geist verpflanzt werden als den, in dem sie entstanden sind.“ Dieses Zitat des US amerikanischen Arztes und Schriftstellers Oliver Wendell Holmes beschreibt sehr treffend das Erfolgsgeheimnis der Ereignisse in dieser Newsletterausgabe:
Expert*innen aus Deutschland, Kenia, Palästina und Montenegro inspirieren sich gegenseitig mit ihren Konzepten und Erfahrungen, wie das Potential leerstehender öffentlicher Gebäude durch Zwischennutzung besser ausgeschöpft werden kann.
Ammans Stadtverwaltung, die Greater Amman Municipality, hat in einem knapp zweijährigen umfangreichen partizipativen Prozess den ersten Voluntary Local Review im arabischen Raum erstellt. Er beschleunigt nun die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und verändert die Vier-Millionen Metropole hin zu einer lebenswerten Stadt.
Noch umfangreicher war der Prozess der SDG-Lokalisierung in Südafrika, indem alle relevanten Ministerien, 14 Kommunen, darunter alle großen Städte und Metropolregionen, UCLG, UN-Habitat und weitere Stakeholder involviert waren. Unter der Koordination der South African Local Government Association (SALGA) wurden so innerhalb von acht Monaten 10 VLRs erstellt und eine Austauschplattform geschaffen.
Auch die Partnerschaft zwischen Dabola, Guinea und Dortmund trägt Früchte bei der Umgestaltung der Abfallwirtschaft in Dabola.
Last but not least möchten wir Sie zu unserer nächsten Insight Session am 20. März um 10:30 Uhr MEZ einladen während der die dezentralisierte Zusammenarbeit und der Kulturerbe-basierten Tourismus ausdrücklich gewürdigt wird.
Wir wünschen spannende Lektüre
Ihr Connective Cities Team
Rückblick
Leerstand durch Zwischennutzung vermeiden
Rückblick auf den Online-Fachaustausch vom 12.03.2025
Bei leerstehenden Gebäuden liegt Potential in vielerlei Hinsicht brach, sowohl für die Community als auch für die Stadtentwicklung. Hinzu kommen ein Verlust von Bausubstanz, Vermüllung und Vandalismus mit Sicherheitsrisiken. Wie kann Leerstand vermieden werden? Die Öffnung öffentlicher Gebäude für eine Zwischennutzung diskutierten Expert*innen aus Deutschland, Kenia, Palästina und Montenegro in einem virtuellen Treffen.
Einblick
Der Voluntary Local Review (VLR) von Amman
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beschleunigen
Mit vier Millionen Einwohner*innen leben in der jordanischen Hauptstadt circa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. 2021 beschloss Ammans Stadtverwaltung, die Greater Amman Municipality, einen VLR zu erstellen – den ersten in der arabischen Region. Im Sommer 2022 wurde der VLR fertiggestellt und gemeinsam mit dem Voluntary National Review (VNR) auf dem High-Level Political Forum der UN in New York vorgestellt. Der VLR hat sich als voller Erfolg erwiesen – sowohl als Analysewerkzeug wie als Prozess…
Zehn auf einen Streich
Wie Südafrika den Prozess der SDG-Lokalisierung vorantreibt
Auf Anregung der UN und im Rahmen eines umfassenden Multi-Stakeholder-Ansatzes hat die Regierung Südafrikas gemeinsam mit der South African Local Government Association (SALGA) und 14 Kommunen, darunter alle Großstädte und Metropolregionen, einen beachtlichen Prozess zur Lokalisierung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 initiiert, aus dem in nur acht Monaten zehn Voluntary Local Review (VLRs) mit vielen weiteren sehr positiven nachgelagerten Wirkungen erstellt wurden. Einzigartig!
Umgestaltung der Abfallwirtschaft in Dabola, Guinea
Eine erfolgreiche Partnerschaft für eine gesündere Zukunft
Dabola kämpft mit den Herausforderungen eines raschen Bevölkerungswachstums und einer unzureichenden Abfallwirtschaft, die eine ernsthafte Bedrohung für die Bewohner*innen und das lokale Ökosystem darstellen. Im Jahr 2019 wurde eine strategische Partnerschaft zwischen Dabola und Dortmund gegründet, um diese Probleme anzugehen. Ein umfassender Abfallwirtschaftsplan, der unter Beteiligung aller relevanten Interessengruppen entwickelt wurde, hat die Stadt seitdem sehr positiv verändert.
Ausblick
Würdigung der dezentralisierten Zusammenarbeit und des Kulturerbe-basierten Tourismus
Wie kultureller Austausch das Engagement in der Gemeinschaft fördert – Insight Session am 20. März um 10:30 Uhr MEZ
Am 20. März, dem Internationalen Tag des Glücks, veranstaltet Connective Cities eine Insight Session, in der die transformative Rolle der dezentralen Zusammenarbeit bei der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung gefeiert wird. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in erfolgreiche Tourismusstrategien verschiedener Kommunen – Inspirationen, wie Partnerschaften für die Erreichung lokaler und globaler Ziele genutzt werden können.
Together for a cleaner city: improvements in waste management
Dabola is a dynamic city in Guinea, with a population of 47,200. Located approximately 430 km from the capital Conakry, it is a vibrant hub for traditional agricultural activities, trade, and craftsmanship. However, the city faces significant challenges due to rapid population growth and inadequate waste management, which negatively impact public health and the environment. Insufficient infrastructure and the accumulation of waste in public spaces threaten the well-being of residents and the local ecosystem.
In response to these challenges, a partnership between Dabola and Dortmund was established in 2019, focusing on solid waste collection and treatment as well as environmental education.
Since August 2022, a local expert has been assisting the municipality of Dabola in developing a sustainable waste management system and strengthening the capacities of local actors.
The implementation of a waste management plan, developed in consultation with all relevant stakeholders, marked a significant turning point in Dabola. This initiative not only strengthened cooperation between the municipal administration and external actors but also established fruitful partnerships with private companies specializing in the field. As a result of these collaborative efforts, Dabola has seen a notable decrease in street waste.
Version française: Ensemble pour une ville plus propre: améliorations dans la gestion des déchets
Der Voluntary Local Review (VLR) von Amman: Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beschleunigen
Mit vier Millionen Einwohner*innen leben in der jordanischen Hauptstadt circa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. 2021 beschloss Ammans Stadtverwaltung, die Greater Amman Municipality (GAM), einen VLR zu erstellen – den ersten in der arabischen Region. Im Sommer 2022 wurde der VLR fertiggestellt und gemeinsam mit dem Voluntary National Review (VNR) auf dem High-Level Political Forum der UN in New York vorgestellt.
Der VLR hat sich als voller Erfolg erwiesen – sowohl als Analysewerkzeug wie als Prozess:
- Ein „Ökosystem“ für die Erhebung validierter Daten wurde entwickelt.
- Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden in verschiedene Bereiche von Politik, Strategieentwicklung und Verwaltungshandeln integriert.
- Neue Formate der Bürgerbeteiligung wurden ausprobiert.
- Neue Projekte und Partnerschaften wurden initiiert und laufende strategisch verzahnt;
- Die Digitalisierung der Verwaltung ist sehr weit entwickelt.
Die zeitgleiche Erstellung von VNR und VLR sorgte für Politikkohärenz und gegenseitige Unterstützung zwischen beiden Ebenen.
Fachaustausch über die Zwischennutzung von Gebäuden aus den ’60 und ’70 Jahren
Sind Sie Expert*in für die Zwischennutzung von Gebäuden? Dann freuen wir uns über Ihre Teilnahme an einem Connective Cities Fachaustausch, bei dem Teilnehmende des Connective Cities Lernprozesses „2nd Hands on Public Buildings“ sich über die Arbeit der ZwischenZeitZentrale Bremen und Transiträume Berlin e.V. informieren und gemeinsam mit anwesenden Expert*innen ihre Projektbeispiele diskutieren. Der Fachaustausch findet online und in englischer Sprache statt, am 12.03.2025, von 09:00 – 10:30 Uhr via WebEx (Ersatztermin des abgesagten Fachaustauschs im Februar).
Aus ökologischen und zunehmend auch ökonomischen Gründen ist die Nach- bzw. Umnutzung von Gebäuden der 1960er und 1970er Jahre interessant für Kommunen und ihren Gebäudebestand. Die Dialogveranstaltung von Connective Cities in Kooperation mit der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vom 24. bis 27. September 2024 widmete sich diesem Paradigmenwechsel. Rund 30 kommunale Expert*innen aus Deutschland, Kenia, Montenegro, den Palästinensischen Gebieten, Sambia und der Ukraine tauschten sich über Lösungen und Herausforderungen für die nachhaltige Nachnutzung von öffentlichen Gebäuden aus und entwickelten gemeinsam Projektideen. Der laufende einjährige Lernprozess von Connective Cities zur Nach- und Umnutzung von Gebäuden der Moderne bietet weitere Einblicke in die in Berlin diskutierten Themen und die Möglichkeit, durch Austausch und Delegationsreisen konkrete Lösungen zu entwickeln. Am 12.03.2025 widmen wir uns dem Interessensschwerpunkt „Zwischennutzung“, der sich während der Veranstaltung insbesondere für Teilnehmende aus Nairobi ergab. Alle Objekte bzw. Projektbeispiele der Teilnehmenden lassen sich dieser Publikation entnehmen.
Gerne können Sie mich bei Interesse kontaktieren: marcella.sobisch@engagement-global.de.
Aktionsplanung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung
Bei der Verabschiedung der Agenda 2030 haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (VN) verpflichtet, bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) eng mit lokalen und regionalen Regierungen zusammenzuarbeiten. Seit 2015 engagieren sich Städte, Regionen und ihre Verbände zunehmend, die globalen sozialen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, um die SDGs vor Ort zu lokalisieren.
Vom 02. bis 04. Dezember 2024 trafen sich in den Räumen des Deutschen Städtetages in Berlin 37 Praktiker*innen aus 25 Institutionen und 15 Ländern, um sich über ihre Erfahrungen in der Berichterstattung auszutauschen. Zum ersten Mal berieten sich in einer Dialogveranstaltung von Connective Cites Vertreter*innen kommunaler Verbände mit ihren Kolleg*innen aus den Stadtverwaltungen. Die regionale Vielfalt mit Perspektiven und Praxisbeispielen aus Südamerika, Subsahara Afrika, Deutschland, Südosteuropa und Asien belebte die Diskussion und trug zum Erfolg der Veranstaltung bei. Fünf Projektideen wurden im Rahmen der Aktionsplanung entwickelt und werden voraussichtlich in 2025 umgesetzt.
Eine kürze Zusammenfassung und eine Fotogallerie befindet sich auf unserer Microsite: „Aktionsplanung für die Nachhhaltigkeitsberichterstattung„
NEWSLETTER – Ausgabe Nr. 81, Februar 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen“, ist ein Zitat des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry, das die Innovationen und Transformationsprozesse auf lokaler Ebene in dieser Ausgabe kaum besser beschreiben könnte:
Wir berichten, wie die sechs teilnehmenden Kommunen des „Deep Dive: Heat in the City“ nach der erfolgreichen Erprobung ihrer Projektideen nun zur Optimierung und Skalierung übergehen.
Wir geben Einblicke in die Connective Cities Dialogveranstaltung zu Voluntary Local Reviews und zeigen, wie Aktionsplanung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung das Erreichen der SDGs beschleunigen kann.
Dort haben unter anderem die Städte Bonn, Hamburg, Mannheim und Stuttgart die Erstellung eines Voluntary Local Government Review initiiert. Dies nahm sich das Deutsche Institut für Urbanistik zum Anlass, eine Sonderveröffentlichung zu publizieren, um den deutschen Kommunen eine starke Stimme im nationalen Nachhaltigkeitsdiskurs zu geben.
Die Studie „Kommunen und digitale Transformation in arabischen Städten“ des Arabischen Instituts für Stadtentwicklung (Arab Urban Development Institute), an der auch Connective Cities mitwirkte, zeigt digitale Transformationsprozesse von 21 Städten in der gesamten arabischen Region auf.
Zudem möchten wir Sie einladen, mit uns und urbanen Praktiker*innen weltweit über weitere innovative Lösungen zu diskutieren, unter anderem in drei virtuellen Insight Sessions über „Erfolgsfaktoren für finanzierbare Projektvorschläge“, „Aus Abfall wird Profit“ sowie am Internationalen Tag des Glücks die „Würdigung der dezentralisierten Zusammenarbeit und des Kulturerbe-basierten Tourismus“.
Außerdem organisieren wir zwei Workshops zu den Themen „Risikoinformierte Stadtentwicklung in der ECOWAS-Region“ in Lomè, Togo, und „Chancen der Grünen Transformation für die lokale Wirtschaftsentwicklung in Afrika“ in Nairobi, Kenia.
Wir wünschen inspirierende Lektüre!
Ihr Connective Cities Team
Rückblick
Deep Dive: Heat in the City
Von der Pilotierung zur Optimierung und Skalierung – Workshop in Assuan vom 21. bis 23. Januar 2025
Der Deep Dive hat einen weiteren Meilenstein in dem zweijährigen Prozess erreicht: Der letzte Workshop fand vom 21. bis 23. Januar 2025 in Assuan (Ägypten) statt. Der Workshop markierte den Übergang von der Phase der Erprobung von Lösungen zur Phase der Optimierung und des „Upscaling“. Die Teilnehmenden, die die Städte Nairobi, Assuan, Mombasa, Lüdenscheid, Heidelberg und Lviv vertraten, diskutierten die Ergebnisse der Umsetzung ihrer Pilotprojekte.
Einblick
Aktionsplanung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung
Dokumentation der Connective Cities Dialogveranstaltung vom 2. bis 4. Dezember 2024 in Berlin
Zum ersten Mal berieten sich in einer Dialogveranstaltung von Connective Cites Vertreter*innen kommunaler Verbände mit ihren Kolleg*innen aus den Stadtverwaltungen. Die regionale Vielfalt mit Perspektiven und Praxisbeispielen aus Südamerika, Subsahara Afrika, Deutschland, Südosteuropa und Asien belebte die Diskussion und trug zum Erfolg der Veranstaltung bei. Fünf Projektideen wurden im Rahmen der Aktionsplanung für Voluntary Local Reviews entwickelt und werden voraussichtlich in 2025 umgesetzt.
Deutsche Kommunen initiieren Voluntary Local Government Review (VLGR)
Sonderveröffentlichung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)
Anlässlich der Connective Cities Dialogveranstaltung zu Voluntary Local Reviews in Berlin haben die Städte Bonn, Hamburg, Mannheim und Stuttgart die Erstellung eines Voluntary Local Government Review initiiert. Im Bericht des Difu in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden werden die Nachhaltigkeitsbemühungen von 15 deutschen Städten zusammengefasst. Ziel des Berichts ist es, den Kommunen eine starke, koordinierte Stimme im nationalen Nachhaltigkeitsdiskurs zu geben.
Municipalities and Digital Transformation in Arab Cities
An Institutional Development Perspective – Arab Urban Development Institute
Dieser Bericht (auf Englisch) untersucht den digitalen Wandel in arabischen Städten und konzentriert sich auf die Frage, wie Städte mit Hilfe verschiedener digitaler Technologien, die sich auf die Arbeitsweise von Städten und lokalen Behörden auswirken, ihr Ressourcenmanagement verbessern, ihre Dienstleistungen optimieren und die Bevölkerung einbeziehen. Der Bericht zeigt 21 Beispiele aus Städten in der gesamten arabischen Region und enthält Erkenntnisse von mehr als 20 Stadtexperten, die aktiv an der digitalen Transformation von Städten arbeiten.
Ausblick
Insight Session – Erfolgsfaktoren für finanzierbare Projektvorschläge
Mit Gastredner Dr. Christo Marais, Spezialist für das Management natürlicher Ressourcen, am 27. Februar 2025 um 9:00 Uhr MEZ
Wie können Städte erfolgreiche und finanzierbare Projektvorschläge entwickeln? In dieser Insight Session teilt Dr. Christo Marais seine Erfahrungen aus der Learning & Exchange-Initiative zur Entwicklung tragfähiger Projekte und zeigt praxisnahe Strategien für eine Risiko-informierte Stadtentwicklung auf.
Insight Session – Waste to Profit
Mit Gastredner Dr. Farshid Pahlevani, internationaler Experte für nachhaltige Lösungen im Abfallmanagement, am 13. März 2025 um 9:00 Uhr MEZ
Wie kann Abfall wirtschaftlich genutzt und in wertvolle Ressourcen umgewandelt werden? In dieser Insight Session präsentiert Dr. Farshid Pahlevani innovative Ansätze zur Wiederverwertung herausfordernder Abfallmaterialien und zeigt, wie sie als Rohstoffe für leistungsstarke Produkte genutzt werden können und sich so ökologische und wirtschaftliche Vorteile miteinander verbinden lassen.
Risikoinformierte Stadtentwicklung in der ECOWAS-Region
Workshop-Reihe startet am 18. März 2025 in Lomé, Togo
Nach einem erfolgreichen Aufruf zur Interessenbekundung wurden Städte aus Benin, Burkina Faso, Ghana, Mali, Niger, Senegal, Sierra Leone und Togo für die Teilnahme an der Workshop-Reihe ausgewählt. Thematische Schwerpunkte der Projektideen sind unter anderem Anpassung an Klimarisiken, Stärkung von Frühwarnsystemen, Infrastrukturmaßnahmen sowie Einbindung der Zivilgesellschaft.
Würdigung der dezentralisierten Zusammenarbeit und des Kulturerbe-basierten Tourismus
Wie kultureller Austausch das Engagement in der Gemeinschaft fördert – Insight Session am 20. März um 10:30 Uhr MEZ
Am 20. März, dem Internationalen Tag des Glücks, veranstaltet Connective Cities eine Insight Session, in der die transformative Rolle der dezentralen Zusammenarbeit bei der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung gefeiert wird. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in erfolgreiche Tourismusstrategien verschiedener Kommunen – Inspirationen, wie Partnerschaften für die Erreichung lokaler und globaler Ziele genutzt werden können.
Die Chancen der Grünen Transformation für die lokale Wirtschaftsentwicklung
Potentiale erneuerbarer Energien, insbesondere von grünem Wasserstoff – Workshop vom 15. bis 17. April in Naivasha, Kenia
Die Umstellung auf erneuerbare Energien bietet enorme wirtschaftliche Chancen, insbesondere durch grünen Wasserstoff. Mit reichlich Sonnen- und Windenergie verfügt Afrika über ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Wasserstoffproduktion. Der Workshop in Naivasha ist Teil des Connective Cities Peer-Learning-Prozesses und widmet sich innovativen Ansätzen für eine durch grüne Energie florierende lokale wirtschaftliche Entwicklung.
Deutsche Kommunen initiieren Voluntary Local Government Review (VLGR)
Anlässlich der Connective Cities Dialogveranstaltung zu Nachhaltigkeitsberichterstattung und Voluntary Local Reviews, die vom 03. bis 05.12.2024 in Berlin stattfand, haben die Städte Bonn, Hamburg, Mannheim und Stuttgart die Erstellung eines Voluntary Local Government Review initiiert. In einer Sonderveröffentlichung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden werden die Nachhaltigkeitsbemühungen von 15 deutschen Städten zusammengefasst. Ziel des Berichts ist es, den Kommunen eine starke, koordinierte Stimme im nationalen Nachhaltigkeitsdiskurs zu geben. Denn die lokale Ebene wird 2025 zum ersten Mal maßgeblich in den Voluntary National Review (VNR) der Bundesregierung berücksichtigt.
Die Publikation ist derzeit nur in deutscher Sprache verfügbar. Sobald eine englische Übersetzung veröffentlicht wurde, wird diese auf unserer Website verlinkt.
Municipalities and Digital Transformation in Arab Cities
This report examines the digital transformation in Arab cities, focusing on how cities enhance resource management, improve services, and engage communities through diverse digital technologies that impact how cities and local authorities operate. The research focuses on five key pillars that drive successful digital transformation:
1. Strategic Leadership
2. Organizational Change
3. Skills & Capacities
4. Funding & Financial Resources
5. Collaboration & Stakeholder Engagement
By exploring these pillars, the report sheds light on how cities build digital urban economies, societies, and environments.
The report showcases 21 examples from cities across the Arab region and features insights from over 20 urban experts actively working on municipal digital transformation.
The report was developed with the contribution of Connective Cities and city officials who generously contributed their insights.
